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Ich lebe in einer schmerzhaften Selbst-Illusion

SandroHD

Mitglied
Ich (M21, heute trauriger Geburtstag) lebe in einer schmerzhaften Selbst-Illusion. gefangen in meinen eigenen negativ konditionierten Verhaltensmustern. (Dies ist zwar ein Beitrag von tausenden, aber ich hoffe, jemand liest das...)
Traurig ist, dass ich mir dessen bewusst bin und nichts dagegen tue. Als wäre etwas in mir, das diesen Schmerz liebt und danach verlangt, zu leiden. Ich kann mich nicht an das Erdengebundene Leben als Mensch gewöhnen. Zu viel Leid, ich kann damit nicht umgehen, ich kann mit mir selbst und anderen Menschen nicht umgehen. Ich bin viele Jahre schon einsam, weil ich unfähig bin, mit dem, was sich in meinem Bewusstsein abspielt umzugehen - meiner Gedanken und Gefühle.

Wenn ich meine Gedanken beobachte, stell ich fest, wie grundlegend negativ und selbst sabotierend sie sind.
Meine Einstellung gegenüber anderen Menschen ist genauso geprägt von negativen Glaubenssätzen
"Ich bin sozial Inkompetent", "ich hab niemanden verdient", "ich werde nie Freunde finden", "ich muss wohl einsam bleiben"
"niemand will mich", "Ich hasse es, Mensch zu sein", "das Leben ist hart", "Liebe ist schmerzhaft" usw. Es gibt tausende solcher Sätze in meinem Kopf, die sich ständig widerhohlen.

Diese Sätze wiederholt man Jahre lang so oft im Kopf., dass man irgendwann dran glaubt. Und so ist es mit allem, was man denkt.
Man denkt seine Gedanken so oft, bis man sie glaubt, und man in einer selbst erschaffenen negativen Illusion lebt, die einen in die Knie zwingt. Es ist einfach nur noch ein Kampf gegen sich selbst, den man nicht gewinnen kann. Und im Wahn dieser Gedanken projiziert man alles auf andere Menschen und gibt den Menschen die Schuld für sein eigenen inneren Zustand. Krass ist, das man sich ein besseres Leben wünscht, aber unbewusst mit seinen Gedanken alles tut, damit das nicht eintrifft. Das ist krank

Doch im Endeffekt ist man für sein eigenen Seins-Zustand verantwortlich, und nicht die anderen Menschen, und auch nicht die Umstände in denen man Lebt. Ich gebe niemandem mehr die Schuld dafür, das ist vorbei - das Leben stellt mich täglich auf die Probe um mich zu testen - und ich halte diesem Test nicht stand. Ich hab mich innerlich längst dazu entschlossen, allein zu bleiben. Eine schmerzhafte Entscheidung, die ich eigentlich nie treffen wollte. Der Verlauf meines Lebens hat mich jedoch dazu gebracht.

Das Wissen darüber, dass man jeder Zeit alles verändern kann, gibt etwas Hoffnung. Spirituelle Lehren gehen davon aus, dass der Mensch sein Schicksal in jeder Sekunde selbst erschafft, und das was man erlebt, ein Spiegel des inneren selbst ist. Gedanken erschaffen Realität.
Wenn ich also mein Leben betrachte, stelle ich fest, wie unfassbar negativ ich geprägt bin.

Wie soll ich da anfange aufzuräumen? Wie re-konditioniere ich mein Glaubenssystem über mich selbst und das Leben?
Allein wenn ich zurück denke an meine Kindheit.. so viel ist schief gelaufen.. die Bausteine, aus denen meine Persönlichkeit besteht sind längst gesetzt. Wie soll ich das noch verändern? ich bin ein total introvertierter ängstlicher Mensch...
Hast du ein paar Tipps für ein besseren Umgang mit mir und anderen? Ich hasse es einsam zu sein
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich (M21, heute trauriger Geburtstag) lebe in einer schmerzhaften Selbst-Illusion. gefangen in meinen eigenen negativ konditionierten Verhaltensmustern. (Dies ist zwar ein Beitrag von tausenden, aber ich hoffe, jemand liest das...)
Traurig ist, dass ich mir dessen bewusst bin und nichts dagegen tue. Als wäre etwas in mir, das diesen Schmerz liebt und danach verlangt, zu leiden. Ich kann mich nicht an das Erdengebundene Leben als Mensch gewöhnen. Zu viel Leid, ich kann damit nicht umgehen, ich kann mit mir selbst und anderen Menschen nicht umgehen. Ich bin viele Jahre schon einsam, weil ich unfähig bin, mit dem, was sich in meinem Bewusstsein abspielt umzugehen - meiner Gedanken und Gefühle.

