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Ich habe aufgegeben. Zu recht?

Unter diesen Umständen wundert es mich überhaupt nicht dass du schläfst und in einer "Hölle" aufwachst. Du bist kurz davor Deine Mutter zu verlieren und/oder musst zumindest Angst um ihr Leben haben. Meine Mutter lag auch schonmal im Sterben. Alle Kliniken in München in denen sie war, und es waren ca 3 mindestens schickten sie zum Sterben nach Hause. Ich pflegte sie, die ganze Familie war plötzlich verschwunden und ging nicht ans Telefon. Nach 3 Wochen war sie immernoch nicht tot. Ich brachte sie zu dem Sohn eines anthroposophsichen Arztes der mich als Kind immer behandelt hatte. Er schickte sie in eine athroposophische Klinik. Sie kam "gesund" zurück und hatte danach 7ben Jahre lang keine Darmblutungen mehr. (Davor immer alle zwei Jahre). Jetzt geht es ihr weder zunehmend schlechter aber ich bin sicher sie wird es überstehen. Bis auf meine Oma ist bisher noch niemand bei mir gestorben. Ich habe keine Erfahrung die ich mitteilen kann wie man Trauer bewältigt. Aber ich weiß das Wunder gibt Kraft zu wissen es ist nicht vorbei, man sieht sich wieder.
 
Unter diesen Umständen wundert es mich überhaupt nicht dass du schläfst und in einer "Hölle" aufwachst. Du bist kurz davor Deine Mutter zu verlieren und/oder musst zumindest Angst um ihr Leben haben. Meine Mutter lag auch schonmal im Sterben. Alle Kliniken in München in denen sie war, und es waren ca 3 mindestens schickten sie zum Sterben nach Hause. Ich pflegte sie, die ganze Familie war plötzlich verschwunden und ging nicht ans Telefon. Nach 3 Wochen war sie immernoch nicht tot. Ich brachte sie zu dem Sohn eines anthroposophsichen Arztes der mich als Kind immer behandelt hatte. Er schickte sie in eine athroposophische Klinik. Sie kam "gesund" zurück und hatte danach 7ben Jahre lang keine Darmblutungen mehr. (Davor immer alle zwei Jahre). Jetzt geht es ihr weder zunehmend schlechter aber ich bin sicher sie wird es überstehen. Bis auf meine Oma ist bisher noch niemand bei mir gestorben. Ich habe keine Erfahrung die ich mitteilen kann wie man Trauer bewältigt. Aber ich weiß das Wunder gibt Kraft zu wissen es ist nicht vorbei, man sieht sich wieder.
Ich wünsche deiner Mutter und dir gesundheit und eine Menge Glück, denn du scheinst ein guter Mensch zu sein, zu dessen Entwicklung deine Mutter sicher viel beigetragen hat. Meine Oma ist ebenfalls gestorben, aber ich war irgendwie nicht traurig, weswegen ich mich schuldig gefühlt habe, denn wir hatten eigentlich eine gute Beziehung. Und leider gibt mir mein Glaube keine kraft.
 
Ach, ein Jammer, dass es nicht "erlernt" ist. Sonst könntest du hier gleich ein Tutorial geben. Ich glaube, das würde einige Leute interessieren.
Was treibst du denn, wenn du deine Träume lenken kannst?
Das ist schade, aber ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich es anstelle. Meistens gehe ich isekai, kann fliegen, Actionfilmplots, was du halt in Büchern liest kannst und in Filmen siehst kann ich, in meinen Träumen erleben, dabei ist es so, das je nachdem, worauf ich achte und was ich mir vorstelle, die Welt geformt wird. Übrigens, hatte ich noch nie ein Problem in Spiegel zu sehen (ich hatte, als ich darüber erfahren habe, mich erkundigt und da stand dabei, das in den Spiegel schauen gefährlich sei) ich sehe einfach nur mein Spiegelbild. Bezüglich meiner Träume, habe ich zum Beispiel einfach mal ein Apokalypsensituation geschaffen und die durchlebt. Spoiler: Meine Familie war tot und ich habe insgesamt drei Jahre in der Welt verbracht, bis ich aufgewacht bin. War ziemlich intensiv.
 
😂😂😂 Hahaha. Wieso nicht.

