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Gast
Guten Abend,
Ich habe ein Problem, das mich im Alltag irgendwie ziemlich einschränkt. Oder beim Leben. Ich bin 14 Jahre alt, weiblich, gehe auf ein Gymnasium und hasse mich selbst, schätze ich. Eigentlich mag ich nichts an mir; ich bin nicht hübsch, nicht wirklich dünn, ich mag meinen Charakter nicht und meine Freunde und meine Familie kann ich im Moment auch nicht leiden… Eigentlich fühle ich gar nichts mehr, gegenüber anderen Personen. Ich rauche seit 3 Jahren und klaue meiner Mutter ab und an Zigaretten oder Geld für eine Schachtel und nehme mir ihre Bankkarte für den Automaten. Ich weiß, dass das ziemlich dreist ist – Früher hatte ich auch ein schlechtes Gewissen deshalb. Mittlerweile aber nicht mehr, obwohl sie mich vor kurzem dabei erwischt hat, ist mir das egal. Es tut mir nicht mal leid. Sie hat sich total aufgeregt, aber raucht trotzdem Morgens beim Frühstück mit mir oder beim Autofahren? Verstehe ich nicht. Ich hasse meine Mutter.
Außerdem mache ich andauernd alles kaputt. Meine Beste Freundin hat im Moment ziemliche Probleme mit ihren Eltern, Pubertät halt, aber anstatt sie zu trösten und ihr zu sagen, dass grad wirklich alles blöd ist, weise ich sie dauernd auf ihre eigenen Fehler hin und „bemuttere“ sie sozusagen. Ich versuche ihr das Verhalten ihrer Eltern zu erklären und dass sie damit rechnen muss, dass sie sich aufregen, wenn sie das und das macht. Das ist irgendwie… Bescheuert. Das würde ich auch nicht wollen… Und wir streiten uns dann wegen so was. Ich streite mich eigentlich immerzu mit allen möglichen Leuten, mische mich in Sachen ein, die mich nichts angehen und will im Mittelpunkt stehen, obwohl ich es eigentlich hasse, wenn ich zu viel Beachtung bekomme…
Im Allgemeinen lache ich fast nie in letzter Zeit oder bin glücklich, freue mich über etwas. Ich finde einfach nichts lustig oder berührend oder so, und komme mir dadurch manchmal wie eine Außenseiterin vor. Freunde von mir meinen, dass ich nach Außen wie ein Eiszapfen wirke, kalt und starr -.-. Früher war ich so emotional, ich bin immer noch sensibel und so weiter, aber ich zeige es einfach nicht mehr, weil man dadurch so oft verletzt wird, zumindest glaube ich das.
Ich bin irgendwie zu unmotiviert für alles. An diesem Wochenende hatte ich eigentlich 2 Verabredungen, einmal für’s Kino mit ein paar Freunden und dann wollte ich heute zu einem Kumpel lernen… Ich hab aber beide Treffen abgesagt, nicht weil ich keine Zeit hatte – ich hatte einfach keine Lust und so ist das in letzter Zeit immer! Ich erfinde Ausreden und lüge, weil ich auch nicht sagen will, dass ich keine Lust habe… Ich will niemanden verletzen. Dadurch lüge ich eigentlich sehr oft, nicht nur was Zeit-haben angeht, sondern… Na ja, selbst mit Sachen, bei denen ich gar nicht lügen müsste… Ich versteh mich selbst nicht. Ich gehe jeglichen Konflikten aus dem Weg, aber ich verursache sie ja auch, indirekt. Es ist doch falsch zu lügen.
In letzter Zeit bin ich auch sehr faul was Schule angeht. Mir fliegt das Meiste zu, aber in Fächern wie Mathe und Physik hab ich im Moment Probleme, deshalb wollte ich auch zu dem Kumpel lernen gehen, aber na ja – ich bin dann ja doch nicht hingegangen. Und auch alleine zu faul irgendwas zu machen… Oder unmotiviert, weil ich denke, dass es sowieso nichts bringt.