Wenn ich meine Gedanken beobachte, stell ich fest, wie grundlegend negativ und selbst sabotierend sie sind.
Meine Einstellung gegenüber anderen Menschen ist genauso geprägt von negativen Glaubenssätzen
"Ich bin sozial Inkompetent", "ich hab niemanden verdient", "ich werde nie Freunde finden", "ich muss wohl einsam bleiben"
"niemand will mich", "Ich hasse es, Mensch zu sein", "das Leben ist hart", "Liebe ist schmerzhaft" usw. Es gibt tausende solcher Sätze in meinem Kopf, die sich ständig widerhohlen.

Diese Sätze wiederholt man Jahre lang so oft im Kopf., dass man irgendwann dran glaubt. Und so ist es mit allem, was man denkt.
Man denkt seine Gedanken so oft, bis man sie glaubt, und man in einer selbst erschaffenen negativen Illusion lebt, die einen in die Knie zwingt. Es ist einfach nur noch ein Kampf gegen sich selbst, den man nicht gewinnen kann. Und im Wahn dieser Gedanken projiziert man alles auf andere Menschen und gibt den Menschen die Schuld für sein eigenen inneren Zustand. Krass ist, das man sich ein besseres Leben wünscht, aber unbewusst mit seinen Gedanken alles tut, damit das nicht eintrifft. Das ist krank

Doch im Endeffekt ist man für sein eigenen Seins-Zustand verantwortlich, und nicht die anderen Menschen, und auch nicht die Umstände in denen man Lebt. Ich gebe niemandem mehr die Schuld dafür, das ist vorbei - das Leben stellt mich täglich auf die Probe um mich zu testen - und ich halte diesem Test nicht stand. Ich hab mich innerlich längst dazu entschlossen, allein zu bleiben. Eine schmerzhafte Entscheidung, die ich eigentlich nie treffen wollte. Der Verlauf meines Lebens hat mich jedoch dazu gebracht.

Das Wissen darüber, dass man jeder Zeit alles verändern kann, gibt etwas Hoffnung. Spirituelle Lehren gehen davon aus, dass der Mensch sein Schicksal in jeder Sekunde selbst erschafft, und das was man erlebt, ein Spiegel des inneren selbst ist. Gedanken erschaffen Realität.
Wenn ich also mein Leben betrachte, stelle ich fest, wie unfassbar negativ ich geprägt bin.

Wie soll ich da anfange aufzuräumen? Wie re-konditioniere ich mein Glaubenssystem über mich selbst und das Leben?
Allein wenn ich zurück denke an meine Kindheit.. so viel ist schief gelaufen.. die Bausteine, aus denen meine Persönlichkeit besteht sind längst gesetzt. Wie soll ich das noch verändern? ich bin ein total introvertierter ängstlicher Mensch...
Hast du ein paar Tipps für ein besseren Umgang mit mir und anderen? Ich hasse es einsam zu sein

Hast du schon mal Metta Meditation ausprobiert?


Was deine negativen Glaubenssätze angeht: versuch mal, dir zu den negativen Sätze positive Glaubenssätze zu überlegen (am besten aufschreiben).

Wenn dir dann wieder ein negativer Glaubenssatz in den Sinn kommt, denkst du danach 'stimmt ja gar nicht. In Wirklichkeit - und dann denkst du an den positiven Glaubenssatz, der dazu gehört.

Mir hat auch mal ein Postkartenspruch sehr geholfen:
' glaube nicht alles, was du denkst. '

Die Postkarte habe ich noch.

Übrigens bin ich ein bisschen beeindruckt von dir. Selbst habe ich wesentlich länger gebraucht, bis ich das erkannt habe.

Sei stolz auf dich!
 
Hallo Sandro,
ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und möchte Dir eine virtuelle Umarmung dalassen, wenn Du sie haben magst. Das klingt sehr schmerzlich, was Du da beschreibst.
Und gleichzeitig liest es sich für mich, als ob Du da bereits viele Schritte gegangen wärst.
Zum Beispiel den, dass Du Verantwortung für Dich selbst übernehmen möchtest und eine ziemlich gute Vorstellung von dem hast, was Du nicht mehr haben möchtest.

