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Ich glaube, ich brauche langsam Hilfe für mich!

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Hallo Isa,

das war ja ein guter Schritt mit dem gemeinsamen Gespräch. Wichtig ist, dass du die Wünsche deines Sohnes ernst nimmst, aber deine eigenen Wünsche ebenso.

Du sprachst ja an ein Alkoholproblem zu haben? Dahingehend dürfte es in deinem eigenen Interesse sein dich darum zu bemühen das in den Griff zu kriegen..ggf. Therapie, AA oder sowas...Was den Wiedereinzug ins Schlafzimmer angeht..so ist das an sich Sache zwischen dir und deinem Mann...und ob du diese Ehe noch willst oder nicht...am besten klare Verhältnisse schaffen...Dein Sohn ist da nicht in der Position heile WElt einfach zu bestimmen...die Realitäten spielen da auch ne gewisse Rolle und die Bereitschaft der Einzelnen sich in einigen Punkten zu ändern, ihre Verantwortung, die aber zunächst erstmal definiert werden muss, zu übernehmen...

Was diese Abholerei von Nachbarorten Nachts um drei angeht...Hallo? Gehts noch? Ein 16-jähriger? Kopfschüttel...WEnn das mal vorkommt...alle paar Monate an einem Wochenende...o.k. aber du als Dauerchauffeur, arbeitend und dann noch Nachdienst für Söhnchen...setz da mal ne Grenze...Da wird nicht lang diskutiert, da musst du überlebenstechnisch klare Regeln schaffen. Dein Sohn sollte in erster Linie drauf achten, dass er die Schule und dann Studium oder Berufsausbildung hintereinander kriegt, sich um seine Gesundheit kümmert und auch zu Haus einige Verantwortung innerhalb des Familiengeschäfts übernimmt. Gehört ja schliesslich auch dazu wenn man nicht mehr wie ein 12-jähriger behandelt werden will.
Womit wir auch beim Punkt Eigenverantwortung in Hinsicht auf die Diabetes sind...dein Sohn soll sich selber drum kümmern ..ist alt genug dazu.

Was genau meintest du denn mit dem : fällt dir manchmal schwer in HInsicht auf die Erkrankung deines Sohnes konsequent zu sein?

Wichtig ist nun, dass ihr diese Gespräche vielleicht auch wieder gemeinsam mit dem Therapeuten wiederholt und aufrecht erhaltet, verbindliche Absprachen macht und auch immer wieder kontrolliert und diese auch konsequent durchhaltet, bis sich ne neuere und bessere Ordnung ergeben hat...braucht erstmal seine Zeit...Ich bin mir jedoch sicher, dass du das schaffen wirst, das ihr das gemeinsam schaffen werdet!

Liebe Grüße
Tyra
 
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Hallo Tyra,

"... Da wird nicht lang diskutiert, da musst du überlebenstechnisch klare Regeln schaffen. Dein Sohn sollte in erster Linie drauf achten, dass er die Schule und dann Studium oder Berufsausbildung hintereinander kriegt, sich um seine Gesundheit kümmert und auch zu Haus einige Verantwortung innerhalb des Familiengeschäfts übernimmt. Gehört ja schliesslich auch dazu wenn man nicht mehr wie ein 12-jähriger behandelt werden will.
Womit wir auch beim Punkt Eigenverantwortung in Hinsicht auf die Diabetes sind...dein Sohn soll sich selber drum kümmern ..ist alt genug dazu. ..."

Natürlich ist er das! Er sagt auch hin und wieder, dass es schließlich sein beschissenes Leben sei und ich mich raushalten solle. Gute Idee, würde ich wohl gerne. Würde ihn allerdings auch weiterhin noch gern bei guter Gesundheit erleben. Es ist mir einfach nicht gleichgültig, wie er mit sich umgeht. Und in der Schule muss er ja nicht als 2er Kandidat durchlaufen, aber übern blauen Brief wird man sich schon etwas ernsthaftere Gedanken machen dürfen und Anforderungen stellen, die er mit etwas Einsatz durchaus erfüllen könnte.

