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Ich hasse die FH

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dr.superman

Aktives Mitglied
Im Bundesland Hessen kann man übrigens jeden Bachelor-Studiengang mit einer dort anerkannten Fachhochschulreife ("Fachabi")

an einer Universität

studieren. Ob Deine FH-Reife dort anerkannt wird, steht auf Deinem Zeugnis.

Noch einmal auf die Schule zu gehen IST NICHT NÖTIG!!!!!
 
Was genau möchtest du denn später als Beruf machen? Ich würde mich mit Menschen unterhalten, die den Beruf schon eine Weile machen. Für was brennst du? Welche Aufgaben machen dir Freude? Das sind die wirklich wichtigen Fragen.
 

roman12

Namhaftes Mitglied
Für sein Selbstbild muss es halt eine Uni sein. Ist halt so.
Lass gut sein. Da ein Großteil der Lehrer nichts anderes als Schule und Universität kennt, ist die Denke unter Lehrern, dass eine FH ein fauler Kompromiss sei, leider sehr verbreitet. Die wird entsprechend an die Schüler weitergeben.
Das habe ich auch noch so kennengelernt. Heute ist es vielleicht nicht mehr so einseitig, da auch die Berufslaufbahnen der Lehrkräfte vielfältiger geworden sind. Also gibt es inzwischen durchaus Lehrer, die mal eine FH kennengelernt haben und/oder auch mal etwas Praxiserfahrung außerhalb des Bildungswesens sammeln konnten.
Wahrscheinlich sind aber nach wie vor die meisten Lehrkräfte aber noch auf die Uni gegangen (ich nenne sie mal 'klassische Lehrkräfte'), und die kennen sich in Sachen Berufsleben außerhalb des Bildunsgsektors so gut wie gar nicht oder gar nicht aus.
Man darf einfach nicht erwarten, sinnvolle Tipps für die Berufsfindung von klassischen Lehrern zu bekommen. Klassische Lehrkräfte sind diesbezüglich die schlechtesten Ratgeber (abgesehen von Menschen, die nie richtig im Berufsleben standen). Natürlich haben klassiche Lehrer wieder andere Stärken, zum Beispiel eine humanistisch geprägte Bildung, aber darum geht es ja hier nicht.

Ich selbst habe teilweise darauf gehört, was die klassischen Lehrkräfte für ein Bild hatten. Habe direkt das FH-Studium begonnen, aber ich hätte mehr davon gehabt, wenn ich vorher eine Ausbildung gemacht hätte. Aber vom Standesdünkel konnte ich mich nicht ganz freisprechen, deswegen dachte ich 'Wieso eine Ausbildung voranstellen? Warum die Zeit investieren und nciht direkt studieren? Wäre doch sonst doppelt gemoppelt.'
War nicht die beste Idee. Das Studium war viel Bulimie-Lernen. Mit einer Ausbildung vorab wäre es interessanter gewesen. Viele Voll-Abiturienten, die mit mir das Studium angefangen haben, haben auch abgebrochen. Ich bin dabeigeblieben, aber es war nicht die beste Zeit; bin zwischendurch krank geworden, und das Studium dauerte deutlich länger. Gut, da spielen noch andere Aspekte hinein - lange Geschichte. ;)

To make a long story short: Dass es eine Uni sein muss oder sollte, ist oft den Vorurteilen klassischer Lehrkräfte geschuldet, die es nicht besser wissen, und das Vorurteil weiter geben. Deswegen würde ich nicht so hart mit dem TE ins Gericht gehen,
 
Zuletzt bearbeitet:

dr.superman

Aktives Mitglied
Ich meinte eher, dass man persönliche Wünsche respektieren sollte,
auch, wenn sie von außen absurd klingen.
Und der TE möchte nun mal auf der Uni studieren. Warum oder ob das sinnvoll ist -voll egal. An ihm nagt es halt. Das geht hier auch nicht "weg".
ich kann den @TE,
der sich eh nicht mehr meldet,
auch verstehen, wenn, dann richtig. Hatte denselben Weg und klar war das Ende dann Promotion, ohne wäre bei mir nichts gegangen, das wäre nie "zu Ende" gewesen.
Deswegen durfte mein Nick auch promovieren....

ich muss auch sagen, ich kenne echt niemanden, der nach einem Studium dann noch mal in seinen Ausbildungsberuf gearbeitet hat, inkl. mir selbst. Darüber hinaus zählt für das Arbeitsamt eine Ausbildung nach 5 Jahren keiner Tätigkeit in dem Bereich als "nicht vorhanden". Insofern ist eine Ausbildung, wenn man noch studiert und hinterher im Studienjob arbeitet, eigentlich tatsächlich Zeitverschwendung , außer, es bringt für das Studium irgendwas. Beispielsweise Tierarzthelfer vor Vet.studium, da hat man schon Ahnung von Laborabläufen und Instrumenten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Alieschen

Aktives Mitglied
Wenn man an der Uni ist, muss man sich um den praktischen Teil selbständig kümmern... man wird eben auch dafür ausgebildet ein Fundament zu haben mit dem man arbeitet.
 

Alieschen

Aktives Mitglied
Kannn zuweilen natürlich viel stressiger sein. E-Technik ist kein so einfacher Bereich später mit dem Job. Landen doch viele als Programmierer dann. Würde mir vorab Gedanken machen wo/welche Nische ich damit hin will.
 

~Lain~

Mitglied
Im Bundesland Hessen
Dasselbe gilt in Brandenburg. Ebenso kann man je nach Art der Fachhochschulreife in Niedersachsen (gilt meines Wissens für die FHR, die in Verbindung mit einer Ausbildung bzw. auf der FOS/BOS/Kolleg? erworben wurde) für bestimmte Studiengänge an die Universität. Kurzum mit etwas örtlicher Flexibilität kann man in Deutschland fast alles an der Universität studieren mit Fachhochschulreife inkl. Jura, Psychologie, Lehramt und Co. Vereinzelt kann man auch ins Ausland, z.B. habe ich in Schweden gelesen, dass die FHR dort teils akzeptiert wird an den Unis.
Ich z.B. hatte mich 2019 u.a. an der Uni Frankfurt, TU Darmstadt und Uni Potsdam beworben und wurde auch überall angenommen - selbst wenn ich mich schlussendlich dagegen entschieden habe.

Ich habe auch "nur" FHR (durch meine schulische, kaufmännische Ausbildung) und habe mich bewusst für die Fachhochschule entschieden, weil mir der Studiengang zusagte (u.a. fest integriertes Auslandsjahr mit Praktikum). An sich merke ich schon, dass es vergleichsweise verschult ist zum Teil. Unsere Kurse sind klein (meist an die 20 Leute, vereinzelt mal 30) und vieles ist sehr durchstrukturiert (teils jede Woche Abgaben). Warum man sich allerdings schämt, verstehe ich nicht. Zumal es ja auch die Möglichkeit gibt z.B. für den Master zu wechseln oder (s.o.) den Ort zu wechseln.
Tatsächlich plane ich auch später an die Uni zu wechseln, einerseits weils für den Studiengang an FHs kaum passende Master gibt, andererseits habe ich auch viel übrig für wissenschaftliches Arbeiten.
 

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