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Ich habe keine Freunde

Hi Minzbeere,
ich glaube erst wenn du mind. 10 Beiträge geschrieben hast, kann man dich anschreiben und du kannst dann auch anderen Leuten eine Nachricht senden.
Und im Profil unter Datenschutz, bei Erlaube Benutzern... mit dir eine Unterhaltung starten zu dürfen, von Niemand auf alle Mitglieder, umstellen.
War bei mir zumindest so.
 
Bei so extremen sozialen Ängsten kann nur eine darauf zugeschnittene Psychotherapie helfen, halbwegs normale Kontakte zu anderen Menschen aufzubauen. Da führt kein Weg dran vorbei. Ist aber auch nicht schlimm.
Psychotherapeut(inn)en sind empathische Menschen, die dafür ausgebildet sind, psychisch kranken bzw. beeinträchtigen Menschen zu helfen. Handelt es sich um Psychiater/innen, sind sie auch befugt, angstlösende Medikamente zu verschreiben.

Das ganze Geplänkel von Laien ist pure Zeitverschwendung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deinen restlichen Beitrag war schwer zu verstehen, lieber @Holunderzweig,
Du hast einem schüchternen Bekannten dabei geholfen ein Online Profil zu erstellen, alle Daten auszufüllen, Fotos zu machen und vielleicht sogar mehr? Daraufhin hat sich eine Person gemeldet und die beiden führten eine Beziehung?

Ein paar Wochen lang, dann gabs einen Vorfall, die Beziehung endete und er lernte bald drauf die nächste Frau kennen, mit der er romantisch verbandelt war. Der Bann war jedenfalls gebrochen, er hat sich als "normal" wieder gesehen, nicht mehr als "Aussätziger". Jetzt ist er mit der Maria zusammen und züchtet mit ihr Gemüse und Bonsais und beruflich gehts ihm auch gut. Mitnehmen, statt bedauern, das ist meine Devise.

Ihr habt euch hier also schon getroffen, du Schüchterne und du Scheue, jetzt seid ihr schon ein Stückchen weiter. Man kann per PN plaudern. Sich treffen in Folge, oder mit whatsapp anfangen Pläne zu schmieden.
Mir kommts manchmal vor, als ob man im Kreis geht, solange bis man endlich etwas macht, was man nie noch gemacht hat, oder sehr lange schon nicht mehr gemacht hat. Neues üben, lernen, das ist zugleich auch aussteigen aus dem Radius, den man vorher hatte.
 
Ja eine Psychotherapie kann schon helfen.
Allerdings muss man die angstmachenden Situationen dann komplett alleine bewältigen.
Das denke ich auch immer, es ist doch viel mehr geholfen, wenn ein Therapeut zugleich auch Coach und Betreuer wäre. Oder wenn man kombiniert- Beratung, Gespräche und nebenher etwas unternehmen mit einer gleichgesinnten Gruppe. Vielleicht würde eine Kur das Richtige sein? Antrag stellen und abwarten, sich ausliefern und mitmachen. Oder man macht das mit sich selbst. Man erstellt eine Liste, was man will und darauf arbeitet man gezielt hin. zb heute geh ich einkaufen, zu einer Zeit, wo ich nie gehe und halte das aus, solange, bis es klappt. Oder nun lerne ich dies oder jenes, bis es gelingt. Das hilft enorm, sich einer Herausforderung zu stellen. Das macht immer mutiger und glücklicher, je öfter man etwas geschafft hat und sei es bloß ein Rezept zu üben, das man können möchte.
Ich fürchte mich nicht, ich packe das, ich mach das, ich schaffe das... so gehts dem Mut entgegen, wenn man so vorgeht.
 
Hi.
Wie machst du es denn dich mit Lebensmitteln zu versorgen wenn du das Haus garnicht verlässt? Ich gehe auch kaum noch raus, aber so überhaupt garnicht raus zu gehen kann ich mir nicht vorstellen (geht auch dauerhaft eigentlich nicht).
Du hast dein Problem und die Ursache erkannt. Hast du mal über eine Therapie wegen der Ängste nachgedacht? Am besten eine Gruppentherapie, da lernt man viele Gleichgesinnte kennen.

