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Ich hasse Zugfahren

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Jetzt wird es aber interessant, denn Metall ist geruchlos.
Metall an sich ist geruchslos, wenn man es aber anfaßt hat man hinterher einen bestimmten Geruch an der Hand, weil es dann zu einer kleinen chemischen Reaktion mit Fett und Schweiß an der Hand kommt, das kann man sogar riechen. Ziemlich übel stinkt es, wenn Metall geflext oder geschliffen wird, also winzig kleine Partikel abgetrennt und mit Luftsauerstoff verbrannt (ich frage mich jedesmal wenn bei uns die Tram-Schienen bearbeitet werden, ob dieser Gestank für die Arbeiter nicht schädlich ist, die sind ihm ja ständig ausgesetzt, und meistens ohne Masken, ich verkrafte das nicht mal auf weite Distanz, igitt.).
Und in einem Verkehrsmittel ist es ein ziemlicher Geruchsmix aus erhitztem Metall, Abrieb aller Art (auch Dreck der ans Metall kommt), Schmierstoffen, Putzmitteln und was noch alles an den beweglichen Teilen von so einem Fahrzeug dran ist.

Der psychologische Faktor ist aber auf jeden Fall gegeben. Menschen tolerieren oder lieben sogar, was verbunden ist mit dem was sie mögen - wer auf Rennsport steht, ist oft regelrecht süchtig nach dem typischen Geruch von Benzin und heißem Asphalt und Abgasen, wo jeder Nicht-Rennsportler die Nase rümpft und das Weite sucht.
Aber das Phänomen gibt es in allen Bereichen, egal ob Gerüche, Musikgeschmack (der eine liebt Rap, der andere geht von dem Radau die Wände hoch) oder z. B. Kinderlärm - wer eh keine Kinder mag, der hat auch wenig Toleranz für die damit einhergehende Lärmbelästigung.
Deswegen, ja, auch in Sachen Gerüche in Öffentlichen spielen die persönlichen Vorlieben und Abneigungen eine wichtige Rolle. Wer sogar die Gerüche mit eher positiven Assoziationen verbinden kann (so wie ich, da ich halt gern reise, komm nur leider viel zu selten dazu), den stören sie auch nicht.
Wer das Reisen an sich schon hasst, für den sind sie dagegen nur ein weiterer Sargnagel, der stört.
 
A

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Re: Ich hasse Zugfahren
Oder Probleme mit dem Magen.
Schon mal daran gedacht? Es gibt so viele Gründe und sicher nicht nur Psychologische.
 
Metall an sich ist geruchslos, wenn man es aber anfaßt hat man hinterher einen bestimmten Geruch an der Hand, weil es dann zu einer kleinen chemischen Reaktion mit Fett und Schweiß an der Hand kommt, das kann man sogar riechen. Ziemlich übel stinkt es, wenn Metall geflext oder geschliffen wird, also winzig kleine Partikel abgetrennt und mit Luftsauerstoff verbrannt (ich frage mich jedesmal wenn bei uns die Tram-Schienen bearbeitet werden, ob dieser Gestank für die Arbeiter nicht schädlich ist, die sind ihm ja ständig ausgesetzt, und meistens ohne Masken, ich verkrafte das nicht mal auf weite Distanz, igitt.).
Und in einem Verkehrsmittel ist es ein ziemlicher Geruchsmix aus erhitztem Metall, Abrieb aller Art (auch Dreck der ans Metall kommt), Schmierstoffen, Putzmitteln und was noch alles an den beweglichen Teilen von so einem Fahrzeug dran ist.

Der psychologische Faktor ist aber auf jeden Fall gegeben. Menschen tolerieren oder lieben sogar, was verbunden ist mit dem was sie mögen - wer auf Rennsport steht, ist oft regelrecht süchtig nach dem typischen Geruch von Benzin und heißem Asphalt und Abgasen, wo jeder Nicht-Rennsportler die Nase rümpft und das Weite sucht.
Aber das Phänomen gibt es in allen Bereichen, egal ob Gerüche, Musikgeschmack (der eine liebt Rap, der andere geht von dem Radau die Wände hoch) oder z. B. Kinderlärm - wer eh keine Kinder mag, der hat auch wenig Toleranz für die damit einhergehende Lärmbelästigung.
Deswegen, ja, auch in Sachen Gerüche in Öffentlichen spielen die persönlichen Vorlieben und Abneigungen eine wichtige Rolle. Wer sogar die Gerüche mit eher positiven Assoziationen verbinden kann (so wie ich, da ich halt gern reise, komm nur leider viel zu selten dazu), den stören sie auch nicht.
Wer das Reisen an sich schon hasst, für den sind sie dagegen nur ein weiterer Sargnagel, der stört.
Das stimmt schon, nur ist im Zug meistens keiner am Schweißen mit dem Metall und die wenigsten Leute reiben ihre Hände im Zug am Metall.

Klar rieche ich auch Metall, wenn es verarbeitet wird. Vielleicht auch bei Zugabe mit Schweiß vom Menschen.