Also, empfindest du es so, dass die Zeit langsamer rennt?
Hat zum Plot gepasst. Im Bezug auf die Zeit kommt es drauf an. Es kann für Stunden, Tage, Monate oder Jahre sein, je nachdem wie ich die Zeit fülle. Wenn ich über Jahre träume, sind die nicht so detailliert, wie wenn ich über Stunden träume. Es ist also wie ein Cut beim Film, als wenn der Alltag übersprungen wird und man von Events zu Events springt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... klar kommt man an Ziel und klar kann ich mit Genug Anstrengung an die Spitze kommen, doch es ist einfach zu steil.
Ich bin kein Freund von "höher, schneller, weiter". Dieses "Alles ist möglich!" mag für manche Menschen gelten, aber nicht für alle. Aber wenn die Alternative lautet: "Dann lass ich es einfach", dann begrenzt Du Dich selbst und gibst auf.

"I did it my way" darf genügen. In dem Du Dich nicht aufgibst, hilfst Du auch anderen dabei, nicht aufzugeben. Wieso muss es immer die Spitze sein? Ein Apfelkuchen und schöne Musik tun es mir manchmal völlig. Gerade eben hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit einer möglichen Kundin. Es war lustig, wir konnten Fragen klären und wir haben mit einander gelacht. Das versüßt mir den Tag und ich habe noch nichts verkauft. Nicht aufgeben ... an nicht wenigen Tagen ist das das Einzige, was zählt.
 
Ich bin kein Freund von "höher, schneller, weiter". Dieses "Alles ist möglich!" mag für manche Menschen gelten, aber nicht für alle. Aber wenn die Alternative lautet: "Dann lass ich es einfach", dann begrenzt Du Dich selbst und gibst auf.

"I did it my way" darf genügen. In dem Du Dich nicht aufgibst, hilfst Du auch anderen dabei, nicht aufzugeben. Wieso muss es immer die Spitze sein? Ein Apfelkuchen und schöne Musik tun es mir manchmal völlig. Gerade eben hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit einer möglichen Kundin. Es war lustig, wir konnten Fragen klären und wir haben mit einander gelacht. Das versüßt mir den Tag und ich habe noch nichts verkauft. Nicht aufgeben ... an nicht wenigen Tagen ist das das Einzige, was zählt.
Es geht nicht darum, dass ich an die Spitze will, sondern es war ein Bildlicher Vergleich für Talent.
 
Wenn jemand sagt: "Ich will nicht mehr traurig sein" oder "ich will nicht mehr einsam sein", dann ist das schon mal eine Erkenntnis, wo man steht. Aber "nicht mehr" ist ja nichts, was man tun oder planen könnte. Wenn ich mich mit meinen Sorgen und Nöten beschäftige, dann ist das wichtig, um zu erkennen was fehlt. Aber dann MUSS der nächste Schritt sein, dass ich und andere ein Ziel definieren und die Schritte da hin planen.

Ich weiß nicht, ob Du schon genug und richtig getrauert hast und ob nun der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Du diese Trauer und diese Ereignisse der Vergangenheit überlassen solltest. Aber ich weiß, dass ich auch das mit bestimmen und an meinen Weg anpassen muss, damit ich irgendwann wieder aufstehen und meine Schritte machen kann.

Viele meiner Talente kannte ich erst ab dem Moment, an dem ich darüber gestolpert bin und in einigen Dingen bin ich völlig talentfrei und auch das muss man verkraften, aber ich kenne niemanden der nicht einige Talente hätte.
 
Wenn jemand sagt: "Ich will nicht mehr traurig sein" oder "ich will nicht mehr einsam sein", dann ist das schon mal eine Erkenntnis, wo man steht. Aber "nicht mehr" ist ja nichts, was man tun oder planen könnte. Wenn ich mich mit meinen Sorgen und Nöten beschäftige, dann ist das wichtig, um zu erkennen was fehlt. Aber dann MUSS der nächste Schritt sein, dass ich und andere ein Ziel definieren und die Schritte da hin planen.

Ich weiß nicht, ob Du schon genug und richtig getrauert hast und ob nun der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Du diese Trauer und diese Ereignisse der Vergangenheit überlassen solltest. Aber ich weiß, dass ich auch das mit bestimmen und an meinen Weg anpassen muss, damit ich irgendwann wieder aufstehen und meine Schritte machen kann.

Viele meiner Talente kannte ich erst ab dem Moment, an dem ich darüber gestolpert bin und in einigen Dingen bin ich völlig talentfrei und auch das muss man verkraften, aber ich kenne niemanden der nicht einige Talente hätte.
Ich habe talente die in meinen Augen aber nichts besonderes oder wichtiges sind. Außerdem trauere ich doch garnicht?
 

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