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute. 😉
Ich finde es schräg, dem TE vorzuschlagen, raus zu gehen und Kontakte zu knüpfen.
Mir geht es genauso.
Ich traue mich zwar rauszugehen.
Habe aber auch massive Angst davor alleine in einen Verein oder auf eine Veranstaltung zu gehen.
Sonst wäre es vielleicht erstmal gut einen Job zu finden, klar aufgrund der sozialen Angst ist es echt schwierig, aber selbst wenn es ein Minijob etc. ist, wäre es schon mal ein Schritt.
Ich würde mich doch schon gerne mit diesen Teilnehmerinnen und oder Teilnehmer unterhalten wollen, besonders die Stachelbeere. Von Stachelbeere kam ja gar nichts mehr und ich habe die Frage noch nicht beantwortet.
Aber ich finde es einerseits schade, dass man erst 10 Beiträge braucht, aber anderseits auch wieder gut... denn das bedeutet nur, dass man Nachrichten, bzw. Beiträge posten muss, also aktiv sein muss.
Hmm, man könnte dies auch umgehen, in dem man auf jedes Zitat eine separate Antwort erstellt, aber das will ich nicht.
Deswegen will ich es diesmal kurz zusammen fassen.

1. Zum Einkaufen und Arzt gehe ich noch, wobei der Zahnarzt die größte Angst hat.
2. Hatte eine Therapie. War auf der Stationäre dann 2 Monate lang in einer strukturierten. Alles war perfekt, hatte sogar eine Arbeit, für einen Monat.
3. @Drachenmädchen, ja, aber die waren nur Suchtpatienten. Also Drogen, Alkohol oder sonstiges, als solche, hat man immer Verknüpfungen, es ist anders, wenn man keinen hat,... weißte?
Wie, wo oder was, wer kann, Zeugs zum"High" sein bekommen, ich kann mir das nicht vorstellen, wie kann man zu einem Menschen gehen kann und ihn fragen, ob er was hat?
Wie soll man reden, man?

@Buntehäsin, Danke schön
@maly hatte ich alles bis vor 4 Monaten. Täglich von 7 bis 15 Uhr aber nur, es war ein Schritt.
Selbst Reha habe ich schon probiert, na ja, nach den Wochen, juckt es denen einen *X-Belieben Name" wie es dir geht und die kümmerten sich nicht.

Habe auch Hausbesuche, was sich hier im Bundesland "Betreutes Wohnen" nennt, und die wollen nur deine Unterschrift auf ein Platt Papier, weil die zu viele Anfragen haben? Oder kein Personal?
Egal, die rufen dich täglich an, machen einmal die Woche ein Treffen, gehen mit einem aus und trotzdem war es unangenehm, vor allem wenn die Person, die mich betreute, nun in Rente gang. Also soll ich nun weiter das Angebot nutzen, um Schach... einmal die Woche zu spielen oder mich aufs neue einzulassen.... seltsam für mich.
Es gibt hier niemanden mit + oder Minus 20 Jahren, was ich alles tollerieren würde .... außer halt das Plus.
Ich weiß auch nicht weiter, keine Frau die single ist, sucht in meiner Umgebung, und wenn doch ist die zahl an Berufstätigen Männern zu groß.
 
Hallo Minzbeere,
tut mir Leid für dich, dass Du bis jetzt keine Freunde gefunden hast. Aber es gibt jemanden der liebt jeden Menschen, egal wie er aussieht und egal wie alt er ist und egal in welcher Verfassung man gerade ist und der ist Jesus Christus. Ich weiß nicht wie viel Du mit Glauben oder Religion in deinem Leben zu tun hattest, aber Du kannst es einfach einmal ausprobieren, in dem Du die Bibel aufschlägst und einfach mal liest was da drin steht, auch wenn Du es erstmal vielleicht nicht glaubst.

Weißt du Gott hat den Menschen geschaffen und wenn man das jetzt mit einer Familie vergleichen würde, wäre Gott die Eltern und Du und Ich und auch jeder andere Mensch sind die Kinder die er immer liebt, weil er sie gemacht hat.

Und Du kannst einfach mit ihm reden in dem Du betest.

Ich bin selbst überzeugter Christ und ich kann mit Gott über alles reden, was mir einfällt und er hört immer zu, weil er überall ist. Und er ist mein bester Freund.

Probiere es einfach einmal aus.

Fühl dich umarmt
 
Ohne alle Antworten gelesen zu haben, ist die Situation natürlich nicht einfacher in Deiner.
Ich kann Dir etwas diesen Druck nehmen oder die Sorge, dass es für Menschen ohne Ängste leichter ist.
Ich bin recht viel draußen, also an immer wieder den selben Orten und allein durch Vereinsaktivität treffe ich regelmäßig die selben Leute.