Das mit dem Fahren kommt schon nur am Wochenende vor und ganz bestimmt auch nicht jedes. Aber ich bin schon der Meinung, wenn dann mal Kompromisse zu schließen sind, bin ich mit Sicherheit nicht diejenige, die zu allem ja sagen muss.

"...Was genau meintest du denn mit dem : fällt dir manchmal schwer in HInsicht auf die Erkrankung deines Sohnes konsequent zu sein?..."

Ich stelle fest, dass ich bei ihm schon mal eher Dinge laufen lasse, gegen die ich sonst angegangen wäre. Wenn der andere seine "schlimmen 5 Minuten" bekommt, dann kann er sich in seinem Zimmer abregen und anschließend gehts wieder. Bei Ausgangslage BZ 40 oder alternativ 500 habe ich dafür nicht die Ruhe.

Die Gespräche werden weiterhin erstmal bleiben - in welcher Zusammensetzung weiß ich noch nicht.

Das mit dem Alkohol ist nicht mehr akut, nur habe ich Angst wieder in einen "alten Trott" zu verfallen, was du sicherlich verstehen kannst. (beruflich, Führerschein technisch und so hatte es keine Bedeutung, Familie reicht ja auch schon) Es ist ätzend zu Hause zu sitzen und mit niemandem wirklich reden zu können. Gut, dass du / ihr antwortet und die anderen beiden ihre Zeit einfordern. Ich habe schon noch ein paar Freiräume, die ich rigoros verteidige.

Aber ich denke du hast recht, dass die Verantwortung für und im Familiengeschäft überarbeitet werden muss. Von allen 5 gemeinsam. Hoffentlich bleibt die 5 nicht eine Illusion.

Gruß

Isa
 
Hallo Ihr,

ich Esel häng in den Seilen, aber ich bin online! Man kann schließlich was los werden. Ist vermutlich besser als sich Magengeschwüre zu züchten (hatte glücklicherweise noch keins) oder heulend durch die Gegend zu laufen.

Habe vorhin noch kurz mit ihm telefoniert. Hörte sich noch ziemlich geknickt an, hoffe er konnte der Therapeutin erzählen, was ihn bewegt hat. Will aber übers Wochenende nach Hause kommen.

Glaube aber dass es besser ist, das Familiengespräch erst zu führen, wenn er endgültig wieder da ist, oder?

Möchte dann auch gern alle Absprachen schriftlich sichtbar machen, damit sie uns allen immer vor Augen sind und uns unser Wunschdenken das Festgelegte nicht schleichend verändert.

Wie reagiere ich dann, wenn mein Sohn wieder versucht auszubrechen und sich nicht an die allgemeinen Vorgaben halten will?

Isa
 
Hallo Isa,

irgendwie bin ich jetzt ein bisschen erschrocken über das, was du da schreibst. Du machst dir jetzt ernsthaft Sorgen darüber, was alles sein könnte, wenn dein Sohn die Vorgaben nicht befolgt??? Ebenso, dass ihr das Familiengespräch erst führen solltet, wenn er endgültig nach Hause kommt? Ist doch jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder? Sorry, aber ich bin platt.

Als erstes solltest du mit deinem Mann ein ernsthaftes Gespräch führen, über seine Verhaltensweisen, ebenso solltest du drüber nachdenken, wie du dich bzgl. deines Mannes in Zukunft verhältst. Das sind doch wichtige Aspekte, damit dein Sohn sieht, dass sich bei euch was verändert. Ansonsten wird er sich auch nicht ändern können.

Eine Mutter, die sich zurückzieht, gerade im Punkt Ehemann und dessen Art, hat schwer damit zu kämpfen sich den nötigen Respekt bei den Kindern zu verschaffen. Dein Sohn braucht eine starke Mutter, die ihm den Rücken stärkt, ihm aber auch Grenzen aufzuzeigen weiß. Dazu einen Vater, der seinen Kindern mal zeigt, dass er sie liebt und dass sie ihm wichtig sind. Deshalb wäre da erstmal zwischen den Ehepartnern ein klärendes Gespräch dringend nötig. Auch mit Nachdruck deinerseits.

