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Ich kann und mag nicht mehr arbeiten!

Letztlich stellst DU den Antrag....sie wird dich kaum daran hindern können.
@Arktur:Bei einem Reha-Antrag muss man die behandelnden Ärzte angeben.
Ein Hausarzt ist zu wenig. Da sollte es schon ein Facharzt mit einer Diagnose sein.
Ich hatte meine Hausärztin letztens nach einer Reha oder Kur gefragt, aber sie hat gleich abgewunken und wollte sich gar nicht damit beschäftigen.
Sie wird das wohl abschätzen können.
Kriegt ja nicht jeder eine Reha.
Da sollten schon Diagnosen und lange AU vorliegen.
 
Das kann auch nicht die Lösung sein. Wir sollen in einem christlichen Land
leben und die Verhaltensweisen sind eher antimenschlich um es mal so zu
sagen. Mobbing kenne ich gut aus dem Beruf. Im Grunde genommen werdet
ihr und wie ich auch herabgewürdigt und fertig gemacht wurde, als Abhängiger
mißbraucht. Wir sind nur Nummern die austauschbar sind, daher wäre die einzige
Lösung solidarität, ein Antisystem das den Schaden wegnimmt und aufhebt.
Und genau das wird von der Politik unterbunden. Das die Menschen sich helfen.
Ich habe versucht das aufzubauen und hatte mäßigen Erfolg aber immerhin.
Es wäre machbar etwas zu tun, mit dem jeder einzelne weiterkommt, wenn
man sich auf die anderen verlassen kann. So würden wir unseren Wert auch
menschlich widergewinnen und keine Nummer mehr sein.
Moin,
bei christlich usw. bin ich draussen, mit dem Wort, oder Glaube allgmein, habe ich vor längerer Zeit schon abgeschlossen, geschweige denn darauf vertraut, dass die Hilfe woandersher kommt. Die meisten Menschen sind schlecht, ganz besonders Kollegen, ist so, und nicht deprimiert ausgedrückt, sondern Lebenserfahrung, alles andere ist Schönrederei.
Danke für Deine Worte, aber innerlich blocke ich ab dem Wort "christlich", da gehen bei mir alle Rolläden runter!

VG
Rainman60
 
Wie viel Abzüge wären das denn?
Ich meinen 14 und ein paar kaputte %, also fast 15.
Das ist nicht wenig, leider. Und das für immer.
Allerdings bekommst Du die Rente auch 2 Jahre früher und somit mehr.
Das sind auch ein paar Euros.
Und ich meinen für dieses Modell sind die 45 Jahre unerheblich, das geht von 35 Jahren aus.
Hey,
es ist viel zu viel Abzug, jedes einzelne Jahr merkt man, bei mir wären es fast 400 pro Monat, das geht einfach nicht! Habe leider kein Eigentum, muss Miete zahlen....das sagt alles!

VG
Rainman60
 
Er hat jetzt 3 Jahre mit weniger Gehalt und freiwilliger Aufstockung des AG gearbeitet.
Weihnachts- und Urlaubsgeld wurden bzw. werden direkt in die Rentenkasse eingezahlt.
Das war die aktive Phase der Altersteilzeit.
Jetzt geht er die nächsten 3 Jahre nicht mehr arbeiten, ist aber weiterhin angestellt und bekommt dasselbe Gehalt wie in der aktiven Phase diese 3 Jahre weiterbezahlt.
Das ist die passive Phase der Altersteilzeit.
Anschließend beantragt er sofort die Rente mit 63 Jahren und hat dann eben die 14,4 Prozent Abschlag auf die Rente.
War auch mal mein Plan...mit 60 die aktive Phase der ATZ beginnen und dann nach 2,5 Jahren nach Hause gehen. Nochmals 2,5 Jahre zuhause und mit 65 die Rente beantragen, klasse Modell, aber ich schaffe es nicht mehr bis dahin!
 
Ja, ich stecke in einer ähnlichen Situation und bin auch so ähnlich alt wie du.

Der Job ist für mich seit langer Zeit mehr oder weniger eine Quelle des Frusts, von psychischen Belastungen und Unzufriedenheit. Wobei es sich wellenartig mal immer wieder bessert, dann geht es mir wieder schlechter.

