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Ich hasse mein Leben - Eltern gestorben

Versorgungswerk ist eine Zusatzrentenversicherung mit Beteiligung des AG? In die kannst du beim nächsten Arbeitgeber wieder eintreten, oder einen anderen Anbieter.

Wenn du einfach kündigst, wieso sollen alle dir Schaden wollen? Die wissen doch gar nicht warum du weg willst. Das wäre nur ein Problem wenn der AG dir kündigt. Vielleicht freuen sich andere auch wenn wieder einer weggeht von dem, der über Leichen geht.

Bei richtigen Panikattacken steuerst du so oder so auf Arbeitsunfähigkeit zu. Wenn das im Job passiert hast du wirklich ein Problem. Es gibt viele Leute die ihr ganzes Leben nach diesen Panikattacken ausrichten müssen, um Sinne von Auslöser vermeiden. Die reden nicht mehr vom Job und vom Geld. Die reden davon, dass sie gern mal wieder einkaufen gehen würden. Du musst etwas tun!
 
Zuletzt bearbeitet:
Versorgungswerk ist eine Zusatzrentenversicherung mit Beteiligung des AG? In die kannst du beim nächsten Arbeitgeber wieder eintreten, oder einen anderen Anbieter.

Wenn du einfach kündigst, wieso sollen alle dir Schaden wollen? Die wissen doch gar nicht warum du weg willst. Das wäre nur ein Problem wenn der AG dir kündigt.

Ich bin zurzeit noch Anwärter in der Architektenkammer, bis man aufgenommen wird, muss der Arbeitgeber gewissen Arbeitserfahrungen in verschiedenen Leistungsphasen bescheinigen, dazu brauche ich noch einige Weiterbildungen, ein paar fehlen mir noch, weil ich es zeitlich halt nicht schaffe neben der Arbeit, billig ist das auch nicht.
Ich muss das aber in diesem Jahr erledigt haben, sonst fliege ich raus, die Frist habe ich schon verlängert, wegen den Tod meiner Eltern.
Als Anwärter muss man aber schon dem Versorgungswerk beitreten, das ersetzt die gesetzliche Rentenversicherung, aus der bin ich raus, leider sind auch dadurch meine bereits gezahlten Beiträge mehr oder weniger weg.
Außerdem habe ich dann keine Möglichkeit mehr Architekt zu sein, Architekt ist man nur, wenn man in der Kammer ist, wie bei Ärzten oder Anwälten halt.
Das steht halt auf dem Spiel.

Wenn ich gekündigt werde, habe ich es ja nicht in der Hand mehr, nicht mein Problem.
Wenn ich kündige, erzeuge ich doch das Problem.

Das sind ja auch vom "Schlag" her ganz andere Menschen, die kaufen auch mal von ihrem Taschengeld ein Fußballstadion oder sonst was.

Und auch wenn ich kündige, was soll ich dann machen?
Woanders in der gleichen Position, wird das nicht anders sein....
 
Du kannst es schaffen und du wirst es auch schaffen.
Du nimmst dir doch auch Zeit aufs Klo zu gehen oder nicht, selbst auf der Arbeit?! Du nimmst dir also die Zeit und rufst während der Telefonzeiten Therapeuten an. Und lässt dich überall wo möglich auf Warteliste setzen. Du kannst mir nicht erzählen, dass das jeden Tag und jede Woche niemals möglich sein soll. Wichtig ist, dass die Zeit läuft und dir das was bringt. Im Moment läuft sie auch, aber es nützt dir gar nichts. Auch ein paar Monate vergehen wie im Flug und es kann immer sein, dass jemand anderes abspringt und plötzlich ein Termin frei wird.

Hast du mal nach Selbsthilfegruppen in deiner Region geschaut? Man kann da häufig einfach hingehen, manchmal auch EMail vorher hinschicken oder anrufen. Der Austausch mit anderen wird dir helfen und die Leute dort haben selber massiv Probleme, es schaut dich niemand komisch an.

Zum Job:
Du scheinst im Privaten zu Fluchtverhalten zu neigen vielleicht ist es deshalb auch im Job so? Du wurdest eingestellt, weil man dir den Job offensichtlich zutraut, sowohl fachlich wie menschlich. Vielleicht stimmt das einfach auch und du kannst das. Ich würde mir an deiner Stelle mal eine Liste schreiben was es braucht um das Projekt zu einem Erfolg zu führen. Und dann abgleichen was davon vorhanden ist, wo man nachbessern kann und was in der aktuellen Form nichts werden kann. Und bei dem Zeug wo man nachsteuern / etwas ändern muss, sprichst du mit deinem Chef darüber und machst das. Mein Eindruck ist, dass du bei verschiedenen Sachen bedenken hast, aber weil du denkst das will niemand hören, redest du anderen nach dem Mund und setzt dich massiv unter Stress, weil du gleichzeitig die Verantwortung trägst für etwas, wo du nicht dahinterstehen kannst. Sowas ist schlecht und geht nicht, absolut jeder würde unter so einer Konstellation Probleme bekommen. Übernimm Verantwortung für dich selber und für das Projekt und rede mit deinem Chef über die Sachen, die im Projekt Schwierigkeiten machen könnten oder was nicht funktioniert.
Ansonsten ist es so, dass viele Jobs mit großer Verantwortung einhergehen. Meiner z.B. auch. Aber das macht nichts. Das ist so wie wenn du LKW-Fahrer wärst und auf der Autobahn denkst, wenn ich jetzt rechts in den Graben fahre, gibt es ein Riesenproblem. Aber warum solltest du das tun? Es passiert also nicht. Es ist eine theoretische Gefahr im Kopf, die in der Realität sich so aber praktisch nie verwirklicht. Vielleicht ist das bei deinem Projekt auch so? Vielleicht kann objektiv eigentlich gar nichts passieren, wenn du einfach eine Liste machst (siehe oben) und schaust, ob das Zeug passt oder nicht und wenns passt, dann passiert auch nichts.

