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Ich ist ein anderer

Mere53

Mitglied
Ich - von Selbstzweifeln zerfressen- dauernd grübelnd, ob ich was Falsches getan oder gesagt habe…
Nach außen: perfektes Leben: alles erreicht. Kinder, Ehe , Job, Haus, Freunde, Urlaub, alles.
Von anderen gesehen ( nachgefragt) als selbstbewusst, strahlend, empathisch.
Und doch:
Selbstzweifel und damit oft verbundene Selbstzerstörung (Rauchen, manchmal Trinken).
Kennt das jemand?
 
Selbstzweifel kenne ich zur Genüge.
Allerdings lasse ich mich von ihnen nicht beherrschen.
Sich selbst immer wieder infrage zu stellen, sehe ich eher als positiv, solange man dabei nicht ständig unsicher wirkt.

Was Du beschreibst, sehe ich nicht als positiv, es wirkt zerstörerisch.
Versuche Dir Deiner Stärken bewusst zu werden und die Zweifel als Korrekturlesungen Deiner Handlungen zu sehen.
Nimm die Zweifel nicht als Feind an, sondern als Freund.
So habe ich mich mit ihnen arrangiert.
 
Nach was suchst du mit dieser Frage, nach Erklärungen, was für ein Symptom das sein kann? Oder nach Analyse, wie z. Bsp. die Antwort von 57-55 oder nach Rückfragen? Dann kann ich vielleicht passend darauf eingehen von dem her, was ich weiß. Gibt es bei Dir schon Diagnosen und hast Du bereits Therapie gemacht?
 
Das weiß ich grade leider selbst nicht.
Es ist so, dass wenn ich in Action bin , diese ganzen Probleme überhaupt nicht spüre.
Wenn ich dann zur Ruhe komme, denke ich über dies und jenes nochmal nach und frage mich , welche Fehler ich gemacht haben könnte.
Wenn ich dann Leute, die in den entsprechenden Situationen dabei waren nochmal frage, reagieren die total überrascht.
Ich mache das jetzt nicht so oft, vielleicht ein oder zweimal im Monat und dann auch nur, wenn ich wirklich was Schlimmes befürchte.
 
Auch ja und nein 😃. Ich bin im Inneren zerrissen und hinterfrage mich selbst ständig.
Aber die, die ich nach außen bin , bin ich auch und möchte auch genau die gerne sein.
Ich sehe es genau so.
Nur lasse ich es nicht zu, dass mich die Zweifel beherrschen.
Der türkische Glaube an Kismet kann da sehr hilfreich sein.
Oder auch auf Kölsch:
Et kütt, wie et kütt.
Et hätt noch immer joot jejange.
 
Bei Deiner Threadüberschrift dachte ich zuerst an den bestimmten Titel eines Buches "Ich ist ein anderer", eine Autobiographie von Cordt Winkler, einem Jungen, der in der Kindheit bereits die Ausmaße von Schizophrenie erleben musste.
 
Bei Deiner Threadüberschrift dachte ich zuerst an den bestimmten Titel eines Buches "Ich ist ein anderer", eine Autobiographie von Cordt Winkler, einem Jungen, der in der Kindheit bereits die Ausmaße von Schizophrenie erleben musste.
 

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