Zudem nimmst Du wahr, dass da etwas in Dir ist, das den Schmerz liebt und festhält.
Das ist schon einmal viel und Du hast recht, dass Du nicht gewinnen kannst, wenn Du es bekämpfst.
Vielleicht möchtest Du statt dessen versuchen, das, was den Schmerz festhält, bewusst wahrzunehmen und zu ihm zu sagen: "Hallo, ich höre dich."
Du könntest auch, wenn Du magst, nachspüren, ob Du es irgendwo fühlen kannst, ob es einen Ort oder eine Gestalt hat.
Und wenn Du den Eindruck hast, mit ihm in Verbindung sein, könntest Du nachspüren, wie es sich aus seiner Perspektive aus anfühlt.
Das bedeutet nicht, dass Du es lieb haben musst. Wenn da etwas in Dir ist, dass das andere nicht leiden kann oder Angst vor ihm hast, ist das okay und etwas, dem Du ebenfalls Aufmerksamkeit schenken kannst.

Diese Form von Focusing ist für mich persönlich der schönste Weg aus der Einsamkeit und ich hoffe, dass er etwas enthält, das Dir hilfreich entscheint.

Viele liebe Grüße,
Julia
 
Herzlichen Glückwunsch.

Dein Thread ist ein guter Start in ein neues Lebensjahr, wo Du jeden Tag aufs Neue die Chance hast, kleine Dinge anders zu sehen, anders zu machen.

Bist Du in Therapie oder mal gewesen?

Man kann gedanken ändern und gefühle, das weißt Du ja auch, wenn Du Dich mit diesen Themen beschäftigtst. Nicht über nicht, nicht schnell und nicht immer einfach, aber es ist möglich. Vielleicht könntest Du mal alle negativen Ansichten aufschreiben auf ein Blatt Papier und daneben schreiben, woher sie kommen, wer sie Dir eingeimpft hat. Weil in der Regel wir solche negativen Dinge von anderen, oft sehr gemeinen oder grausamen Menschen immer und immer wieder hören. Und irgendwann glauben wir sie, aber sie sind dadurch nicht wahr.

Überlege Dir, wie Du gerne sein möchtest und welche Schritte möglich sind, um dorthin zu gelangen. Ich erinnere mich an einen Thread von Dir, der gelöscht wurde, indem Du sehr viele Ziele, Wünsche und Sehnsüchte hattest. Schreib sie auf, träume sie nicht länger, sondern zerteile sie in kleine Schrittchen.

Was für kleine Schrittchen sind jetzt für Dich schon möglich, um in Dich zu ändern? Du liest sicherlich Bücher spiritueller Art, denke ich mal. Dann gucke Dir Bücher an über Resonanzgesetz, "the secret" oder "aufwachen" von Lynn Grabhorn.

Guck dir Videos an zum Thema: Selbstbild verändern. Schreib neben die negativen Gedanken auf deiner Liste einen positiven daneben, den, den Du gerne denken möchtest. Wir denken pro Tag ca. 60.000 Gedanken, heißt es. Eine ganze Menge. Je mehr davon positive Gedanken sind, je öfter Du Dir sagst, dass Du gut bist, dass Du das, was Du willst schaffst etc. etc., umso mehr kannst Du Dich umprogrammieren.
 
Wenn man sein Selbstbild verändern möchte, ist es aus meiner Sicht notwendig, dass man neue Erfahrungen macht. Kriminelle und Suchterkrankte z.B. werden oft rückfällig, solange sie sich im alten Umfeld bewegen. Da helfen dann auch neue Gedanken nix mehr.

Wenn du deine Situation konkret schilderst, könnte jemand vielleicht konkret Hinweise geben.
 
Wenn man nicht gerade krank ist hat man schon die Möglichkeit sein Leben und sein Schicksal selbst zu bestimmen. Diese spirituellen Lehren sind auch nicht in allen Belangen das gelbe vom Ei.

Nehmen wir an jemand erkrankt, unverschuldet oder einfach weil er es nicht besser wusste, dann ist sein Lebensweg von einer KRankheit mitbestimmt und dieser Mensch kann nicht mehr viel tun um etwas dagegen zu machen.
Ist das dann seine Schuld?