Kann mir ja vorstellen, dass dein Geschriebenes gewisse Unsicherheiten aufzeigt, gerade im Umgang mit deinem Sohn und deiner Angst um ihn, trotzdem musste ich dir diese klaren Sätze aufschreiben. Keine Familie kann funktionieren, wenn sich die Säulen, die Stützen dieser Familie nicht einig sind.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, wenn ihr das in den Griff bekommt, klappt es auch mit den Kindern. Vogel-Strauß-Politik hilft da nichts. Packt es an.
 
Hallo Isa,

ich schliesse mich Mickys Ausführungen an. Wichtig ist halt immer auch Konsequenz..d.h. jeder versteht, dass es ohne Regeln nicht geht, auch dein Sohn. Ihr alle haltet euch ja an gewisse Regeln, wenn er dazugehören will, sollte er es auch tun. Ansonsten ist es besser, wenn er geht. Klingt hart, aber diese Konsequenz würde ich schon setzen. In einer befreundeten Familie ist eine 16-jährige Tochter auch ausgezogen, obwohl es dort keine Probleme gab...in dem Alter sind manche bereits fit für Selbständigkeit...Volljährigkeit mit 18 ist ja nur ein STandard-Richtmaß. Wenn man innerhalb einer GEmeinschaft einen Regelverweigerer und Schmarotzer durchzieht schafft das häufig nur Unfrieden und manchmal droht dadurch auch die gesamte GEmeinschaft auseinanderzubrechen...Anarchismus breitet sich aus...die Ordnung ist hinüber...Mach deinem Sohn mal klar, dass in eurer family ne gewisse Ordnung (die ja nicht starr sein muss) erwünscht ist und er sich dran hält oder eben gehen sollte...und wenn er geht soll er sich mal keine Flausen in den Kopf setzen, dann frei zu sein...überall wird er sich an gewisse Spielregeln halten können...und da draußen wird er wesentlich mehr Arbeit und Verantwortung tragen müssen, daher sollte er wenn er schlau ist den Luxus in einer Familie leben zu können, wo Mama lecker kocht und er nicht ständig bei MacDoof hocken muss oder ihm noch einiges abgenommen wird wie sich um seine Wäsche kümmern oder so... noch 1-2 Jährchen geniessen sollte, bevor er das Komplettpaket Eigenverantwortung und Selbstständikeit übernimmt. Also aus dieser Menukarte kann er halt wählen.

Das Ganze muss man ja nicht autortär rüberbringen sondern mit den notwendigen Erklärungen...nämlich das alle menschlichen Gemeinschaften nur funktionieren, wenn jeder seinen Part dazutut und erfüllt. Dein Erziehungsjob ist es ihn aufs Leben da draußen vorzubereiten, wozu halt das Einhalten von Regeln gehört. Was er zu Haus nicht drauf hat, fehlt ihm dann da draußen im normalen Leben und er wird Schwierigkeiten bekkommen. Da du ihn liebst musst du halt durchgreifen und darauf bestehen, dass er sich anpasst und innerhalb der Familie auch eine altersgemäße Rolle einnimmt. Er ist jetzt 16 und kann bereits einiges an Verantwortung...auch im Haushalt...oder in SAchen Gesundheitsfürsorge für sich übernehmen. Das GAnze wird natürlich eine Weile kontrolliert und geguckt und auch immer wieder bewertet: Seine Bemühung reicht-oder reicht nicht. Also nicht die Augen zudrücken, sondern ein wenig wie auf einen Schüler gucken und ihm Vorgaben geben und gucken ob er ihnen auch gerecht wird...Struktur eben.
Wichtig dabei ist immer, dass dir ggü Achtung von seiner SEite her gegeben ist..und von deiner Seite her auch Achtung ihm ggü. D.h. auch seine Meinung zählt gleichermaßen wie deine und man kann über einige Dinge reden und es ist immer schlau ihn bei der Regelung mit dem Alltag miteinzubeziehen, damit es nicht nur von außen aufgedrückt kommt, sondern er Mitregler war und mitbestimmt hat.

