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Hallo Jule75,
schau mal hier: Ich kann nicht mehr .... Hier findest du vielleicht was du suchst.
Naja, das wird wohl so sein.Er kommt wohl wirklich nie wieder zu mir zurück ... der Gedanke, das Gefühl ist kaum auszuhalten ...
Was ist eingentlich damals geschehen, als Du schon einmal verliebt warst und so lange gebraucht hast, Dich zu lösen? Wie hat es aufgehört? Was ist geschehen?
Ich träume mir eine Beziehung mit ihm immer schön. Aber im Grunde ist so viel passiert, dass es gar nicht mehr schön sein könnte.
Warum halten diese Phasen des realistisch Sehens nicht an? Warum verfalle ich so schnell immer wieder in diese leidende Phase?
Naja, nur 5 Stunden und dann 8 Monate warten ist nicht sehr effizient. Man kann doch wechseln. Darf ich Dich fragen, was Dich damals an dem Therapeuten gestört hat?Also erst einmal, ich habe im April oder Mai, als es besonders schlimm war, eine Therapie angefangen. Nach 5 Stunden habe ich das aber abgebrochen, weil ich den Therapeuten nicht ganz so dolle fand und ich mich dort nicht richtig öffnen konnte.
Dein Problem mag für andere Menschen klein sein. Für Dich ist es das offenbar nicht. Frage Dich doch einmal, wieviele Abende Du in den vergangenen 8 Monaten zufrieden alleine zuhause verbracht hast.Momentan bin ich wieder am überlegen - bzw. schon seit dem ich abgebrochen habe, ob ich mir jemand neues suche ... denn irgendwas muß ich ja machen. Allerdings kann ich mich nicht richtig dazu aufraffen. Ich finde es so schwierig mit einem Therapeuten zu reden. Ich weiß nie was ich sagen soll und komme mir mit meinem "kleinen" Problem so dumm vor.
Bei Dir kann ich sie mir in Verbindung mit einer Therapie vorstellen. Antidepressiva können nach einem Drogenentzug unterstützend eingesetzt werden, um den Umgang mit den ersten Monaten nach Wegfall der Droge zu erleichtern. Ich hatte hier einmal etwas über Johanniskraut geschrieben:Antidepressiva habe ich nie genommen. Möchte ich eigentlich auch nicht so gerne. Obwohl ich mir auch da schon Gedanken drüber gemacht habe und in manchen Situationen gedacht habe, dass es übergangsweise vielleicht das Beste wäre.
Das finde ich bemerkenswert. Solange er Interesse hatte, war Dir eine Freundschaft möglich. Sobald er sich zurückgezogen hat, hast Du ihn "geliebt"? Ja, was hast Du denn da eigentlich geliebt? Sein Interesse an Dir? Es war schon einmal einem anderen Menschen aufgefallen, dass Du "seine Liebe vermisst". Findest Du das nicht auch auffällig?Hm ... Ich hatte mich ja damals getrennt, weil ich wieder mit meinem Freund zusammen gekommen bin. Na ja, dann hat er um mich gekämpft und ich habe mit ihm eine "Freundschaft" gepflegt. Das tat ihm irgendwann so weh, dass er einen Schlußstrich zog und wegzog und den Kontakt komplett zu mir abbrach. Und dann fing es halt bei mir wieder an ... und es hat 2 Jahre (wenn nicht sogar noch länger) gedauert. ...
Natürlich kann man das. Das ist den meisten Menschen schon passiert. In der Regel sucht man bei einem anderen Menschen, was man von seinem Partner nicht bekommt. Aber was hat Dir dieser Mensch in dem Augenblick gegeben? Ich kann nur sehen, dass er sich von Dir abgewandt hat.Aber unfairer Weise war ich ja mit meinem Freund zusammen. Den ich übrigens wirklich geliebt habe. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich gefragt, ob man 2 Männer lieben kann!?!? ...
Naja, nach Trennungen gehen mir immer die Menschen aus meiner Vergangenheit durch den Kopf. Besonders diejenigen, bei denen ich in einer vergleichbaren Situation war. Du brauchst ihn aber jetzt nicht. Du kannst auch selbst herausbekommen, was mit Dir los ist.Obwohl ich auch heute noch ab und zu an ihn denke, und ihn gerne kontaktieren würde. Vorallem im Moment! Weil mich interessieren würde, wie er das damals alles gesehen hat! Ob es ihn genervt hat,dass ich mich immer wieder gemeldet habe. Denn nach 1-2 Jahren war ich aus seinem Kopf bestimmt schon raus und ich habe mich trotzdem noch bei ihm gemeldet ... also ich wollte den Vergleich zu heute haben!
Na, das ist doch schon einmal etwas. Zumindest ist es besser, mal andere Erfahrungen und Gedanken zu lesen, als immer nur alleine vor sich hinzugrübeln.Nachdem ich hier im Forum oft von dem Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" gelesen habe, habe ich es mir auch mal besorgt und habe angefangen es zu lesen.
Das sagt Dir Dein Kopf. Deine Gefühle sagen Dir etwas anderes.Wenn ich sowas mache, also mich bewußt mit meiner Situation auseinandersetze, dann bin ich plötzlich ganz stark und sehe alles so klar. Mir ist dann immer bewußt - und ich schreibe immer, da ich oft Dinge versuche, die mich mit dem ganzen konfrontieren - dass ich ihn nicht mehr zurück haben wollte. Zumindest nicht so!
Du triffst da auf etwas, was Du bereits kennst. Eine Beziehung als selbstverständlich hinzunehmen, oder sogar abzulehnen, solange Interesse besteht, und festzuhalten, sobald sich derjenige abwendet.Ich träume mir eine Beziehung mit ihm immer schön. Aber im Grunde ist so viel passiert, dass es gar nicht mehr schön sein könnte.
Warum halten diese Phasen des realistisch Sehens nicht an? Warum verfalle ich so schnell immer wieder in diese leidende Phase?
Eben. Und deshalb solltest Du die Gunst der Stunde nutzen. Solange Du darunter leidest, wirst Du genug Antrieb haben, eine Therapie zu machen. Sobald Du nicht mehr leidest, wird das wieder abflauen.Ich habe langsam Angst davor, mich jemals wieder zu verlieben. Denn ich befürchte, dass ich ein wirkliches Problem mit Trennungen habe. Ich habe Angst eine Beziehung einzugehen, weil es nunmal immer sein kann, dass es schief geht. Und dann würde ich wieder hier sitzen und aus diesem Loch nicht mehr rauskommen.
Das ist eine gute Entscheidung. Du wirst Dein Problem vermutlich nie ganz loswerden. Aber es kann Dir helfen, in Zukunft besser damit umzugehen.Habe mich jetzt fest entschlossen wieder eine Therapie zu machen. Denn das ist ein Verhaltensmuster, was ja irgendwo her kommt. Und um dem auf den Grund zu gehen, muß ich wohl viel an mir arbeiten. Und das schaffe ich nicht alleine.
Naja, sonst würdest Du ja auch gar nicht schreiben. 😉Und nun habe ich wieder so stark geschrieben ... aber trotzdem vermisse ich ihn so sehr ...
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