Xuan
Mitglied
*Staub vom Thema wisch*
Ja, es ist viel Wasser den Berg herunter gelaufen, seitdem ich das letzte mal in diesem Thread geschrieben hab.
Mein Leben hatte sich entschlossen eine zweite Episode dieses Dramas zu verfilmen und im Vergleich zum ersten Teil nochmal einen draufzulegen... 😵
Nun scheint Episode 3 in den Startlöchern zu stehen, weshalb ich hier schreibe, aber vielleicht erzähle ich erstmal, was seit meinem letzten Beitrag hier passiert ist.
Wie ich hier geschrieben habe, hatte ich sie zu meinem Geburtstag eingeladen. Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass ich Gefühle für ein anderes Mädchen hätte, die auch auf der Feier war.
Als SIE dann aber nach über einem halben Jahr wieder vor mir stand... da hab ich gemerkt, dass ich mich selbst belogen hatte. Ich hatte mir eingeredet, dass ich mit ihr einfach befreundet sein könnte, aber ich glaube ganz unterbewusst habe ich nur eine zweite Chance aufgebaut.
Es war so, als hätte jemand eine Flasche Spiritus auf die Asche meiner Gefühle gekippt - und unter der Asche, da glimmte, unsichtbar, noch genug um das Feuer wieder zu entzünden.
Es wurde später am Abend, mein Verstand war immer noch der Meinung, dass ich nur Freundschaft will, auch wenn meine Herzklopfen eine andere Sprache gesprochen hat.
Ich hab sie beiseite genommen und habe ihr gesagt, dass ich gern mit ihr über das sprechen würde, was zwischen uns passiert war. Wir haben dann eine Weile unter vier Augen gesprochen... naja, eigentlich haben wir nicht viel gesagt. Sie sagte nur, dass sie mich sehr gern hat, freundschaftlich. Wir haben uns eine Weile schweigend in die Augen gesehen, so als wäre alles gesagt worden, was es zu sagen gab. Dann hab ich sie in den Arm genommen und gefragt, ob ich sie küssen dürfte... die Antwort war ja.
Das war der erste Kuss meines Lebens... und obwohl ich für den Moment noch wusste, dass sie nicht mehr als Freundschaft wollte, war es einfach wunderschön.
Eine wenig später am Abend saß ich neben ihr auf einer Bank, hab immer wieder zu ihr rüber geschaut, ab und zu hat sie meinen Blick erwiedert... bis ich mich irgendwann getraut habe meinen Arm um sie zu legen. So saßen wir dann eine ganze Weile aneinandergekuschelt, schweigend da, eine Viertelstunde vielleicht, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, dass es ihr zu nahe war. Ich hab meinen Arm weggenommen, bin ein kleines Stück von ihr weggerückt. Einen Augenblick später kuschelte sie sich von sich aus an mich ran und legte ihren Kopf auf meine Schulter. Mein einziger Wunsch in diesem Moment war, sie nie wieder loslassen zu müssen. Ich hab ihr versprochen, dass sie für mich immer jemand ganz Besonderes bleiben wird und dass ich immer für sie da sein werde, wenn sie es braucht.
Irgendwann kam dann ihr Vater (der hatte den Abend über mit meinen Eltern irgendwas gemacht) rein, weil er nach hause fahren wollte. Da war sie fast in meinem Arm eingeschlafen.
Als sie weg war beseitigten zwei meiner Freunde meinen letzten Rest Vernunft, indem sie mir erzählten, wie verliebt sie die ganze Zeit über geguckt hätte. Ich dachte wirklich, dass ich vielleicht auch mal glücklich werden dürfte, dass ich doch noch mit ihr zusammen sein dürfte.
Einen Tag später hab ich sie nochmal angerufen, habe mich für den schönen Abend bei ihr bedankt und sie sagte, dass sie den Abend auch sehr schön fand. Noch zwei Tage später habe ich mich dann endlich getraut, sie zu fragen, ob wir uns nochmal treffen können. Sie schlug sofort einen Tag vor und sagte, dass wir uns in Hamburg treffen könnten.
