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Ich habe aufgegeben. Zu recht?

Aamon

Mitglied
Ich habe mein ganzes Leben lang gekämpft: Mobbing, Trauma….. ich habe alles abgearbeitet. Doch immer wieder aufstehen kann ich nicht mehr, ich habe es wirklich lange durchgehalten, aber es geht einfach nicht mehr. Deshalb habe ich aufgegeben und ich kann sagen: es ist leichter, aber nicht besser. Ich hatte mein ganzes Leben lang Ziele, doch ich habe mich und auch mein Umfeld immer wieder enttäuscht, ganz egal wie sehr ich es versucht habe. Das hat solange angedauert, bis ich schließlich daran zerbrochen bin und nun, nun ja ich fühle mich leer. Das ist wohl die beste Beschreibung, nichts macht Spaß, alles ist egal, nichts von Bedeutung, ABER ich fühle mich nicht mehr so mies, da eh alles verloren ist, ich bin objektiver und rationaler und ich muss mir mein Leben lang keine Sorgen um Liebe machen. Ob man es mir ansieht? Überhaupt nicht. Ka, ob ich ein fantastischer Lügner bin oder ob ich nach all den Jahren von Depression dazugelernt habe, aber ich bin wohl gut darin. Will ich mich umbringen? Ich denke oft daran, aber nein, niemals. Ich treibe nur noch im Leben vor mir, aber das ist okay. Ich habe mich damit abgefunden und da ich Luzides Träumen, wie auch Tagträumen wie das Atmen beherrsche, kann ich mir immer noch eine Welt vorstellen, in der ich noch glücklich war. Dann wache ich auf und bin wieder in der Hölle. Doch ich spüre nichts und das ist ein Segen. Doch war meine Wahl falsch? Bin ich einfach nur zu Schwach?
 
Hey,

um Deinem trostlosen Zustand ehrlicherweise zu entsprechen und nichts schön zu reden.... es gibt sehr viele Menschen die aufgeben mussten. Wie wäres es wenn Du Dir soziale Kontakte zu Menschen suchst die ebenfalls aufgeben mussten? Aufgeben ist ein Anfang um zu lernen das Leben zu genießen. Das Leben besteht nicht nur aus Karriere auch wenn wir das in der Schule gelernt haben. Wie alt bist du? Wohnst du alleine? Du hast keine Kraft mehr und das zu erkennen ist erstmal ok so. So ist es nunmal. Es können sich nach dem Aufgeben und zu sich kommen unerwartet neue Türen öffnen.
 
Das ist eine Option auch wenn ich eigentlich eher Einzelgänger bin und es nicht mag mich anderen zu öffnen. Warum bedeutet alles Aufzugeben das Leben zu genießen? Ich rede nicht nur von Karriere. Ich bin in meinen Zwanzigern (Irgendwie sehe ich schon das Argument vor mir: Du bist noch jung. Du hast noch so viel vor dir. Warte das Leben wird besser(Mal sehen mir ist es eh egal). Mal sehen nur glauben tue ich es nicht.
 
Nein ich bin keine Person die dazu neigt alles schön zu reden. Warum ich aufgeben musste kannst du in meinem Tagebuch (ist unter den neueren) hier im Forum nachlesen. Ja mir ist dann bewußt geworden alles ist verloren........ und zum ersten Mal im Leben hatte ich auch wirklich schöne Zeiten. Ich erkannte ich MUSS lernen das Leben zu genießen. Ich lernte Malen, genieße die Zeit mit unserem Familienhund. Denke viel nach was soziale Kontakte eigentlich bedeuten und was ich mir früher eigentlich von sozialen Kontakten immer gewünscht hatte. Ja das ist ok wenn du eher Einzelgänger bist. Aber das wirkt früher oder später auf das Unterbewußtsein. Man fängt an sich einsam zu fühlen. Es wäre gut so früh wie möglich zu lernen an sozialen Kontakten zu arbeiten. Also musst du nicht wirklich aufgeben Dein Leben kann noch Sinn bekommen und das sage ich nicht weil du so jung bist. Will dir garnicht hier blöde Sprüche klopfen. Es gibt noch viel zu lernen für dich. Also zu 100 Prozent musst du noch nicht aufgeben. Bis du denn ansonsten bis auf die Trostlosigkeit und Depressionen usw. körperlich gesund? Das wäre doch immerhin etwas?
 
Nein ich bin keine Person die dazu neigt alles schön zu reden. Warum ich aufgeben musste kannst du in meinem Tagebuch (ist unter den neueren) hier im Forum nachlesen. Ja mir ist dann bewußt geworden alles ist verloren........ und zum ersten Mal im Leben hatte ich auch wirklich schöne Zeiten. Ich erkannte ich MUSS lernen das Leben zu genießen. Ich lernte Malen, genieße die Zeit mit unserem Familienhund. Denke viel nach was soziale Kontakte eigentlich bedeuten und was ich mir früher eigentlich von sozialen Kontakten immer gewünscht hatte. Ja das ist ok wenn du eher Einzelgänger bist. Aber das wirkt früher oder später auf das Unterbewußtsein. Man fängt an sich einsam zu fühlen. Es wäre gut so früh wie möglich zu lernen an sozialen Kontakten zu arbeiten. Also musst du nicht wirklich aufgeben Dein Leben kann noch Sinn bekommen und das sage ich nicht weil du so jung bist. Will dir garnicht hier blöde Sprüche klopfen. Es gibt noch viel zu lernen für dich. Also zu 100 Prozent musst du noch nicht aufgeben. Bis du denn ansonsten bis auf die Trostlosigkeit und Depressionen usw. körperlich gesund? Das wäre doch immerhin etwas?
Ich habe bereits aufgegeben und nein ich bin nicht gesund, sondern könnte maybe eines Tages deshalb im Krankenhaus landen
 
Ich finde nicht, dass du "schwach" bist. Ich könnte auch nicht sagen, dass deine Wahl "falsch" ist, wenn du wirklich eine hattest. Dein Entschluss aufzugeben und dir alles so egal wie möglich sein zu lassen, erscheint mit logisch und vielleicht ist das tatsächlich das Beste, was du kriegen kannst. Dass du luzides Träumen beherrschst, finde ich toll. Hast du das speziell gelernt oder konntest du das immer?
Es erschien mir ebenfalls logisch und ka ich konnte es einfach und habe erst später gelernt, das nicht jeder dazu in der Lage ist.
 
Sehen wir mal, was der TE dazu sagt. Er schreibt ja, er beherrscht es wie das Atmen. Das würde mich jetzt auch sehr interessieren, was genau das heißt.
Also ich kann halt meine Träume kontrollieren. Und wie atmen ist darauf bezogen, das ich so ziemlich jeden Tag luzid träume und auch bei jeder Gelegenheit gewollt in einen Tagtraum verfallen kann.
 

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