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Ich kann und mag nicht mehr arbeiten!

Ja gut, das ist nicht wenig, aber das muß man sich für sich ausrechnen.
Du bekommst allerdings 2 Jahre mehr / eher Geld als mit 65.
Das müßte man ja mit dazu rechnen.
Ich kann nicht sagen ob Du dazu noch arbeiten darfst. Es gibt ja sicher auch angenehme Jobs.
Und dann gibt es ja auch noch eine Teilrente, aber das verstehe ich noch nicht so ganz genau.

In dem Kanal gibt es übrigens ganz gute Infos.

Und mal so ein Gedanke. Wäre ein reiner Rentenfaden mal sinnvoll?
Man kann zur Rente dazu auch einen Minijob anfangen.
Seit 2025 kann man sogar soviel dazuverdienen, wie man möchte.
 
Das kann ich nicht nachvollziehen und würde da auch mal beim Versorgungsamt intervenieren. Was dauert da denn so lange? 2-4 Monate sind normal.

Du kannst auch mal überlegen, ob es in der Vergangenheit noch weitere Erkrankungen gab, die dich bis heute belasten und die du zusätzlich noch zum Antrag einbringen kannst. Ich hatte z. B. neben meiner Hörschädigung noch Migräne angegeben und das wurde auch akzeptiert.

Auf mein Handicap könnte ich zwar gut verzichten, die Vorteile, die daraus erwachsen, nehme ich aber natürlich trotzdem mit. Das ist vor allem das große Thema Kündigungsschutz durch den Status als Solchen, ein früheres Renteneintrittsalter, steuerliche Vergünstigungen und natürlich auch 5 zusätzliche Urlaubstage.
Hallo Du!
aus Gesprächen mit anderen hier in der Firma, ist es tatsächlich so, dass die meisten so ca. 6 - 8 Monate auf ein Ergebnis warten mussten. Die Grade, wie eine Einschränkung eingestuft wird, ist in meinen Augen nicht richtig. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber 50 -70 wäre bei mir richtig lt. NC, aber es wurden nur 20, das grenzt bereits an gnadenloser Unverschämtheit des Versorgungsamtes.
Mir sind noch ein paar Zipperlein eingefallen, die man hätte in dem Widerspruch aufführen können, wie z.B. ein stark eingeschränktes linkes Handgelenk, war mal ein komplizierter Bruch nach einem schweren Autounfall, hab hier nur 40% Bewegung, der Rest ist nicht beweglich. Schon krass, dass von denen eine Schwerhörigkeit stärker eingestuft wird, als z.B. tägliche Rückenschmerzen.
Naja, sei´s drum, ich bin in der Gewerkschaft, sollte das Ergebnis nach dem Widerspruch nicht 50 oder mehr sein, dann geht es vor das Sozialgericht. Anwalt wird von der Gewerkschaft gestellt und auch finanziert. Ein kleiner Trost am Rande.
Tatsache ist, dass die Ämter sich immer mehr sträuben, diese Schwerbehindertenpässe auszustellen, schließlich werden Steuern benötigt und keiner, der das marode System noch mehr anzapft. Aber gut, andere Baustelle...

VG
Rainman60
 
Das ist nicht richtig. Es reichen auch Beschwerden ohne AU.
Hab das gerade durch - meine Reha wurde bewilligst - und auch meinem Orthopäden selber vorgeschlagen, nachdem das MRT gezeigt hat, dass eben nichts kaputt ist und lediglich altersgerechter Verschleiß. Man muss allerdings gut begründen und es muss ersichtlich werden, dass ohne Reha AU droht. Dann geht das durchaus. Und für die Begründung brauchte ich auch nicht den Arzt, der hat meine beschriebenen Beschwerden lediglich bestätigt.
Hey,
ich hatte Anfang 2024 eine 3-wöchige Reha nach meiner Rücken-OP, das war ambulant auf meinen Wunsch hin. Brachte aber null komma null, weil niemand eine Ahnung dort hatte von meiner Problematik. Ich gehöre mit meinem Problem eher in die ortopädisch-neurologische Richtung und sowas gibt es nicht, meines Wissens nach. Entweder, oder, so die Aussage damals von dem Bundeswehrkrankenhaus, in dem ich operiert wurde.

VG
Rainman60
 
@Arktur:Bei einem Reha-Antrag muss man die behandelnden Ärzte angeben.
Ein Hausarzt ist zu wenig. Da sollte es schon ein Facharzt mit einer Diagnose sein.

Sie wird das wohl abschätzen können.
Kriegt ja nicht jeder eine Reha.
Da sollten schon Diagnosen und lange AU vorliegen.
Hey!
Hängt eine 3-wöchige Reha (im Jan. 24) postoperativ, und der erneute Antrag auf eine Reha zur Vermeidung von AU zum jetzigen Zeitpunkt, antragstechnisch im problematischen Zusammenhang?
Ich dachte, da müssen schon ein paar Jahre dazwischenliegen?!

VG
Rainman60
 
Schon krass, dass von denen eine Schwerhörigkeit stärker eingestuft wird, als z.B. tägliche Rückenschmerzen.
Nein, das ist nicht krass. Es ist doch etwas anmaßend, solch eine Aussage zu treffen, wenn du die Schwere meines Handicaps gar nicht einschätzen kannst.

Aber egal. Ich wollte auch nur den Tipp geben, alle Einschränkungen anzuführen, da sich so der GdB nach oben verändern lässt. Alles unter 50 nützt dir herzlich wenig.
 
Nein, das ist nicht krass. Es ist doch etwas anmaßend, solch eine Aussage zu treffen, wenn du die Schwere meines Handicaps gar nicht einschätzen kannst.

