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Ich kann mit diesem Wetter nicht leben

Ich neige auch dazu, das zu denken. Ich mag die Hitze nicht, vertrage sie nicht gut.

Es hilft aber nicht, wenn man denkt, man hält es nicht aus. Natürlich hält man es aus.

Ich habe einen Turmventilator, der bläst in Richtung meines Sofas und läuft den ganzen Abend.

Zum Arbeiten habe ich noch so einen Mini-Ventilator, USB-aufladbar, den kann ich auf meinen Schreibtisch stellen. Im Büro haben wir einen großen, schwenkbaren.
Ohne Ventilatoren fände ich es tatsächlich auch schwer erträglich.

Nachts kann ich im 4. Stock glücklicherweise die Balkontür und alle Fenster offen lassen.

Basi, du musst nicht mehr arbeiten. Du kannst dir den Tag so einteilen, wie du es erträglich findest. Wenn du nicht raus kannst, lass dir die Lebensmittel von rewe liefern.
Du kannst dich lauwarm abduschen. Eiskaffee genießen und Wassermelone.

Arbeite an deinem Mindset. Es ist nicht schön, aber man kann natürlich auch mit diesem Wetter leben.
 
Na das ist doch mal eine bombige Idee 😟
Den Klimawandel einfach so wegreden, es gibt sehr viele Menschen, die das beunruhigt.
Die Natur nimmt Schaden usw. das geht ja weit über das eigene Problem von "mir ist zu heiss, wie kühle ich mich ab" usw. hinaus.
Wer redet den Klimawandel weg? Ich weiß nicht, was manche immer dazudichten? Ich kann ein "ich kann mit dem Wetter nicht leben", was in Deutschland maximal 4 Wochen und nicht mal am Stück ist, nicht ernst nehmen.

Das war nicht das Problem "mir ist zu heiß, wie kühle ich mich ab", es war ein Lamentieren, dass es heiß ist. Nicht mal an einen Ventilator wurde selbst gedacht.
 
Ich sag mal so, vielleicht erinnere ich mich nicht daran, dass es solche Hitzewellen früher auch schon gab.

Doch es gab sie, aber nicht so oft, nicht so schnell hintereinander, glaube ich.

Nicht so schnelles Hin und Her. Glaube ich.

Als ich jünger war, fand ich Hitzewellen auch nicht so toll, konnte sie aber besser aushalten.

Die Hitzewelle im Jahrhundertsommer 2003 dauerte von Anfang Mai bis in den September. Fast durchgehend um oder über 30 Grad.
 
Ich erinnere mich an die Hitzewelle 2003, das waren mehrere Monate. Da hat auch niemand an die Apokalypse gedacht und dermaßen gejammert, als würde es nie mehr Herbst geben. Wettervorhersage ist aber dieses Jahr eine andere. Ausserdem hatten wir in den letzten Wochen auch ziemlich kalte Tage bei nicht mal 20 Grad. Wer jammern will, jammert.
 
Ich wohne in einem Altbau mit dicken Mauern und kenne daher die Hitze gut. Die erste Hitzewelle in diesem Jahr mit um die 35 Grad war zwar kurz aber hart.

Seit gut einem Monat habe ich jetzt eine Klimaanlage, muss aber sagen, dass ich diese wenig nutze und nur die Spitzen abfange, also z.B. 33 Grad kühle ich auf 28 runter.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich gut an Temperaturen gewöhnen kann. Also 28 Grad finde ich nach einer Weile absolut erträglich. Steigen hingegen im Frühsommer innerhalb weniger Tage die Temperaturen von 21 auf 28 Grad, finde ich das belastend.

Dies soll keine Gesellschaftsdiskussion werden daher sage nicht nichts zum Klimawandel. Außerdem bringt es auch nichts sich darüber aufzuregen. Das Ergebnis bleibt das gleiche: Die Durchschnittstemperatur wird vermutlich steigen und Hitzespitzen werden häufiger.

Das war ein Grund warum ich mich in diesem Jahr für eine Klimaanlage plus Solaranlage entschieden habe. Geht aber auch kleiner: Balkonkraftwerk + mobile Klimaanlage.

Aber es gab früher auch mal Jahre in denen ich in meinem Arbeitszimmer bis zu 36 Grad hatte. Alles bis 30 Grad ist imho Gewöhnungssache, alles darüber hinaus ist belastend.
 
