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Ich gerate immer an das ähnliche Muster Mensch

Das kann ich absolut unterstreichen. Fehler darf man machen, es sollten aber nicht all zu oft die gleichen Fehler sein.

Ich hatte hier auch einen Nachbarn, der mich meinte, ständig im Treppenhaus voll müllen zu müssen, wenn er Zeit hatte. Andere Male, wenn er mit seiner Freundin unterwegs war, reichte es nicht mal für ein "Hallo". Sowas merke ich mir. Ich habe ihn neulich, als er sich wieder gemütlich auf einen längeren Small Talk einlassen wollte, eiskalt stehen lassen mit den Worten "Du, ich muss weiter, hab noch Termine", das wars. Ich hab kurz nachgedacht und dachte mir dann: Der soll ruhig merken, dass du da keine Lust drauf hast.

Für sich selber einstehen, kann man lernen, es ist oft einfacher als man denkt: Einfach machen und nicht darüber nachdenken, was andere wohl jetzt denken könnten. Denn die denken oft nichts, sonst würden sie ja von Beginn an nicht so egozentrisch handeln.
Genau so ist es.

Ist anfangs natürlich nicht immer leicht, aber desto öfter man sich für sich selbst einsetzt, desto leichter wird es.

Einfach mehrfach sagen man hat keine Zeit, ist auf dem Sprung, muss was dringendes erledigen und der andere versteht schon mit der Zeit, dass er einen nicht vollmüllen kann.
 
Oder auch als Tipp, wenn jemand nur über sich redet und nur stets einen Mülleimer sucht, mache ich es inzwischen auch so das hart zu spiegeln, gar nicht auf die Worte des anderen einzugehen, sondern gleichwertig nur über mich zu reden.

Ist manchmal ganz lustig.
So entstehen dann Gespräche wo jeder nur über sich erzählt. Der andere versucht dann das Gespräch weiter auf sich zu lenken, hierbei aber nicht darauf eingehen, wditer stur nur von sich erzählen.

Meist hat der andere dann ganz schnell keine Lust mehr und muss plötzlich doch weiter.

Wenn man es humorvoll regeln möchte.
 
Ich glaube die Kollegin hat mir selten bis nie eine Frage gestellt, hat aber stundenlang von sich
Dieses Verhalten kenne ich auch gut.
Früher war ich auch imm Mülleimer für die Probleme Anderer!
Nachdem ich dann mal ernsthaft eigene Probleme hatte und mir von diesen Personen dann niemand zugehört hat habe ich endlich begonnen umzudenken und solche einseitigen Kontakte vermieden!
 
Ich glaube, dir sollte zuallererst eins bewusst sein: Freundschaften zwischen (heterosexuellem) Mann und (heterosexueller) Frau sind selten. Ich führe eine, aber kaum jemand anders, den ich kenne, tut das.

Was suchst du denn Freundschaft oder Beziehung? Auf mich wirkt das so, als wolltest du dir durch Nettigkeit Nettigkeit verdienen. "Ich höre brav zu und bekomme dafür dann Zuneigung oder Sex."

So läuft das nicht. Nicht ohne Augenhöhe. Du kommst rüber wie ein Bittsteller, und wirst folgerichtig wie einer behandelt.

Ich finde diese ganze Pickup-Geschichte bescheuert und ich finde es auch schade, dass du hier aus dieser Richtung beeinflusst wirst. Eine Wahrheit steckt aber darin: Wer so sehr Bittsteller ist wie du, den begehrt man nicht. Den benutzt man und stellt ihn dann in die Ecke - so hast du es erlebt.

Sei nicht Jensilein, sei Jens. Und höre durchaus auch zu, aber sage auch, wenn du nichts mehr hören willst. Und sprich auch mal über dich. Wenn das nicht geht, dann beendest du es und lässt es nicht beenden.
 
Hi Jensilein,

kenne das auch was du beschreibst.
Meine Annahme dazu ist folgende.
Man trifft immer wieder auf bestimmte Menschen, weil es derzeit so passt.
Ich mein ob man sich jetzt einen Film reinzieht und voll labern lässt oder von einer Person zugelabert wird, ist fast das gleiche.

Ich hatte auch mal eine Bekannte, drei Treffen, drei mal über 2 h wurde ich zugelabert. Mir ging es da schon ähnlich wie dir, ich war enttäuscht. Beim dritten Treffen wurde mir dann aber auch klar, ich will gar nichts von mir erzählen. Es ist eigentlich recht angenehm ein Gespräch mit jemandem zu führen bei dem es nicht um mich geht.

Das könntest du mal bei dir hinterfragen, wenn dich jemand wieder zu textet. Ob es dir evtl doch ganz recht so ist.


da ich wirklich recht wenig von mir preis gebe und erzähle, weil ich tatsächlich erst einmal lieber zuhöre.

Ich denke es ist schon so, dass andere das merken, dass du lieber zuhörst anstatt etwas von dir Preis zu geben. Evtl nehmen manche dann sogar unbewusst Rücksicht und fragen dich nichts.
Bei einer Person war ich im Nachhinein sogar richtig froh, dass sie nichts gefragt hat.

Es erfordert halt schon Mut, sich zu zeigen. Man geht ein Risiko ein und macht sich angreifbar.
 
Das kann man eigentlich einfach checken und ja, es stimmt......man kann hier prüfen, wenn man etwas erzählt, ob der oder diejenige Gegenüber darauf eingeht oder nicht. Wenn nicht, dann ist es ein Monolog, wenn ja, kommt es zum Dialog. Noch schlimmer finde ich aber, wenn Menschen zig mal das Gleiche erzählen. Weil sie garnicht wissen, wem sie was bereits gesagt haben. Das zeugt auch nicht gerade davon, dass es ihnen wichtig ist, mit "wem" sie sprechen.

kann man auch differenzierter betrachten traumatisierte Person erzählt öfters gerne das selbe um zu verarbeiten oder weil es nicht zu verarbeiten ist für diese Person.. kann man vielleicht nicht als nicht traumatisierte Person verstehen ..da muss man halt differenzieren. Wenn es jetzt weiß ich nicht die Katzen haben die katzenkiste heute Morgen umgeworfen also um so etwas geht dann nunja … anderes Thems würde ich meinen.. das würde ich auch nicht 20 x hören wollen
 
Genau das hat mich auch sehr verletzt. Ich habe zwei Kontakten mitgeteilt, was mich konkret stört. Geändert haben sie ihr Verhalten nicht, sie haben sich dann nicht mehr gemeldet, weil sie gemerkt haben, dass ich nicht mehr zur Verfügung stehe.

Das ist schon hart, wenn man realisiert, dass es nie um einen selbst als Mensch ging, der gemocht wurde, sondern nur um den "Zweck".

welome to the modern world!!
 
Was ich lernen musste war, das Gefühl auszuhalten, jemanden anderen mal genau so zu behandeln, wie er mich behandelt. Und das Gefühl so auszuhalten, dass man garnicht mehr darüber nachdenkt und dass man sich selbst noch gerade in den Spiegel schauen kann.

Das Resultat bleibt faktisch zwar das gleiche, aber man geht aus dieser Konfrontation gestärkt und nicht geschwächt heraus, wenn man dem anderen die Grenze zeigt, "so nicht".

das gefällt mir, darüber werde ich jetzt nachdenken. Danke
 

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