Aber egal. Ich wollte auch nur den Tipp geben, alle Einschränkungen anzuführen, da sich so der GdB nach oben verändern lässt. Alles unter 50 nützt dir herzlich wenig.
Hallo Du!
Ich habe nicht direkt DEINE Höreinschränkung angesprochen, das war allgemein gemeint. Selbst ich leide an Schwerhörigkeit und muss Hörgeräte tragen, ohne steh ich im Wald und nix geht mehr.
Ohne diese Bescheinigung vom Akustiker bzw. Ohrenarzt wäre mein Antrag auf Festsetzung eines GdB ganz sicher nur bei 10 gewesen. Und daher mein allgemeiner Vergleich, ich persönlich sehe das mit meinen Ohren als nicht so schlimm an, wie nur 10m gehen können, wegknickende Beine oder Knie, permanente Schwäche in den Beinen, vom Treppensteigen möchte ich gar nicht reden inkl. Sturzgefahr. Das sind ebenfalls starke Einschränkungen, werden vom Gesetzgeber aber weniger stark berücksichtigt bzw. eingestuft.

Also, nicht gleich mit so, sagen wir mal, leicht anschwärzenden Worten um sich schmeißen, das könnte auch mal in´s Auge gehen...

In diesem Sinne, von meiner Seite war das kein Angriff, wenn Du es so aufgefasst hast, dann bitte ich um Entschuldigung.

Gruss
Rainman60
 
Hey!
Hängt eine 3-wöchige Reha (im Jan. 24) postoperativ, und der erneute Antrag auf eine Reha zur Vermeidung von AU zum jetzigen Zeitpunkt, antragstechnisch im problematischen Zusammenhang?
Ich dachte, da müssen schon ein paar Jahre dazwischenliegen?!

VG
Rainman60
Nach 3 Jahren hast Du, soweit ich weiß, wieder einen Anspruch auf Reha.
 
Ja, ich stecke in einer ähnlichen Situation und bin auch so ähnlich alt wie du.

Der Job ist für mich seit langer Zeit mehr oder weniger eine Quelle des Frusts, von psychischen Belastungen und Unzufriedenheit. Wobei es sich wellenartig mal immer wieder bessert, dann geht es mir wieder schlechter.

Zur Zeit fühle ich mich wieder recht frustriert und gestresst. Es ist einfach so, dass ich mich nie wirklich anfreunden werde mit meinem Beruf, und auch meine Kollegen und ich ticken recht unterschiedlich. Ich fühle mich einfach nicht im Beruf angekommen, aber inzwischen bin ich so alt, dass ich auch nicht mehr damit rechne, dass das noch was wird.

Dazu kommt, dass meine Kollegen und auch mein Teamleiter einen bisweilen barschen, unfreundlichen oder spöttischen Tonfall drauf haben, mit dem ich nie klar gekommen bin . Ich fühle mich dann immer unzulänglich, unfähig, zu doof für den Beruf. Das wiederum zieht mich runter, im Lauf der Jahre immer stärker. Statt besser zu werden, habe ich oft den Eindruck, immer stärker "unterzugehen" in dem Beruf, psychisch, und was meine Fähigkeiten betrifft. Ich habe einfach keine Erfolgserlebnisse und auch keine Motivation (was sich wechselseitig bedingt).

Physisch bin ich auch nicht mehr top auf der Höhe, obwohl ich mit regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio gegen meine Beschwerden (in den Gelenken, Herzkreislaufsystem, etc.) ankämpfe.
Hey,
habe versprochen mich bei Dir zu melden, insbesondere deswegen, weil wir in einer ähnlich gelagerten Situation stecken.
Hatte letzte Woche einen Termin beim Betriebsrat bzgl. der Möglichkeiten eines Aufhebungsvertrages, wie die Firma dazusteht usw.. Was war die Antwort bzw. Reaktion?! Vergiss es, die Häuptlinge werden dir niemals das zahlen wollen was dir im Grunde zusteht und zudem gehöre ich gar nicht zu dem Personenkreis den man lieber heute als morgen loswerden will. Das wäre ein zermürbender Prozess mit fragwürdigem Ausgang...und den sicher nicht zu meinen Gunsten.
Ich solle jetzt erstmal das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen, die Sachlage schildern und klar und eindeutig darlegen, dass der Job nicht geeignet für mich ist. Habe diverse ärztl. Atteste des Betriebsarztes und noch ein BEM-Verfahren aus dem letzten Jahr, auch dieses könnte man wieder "in´s Leben rufen", um aus dem Job rauszukommen.
Bin bald 25 Jahre in dem Laden tätig, ehrlich gesagt, ich weiß vor lauter Frust gar nicht mehr, was ich dort noch machen sollte, kann oder will, hab innerlich abgeschlossen und will nur noch weg!
Bleibt natürlich noch die Möglichkeit, mich für 78 Wochen krankschreiben zu lassen und danach 2 Jahre ALG1 zu beziehen, dann wäre ich ca. 63,5 Jahre alt, mit immerhin 43,5 Jahren Beitragszeit.
Schön, dass ich noch knapp 7 Punkte an meine Ex abgeben musste, ebenso bekommt sie gut 100,-- von meiner Betriebsrente, auch wenn sie gesichert 3 Häuser von ihrem neuen Mann vererbt bekommt, das nenne ich mal "sozial" von unserem glorreichen Rechtssystem, anstatt ihr die Punkte wieder wegzunehmen, weil ja bald hochbegütert, aber nein, immer oben drauf...

Man o man, was ist jetzt richtig und was falsch?! Ich will nicht brechen in dem Laden!

Schöne Pfingsten!
Rainman60
 

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