Naja, was du machen kannst? Dich selbst optimieren. Einen Weg finden das zu erreichen was du möchtest, zumindest in kleinen Schritten. Das Königreich wird es wohl nicht werden aber immerhin kannst du dir ein kleines zufriedenes Leben hinschustern denke ich. Es gibt da einiges an motivationszeug auf Youtube...Kannst ja was passendes für dich suchen.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
 
Ich weiss nicht recht.
Ich bin auch in der Phase des mich-änders und es dauert lange. Ich war sogar dieses Jahr öfter zufrieden wie sonst, dann schaffst du das auch!

Ich bin froh dass ich wenigstens mein Schmerz fühle. Es íst besser als gar nicht zu fühlen.
Ich hoffe du findest einen Weg dir Selbstliebe und Anerkennung zu geben, dass ist sehr wichtig.
die Reise zu einem selbst ist ein Prozess.
Therapie ist wichtig -am besten verschiedene Kliniken besuchen!
Versuch dich nicht unter Druck zu setzen.
 
Lese Alles!

Spirituelle idioten die meinen du erschaffst selbst deine realität sind das letzte.. wieso sollte ein kleines mädchen das nichts böses kennt sich selbst ihren bösen V*** erschaffen der sie tagelang missbraucht und ihre leiche dann im dreck verrotten lässt. Vieles ist nicht einstimmig von solchen lehrern und bei den meisten geht es nur darum geld zu schöffeln und mit ihrem oberflächlichen heiligtum ein gutes image auszustrahlen. Es sind rattige nichtsnütze die sich als was hohes ausgeben was sie nicht sind aus geldründen oder um ihr eigenes ego zu stillen, nicht alle aber sicher 95%.

Man kann nicht selbst beeinflussen wie die äusseren umstände auf einen zu kommen, man kann nur beeinflussen wie man damit umgeht und das ist schon die ganze wahrheit Punkt. Du kannst alles aufgeben oder langsam anfangen gute gedanken in dir zu entwickeln, du wirst morgen nicht glücklich und heilig sein es ist ein prozess der über jahre hinweg gehen kann aus diesem üblen loch herauszukommen, an meiner situation hat sich nie etwas geändert aber ich bin mit mir glücklich und weis dass ich sicher nichts mit dem rest der welt gemeinsam habe das ist definitiv sicher. Ich denke du solltest etwas arroganter zu dir selbst sein da du wirklich kein schlechter mensch zu sein scheinst, lerne deinen vergifteten verstand wieder zu reinigen indem du langsam anfangst dich mit schönen dingen abzugeben, dich selbst stärkst und kleine schneebälle ins rollen bringst die immer größer werden, es wird lange zeit dauern sich wieder mit guten gedanken aufzuladen und die schrecklichen gedanken mit der zeit loslassen kann alles braucht aber seine zeit, einsamkeit stärkt dich und ich denke isolation ist das beste mittel den geist zu schärfen und kraft daraus zu ziehen, ich bin sicher es gibt nichts besseres als isolation für einen klaren geist aber in so einer welt ist es natürlich schwer. Was auch immer du an hobbys hast, suche dir nurnoch schöne dinge daraus, wenn du gerne filme schaust schau keine üblen sachen und lieber kinderfilme oder was auch immer dich an schöne dinge aus deiner kindheit errinern zumindist hat mir das geholfen. Meine kindheit war leider nur schrecklich, aber ich hatte schöne stunden und du solltest auch nur die schönen dinge deiner vergangenheit betrachten und dich mit allem abfinden und abschliesen was an schlechtem passiert ist und loslassen, fang an ein neues leben aufzuschlagen und versuche dich immer mit dingen zu beschäftigen die dich glücklich machen statt so sehr am elend festzuhängen, wenn du anfangst wirst du sicherlich oft zurückfallen und die hoffnung verlieren, aber wenn du erstmal besser wirst darin und das laufen wieder lernst schaffst du es nach downs sofort wieder aufzustehen und irgeendwann zieht dich garnichts mehr runter wenn du deine gefühle im bauch und im herz vollkommen bereinigt hast und dir nicht die energie mehr rausziehen lässt. Es ist schwer aber nicht unmöglich gib dein bestes du hast keine andere wahl.
 

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