Zur Zeit fühle ich mich wieder recht frustriert und gestresst. Es ist einfach so, dass ich mich nie wirklich anfreunden werde mit meinem Beruf, und auch meine Kollegen und ich ticken recht unterschiedlich. Ich fühle mich einfach nicht im Beruf angekommen, aber inzwischen bin ich so alt, dass ich auch nicht mehr damit rechne, dass das noch was wird.

Dazu kommt, dass meine Kollegen und auch mein Teamleiter einen bisweilen barschen, unfreundlichen oder spöttischen Tonfall drauf haben, mit dem ich nie klar gekommen bin . Ich fühle mich dann immer unzulänglich, unfähig, zu doof für den Beruf. Das wiederum zieht mich runter, im Lauf der Jahre immer stärker. Statt besser zu werden, habe ich oft den Eindruck, immer stärker "unterzugehen" in dem Beruf, psychisch, und was meine Fähigkeiten betrifft. Ich habe einfach keine Erfolgserlebnisse und auch keine Motivation (was sich wechselseitig bedingt).

Physisch bin ich auch nicht mehr top auf der Höhe, obwohl ich mit regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio gegen meine Beschwerden (in den Gelenken, Herzkreislaufsystem, etc.) ankämpfe.
Hey!
Gut zu lesen bzw. zu wissen, dass man nicht alleine auf der Welt mit diesem Problem ist. Bin gerade zu platt weiter auszuholen, aber wir werden das noch vertiefen wenn Du möchtest?! Muss jetzt leider los, ich melde mich wieder!

Gruss
Rainman60
 
Ausserdem läuft noch ein Antrag auf Festsetzung des Behinderungsgrades, mittlerweile seit 13 Monaten, da siehst mal wie die Ämter sich dagegen sträuben...oder mürbe machen wollen, keine Ahnung.
Das kann ich nicht nachvollziehen und würde da auch mal beim Versorgungsamt intervenieren. Was dauert da denn so lange? 2-4 Monate sind normal.

Du kannst auch mal überlegen, ob es in der Vergangenheit noch weitere Erkrankungen gab, die dich bis heute belasten und die du zusätzlich noch zum Antrag einbringen kannst. Ich hatte z. B. neben meiner Hörschädigung noch Migräne angegeben und das wurde auch akzeptiert.

Auf mein Handicap könnte ich zwar gut verzichten, die Vorteile, die daraus erwachsen, nehme ich aber natürlich trotzdem mit. Das ist vor allem das große Thema Kündigungsschutz durch den Status als Solchen, ein früheres Renteneintrittsalter, steuerliche Vergünstigungen und natürlich auch 5 zusätzliche Urlaubstage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey,
es ist viel zu viel Abzug, jedes einzelne Jahr merkt man, bei mir wären es fast 400 pro Monat, das geht einfach nicht! Habe leider kein Eigentum, muss Miete zahlen....das sagt alles!

VG
Rainman60
Ja gut, das ist nicht wenig, aber das muß man sich für sich ausrechnen.
Du bekommst allerdings 2 Jahre mehr / eher Geld als mit 65.
Das müßte man ja mit dazu rechnen.
Ich kann nicht sagen ob Du dazu noch arbeiten darfst. Es gibt ja sicher auch angenehme Jobs.
Und dann gibt es ja auch noch eine Teilrente, aber das verstehe ich noch nicht so ganz genau.

In dem Kanal gibt es übrigens ganz gute Infos.

Und mal so ein Gedanke. Wäre ein reiner Rentenfaden mal sinnvoll?
 
Kriegt ja nicht jeder eine Reha.
Da sollten schon Diagnosen und lange AU vorliegen.
Das ist nicht richtig. Es reichen auch Beschwerden ohne AU.
Hab das gerade durch - meine Reha wurde bewilligst - und auch meinem Orthopäden selber vorgeschlagen, nachdem das MRT gezeigt hat, dass eben nichts kaputt ist und lediglich altersgerechter Verschleiß. Man muss allerdings gut begründen und es muss ersichtlich werden, dass ohne Reha AU droht. Dann geht das durchaus. Und für die Begründung brauchte ich auch nicht den Arzt, der hat meine beschriebenen Beschwerden lediglich bestätigt.
 

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