Die Psychologie spielt in sofern eine Rolle, Wenn jemand z. B. von Hundekot erzählt, dann reiben sich die meisten Leute schon das Näschen, das ist völlig normal, ist aber psychologisch begründet.

Darum sind solche Gespräche ja auch beim Essen tabu.

Wenn aber jemand ständig Metallgeruch oder Geruch von alten Polstern in den Zügen riecht, dann denke ich, das ist schon überproportional.

Denn ich rieche eher den Schweiß des Nachbarn oder ggf. den Knoblauchgeruch oder was auch immer die Leute für Gerüche mitbringen im überfüllten Zug als Metall oder die Polster.
 
Das stimmt schon, nur ist im Zug meistens keiner am Schweißen mit dem Metall und die wenigsten Leute reiben ihre Hände im Zug am Metall.
Die meisten Züge schweben nicht durch die Luft wie der Galaxy Express, sondern da reibt eine ganze Kette von eisernen Rädern ständig über eiserne Gleise. Von all den anderen Bauteilen ganz zu schweigen. In der Eisenbahn steckt das Eisen schon im Namen, im ganzen Fahrzeug, und selbstverständlich hängt der Geruch nach Metall da überall um und in den Waggons.
Allerdings überwiegt heute innendrin mehr der Geruch nach Plastik wegen der ganzen Innenverkleidungen, Böden und Sitzpolstern aus strapazierfähigen Kunststoffen. Plus der Putzmittel, mit denen das alles saubergehalten wird, denn wegen der hohen Beanspruchung jeden Tag wird halt auch so oft wie möglich geputzt. Das ist die normale Geruchskulisse eines Bahnabteils. Muß man mit leben können, wenn man unbedingt damit fahren muß.
Unter "Geruch von alten Polstern" verstehe ich mehr sowas, was man zuhause hat - mit Natur- oder billiger Kunststofffüllung, die mangels häufiger Reinigung im Lauf der Zeit tatsächlich üble Gerüche anhäuft, welche man aber im eigenen Umkreis selten wahrnimmt (den eigenen Dreck riecht man nicht), sondern erst wenn man mit den alten Polstern anderer Leute und deren spezifischer Geruchsmischung in Kontakt kommt.
 
Die meisten Züge schweben nicht durch die Luft wie der Galaxy Express, sondern da reibt eine ganze Kette von eisernen Rädern ständig über eiserne Gleise. Von all den anderen Bauteilen ganz zu schweigen. In der Eisenbahn steckt das Eisen schon im Namen, im ganzen Fahrzeug, und selbstverständlich hängt der Geruch nach Metall da überall um und in den Waggons.
Allerdings überwiegt heute innendrin mehr der Geruch nach Plastik wegen der ganzen Innenverkleidungen, Böden und Sitzpolstern aus strapazierfähigen Kunststoffen. Plus der Putzmittel, mit denen das alles saubergehalten wird, denn wegen der hohen Beanspruchung jeden Tag wird halt auch so oft wie möglich geputzt. Das ist die normale Geruchskulisse eines Bahnabteils. Muß man mit leben können, wenn man unbedingt damit fahren muß.
Unter "Geruch von alten Polstern" verstehe ich mehr sowas, was man zuhause hat - mit Natur- oder billiger Kunststofffüllung, die mangels häufiger Reinigung im Lauf der Zeit tatsächlich üble Gerüche anhäuft, welche man aber im eigenen Umkreis selten wahrnimmt (den eigenen Dreck riecht man nicht), sondern erst wenn man mit den alten Polstern anderer Leute und deren spezifischer Geruchsmischung in Kontakt kommt.
In den Güter-Waggons kann ich mir das mit dem Metallgeruch vorstellen, im Personen-Zug selbst weniger.
Werde aber beim nächster Gelegenheit drauf achten.
Bei den Polstern ist das wohl der Staub, ich habe sogar eine Milbenallergie. Doch die Poster werden doch auch gereinigt oder sollten es zumindest.

Kunststoffgerüche mag ich auch nicht, der ist ja gerade in den meisten FFP2 Masken.
Vielleicht wird der ja von den Maskenträgern gerochen und auf die Möbel projiziert.
 
Manche FFP2-Masken stinken, ich hatte aber auch schon welche die waren parfümiert. Hat zwar angenehm gerochen, aber ich war mir trotzdem nicht sicher, ob dieser Geruch tatsächlich so gut für die Gesundheit ist. Manche Leute reagieren ja auch auf Parfüm allergisch. Und bei "Made in China" kann jeder Mist drin sein, die wissen schon warum sie ihren eigenen Produkten mißtrauen.
 
Also, TE, was du da schilderst, habe ich in meinem ganzen Leben erst einmal erlebt, im Juni '22 (9-Euro-Ticket).
Und einmal war es während einer Fahrt nur ziemlich laut (Freitagnachmittag und ebenfalls 9-Euro-Ticket).
 
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