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Ich habe keinen Sex, wo ist das Problem?

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Hallo Gast!

Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit eines sexuellen Lebens.
 
Als ich den Thread sah "Ich habe viel Sex, wieso ist das ein Problem", stieß mir wieder mal meine gegenwärtige Situation auf.
Ich hatte bisher 3 Beziehungen von ca. 6-12 monatiger Dauer und dazwischen immer ca. 2-4 Jahre gar nichts.
In einer Beziehung lebe ich mich sexuell aus, bin ich aber Single, habe ich nicht mal das Verlangen nach Sex.
Ich bin auch nicht streng erzogen worden, jedoch halte ich trotzdem nichts von One-Night-Stands und bin seehr wählerisch in Bezug auf Partner.
Ich bin Mitte 20, hübsch und charakterstark.
Irgendwo habe ich das Gefühl, ich bräuchte keinen Partner, um glücklich zu sein.
Mir geht es auch so gut.
Allerdings werde ich ziemlich schief angeschaut, wenn ich sage, dass ich seit 2 Jahren Single bin und meine Freunde können gar nicht glauben, dass ich 2-4 Jahre ohne Sex leben kann.
Seit ca. einem Jahr bin ich regelrecht genervt davon, wenn ich mir vorstelle, einen Partner zu haben und der "sexuellen Verpflichtung" nachkommen zu müssen.
Nicht angeekelt, aber genervt und bin froh, ohne Partner zu sein.
Ist das noch gesund? Oder passt das in irgend eine Störung?
Um A-Sexualität kann es sich ja eigentlich nicht handeln, da ich mich bisher innerhalb der Beziehungen immer ausgelebt habe?
Und ist es "normal" so lange Zeit keinen Sex und auch kein Bedürfnis danach zu haben?
Diese Fragen beschäftigen mich jetzt schon seit langer Zeit.....?

Findet überhaupt Selbstbefriedigung statt? Du wirst dich wundern wielange manche Leute ohne Sex leben, manchmal ein leben lang. 😛
 
Hallo Gast!

Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit eines sexuellen Lebens.

Dass Menschen Triebe haben, kannst Du aber wohl kaum von der Hand weisen. Mein Gott, man soll halt das tun, womit man selbst glücklich wird, immer dieses 'ist-das-denn-noch-normal'-Gefasel nervt irgendwie ziemlich. Freiheit nennt man das 😉 Selbst entscheiden zu können, was einen glücklich macht.
 
Dass Menschen Triebe haben, kannst Du aber wohl kaum von der Hand weisen. Mein Gott, man soll halt das tun, womit man selbst glücklich wird, immer dieses 'ist-das-denn-noch-normal'-Gefasel nervt irgendwie ziemlich. Freiheit nennt man das 😉 Selbst entscheiden zu können, was einen glücklich macht.
Aber die Freiheit zur und das Glück der Enthaltung willst du verurteilen 🙂?
 
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Aber es wird mir hier von einigen Leuten parmanent so eine Einstellung unterstellt. 😀

Dir wird vorgeworfen Unverständnis gegenüber einer monogamen Lebenseinstellung zuhaben und deine Ratschläge oft wie Elefant im Porzellanladen rüberkommen. Das ist etwas anderes.

Zu meinem Beitrag zurück. Ich hab geschrieben so ähnlich und es gibt genug Leute die schief gucken wenn einer keinen Sex hat.

Es reicht schon aus sich über Problemstellungen mancher Hilfethreads weitergehend zu informieren.
 
Wenn dich Enthaltsamkeit erfüllt, dann ist das doch schön, jeder ist seines Glückes Schmied. Und nein, ich (ver)urteile nicht, denke jeder hat da so seine Gründe und ohne die zu kenne, sollte man nicht urteilen. Feststellen, ja, aber nicht urteilen 😉.

Du kannst deine Lebensphilosophie/-prinzipien jedoch nicht als das Nonplusultra darstellen, nur weil man sie nicht teilt, bedeutet das nicht gleich, dass man sie verurteilt.
 
Du kannst deine Lebensphilosophie/-prinzipien jedoch nicht als das Nonplusultra darstellen, nur weil man sie nicht teilt, bedeutet das nicht gleich, dass man sie verurteilt.
Ich glaube du hast EuFrank sehr falsch verstanden.
Er meinte wohl viel eher das ein enthaltsames Leben eine alternative
sein kann und nicht das sie die beste Lebensweise ist.

Er wollte der TE damit wohl nur mut machen ihre, nicht ganz so
freizügige Art, im umgang mit Sex, nicht als unnormal
anzusehen. Und schon garnicht als Schädigend.

Wenn es von EuFrank so gemeint war wie ich es interpretiere
kann ich ihm da nur zustimmen. Ich kann der TE da in gewisser
weise auch nach empfinden. Ich mag Sex verdammt gerne,
vertraue aber den meisten Menschen nicht genug um es so
freizügig auszuleben, oft entsteht auch ein gewisser Leistungsdruck,
daher läuft das bei mir meist nur in Beziehungen, dafür dann
aber ziemlich ausgiebig.
In der Single Zeit lebe ich dann auch eher monogam.
Freunde von mir meckern schon wenn sie nen Monat nicht mit irgendwem
in der Kiste waren, für mich total unverständlich, aber ich steh
da drüber.

Und in dem Sinne stimm ich da EuFrank zu,
in single phasen kann man dann mit ruhigem gewissen auch monogam
leben wenn es für einen selber so okay is.

Ich finde dich deswegen z.B. nicht unnormal!
Und lass dir daher nich einreden dass deine Lebensweise
falsch wäre und dir DEINE art der Sexualität kaputt machen.
 
Dir wird vorgeworfen Unverständnis gegenüber einer monogamen Lebenseinstellung zuhaben und deine Ratschläge oft wie Elefant im Porzellanladen rüberkommen. Das ist etwas anderes.

Darum geht es hier überhaupt nicht. Ich wollte mit meinem Beitrag #8 den Leuten, die sich hier immer so überlegen moralisch geben einfach nur einen Spiegel vorhalten, wie es ist, wenn brutal auf Andersdenkende (zum Glück nur verbal) eingeprügelt wird.

Sie haben mich wohl ganz gut verstanden, wie ihre (Nicht-)Reaktion zeigt.
 
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