Etwa eine Woche später hab ich sie dann mittags am Hauptbahnhof abgeholt. Wir sind zusammen durch die Stadt gegangen, haben ein paar Fotos zusammen gemacht. Die ganze Zeit Hand in Hand oder zusammen unterm Regenschirm. Sind mit der Bahn hin und her gefahren, haben viel geredet. Ich hab von meinem Schüleraustausch nach Shanghai erzählt, und dass ich Chinesisch in der Schule lerne... wie wir auf das Thema kamen weiß ich nicht mehr, aber ich werd den Moment nicht vergessen, als sie mich gefragt hat, ob ich etwas auf Chinesisch sagen könnte. Es gab nur einen Satz, der mir einfiel... "wo ai ni, das bedeutet: Ich liebe dich". Sie lächelte und sagte dann, ganz leise: "Das ist süß..."
Irgendwann gegen Nachmittag sind wir dann zu mir nach hause gefahren. In der Bahn hatte ich sie die ganze Zeit in meinem Arm und hab sie irgendwann gefragt ob ich sie nochmal küssen dürfe. Ich durfte.
Bei mir zuhause haben wir uns dann in meinem Zimmer aufs Sofa gesetzt, Musik gehört und nicht viel geredet. Haben uns umarmt und geküsst (vielleicht könnte man sagen geknutscht... aber ich mag das Wort nicht). Ich war in dem Moment einfach so glücklich, wie noch nie zuvor in meinem Leben.
Dann hab ich sie gefragt, ob sie immer noch meint, dass zwischen uns nur Freundschaft sei und in dem Moment fing sie an zu weinen. Ich hab sie gefragt was los ist, hab sie in den Arm genommen und wollte sie trösten. Natürlich hab ich sie gefragt, was denn los sei. Sie sagte nur: "Tut mir leid...", immer wieder und ich fragte dann, was ihr denn leid tut. "Es tut mir leid, dass ich dir keine Antwort geben kann", sagte sie nach einer Weile. Ich hab ihr gesagt, dass sie sich Zeit lassen solle, dass ihr das nicht leid tun müsse. Nach einer Weile hatte sie sich dann wieder gefangen.
Danach musste sie auch bald nach hause. Ich hab ich sie zum Hauptbahnhof gebracht und sie wirkte, als ob es wieder in Ordnung wäre. Haben uns nett unterhalten auf dem Weg, haben uns noch sehr lieb verabschiedet, es gab noch einen Abschiedskuss und sie sagte, dass wir uns bald wieder treffen sollten.
Ich glaube ich muss nicht erklären, wie sehr ich sie so bald wie möglich wiedersehen wollte. Habe sie mehrere Male angerufen, aber von sich aus hat sie sich nie gemeldet. Wenn ich sie gefragt habe, wann sie Zeit hat, dann hatte sie immer etwas zu tun. Ausreden, die mit der Zeit immer unglaubwürdiger wurden.
Nach zwei einhalb Wochen habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten. Ich hab sie angerufen und ihr gesagt, dass ich sie unbedingt sehen möchte, dass es kein Problem für mich wäre zu ihr zu fahren, wenn sie nur eine halbe Stunde Zeit für mich hätte... auch wenn es eine knappe Stunde Bahnfahrt weg ist... Sie sagte trotzdem, dass sie keine Zeit hätte und versprach mir, dass sie abends nochmal im ICQ on kommen würde.
Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wie geknickt meine Stimme am Telefon geklungen haben muss...
Abends im ICQ hat sie mich dann angeschrieben. Ich hab sie gefragt, ob es sie stört, dass ich sie anrufe, hab gefragt, warum sie sich so wenig meldet... und dass ich Sehnsucht nach ihr habe...
...und dann hat sie angefangen zu tippen, die längsten 10 Minuten, die ich in den vergangenen Jahren erlebt hab.
Was sie geschrieben hat war, dass sie nicht das gleiche für mich fühlt, dass sie sich dabei schlecht fühlt und mich nicht verletzen wollte... ihr sei die ganze Situation einfach zu viel gewesen und sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte.