In punkto allein zu Hause sitzen kann ich dir nur raten deine Casa Mamma auch mal zu verlassen um dich mit anderen Menschen zu verlustieren...d.h. pflege KOntakte mit Freunden oder Bekannten, geh in nen Verein oder geh zum Skat spielen oder zum Plätzchenbacken oder was weiss ich...FReiräume innerhalb der Familie reicht irgendwo nicht..wichtig sind halt auch reale Sozialkontakte und auch mal ne Schulter von einer Freundin, an der man sich mal ausheulen kann. Man mal Abstand gewinnt...die Crux ist ja...wenn man zu sehr und immer nur am Projekt Familie arbeitet und sich da verbeißt kommt man oft keinen Schritt weiter...Wenn man jedoch zwischendurch wegsieht,sich mal mit etwas völlig anderem beschäftigt, auf Abstand geht und Dinge mal mit Freunden beredet, fliegen einem die einfachen Lösungen oft von selbst zu...Kreativer Übersprung...so nenne ich das immer.

Viel Erfolg weiterhin...du packst das schon!
Gruß
Tyra
 
Hallo Micky

"... Als erstes solltest du mit deinem Mann ein ernsthaftes Gespräch führen, über seine Verhaltensweisen, ebenso solltest du drüber nachdenken, wie du dich bzgl. deines Mannes in Zukunft verhältst. Das sind doch wichtige Aspekte, damit dein Sohn sieht, dass sich bei euch was verändert. Ansonsten wird er sich auch nicht ändern können. ..."

Was glaubst du wie oft ich auch in der Vergangenheit schon versucht habe meinen Mann dazu zu bringen seine Rolle in der Familie eindeutig zu definieren?
Die Gespräche endeten nicht zufriedenstellend. Sie endeten durchaus mit der Aussagen "... dann müsst ihr eben ohne mich aus kommen." Und glaube er weiß sehr genau, dass wir das auch gut würden, die Aussage hat mich nicht fürchterlich erschreckt. Aber wenn ich die derzeitige Situation betrachte, dann trifft das wohl nicht für alle zu.

Insofern hast du recht, dass ich mich zurückgezogen habe. Sag mir mal konkret, was du unter Rücken stärken verstehst. Dachte dass ich das in schwierigen Situationen -Schule -Freunde -Vater auch gemacht hätte. Das ich Respekt durch mein Verhalten eingebüßt habe, das ist mir bewußt. Wie du glaube ih schon sagtest: ich kann nicht fordern und selber das Gegenteil tun.
Allerdings kann ich auch nicht immer perfekt sein.

"...Dazu einen Vater, der seinen Kindern mal zeigt, dass er sie liebt und dass sie ihm wichtig sind. ..."

Vielleicht tut sich ja jetzt was. Aber wie soll ich Gespräche führen, wenn immer nur geblockt wird. Ich laufe dann auf dem Zahnfleisch. Habe ich bislang bei Entscheidungen, die in seiner Abwesenheit gefällt werden mussten ausdrücklich darauf hin gewiesen, wies weiterlaufen muss, dann ist er derjenige, der mir in den Rücken fiel. Soweit zum Thema Einigkeit. Und schon war die schönste Auseinandersetzung wieder im Gang.
Und für Kinder ist es sicher nicht spannend diese mitzubekommen - kenn ich aus eigener Erfahrung. Aber wenn ich warte bis sich eine passende Gelegenheit ergibt, dann wird das nichts.

Ansonsten: klare Aussagen sind mir lieber als indirekte Formulierungen.

Danke

Isa
 
Hallo Tyra,

hatte grad schon geschrieben, aber vergessen mich anzumelden. Hoffe das der Text bald eingestellt wird.

Ich wollte nur noch anmerken, dass ich nicht nur zu Hause sitze. Ich hab nen Job der mir Spaß macht, nette Kollegen mit denen man auch private Dinge reden kann - aber eben nicht über alles. Und sportlich bin ich ebenfalls unterwegs. Nur in dieser Situation fehlt mir eben die wie du sagtest "Freundin zum Ausheulen".

Versuch ich dann mal hier, wenn das ok ist.

Gruß

Isa
 
Hallo!

Wie bekommt man denn Mann zum reden, wenn er es für Diskutiererei hält? Daran hat sich bis gestern noch nichts geändert.

Stress machen? Hatten wir schon ne ganze Menge, aber es geht noch mehr.

