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Ich habe aufgegeben. Zu recht?

John Lennon hat wohl einmal gesagt: "Leben ist das was passiert, während wir dabei sind andere Pläne zu machen."

Diesen Satz habe ich lange Zeit nicht verstanden und finde ihn auch heute noch regelrecht widerlich, weil er mir auf erschreckende Weise klar gemacht hat, dass mich die Kluft zwischen meiner inneren und äußeren Realität im Laufe der Zeit zerreißen kann.

@Aamon Über den Sinn von Träumen, so schön sie auch sein mögen, brauche Dir nichts zu sagen. Ich habe erst mit den Jahren gelernt, dass mich das Umsetzen von Träumen etwas kostet und meist mehr, als ich habe oder ausgeben sollte, nur um dann festzustellen, das mein Traum auch einfach aus den verschiedensten Gründen scheitern kann und manchmal auch sollte. Und nun? Alles Schexxxe, Deine Emma? (Sorry, das ist ein Spruch der etwas älteren Generationen).

Ich weiß nicht, wie Du Dein Leben mehr in Richtung Deiner Träume "drehen" kannst. Aber ich weiß, dass um mich herum das Leben weiter geht und ich manchmal durch meinen Tunnelblick übersehe, was gut, beachtenswert, schön, liebevoll, anständig, bezaubernd, gut duftend, beeindruckend und sinnvoll ist. Auch das passiert gerade da draußen, ob ich es nun sehen kann oder will. Manche Menschen sind "Macher", die ihre Umwelt ihren Zielen anpassen. Andere Menschen sind Pfadfinder, die sich ihren Weg suchen und sich den Gegebenheiten anpassen. Aber sind sie deshalb weniger "Macher"? In einem Wirtschaftsmagazin habe einmal gelesen, dass nur 1 von 100 Unternehmern erfolgreich ist. Sind also 99 Versager?

Für mich war lange Zeit das Thema Wertschätzung ein weißer Fleck auf meiner Landkarte, bis ich ich gemerkt habe, dass ich mir selbst keine Wertschätzung entgegen bringe. Ich dachte immer, dass ich viel mehr tun, wissen, begreifen, verstehen, behalten und erobern können sollte. Was "meins" war, war immer zu wenig, nicht beachtenswert, nichts. Aber wer hat das festgelegt? Ganz einfach: ich. An manchen meiner Tage war es für mich schon ein großer Erfolg, zum Briefkasten zu gehen, denn das war mir die Tage zuvor nicht möglich und ich habe mich furchtbar geschämt. Aber muss sich eine Ameise schämen, die ein Blatt davon trägt, nur weil ich mit einer Schaufel ihr zuhause versetzen könnte?

Bin ich nur eine Ameise und sollte deshalb die Klappe halten, weil aus mir nie ein Baggerführer mit einer Riesenschaufel wird?

Ich kann Deinen Schmerz sehr wohl verstehen. Einige meiner Pläne leben noch in mir, andere sind zu Stein erstarrt oder einfach verloren. Ich kann Dir nur folgenden Rat geben: was war, ist vergangen und was wird, kannst auch Du nicht wissen. Also lerne aus dem was war und sei nicht so arrogant zu wissen, was sein kann. Manche Tage und Wochen oder Monate muss man überstehen. Dabei darfst Du Dir die Wertschätzung für Dich, ein Eis, einen Kaffee, ein Lächeln oder was auch immer nicht nehmen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
John Lennon hat wohl einmal gesagt: "Leben ist das was passiert, während wir dabei sind andere Pläne zu machen."

Diesen Satz habe ich lange Zeit nicht verstanden und finde ihn auch heute noch regelrecht widerlich, weil er mir auf erschreckende Weise klar gemacht hat, dass mich die Kluft zwischen meiner inneren und äußeren Realität im Laufe der Zeit zerreißen kann.

@Aamon Über den Sinn von Träumen, so schön sie auch sein mögen, brauche Dir nichts zu sagen. Ich habe erst mit den Jahren gelernt, dass mich das Umsetzen von Träumen etwas kostet und meist mehr, als ich habe oder ausgeben sollte, nur um dann festzustellen, das mein Traum auch einfach aus den verschiedensten Gründen scheitern kann und manchmal auch sollte. Und nun? Alles Schexxxe, Deine Emma? (Sorry, das ist ein Spruch der etwas älteren Generationen).

Ich weiß nicht, wie Du Dein Leben mehr in Richtung Deiner Träume "drehen" kannst. Aber ich weiß, dass um mich herum das Leben weiter geht und ich manchmal durch meinen Tunnelblick übersehe, was gut, beachtenswert, schön, liebevoll, anständig, bezaubernd, gut duftend, beeindruckend und sinnvoll ist. Auch das passiert gerade da draußen, ob ich es nun sehen kann oder will. Manche Menschen sind "Macher", die ihre Umwelt ihren Zielen anpassen. Andere Menschen sind Pfadfinder, die sich ihren Weg suchen und sich den Gegebenheiten anpassen. Aber sind sie deshalb weniger "Macher"? In einem Wirtschaftsmagazin habe einmal gelesen, dass nur 1 von 100 Unternehmern erfolgreich ist. Sind also 99 Versager?

Für mich war lange Zeit das Thema Wertschätzung ein weißer Fleck auf meiner Landkarte, bis ich ich gemerkt habe, dass ich mir selbst keine Wertschätzung entgegen bringe. Ich dachte immer, dass ich viel mehr tun, wissen, begreifen, verstehen, behalten und erobern können sollte. Was "meins" war, war immer zu wenig, nicht beachtenswert, nichts. Aber wer hat das festgelegt? Ganz einfach: ich. An manchen meiner Tage war es für mich schon ein großer Erfolg, zum Briefkasten zu gehen, denn das war mir die Tage zuvor nicht möglich und ich habe mich furchtbar geschämt. Aber muss sich eine Ameise schämen, die ein Blatt davon trägt, nur weil ich mit einer Schaufel ihr zuhause versetzen könnte?