Und was mich eigentlich am Meisten verwirrt und traurig macht, ist die Tatsache, dass ich verliebt bin. Das Problem ist nicht, dass sie weiblich ist, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich lesbisch bin und finde es auch okay, aber sie ist unerreichbar für mich und auf jeden Fall hetero . Mal davon abgesehen könnte sich eh niemand in so was wie mich verlieben. Och man, ich hasse mich so…
Na ja, und ich sehe alles negativ. Und ich rege mich über alles auf. Und ich bin so furchtbar und unzufrieden im Moment, aber ich weiß auch nicht was ich dagegen machen soll, weil ich auch denke, dass ich nichts ändern kann an allem. Ich wollte schon so oft mit Rauchen aufhören, weniger am PC sein, mehr mit Freunden machen und so weiter, aber alles was ich mir vornehme funktioniert sowieso nicht. Gar nichts. Ich hab auch „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr gelesen und trotz 400 Seiten Gehirnwäsche habe ich es nicht geschafft mit dem Rauchen aufzuhören. Manchmal denke ich, dass alles schlechte an mir das ist, was mich aus- und interessant macht. Und mir ging es noch nie so richtig gut. Vielleicht will ich deshalb, dass es so bleibt? Weil ich das nun mal gewohnt bin?...
Ich habe halt auch „keinen“ Vater. Also, der ist im Gefängnis, weil er pädophil ist oder war, und na ja, ich halt „sein Opfer“ war. Und manchmal fühle ich mich auch dadurch wie abgestempelt, ich weiß nicht wie es ist, nicht missbraucht zu sein. Also ganz normal groß zu werden oder erzogen zu werden. Vielleicht muss ich so verkorkst, komisch und ein Fehler sein, es war ja schon immer so. Und wenn ich darüber mit Freunden rede… Na ja, es wissen wirklich nicht viele, aber die meisten können sowieso nichts damit anfangen. Oder fühlen sich damit überfordert.
Ich will eigentlich nur, dass ich wieder lachen kann oder es mal wieder schaffe, irgendwas positives zu machen. Und nicht mehr diese negative Einstellung habe. Und ich habe Depressionen, dass weiß ich, ich nehme auch Tabletten dagegen und gehe zu einer Psychologin, aber schon so lange und das hilft alles nichts, und ich halt mich selbst kaum noch aus oder meinen nicht vorhandenen „Gefühlsstatus“… Hilfe.
Ich habe ein Problem, das mich im Alltag irgendwie ziemlich einschränkt. Oder beim Leben. Ich bin 14 Jahre alt, weiblich, gehe auf ein Gymnasium und hasse mich selbst, schätze ich. Eigentlich mag ich nichts an mir; ich bin nicht hübsch, nicht wirklich dünn, ich mag meinen Charakter nicht und meine Freunde und meine Familie kann ich im Moment auch nicht leiden… Eigentlich fühle ich gar nichts mehr, gegenüber anderen Personen. Ich rauche seit 3 Jahren und klaue meiner Mutter ab und an Zigaretten oder Geld für eine Schachtel und nehme mir ihre Bankkarte für den Automaten. Ich weiß, dass das ziemlich dreist ist – Früher hatte ich auch ein schlechtes Gewissen deshalb. Mittlerweile aber nicht mehr, obwohl sie mich vor kurzem dabei erwischt hat, ist mir das egal. Es tut mir nicht mal leid. Sie hat sich total aufgeregt, aber raucht trotzdem Morgens beim Frühstück mit mir oder beim Autofahren? Verstehe ich nicht. Ich hasse meine Mutter.
Außerdem mache ich andauernd alles kaputt. Meine Beste Freundin hat im Moment ziemliche Probleme mit ihren Eltern, Pubertät halt, aber anstatt sie zu trösten und ihr zu sagen, dass grad wirklich alles blöd ist, weise ich sie dauernd auf ihre eigenen Fehler hin und „bemuttere“ sie sozusagen. Ich versuche ihr das Verhalten ihrer Eltern zu erklären und dass sie damit rechnen muss, dass sie sich aufregen, wenn sie das und das macht. Das ist irgendwie… Bescheuert. Das würde ich auch nicht wollen… Und wir streiten uns dann wegen so was. Ich streite mich eigentlich immerzu mit allen möglichen Leuten, mische mich in Sachen ein, die mich nichts angehen und will im Mittelpunkt stehen, obwohl ich es eigentlich hasse, wenn ich zu viel Beachtung bekomme…
Im Allgemeinen lache ich fast nie in letzter Zeit oder bin glücklich, freue mich über etwas. Ich finde einfach nichts lustig oder berührend oder so, und komme mir dadurch manchmal wie eine Außenseiterin vor. Freunde von mir meinen, dass ich nach Außen wie ein Eiszapfen wirke, kalt und starr -.-. Früher war ich so emotional, ich bin immer noch sensibel und so weiter, aber ich zeige es einfach nicht mehr, weil man dadurch so oft verletzt wird, zumindest glaube ich das.