Wir haben uns dann voneinander verabschiedet, haben gesagt, dass wir es mit Abstand von der Sache nochmal mit Freundschaft versuchen.
Danach hab ich mich heulend aufs Fahrrad gesetzt und bin die halbe Nacht an der Elbe langgefahren. Am nächsten Tag bin ich weinend in der Schule zusammengebrochen. Sowas ist mir vorher noch nie passiert.
Am Freitag war das genau ein Jahr her. Ich hab mir eine ganze Zeit lang verboten sie zu kontaktieren, weil ich ganz genau wusste, dass ich mir nur wieder falsche Hoffnungen machen würde. Vor knapp einem Monat habe ich mich entschlossen ihr einen Brief zu schreiben. Ich habe geschrieben, dass ich glaube inzwischen genug Abstand zu haben um es mit einer Freundschaft zu versuchen. Wenn ich hier so sitze und die ganze Geschichte eintippe, dann kommen mir trotzdem schon wieder Zweifel daran.
Sie sagt jedenfalls, dass sie sich über meinen Brief sehr gefreut hat. Wir haben beide gesagt, dass wir uns gerne mal wieder sehen würden, auch wenn es ihr gesundheitlich momentan nicht gut geht. Einerseits freue ich mich darauf, aber andererseits habe ich auch Angst vor diesem Moment, Angst vor meinen Gefühlen. Wenn ich das alles ein drittes Mal erleben müsste, dann würd ich wahrscheinlich von der nächstbesten Brücke springen. Trotzdem glaube ich, dass sie momentan einen guten Freund braucht, der für sie da ist... und ich will mein Versprechen halten...
Ich danke jedenfalls allen, die sich den ganzen Mist, den ich geschrieben habe überhaupt durchlesen... ich fürchte ich hab das ganze mehr für mich selbst geschrieben. Vielleicht interessiert sich ja trotzdem jemand von euch für meine Geschichte 🙂
Liebe Grüße
Xuan
Ja, es ist viel Wasser den Berg herunter gelaufen, seitdem ich das letzte mal in diesem Thread geschrieben hab.
Mein Leben hatte sich entschlossen eine zweite Episode dieses Dramas zu verfilmen und im Vergleich zum ersten Teil nochmal einen draufzulegen... 😵
Nun scheint Episode 3 in den Startlöchern zu stehen, weshalb ich hier schreibe, aber vielleicht erzähle ich erstmal, was seit meinem letzten Beitrag hier passiert ist.
Wie ich hier geschrieben habe, hatte ich sie zu meinem Geburtstag eingeladen. Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass ich Gefühle für ein anderes Mädchen hätte, die auch auf der Feier war.
Als SIE dann aber nach über einem halben Jahr wieder vor mir stand... da hab ich gemerkt, dass ich mich selbst belogen hatte. Ich hatte mir eingeredet, dass ich mit ihr einfach befreundet sein könnte, aber ich glaube ganz unterbewusst habe ich nur eine zweite Chance aufgebaut.
Es war so, als hätte jemand eine Flasche Spiritus auf die Asche meiner Gefühle gekippt - und unter der Asche, da glimmte, unsichtbar, noch genug um das Feuer wieder zu entzünden.
Es wurde später am Abend, mein Verstand war immer noch der Meinung, dass ich nur Freundschaft will, auch wenn meine Herzklopfen eine andere Sprache gesprochen hat.
Ich hab sie beiseite genommen und habe ihr gesagt, dass ich gern mit ihr über das sprechen würde, was zwischen uns passiert war. Wir haben dann eine Weile unter vier Augen gesprochen... naja, eigentlich haben wir nicht viel gesagt. Sie sagte nur, dass sie mich sehr gern hat, freundschaftlich. Wir haben uns eine Weile schweigend in die Augen gesehen, so als wäre alles gesagt worden, was es zu sagen gab. Dann hab ich sie in den Arm genommen und gefragt, ob ich sie küssen dürfte... die Antwort war ja.
