G
Günter
Gast
Liebe Jule
Da gibt es noch etwas, was ich Dir sagen möchte.
Du siehst ja schon bei dem wenigen Kontakt, den Du gelegentlich hast, dass da irgendetwas hakt. Mal fällst Du aus allen Wolken, weil Du mit seiner Frau konfrontiert wirst, jetzt bist Du überrascht, dass er kein regelmäßiges Interesse an Dir zeigt. Es scheint doch irgendwie alles etwas anders zu sein, als Du es Dir vorstellst.
Du hast Dich in den vergangenen Monaten etwas freier von ihm gemacht. Aber irgendwie war er wohl doch weiter im Hintergrund. Kaum warst Du aus Deinem Urlaub zurück - eine Zeit, die Du nur für Dich verbracht hast - hast Du den Kontakt wieder hergestellt. Als wäre er Dein Partner, bei dem Du Dich nach dem Urlaub zuerst einmal meldest.
Du solltest Dich weiter beobachten. Wenn die Vorstellung, ohne ihn zu leben, weiter mit dem Gefühl verbunden ist, in einem Loch zu hängen, solltest Du doch eine Therapie erwägen. Therapien sind keine Allheilmittel. Aber Du könntest sie nutzen, um etwas mehr darüber zu erfahren, wie seine Funktion für Dich aussieht, und wo sie vielleicht herkommt. Verändern wird Dich das erst einmal nicht. Aber Deine persönliche Art, jemanden zu lieben, wird etwas mehr Konturen für Dich bekommen und Du könntest nach Wegen suchen, in Zukunft konstruktiver damit umzugehen.
Und ansonsten läßt Du besser noch die Finger von ihm. Du verhedderst Dich noch zu leicht.
Günter
Da gibt es noch etwas, was ich Dir sagen möchte.
Jule, Du kannst Deine Situation mit einer Internetbeziehung vergleichen. Ihr habt inzwischen schon seit langer Zeit so wenig Kontakt, dass Du alles mögliche in diese Beziehung hast hineininterpretieren können. Dieser Teil in Deiner Phantasie hat vielleicht ein Eigenleben bekommen. Wie es wirklich mit ihm wäre, wüßtest Du heute erst, wenn Ihr regelmäßigen Kontakt hättet. Wenn Du Deine Phantasien an der Realität messen könntest.Aber wisst ihr was ... werde mir immer mehr bewußt darüber, dass ich ihn gar nicht mehr so sehr liebe ... es tut weh ... ja, aber wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, dann weiß ich das ich einem Traum nachrenne ...und das meine wirklichen Gefühle gar nicht mehr so stark sind, wie ich sie "vortäusche". ...
Du siehst ja schon bei dem wenigen Kontakt, den Du gelegentlich hast, dass da irgendetwas hakt. Mal fällst Du aus allen Wolken, weil Du mit seiner Frau konfrontiert wirst, jetzt bist Du überrascht, dass er kein regelmäßiges Interesse an Dir zeigt. Es scheint doch irgendwie alles etwas anders zu sein, als Du es Dir vorstellst.
Neben dem, was sich real abspielt, hat er eine Funktion für Dich, Jule. Das ist bei jedem Menschen so. Partner haben auch eine Funktion. Die sieht bei jedem Menschen anders aus, und alle Menschen bezeichnen es als Liebe. Für viele Menschen scheint diese Funktion sogar lebenswichtig zu sein.nur fällt es mir so schwer mich davon zu verabschieden. Denn es geht mir einfach nicht gut ... fühle mich schwach und alleine. Sitze in diesem Loch und komme da nicht mehr raus ... Und da ist es doch so einfach zu sagen, dass es wegen ihm ist ... weil er meine Liebe nicht erwidert ... aber ist es das tatsächlich noch!?!?
Du hast Dich in den vergangenen Monaten etwas freier von ihm gemacht. Aber irgendwie war er wohl doch weiter im Hintergrund. Kaum warst Du aus Deinem Urlaub zurück - eine Zeit, die Du nur für Dich verbracht hast - hast Du den Kontakt wieder hergestellt. Als wäre er Dein Partner, bei dem Du Dich nach dem Urlaub zuerst einmal meldest.
Du solltest Dich weiter beobachten. Wenn die Vorstellung, ohne ihn zu leben, weiter mit dem Gefühl verbunden ist, in einem Loch zu hängen, solltest Du doch eine Therapie erwägen. Therapien sind keine Allheilmittel. Aber Du könntest sie nutzen, um etwas mehr darüber zu erfahren, wie seine Funktion für Dich aussieht, und wo sie vielleicht herkommt. Verändern wird Dich das erst einmal nicht. Aber Deine persönliche Art, jemanden zu lieben, wird etwas mehr Konturen für Dich bekommen und Du könntest nach Wegen suchen, in Zukunft konstruktiver damit umzugehen.
Und ansonsten läßt Du besser noch die Finger von ihm. Du verhedderst Dich noch zu leicht.
Günter