Ich bin irgendwie zu unmotiviert für alles. An diesem Wochenende hatte ich eigentlich 2 Verabredungen, einmal für’s Kino mit ein paar Freunden und dann wollte ich heute zu einem Kumpel lernen… Ich hab aber beide Treffen abgesagt, nicht weil ich keine Zeit hatte – ich hatte einfach keine Lust und so ist das in letzter Zeit immer! Ich erfinde Ausreden und lüge, weil ich auch nicht sagen will, dass ich keine Lust habe… Ich will niemanden verletzen. Dadurch lüge ich eigentlich sehr oft, nicht nur was Zeit-haben angeht, sondern… Na ja, selbst mit Sachen, bei denen ich gar nicht lügen müsste… Ich versteh mich selbst nicht. Ich gehe jeglichen Konflikten aus dem Weg, aber ich verursache sie ja auch, indirekt. Es ist doch falsch zu lügen.
In letzter Zeit bin ich auch sehr faul was Schule angeht. Mir fliegt das Meiste zu, aber in Fächern wie Mathe und Physik hab ich im Moment Probleme, deshalb wollte ich auch zu dem Kumpel lernen gehen, aber na ja – ich bin dann ja doch nicht hingegangen. Und auch alleine zu faul irgendwas zu machen… Oder unmotiviert, weil ich denke, dass es sowieso nichts bringt.
Und was mich eigentlich am Meisten verwirrt und traurig macht, ist die Tatsache, dass ich verliebt bin. Das Problem ist nicht, dass sie weiblich ist, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich lesbisch bin und finde es auch okay, aber sie ist unerreichbar für mich und auf jeden Fall hetero . Mal davon abgesehen könnte sich eh niemand in so was wie mich verlieben. Och man, ich hasse mich so…
Na ja, und ich sehe alles negativ. Und ich rege mich über alles auf. Und ich bin so furchtbar und unzufrieden im Moment, aber ich weiß auch nicht was ich dagegen machen soll, weil ich auch denke, dass ich nichts ändern kann an allem. Ich wollte schon so oft mit Rauchen aufhören, weniger am PC sein, mehr mit Freunden machen und so weiter, aber alles was ich mir vornehme funktioniert sowieso nicht. Gar nichts. Ich hab auch „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr gelesen und trotz 400 Seiten Gehirnwäsche habe ich es nicht geschafft mit dem Rauchen aufzuhören. Manchmal denke ich, dass alles schlechte an mir das ist, was mich aus- und interessant macht. Und mir ging es noch nie so richtig gut. Vielleicht will ich deshalb, dass es so bleibt? Weil ich das nun mal gewohnt bin?...
Ich habe halt auch „keinen“ Vater. Also, der ist im Gefängnis, weil er pädophil ist oder war, und na ja, ich halt „sein Opfer“ war. Und manchmal fühle ich mich auch dadurch wie abgestempelt, ich weiß nicht wie es ist, nicht missbraucht zu sein. Also ganz normal groß zu werden oder erzogen zu werden. Vielleicht muss ich so verkorkst, komisch und ein Fehler sein, es war ja schon immer so. Und wenn ich darüber mit Freunden rede… Na ja, es wissen wirklich nicht viele, aber die meisten können sowieso nichts damit anfangen. Oder fühlen sich damit überfordert.
Ich will eigentlich nur, dass ich wieder lachen kann oder es mal wieder schaffe, irgendwas positives zu machen. Und nicht mehr diese negative Einstellung habe. Und ich habe Depressionen, dass weiß ich, ich nehme auch Tabletten dagegen und gehe zu einer Psychologin, aber schon so lange und das hilft alles nichts, und ich halt mich selbst kaum noch aus oder meinen nicht vorhandenen „Gefühlsstatus“… Hilfe.