Das war der erste Kuss meines Lebens... und obwohl ich für den Moment noch wusste, dass sie nicht mehr als Freundschaft wollte, war es einfach wunderschön.
Eine wenig später am Abend saß ich neben ihr auf einer Bank, hab immer wieder zu ihr rüber geschaut, ab und zu hat sie meinen Blick erwiedert... bis ich mich irgendwann getraut habe meinen Arm um sie zu legen. So saßen wir dann eine ganze Weile aneinandergekuschelt, schweigend da, eine Viertelstunde vielleicht, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, dass es ihr zu nahe war. Ich hab meinen Arm weggenommen, bin ein kleines Stück von ihr weggerückt. Einen Augenblick später kuschelte sie sich von sich aus an mich ran und legte ihren Kopf auf meine Schulter. Mein einziger Wunsch in diesem Moment war, sie nie wieder loslassen zu müssen. Ich hab ihr versprochen, dass sie für mich immer jemand ganz Besonderes bleiben wird und dass ich immer für sie da sein werde, wenn sie es braucht.
Irgendwann kam dann ihr Vater (der hatte den Abend über mit meinen Eltern irgendwas gemacht) rein, weil er nach hause fahren wollte. Da war sie fast in meinem Arm eingeschlafen.
Als sie weg war beseitigten zwei meiner Freunde meinen letzten Rest Vernunft, indem sie mir erzählten, wie verliebt sie die ganze Zeit über geguckt hätte. Ich dachte wirklich, dass ich vielleicht auch mal glücklich werden dürfte, dass ich doch noch mit ihr zusammen sein dürfte.
Einen Tag später hab ich sie nochmal angerufen, habe mich für den schönen Abend bei ihr bedankt und sie sagte, dass sie den Abend auch sehr schön fand. Noch zwei Tage später habe ich mich dann endlich getraut, sie zu fragen, ob wir uns nochmal treffen können. Sie schlug sofort einen Tag vor und sagte, dass wir uns in Hamburg treffen könnten.
Etwa eine Woche später hab ich sie dann mittags am Hauptbahnhof abgeholt. Wir sind zusammen durch die Stadt gegangen, haben ein paar Fotos zusammen gemacht. Die ganze Zeit Hand in Hand oder zusammen unterm Regenschirm. Sind mit der Bahn hin und her gefahren, haben viel geredet. Ich hab von meinem Schüleraustausch nach Shanghai erzählt, und dass ich Chinesisch in der Schule lerne... wie wir auf das Thema kamen weiß ich nicht mehr, aber ich werd den Moment nicht vergessen, als sie mich gefragt hat, ob ich etwas auf Chinesisch sagen könnte. Es gab nur einen Satz, der mir einfiel... "wo ai ni, das bedeutet: Ich liebe dich". Sie lächelte und sagte dann, ganz leise: "Das ist süß..."
Irgendwann gegen Nachmittag sind wir dann zu mir nach hause gefahren. In der Bahn hatte ich sie die ganze Zeit in meinem Arm und hab sie irgendwann gefragt ob ich sie nochmal küssen dürfe. Ich durfte.
Bei mir zuhause haben wir uns dann in meinem Zimmer aufs Sofa gesetzt, Musik gehört und nicht viel geredet. Haben uns umarmt und geküsst (vielleicht könnte man sagen geknutscht... aber ich mag das Wort nicht). Ich war in dem Moment einfach so glücklich, wie noch nie zuvor in meinem Leben.
Dann hab ich sie gefragt, ob sie immer noch meint, dass zwischen uns nur Freundschaft sei und in dem Moment fing sie an zu weinen. Ich hab sie gefragt was los ist, hab sie in den Arm genommen und wollte sie trösten. Natürlich hab ich sie gefragt, was denn los sei. Sie sagte nur: "Tut mir leid...", immer wieder und ich fragte dann, was ihr denn leid tut. "Es tut mir leid, dass ich dir keine Antwort geben kann", sagte sie nach einer Weile. Ich hab ihr gesagt, dass sie sich Zeit lassen solle, dass ihr das nicht leid tun müsse. Nach einer Weile hatte sie sich dann wieder gefangen.