Bin ich nur eine Ameise und sollte deshalb die Klappe halten, weil aus mir nie ein Baggerführer mit einer Riesenschaufel wird?

Ich kann Deinen Schmerz sehr wohl verstehen. Einige meiner Pläne leben noch in mir, andere sind zu Stein erstarrt oder einfach verloren. Ich kann Dir nur folgenden Rat geben: was war, ist vergangen und was wird, kannst auch Du nicht wissen. Also lerne aus dem was war und sei nicht so arrogant zu wissen, was sein kann. Mange Tage und Wochen oder Monate muss man überstehen. Dabei darfst Du Dir die Wertschätzung für ein Eis, einen Kaffee, ein Lächeln oder was auch immer nicht nehmen lassen.
Ich habe nicht wirklich Träume, sondern einfach nur nicht verhungern und genug Geld haben, das meine Grundbedürfnisse gedeckt sind, ich habe vor allem aufgegeben, dass das, woran ich mich versuche auch gelingt, mehr oder weniger kann man sagen ich gehe nur von Niederlagen aus und das jeder Kampf verloren ist. Ich habe einfach über die Jahre zu oft erfahren das selbst harte Arbeit Talent oft nicht schlagen kann, klar andere müssen auch arbeiten, aber sie müssen den Berg des Erfolges nur mit dem Fahrrad hochfahren, wärend ich wandern muss, klar kommt man an Ziel und klar kann ich mit Genug Anstrengung an die Spitze kommen, doch es ist einfach zu steil.
 
Ich weiß nicht, ob luzides Träumen jeden Tag so gut ist. Erstens verlockt die Traumwelt dazu, in der realen Welt überhaupt nichts anzupacken, zweitens bringt das möglicherweise die normalen Traumphasen im Gehirn durcheinander und schädigt so den gesunden Schlaf.
"Echte" Träume sind, wenn man sich bewußt an sie erinnern kann, ein Memo vom Unterbewußtsein das irgendeine Message mitbringt, aber wenn die nie durchkommen können, weil da ständig der bewußt gesteuerte luzide Sender läuft, entgeht einem möglicherweise etwas wichtiges, was man zur Kenntnis hätte nehmen sollen, und sei es in Form eines Alptraums.
 
Ich weiß nicht, ob luzides Träumen jeden Tag so gut ist. Erstens verlockt die Traumwelt dazu, in der realen Welt überhaupt nichts anzupacken, zweitens bringt das möglicherweise die normalen Traumphasen im Gehirn durcheinander und schädigt so den gesunden Schlaf.
"Echte" Träume sind, wenn man sich bewußt an sie erinnern kann, ein Memo vom Unterbewußtsein das irgendeine Message mitbringt, aber wenn die nie durchkommen können, weil da ständig der bewußt gesteuerte luzide Sender läuft, entgeht einem möglicherweise etwas wichtiges, was man zur Kenntnis hätte nehmen sollen, und sei es in Form eines Alptraums.
Ja das meinte ich auch ich wache in der Hölle auf, man kann es so beschreiben: Stell dir vor du dürftest ins Paradis, alle deine Träume werden war, doch dann kommt jemand und schmeißt dich raus. Bezüglich gesunder Schlaf habe ich keine Ahnung ich bin jedenfalls nicht müde (im Sinne zu wenig geschlafen) ich weiß es nicht. Es kann sein ich habe auch keine Ahnung, wie ich das abstellen soll, ich konnte es halt schon immer?
 
Ich habe nicht wirklich Träume, sondern einfach nur nicht verhungern und genug Geld haben, das meine Grundbedürfnisse gedeckt sind, ich habe vor allem aufgegeben, dass das, woran ich mich versuche auch gelingt, mehr oder weniger kann man sagen ich gehe nur von Niederlagen aus und das jeder Kampf verloren ist. Ich habe einfach über die Jahre zu oft erfahren das selbst harte Arbeit Talent oft nicht schlagen kann, klar andere müssen auch arbeiten, aber sie müssen den Berg des Erfolges nur mit dem Fahrrad hochfahren, wärend ich wandern muss, klar kommt man an Ziel und klar kann ich mit Genug Anstrengung an die Spitze kommen, doch es ist einfach zu steil.

Die Erfolgsleiter ist für jeden steil u nd schwierig zu erklimmen.
 
Versuch einfach mal, den Träumen ihren Lauf zu lassen, ohne irgendwo einzugreifen. Auch wenn es dramatisch wird (Alpträume). Der Unterschied zwischen luzid und normal ist die Kontrolle. Und wenn man einen Traum kontrollieren kann ist es ein normaler Reflex, unangenehme oder erschreckende Inhalte abzubiegen -aber auch das sind Inhalte normaler Träume, die unter Umständen ihre Bedeutung haben.
 
Die Erfolgsleiter ist für jeden steil u nd schwierig zu erklimmen.
Der "Zwang" zum Erfolg ist schon das erste Hindernis, das sich die meisten Menschen selber in den Weg stellen. Warum nicht kleine Ziele anstreben und diese dann auch erreichen, statt sofort auf den Mount Everest rauf zu wollen? Da oben ist die Luft viel zu dünn für die meisten und auch gar nicht genug Platz, und es ist in jeder Lebenslage ein sehr ungemütlicher Ort. Man muß schon sehr erfolgsbesessen oder ruhmsüchtig sein, um dort überhaupt rauf zu wollen. Ich kann mir absolut schönere Orte vorstellen, die viel leichter zu erreichen und viel angenehmer sind.
 

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