Ich habe mein ganzes Leben lang gekämpft: Mobbing, Trauma….. ich habe alles abgearbeitet. Doch immer wieder aufstehen kann ich nicht mehr, ich habe es wirklich lange durchgehalten, aber es geht einfach nicht mehr. Deshalb habe ich aufgegeben und ich kann sagen: es ist leichter, aber nicht besser. Ich hatte mein ganzes Leben lang Ziele, doch ich habe mich und auch mein Umfeld immer wieder enttäuscht, ganz egal wie sehr ich es versucht habe. Das hat solange angedauert, bis ich schließlich daran zerbrochen bin und nun, nun ja ich fühle mich leer. Das ist wohl die beste Beschreibung, nichts macht Spaß, alles ist egal, nichts von Bedeutung, ABER ich fühle mich nicht mehr so mies, da eh alles verloren ist, ich bin objektiver und rationaler und ich muss mir mein Leben lang keine Sorgen um Liebe machen. Ob man es mir ansieht? Überhaupt nicht. Ka, ob ich ein fantastischer Lügner bin oder ob ich nach all den Jahren von Depression dazugelernt habe, aber ich bin wohl gut darin. Will ich mich umbringen? Ich denke oft daran, aber nein, niemals. Ich treibe nur noch im Leben vor mir, aber das ist okay. Ich habe mich damit abgefunden und da ich Luzides Träumen, wie auch Tagträumen wie das Atmen beherrsche, kann ich mir immer noch eine Welt vorstellen, in der ich noch glücklich war. Dann wache ich auf und bin wieder in der Hölle. Doch ich spüre nichts und das ist ein Segen. Doch war meine Wahl falsch? Bin ich einfach nur zu Schwach?