Für mich ist es unsagbar schwer mit Hitze und dazu noch massive Schwüle zu leben.
Bei mir ist es ganz genauso. Und es war früher nicht so, es war die ganzen letzten Jahre nicht so,
also so extrem hohe Temperaturen auf Dauer und der ständige Wechsel.
Schwüle kann ich auch ganz schwer aushalten. Habe dann Atemprobleme.
Ein Ventilator nützt ein wenig, aber nach drei Tagen 35° hilft er auch nicht mehr.
in der Wohnung sind dann dauerhaft 32°, manchmal mehr.
Durchzug kann ich nicht machen in meiner 1-Zimmerwohnung.
Dazu kommen meine Schmerzen, die ich als schlimmer empfinde als die Hitze.

Aber immerhin kannst du doch noch rausgehen.
Heute wolltest du doch einen Ausflug mit einer Freundin machen, in eine andere Stadt. Also kannst du doch "mit diesem Wetter leben" 😉
Das wäre für mich z.B. unvorstellbar.
Ich bin zwar nicht mehr berufstätig, aber trotzdem ist mein Leben z.Zt. lahmgelegt,
wegen der Hitze, obwohl tausend Sachen zu erledigen sind. Ich schaff es grad mal zum Briefkasten vor meiner Haustür und das auch nur am späten Abend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt Turbinenventilatoren, die man vor das Fenster stellen kann, die regelrecht die kühlere Luft hineinsaugen, sobald es draußen weniger heiß als drinnen ist. Dann muss man sofort aufreißen und voll Möhre einschalten. Das ist speziell bei dieser stehenden Luft richtig praktisch und kostet nicht so viel. Für ein bisschen mehr Geld würde ich eine mobile Klimaanlage empfehlen.
 
Ich will dieses nicht für den Rest meines Lebens.
Warum erschaffst du dir nicht erstmal Erleichterung durch mindestens einen Ventilator, Füße in kaltes Wasser, besprühen mit Wasser aus einer Flasche, nasse Badetücher innen ans Fenster usw.?

Die letzten 2 Tage war hier nichts mit lüften, die Luft stand, auch nachts. Heute sind es angenehme 22 Grad und ein leichter Wind bringt Erfrischung.

Es ist übrigens nicht die erste Hitzewelle, die wir haben.

"Die Hitzewelle vom 22. Jul bis zum 10. August 2018 ist neben 2003 die stärkste Hitzewelle in Deutschland/Mitteleuropa. Zwar wurde 2018 kein neuer Deutschland-Rekord erreicht, aber es gab teilweise knapp 3 Wochen 30°C und mehr. Dazu war der Sommer mit einem Flächen-Mittel von +19.3°C der zweitwärmste Sommer seit 1881."

"Hitzewelle 2003:
Es war bis dato die längste und stärkste Hitzewelle in Deutschland bzw. West- und Mitteleuropa seit Beginn der Messung 1881. So eine massive Hitzewelle und Andauer war bisher unbekannt. Schon der Juni war damals bis 2019 ein Rekord-Monat. Ab dem 28. Juli baute sich über Westeuropa ein großes Omega-Hoch auf. Das bis Mitte August 2003 eine schlimme Hitzewelle von Spanien/Portugal über Frankreich/BeNeLux, Süd-UK bis über die Alpen nach Deutschland brachte".

"Im Sommer 2019 gab es zwei Hitzewellen. Die erste Welle Ende Juni brachte einen neuen Höchstwert von 39.6°C für den Juni. Zudem wurde der Monat Juni ein neuer Rekord-Monat und übertraf mit +1°C den alten Rekordhalter von 2003."

"Hitzewelle 2006:
Der Juli 2006 war der bisher wärmste Juli-Monat seit 1881. Die Temperatur-Abweichung erreichte +5.1k (1961-1990). Die ersten zwei Wochen gab es oft hochsommerlich warm bis heiße Tage mit teils kräftigen Gewittern. Die 3. und 4. Juliwoche 2006 war von einer starken Hitzewelle geprägt mit täglichen Temperaturen von 30 bis 35°C, örtlich bis 38°C. Damit gehört die Hitzewelle von 2006 zu den stärksten Hitzewellen in Deutschland. Bleibt aber von der länge hinter 2003 und 2018!

"Hitzewelle 2022:
Im Juli 2022 gab es eine Hitzewelle von ca. 5-10 Tage länge. Nach dem es schon im Juni an einigen Tagen teils extrem heiß wurde mit Temperaturen bis 38°C. Gab es im Juli eine neue Hitzewelle.
Vom 17. bis zum 27. gab es oft Temperaturen von 30 bis 35°C, an einigen Tagen bis 38°C. Am 20. Juli wurde erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 im Norden von Deutschland 40°C oder mehr erreicht. In Hamburg erreichte die Temperatur 40.1°C, auch in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wurden 40°C gemessen." usw.

 

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