Nun kommt dazu, dass ich auf dem Land lebe, wo aber viele Menschen wohnen, die eigentlich aus der 20km entfernt gelegenen Großstadt stammen, hier weder Wurzeln noch Bekannte haben und nur hier wohnen, weil es günstiger ist als in der Stadt, in der sie aber noch arbeiten und daher mehr dort als hier sind.

Wenn sie hier sind, wird eher etwas mit der Familie unternommen oder den wenigen Freunden, die man eben so seit Jahren hat.

Schwierig, in bestehende Cliquen rein zu kommen, so meiner Erfahrung. Auch reicht allein die Tatsache nicht aus, viele Menschen zu treffen, wenn nicht die richtigen dabei sind. Ich habe es seit Jahren auch nicht geschafft, mal beständige Freunde zu gewinnen, sondern ich habe eher Lebensabschnittsgefährten im Sinne von Freundschaften auf Zeit. Man hat mal mehr oder weniger Kontakt.

Was ich im Allgemeinen feststelle ist, dass regelmäßig ich derjenige bin, der nachfragt, der sich bemüht und der irgendwann aber auch aufgibt, wenn er merkt, dass da inhaltlich nichts kommt.

Ich habe so zwei, drei Frauen im Umfeld, bei denen ich so alle drei, vier Wochen mal vernehme, dass sie mich anschreiben, wenn sie gerade mal wieder nix am Start haben, ihnen die Freundinnen abhanden gekommen sind oder sie nicht im Urlaub sind und das sind für mich keine Freundschaften. Auch wenn sie es versuchen, auf manipulativ mehr oder weniger geschickte Weise mir Glauben zu machen, dass es um "mich" ginge, wenn sie mich anschreiben. Das ist natürlich nicht der Fall.

Mit einem recht feinen Gespür dafür, findet man noch schwerer Freunde, weil man gerade nach solchen Erfahrungen keine Lust hat, sich ausnutzen zu lassen.

Also es ist auch da draußen, wenn man viel unterwegs ist, ab einem gewissen Alter, umso schwerer.

Online bin ich nicht der Typ für, ich bin eher jemand, der im realen Leben Menschen treffen möchte, weshalb ich auch von Online Dating sehr schnell die Finger gelassen habe. Aber das muss jeder für sich testen.
 
Das geht mir bei meinem Wohnort genauso.
Viele sind aus der Großstadt hierher gezogen, weil es günstiger ist und mehr Platz gibt.
In den Vereinen trifft man dann überwiegend die ältere Generation.
Oder die Vereine werden nur aus zweckmäßigen Gründen besucht z.B Sportkurse und es besteht gar keine Möglichkeit in Kontakt zu kommen.

Gerade in Ballungszentren scheint das Standard. Die Leute wollen oder können sich das Wohnen in der Stadt nicht leisten, ziehen dann in die ursprünglich kleineren Gemeinden im Umkreis 20-30km um die Arbeit noch erreichen zu können. Die kleinen Gemeinden wachsen, aber bleiben und werden zunehmend anonym.

Vereine bei uns - und ich bin in mehreren - werden entweder dafür genutzt, irgendwas zu erlernen, oder als erweiterte Betreuung des Nachwuchses, insbesondere am Wochenende. Die meisten sind bei uns absolut unkommunikativ und wollen definitiv nicht angesprochen werden. Manchen muss man jedes Wort aus der Nase ziehen. Nach einer gewissen Phase, in der ich das aktiv versucht habe, habe ich aufgegeben und ignoriere diese komischen Leute bewusst. Während ich anfangs gegrüßt habe, mache ich das heute aktiv nicht mehr - bei bestimmten Leuten jedenfalls. Andere wirken sehr frustriert und möchten nur verbissen ihrem Sport nachgehen, oft auch die Älteren, die sich ihren Körper ruiniert haben durch Leistungssport und nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen können, wirken verbissen.....das sind wirklich meine Eindrücke, die ich über sämtliche Gemeinden und Vereine gesammelt habe und für mich persönlich als fast repräsenativ verbuchen kann.