Danach musste sie auch bald nach hause. Ich hab ich sie zum Hauptbahnhof gebracht und sie wirkte, als ob es wieder in Ordnung wäre. Haben uns nett unterhalten auf dem Weg, haben uns noch sehr lieb verabschiedet, es gab noch einen Abschiedskuss und sie sagte, dass wir uns bald wieder treffen sollten.
Ich glaube ich muss nicht erklären, wie sehr ich sie so bald wie möglich wiedersehen wollte. Habe sie mehrere Male angerufen, aber von sich aus hat sie sich nie gemeldet. Wenn ich sie gefragt habe, wann sie Zeit hat, dann hatte sie immer etwas zu tun. Ausreden, die mit der Zeit immer unglaubwürdiger wurden.
Nach zwei einhalb Wochen habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten. Ich hab sie angerufen und ihr gesagt, dass ich sie unbedingt sehen möchte, dass es kein Problem für mich wäre zu ihr zu fahren, wenn sie nur eine halbe Stunde Zeit für mich hätte... auch wenn es eine knappe Stunde Bahnfahrt weg ist... Sie sagte trotzdem, dass sie keine Zeit hätte und versprach mir, dass sie abends nochmal im ICQ on kommen würde.
Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wie geknickt meine Stimme am Telefon geklungen haben muss...
Abends im ICQ hat sie mich dann angeschrieben. Ich hab sie gefragt, ob es sie stört, dass ich sie anrufe, hab gefragt, warum sie sich so wenig meldet... und dass ich Sehnsucht nach ihr habe...
...und dann hat sie angefangen zu tippen, die längsten 10 Minuten, die ich in den vergangenen Jahren erlebt hab.
Was sie geschrieben hat war, dass sie nicht das gleiche für mich fühlt, dass sie sich dabei schlecht fühlt und mich nicht verletzen wollte... ihr sei die ganze Situation einfach zu viel gewesen und sie wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte.
Wir haben uns dann voneinander verabschiedet, haben gesagt, dass wir es mit Abstand von der Sache nochmal mit Freundschaft versuchen.
Danach hab ich mich heulend aufs Fahrrad gesetzt und bin die halbe Nacht an der Elbe langgefahren. Am nächsten Tag bin ich weinend in der Schule zusammengebrochen. Sowas ist mir vorher noch nie passiert.
Am Freitag war das genau ein Jahr her. Ich hab mir eine ganze Zeit lang verboten sie zu kontaktieren, weil ich ganz genau wusste, dass ich mir nur wieder falsche Hoffnungen machen würde. Vor knapp einem Monat habe ich mich entschlossen ihr einen Brief zu schreiben. Ich habe geschrieben, dass ich glaube inzwischen genug Abstand zu haben um es mit einer Freundschaft zu versuchen. Wenn ich hier so sitze und die ganze Geschichte eintippe, dann kommen mir trotzdem schon wieder Zweifel daran.
Sie sagt jedenfalls, dass sie sich über meinen Brief sehr gefreut hat. Wir haben beide gesagt, dass wir uns gerne mal wieder sehen würden, auch wenn es ihr gesundheitlich momentan nicht gut geht. Einerseits freue ich mich darauf, aber andererseits habe ich auch Angst vor diesem Moment, Angst vor meinen Gefühlen. Wenn ich das alles ein drittes Mal erleben müsste, dann würd ich wahrscheinlich von der nächstbesten Brücke springen. Trotzdem glaube ich, dass sie momentan einen guten Freund braucht, der für sie da ist... und ich will mein Versprechen halten...
Ich danke jedenfalls allen, die sich den ganzen Mist, den ich geschrieben habe überhaupt durchlesen... ich fürchte ich hab das ganze mehr für mich selbst geschrieben. Vielleicht interessiert sich ja trotzdem jemand von euch für meine Geschichte 🙂
Liebe Grüße
Xuan