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Ich habe aufgegeben. Zu recht?

Dann kannst Du auch zeichnen? Mit Deinen Fähigkeiten bist Du als Autor und Comic-Künstler brauchbar. Echt, an Deiner Stelle würde ich keine Zeit an Selbstmitleid verschwenden, sondern Stift oder Tablet nur so glühen lassen.
Aber ich habe doch gar kein Selbstmitleid? Außerdem ist es echt schwierig es als Autor zu etwas zu bringen.
 
Aber ich habe doch gar kein Selbstmitleid? Außerdem ist es echt schwierig es als Autor zu etwas zu bringen.
Klar ist es schwierig. Originelle Ideen die die Leser mitreißen und den Zeitgeschmack treffen, wachsen nicht unbedingt auf Bäumen. Deshalb ist Massenware zuverlässiger, wenn man jedes Jahr wieder ein neues Werk herausbringen kann. Alles was erst mal im Umlauf ist, findet auch den einen oder anderen Liebhaber. Wie sieht es übrigens mit Fremdsprachenkenntnissen aus? Der deutsche Markt ist bekanntlich begrenzt, wer auf Englisch schreiben kann und über einen amerikanischen Verleger oder E-Book-Produzenten gehen kann, findet ganz automatisch ein sehr viel größeres Publikum.
 
Ich habe mein ganzes Leben lang gekämpft: Mobbing, Trauma….. ich habe alles abgearbeitet. Doch immer wieder aufstehen kann ich nicht mehr, ich habe es wirklich lange durchgehalten, aber es geht einfach nicht mehr. Deshalb habe ich aufgegeben und ich kann sagen: es ist leichter, aber nicht besser. Ich hatte mein ganzes Leben lang Ziele, doch ich habe mich und auch mein Umfeld immer wieder enttäuscht, ganz egal wie sehr ich es versucht habe. Das hat solange angedauert, bis ich schließlich daran zerbrochen bin und nun, nun ja ich fühle mich leer. Das ist wohl die beste Beschreibung, nichts macht Spaß, alles ist egal, nichts von Bedeutung, ABER ich fühle mich nicht mehr so mies, da eh alles verloren ist, ich bin objektiver und rationaler und ich muss mir mein Leben lang keine Sorgen um Liebe machen. Ob man es mir ansieht? Überhaupt nicht. Ka, ob ich ein fantastischer Lügner bin oder ob ich nach all den Jahren von Depression dazugelernt habe, aber ich bin wohl gut darin. Will ich mich umbringen? Ich denke oft daran, aber nein, niemals. Ich treibe nur noch im Leben vor mir, aber das ist okay. Ich habe mich damit abgefunden und da ich Luzides Träumen, wie auch Tagträumen wie das Atmen beherrsche, kann ich mir immer noch eine Welt vorstellen, in der ich noch glücklich war. Dann wache ich auf und bin wieder in der Hölle. Doch ich spüre nichts und das ist ein Segen. Doch war meine Wahl falsch? Bin ich einfach nur zu Schwach?
Liest sich für mich schon wie Selbstmitleid. Du hast Möglichkeiten, nutzt sie nur nicht.
 
Ich verstehe nicht ganz, worum es in dem Thread geht (gehen soll). Die Frage ist, "aufgeben, zu Recht?"
Ob es zu Recht ist, kann dir wohl niemand beantworten.
 
Auggeben ist der falsche Weg so sehe ich das, weil hätte ich aufgegeben würde ich hier nicht mehr schreiben weil tot.
Wer aufgibt hat auch die Suche nach Lösungen oder zumindest Verbesserungen aufgegeben, er suhlt sich in der Opferrolle.

Nicht auf den TE bezogen.
 
Als Graphiker und mit blühender Phantasie gesegnet, wärst Du im Comic-Business gerade richtig. Du solltest mal auf einer Comic-Convention vorbeischauen, gerade war Comic-Festival in München, 4 Tage lang, da sind die Comiczeichner umschwärmt wie Filmstars, und das nur weil sie jeden Tag auf dem Hintern hocken und Superhelden oder halbnackte Weiber kritzeln.
Wenn Du Gelegenheit hast, such mal einen großen Comicladen auf, schau das Sortiment durch und laß Dir auch den Previews zeigen, das ist ein amerikanischer Bestellkatalog der einem einen Überblick darüber gibt, was international gerade alles geht. Und "gehen" tut heute wirklich alles, egal ob fotorealistisch oder sprechende Bohnen als Strichmännchen (echt!). Aber auch hier sollte man gleich den internationalen Markt im Auge haben, weil Deutschland als alleiniger Markt halt etwas beschränkt ist.
Wenn Du Dir einen Namen machen willst, dann in den Sparten die Dir liegen und die Du sowieso gelernt hast. Graphiker + Phantasie = Comics, Artdesign für Filme oder Computerspiele. Wohlgemerkt, gib nicht gleich Deine Arbeit auf, sondern mach es erst mal als Nebenbeschäftigung und lote den Markt aus. Und prüfe Deine eigenen Fähigkeiten, ob die ausreichen, oder ob nachgebessert werden muß.
 
Auggeben ist der falsche Weg so sehe ich das, weil hätte ich aufgegeben würde ich hier nicht mehr schreiben weil tot.
Wer aufgibt hat auch die Suche nach Lösungen oder zumindest Verbesserungen aufgegeben, er suhlt sich in der Opferrolle.

Nicht auf den TE bezogen.
Aber der TE meint ja nicht Suizid. Es gibt doch verschiedene Arten, aufzugeben.
Man kann bei lebendigem Leib aufgeben. Also eigentlich resignieren. Ich kann mir das allerdings auch nicht vorstellen für mich.
 

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