Ich gehe trotzdem hin, weil es mir Spaß macht, merke aber bei mir selbst auch, dass ich zunehmend offene Eigenschaften, die ich immer hatte, einschränke, weil ich keine Lust habe, dauerhaft gegen Wände zu rennen. Daher behalte ich mir auch immer öfter vor, zb keine Ehrenamtsarbeiten zu machen oder auch Wettkampfteilnahme mache ich keine mehr, also Dinge, mit denen ich den Vereinen diene und am Ende an der Kuchentheke irgendwo stehe und keiner die Zähne aufbekommt. Ich kommuniziere das aber auch ehrlich und klar, wenn ich gefragt werde, wieso ich keine Lust auf diese Tätigkeiten habe, sage ich auch klar, weil ich keine Lust habe, 4-5 Stunden neben Menschen zu stehen, für die jedes Wort eine Qual zu sein scheint, da weiß ich meine Freizeit besser zu verbringen.

Ich habe für mich das Gefühl, dass in sehr viel ländlicheren Gegenden, in denen Großstädte nicht erreichbar sind und man irgendwo vor Ort arbeiten und leben muss, der soziale Halt und Zusammenhalt deutlich größer ist als hier bei uns. Gerade rund um Metropolen ist es so anonym geworden, dass man hier nicht mal weiß, wer im Haus wohnt.
 
Das Gefühl habe ich auch.
Auf den Dörfern gibt es nicht so viele Zuzüge und wenn eher von einzelnen Leuten ( Parnter/Partnerin).
Da baut sich natürlich eine andere Gemeinschaft auf .
Wie es direkt in Großstädten ist kann ich nicht beurteilen.

In Großstädten dürfte es "drauf ankommen", wo die Stadt liegt. Von uns aus hier sagen viele, dass man in Großstädten an sich genauso anonym ist, aber es gibt mehr Angebote, wo sich gleich Gesinnte treffen können. Man muss nur mal die Apps öffnen, das Angebot im ländlichen Gebiet, egal ob Apps zur Partnersuche oder zum Mitmachen oder was weiß ich, wenn keine Leute da sind, funktionieren die Dinger oft nicht. Und das ist meistens nur in Ballungszentren möglich.

Ich sags ehrlich, vor 10 Jahren hätte ich das noch gemacht bzw. habe es gemacht, aber heute habe ich keine Lust mehr am Wochenende erst mal 20km irgendwo in die Stadt zu gurken, mir einen Parkplatz zu suchen, um dann mit fremden Leuten via App irgendwas zu unternehmen. Ich denke schon, dass wenn man dazu bereit ist, vielleicht der ein oder andere Kontakt hängen bleiben kann, aber mir fehlt die Motivation dazu. Früher bin ich sogar öfter mal allein in Clubs gegangen, die vor Corona noch auf hatten, aber heute ..... bin ich zu unmotiviert.

Einige meiner Kollegen wohnen in richtigen Dörfern weiter weg und berichten mir immer wieder über Grillabende im Gemeinschaftshaus oder bei Leuten im Garten, die meisten dort haben Häuser, mehr Möglichkeiten, als in der Stadt und das soziale Leben verlagert sich dann eben eher zu den Leuten heim. Das klingt so idyllisch, aber in diese Communities rein zu kommen, auch für Externe .... schwer.

Wenn du - so meine Erfahrung - alleine irgendwo hin kommst als Mann, hast du sowieso tausend mal schlechtere Chancen als du sie als Frau hast, die allein wo hin kommt. Frauen werden in der Regel viel herzlicher aufgenommen als Männer. Im Gegenteil, ich habe mir letztes Jahr 2023 verschiedene neue Vereine angesehen und das Gefühl, Männer unerwünscht. In einen bin ich trotzdem eingetreten. Seither hab ich den ein oder anderen Mann bzw. Frau als Neuling beobachtet. Die Männer hatten es allesamt viel viel schwerer aufgezommen zu werden als Frauen. Als Mann in irgendwelche Vereins-Whatsapp Gruppen zu kommen, fast unmöglich, weil scheinbar alle den Mann als großes Ungeheuer empfinden. Keine Ahnung, wann sich die Gesellschaft dermaßen gewandelt hat. Ich merke, dass man ca. 1 Jahr braucht, um Vertrauen aufzubauen zu den Leuten bzw. die Leute Vertrauen zum Neuling. Bei mir hat das 1 Jahr gedauert, bis einige (Damen) mich überhaupt mal zurück gegrüßt haben, was ich schon ziemlich krass finde. An so manchem Tag war ich kurz davor auszutreten, weil ich mir das nicht länger geben wollte. Aber ich hab durchgehalten.
 

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