Zum Grillen würde ich gehen. Das Wetter ist schön, das Essen wird gut schmecken, verdirb dir nicht selber den Tag weil irgendetwas Unangenehmes sein könnte. Dann ist es eben kurz doof, danach Mund abwischen / abhaken und sich den Dingen zuwenden die es schön machen, das Wetter, das Essen, Freunde. Der Austausch mit anderen wird dir helfen, selbst dann, wenn es dir nicht so vorkommt oder im ersten Moment sogar kontraproduktiv erscheint.
 
Woanders in der gleichen Position wird das nicht anders sein ...
Vielleicht. Als Sachgebietsleiter im städtischen Hochbauamt kannst du aber 8.00 eine Dienstberatung abhalten und 17.00 nach Hause gehen. Jeden Tag.

Wäre es ein Weg, wenn du die Qualifikation für die Architektenkammer machst und so lange bleibst? Danach wäre ein Wechsel doch möglich. Ich weiß nicht, ob dann wiederkehrende Weiterbildungen nötig sind, um Kammermitglied zu bleiben. Aber erstmal wäre der Architekt gerettet.

Ich denke bei dir geht es im Innersten um Ruhm und Ehre. Dafür bist du bereit zum Äußersten zu gehen. Du hast dich aber überhoben mit diesen ganzen Anforderungen. Ich denke weiterhin das du das so nicht schaffen kannst und wesentlich kürzer treten musst.
 
Um das Projekt erfolgreich zu enden zu bringen, wäre es am sinnvollsten mich gegen eine Person mit mehr Kompetenz auszutauschen.
Gibt natürlich auch Probleme, die ich vor Jahren verursacht habe, die einem jetzt erst auf die Füße fallen.
Meine Fachkompetenz ist in dem Bereich schon sehr weit gestreut, ist halt echt schwierig, weil das Feld so unendlich groß ist.
Es gibt ja mehr als 20 Fachgewerke und ich muss eigentlich alles bis ins letzte Detail wissen, in der Theorie und in der Praxis.
Und ganz wichtig, wenn es darauf ankommt, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Denn meine Planungen und Entscheidungen werden weder hinterfragt noch geprüft, das wird einfach gemacht.
Habe halt auch das Gefühl, dass alle nur gegen mich arbeiten und nicht mit mir.
Wenn ich Bedenken habe, wird einfach gesagt; "einfach machen".
Das hilft mir nicht wirklich.

Die Qualifikation für die Architektenkammer wäre wirklich entscheidend, weiß nur nicht wie schnell ich das schaffe, wahrscheinlich würde mein Chef den braten merken.
Klar ein Beamten Job ist bestimmt entspannter und bringt mehr Kohle, aber diese Jobs sind auch oft sehr beliebt und ob das wirklich erfüllend ist? Irgendwie gibt man sich doch auf, erschaffen wird man dann nichts mehr.

Jetzt weiß ich auch nicht wie ich mit der Sache mit dem Angebot auf einen Firmenwagen umgehen soll.
Fakt ist mein jetziges private Auto muss ich im August abgeben, wenn ich mir da einen Firmenwagen bestelle kann ich meinen alten solange fahren bis der neue geliefert wird.
Das wäre für mich schon gut, aber bindet mich ja wieder an die Firma.

Naja ich versuche schon die Woche um Termine bei Therapeuten zu bekommen, aber wie gestalten mit den Telefonzeiten ist das schwer weil ich meist in einer Besprechung bin dann.

Ich war im übrigen beim Grillen, die besagte Person war jedoch nicht lange da, haben auch nicht mehr als "Hallo" gesagt zueinander.
Hatte ja meine Freunde ja in letzter Zeit gemieden, jetzt hatten wir 3 Tage volles Programm, war zwar nett, aber imm diese übertriebene Sauferei, da komme ich nicht mehr mit klar.
Da passiert dann auch nie was gutes.

Mit der besagten Frau hatte ich auch nochmal Kontakt aufgenommen auf einem Kanal auf dem ich noch nicht gesperrt war.
Wie waren so verblieben, dass wir Anfang Juni ein Gespräch führen können, vorausgesetzt ich sage im Vorfeld, was ich von dem Gespräch erwarte.
Puh, ich habe da wirklich keine Ahnung, hätte ich mal erst gar nicht nach einem Gespräch gefragt.
Weiß wirklich nicht was ich darauf sagen soll, mit mir versuchen will sie es ja nach der Geschichte mit Sicherheit nicht mehr.
Und mit wir können noch Freunde bleiben, kann sie sich auch in die Haare schmieren.
 