Alle anderen Gespräche auch einstellen? Nach dem Motto Gespräche auf allen Ebenen oder gar keine?

Welche besseren / anderen Ideen habt ihr?

Isa
 
Hi Isa,

also klare Aussagen. Das Erste wäre für mich, mal ganz kräftig mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, wenn dein Mann nicht reden bzw. überhaupt zuhören will. Denn hier geht es um deine Kinder (deinen Sohn) und nicht um deinen Mann. Das würde ich ihm ganz klar und direkt um die Ohren hauen (sinnbildlich gemeint). Wenn er dann mit der Aussage kommt: dann müsst ihr eben ohne mich auskommen! dann würde ich ihn einfach mal beim Wort nehmen. Er kann das ja immer sagen, weil du im Endeffekt doch irgendwie bisher davor zurückgeschreckt bist. Wenn du ihm aber klar sagst: Dann muss es wohl so sein! Soll ich dir die Koffer packen oder machst du das alleine? wird er vielleicht mal wach. Also nicht diskutieren sonderen klare Vorstellungen äußern. Dann kann er drüber nachdenken.

Denn, was ich mit Rücken stärken meine, ist einfach mal konsequent zu bleiben. Egal in welche Richtung. Wenn du eine Entscheidung getroffen hast und dein Mann fällt dir in den Rücken, dann wehre dich. Zeige die Zähne und sage, so nicht, ich habe das beschlossen, weil dich die Familie ja sonst nicht interessiert und so bleibt es. Sicher wird es dann anfangs mehr Streit und Reibereien geben, aber irgendwann spielt sich das ein oder es müssen weitere Konsequenzen gezogen werden. Dein Sohn wird dann erkennen, dass man mit Mutter nicht alles machen kann, was man will. Dann wird er auch die Regeln, die du aufstellst, viel eher akzeptieren. Zwar noch was rebellieren, in dem Alter ja eigentlich normal, aber im Endeffekt sich doch daran halten.

Ich hoffe, das war klarer. Zu deinem Satz: Allerdings kann ich nicht immer perfekt sein! soviel. Es gibt keine perfekten Menschen, das wäre ja grausam. Jeder hat seine Schwächen und Fehler und das ist gut so. Das zeigt nämlich, dass man Mensch geblieben ist. Aber man sollte auch zu diesen stehen, zeigen, dass einiges falsch gelaufen ist und dass man auf dem besten Wege ist, sie zu bereinigen.

Bleibe auf jeden Fall mit deinen Kindern, vor allem deinem Sohn, im Gespräch. Sprich mit ihnen darüber, wie es in Zukunft laufen soll und was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist. Zeige ihnen dabei auch deine Vorstellungen auf, was geht und was absolut nicht geht. So könnt ihr vielleicht einen guten Weg finden. Das wünsche ich euch auf jeden Fall.
 
Hallo Micky,

werde mich die nächsten Tage mal ran arbeiten. Im Moment redet mein Mann so mit mir, als ob nichts gewesen wäre. Da bin ich innerlich schon wieder am grummeln und kurz vorm Ausbruch!
Da mein Sohn heute wieder zu Hause ist, werde ich mich mal zusammenreißen, was die Auseinandersetzung angeht. Zumal bei den Kindern heute noch Besuch angesagt ist. So hat er zumindest kein Problem mit der Auswahl seines Fernsehprogramms.
Ich merke, ich werde schon wieder zynisch, aber das bleibt wohl nicht aus.
Im Grunde können doch nur 3 Dinge herauskommen:
- reden, klären und dran arbeiten
- Ehetherapie oder
- Trennung im oder außer Haus.
Und wenn das geklärt ist können die Kinder an dem Weg beteiligt werden.
Das heißt nicht, dass ich nicht vorher mit ihnen reden werde. Meine eigenen Fehler können ja schon mal in Angriff genommen werden. Und ich würde natürlich gern erfahren, wo die Kinder stehen. Oder überfordere ich sie damit (15-16-18)?
Auf alle Fälle wird mir durch das Formulieren im Forum doch manches griffiger.
Gut, dass es euch gibt.

Isa
 
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