Es gibt ja mehr als 20 Fachgewerke und ich muss eigentlich alles bis ins letzte Detail wissen, in der Theorie und in der Praxis.
Nein du wirst nie alle RAL -Nummern der Farben kennem die der Maler auf der Baustelle verwendet. Und nie wissen ob die Holzverbindung eine von den 20 oder wievielen ist, die der Tischler in seiner Ausbildung kennenlernt. Habe doch ein bisschen Verständnis für dich selbst!
Der Dienstwagen bindet dich nur moralisch. Wenn du weg bist bist du weg und gibst den Wagen zurück.

Also ich glaube du solltest ein Freundschaftsangebot dieser Frau nicht ausschlagen. Ist ja leicht gesagt aber ich denke es würde dir helfen. Mein Eindruck war sie mag dich und kann dir helfen.
 
Das wäre für mich schon gut, aber bindet mich ja wieder an die Firma.

Dich bindet absolut gar nichts, das ist nur in deinem Kopf.
Es steht dir trotzdem frei jederzeit zu kündigen.

Und zu der Frau:
Nur weil aktuell wahrscheinlich nach dem Schock nichts geht, bedeutet das nicht, dass das so bleiben muss. Sie wird weiterhin irgendwie Interesse an dir haben, vielleicht kannst du das Feuer zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft nochmal zum lodern bringen.
 
Nein du wirst nie alle RAL -Nummern der Farben kennem die der Maler auf der Baustelle verwendet. Und nie wissen ob die Holzverbindung eine von den 20 oder wievielen ist, die der Tischler in seiner Ausbildung kennenlernt. Habe doch ein bisschen Verständnis für dich selbst!
Der Dienstwagen bindet dich nur moralisch. Wenn du weg bist bist du weg und gibst den Wagen zurück.

Also ich glaube du solltest ein Freundschaftsangebot dieser Frau nicht ausschlagen. Ist ja leicht gesagt aber ich denke es würde dir helfen. Mein Eindruck war sie mag dich und kann dir helfen.

Also die RAL Nummern der Farben für meine Projekte kenne ich, die hatte ich ja auch festgelegt.
Und ja es ist wirklich so ich muss mehr wissen, als alle anderen Projektbeteiligten zusammen.
Bei einem Einfamilienhaus spielt das alles keine Rolle, da ist wahrscheinlich das schwierigste die Abwasserleitungen richtig zu planen / bauen.
Bei größeren und komplexeren Bauprojekten, hat man halt enorme Anforderung an baulichen und baurechtlichen Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz, Lüftung usw., alleine die Entwässerung ist sehr komplex, die Technik allgemein wird immer komplexer, das muss man bei jeder Entscheidung alles berücksichtigen, dass es da kein Problem gibt und das passiert leider schnell.
Hab bei dem Projekt alleine 50 verschiedene Fenstertypen in Kunststoff und Aluminium und nachher muss alles zusammenpassen, nur als Beispiel.
Und für mich ist halt das schwierigste alles zeitlich und vom Ablauf einzustielen, damit das alles funktioniert.
Das spielt eigentlich jetzt auch keine Rolle, das ist halt mein Job, ändern kann ich ihn nicht.

Naja wenn ich einen Firmenwagen habe und dann kündige, habe ich kein Auto mehr und ja das ist ein Problem dann.

Ich müsste der Frau ja erstmal mein genaues Ziel für das Gespräch mitteilen, bevor es ein Treffen gibt.
Aber das kann ich ihr ja gar nicht sagen, was sollte denn mein ziel sein? Das was ich will ist ja sowieso nicht möglich...
Mit platonischen Freundschaften mit Frauen könnte ich mich totschmeißen, wenn ich möchte, das ist doch genau mein Problem, jede Frau will nur mit mir befreundet sein, mehr nicht.
 
Diese ganzen Weichei Tipps machen dich zu nem noch größeren Verlierer als du schon bist. Der einzige der halbwegs gute tipps gibt ist Mark.

Dienstag kommt Geld, da gehst erstmal in puff und sammelst Erfahrung.

Dann flankst du diese komische Ex von deinem Kumpel weg die dich eh nur verarscht hast.

Und dann lern mal deinen Job schätzen. Architekt mit eigenen Baustellen ist doch mega geil. Firmenenwagen kriegst auch. Jetzt noch irgendwie Gehaltserhöhung durchdrücken und du bist auf dem guten Weg ein Alpha zu werden.
 
Auch von mir mein herzliches Beileid zum Tod von deinen Eltern und auch viel Mitgefühl für dich selber in dieser Situation, und daß es dir nicht so gut geht, was ja verständlich ist.
Ich denke mir du wirst schon die für dich passenden Tipps rauspicken, und was für dich passt und stimmt und dir gut tut!
Schön das du so einen tollen Beruf hast!
 

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