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Ich fühle mich innerlich zerrissen

Ich leide unter dem ständigen Hin und Her, den ständigen Kontaktabbrüchen und dem „Liebesentzug“, aber mich lösen darf ich auch nicht, weil sie sagt sie liebt mich und will an sich arbeiten.

Doch, natürlich darfst du das.

Ich stehe im Moment auch an einem Wendepunkt in meinem Leben, da ich langsam auf meiner neuen Arbeit ankomme, viele nette Menschen kennengelernt habe und sehr bald in eine tolle neue Wohnung umziehen werde. Das möchte ich für mich als Neuanfang sehen und die ganzen negativen Gefühle hinter mir lassen.

Ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang. Lass diese komplizierte Beziehung hinter dir und starte neu durch.

Alles Gute.
 
Eine Beziehung soll bereichern, mehr Gutes als Schlechtes ins Leben bringen.
Deine Bilanz dürfte klar sein.
Die logische Konsequenz daraus ebenso.
Entscheiden kannst nur du selbst.
 
Wobei du sehr auf dich acht geben solltest in Zukunft.

Ein neuer Job und eine tolle Wohnung werden keinen neuen Menschen aus dir machen.

Es ist extrem wichtig, dass du deinen Anteil an dieser fünf-jährigen Beziehung erkennst.
Es braucht nämlich mindestens zwei Personen, um so ein krankes Konstrukt aufrechtzuerhalten.

Du warst da also ganz fleißig dabei, dieses Konstrukt nicht konsequent zu verlassen…

So eine On/Off Beziehung kann nämlich auch ganz schön das Dopamin ankicken und es gibt mehr als genügend Menschen, die danach süchtig sind.

Zuerst das High…dann das Down…
Gefolgt vom nächsten High, welches sich unglaublich himmlisch anfühlen kann…

Es ist genau wie bei einer Droge, auch muss die Dosis stetig erhöht werden, damit man das alte High wieder erreichen kann…

Es hat Gründe, die in dir liegen, warum du diesen Kick viele Jahre gebraucht hast.

Deshalb besteht die große Gefahr, dass dich jede „normale“ Frau nach einer Weile langweilen wird, eben, weil das High fehlt auf Dauer.

Deshalb solltest du genau hingucken, warum du so darauf abfährst, damit du dieses Muster durchbrechen kannst.

Ansonsten wirst du dir nämlich wieder eine Frau suchen, die dieses unverarbeitete Muster bedienen wird…
 
Doch, natürlich darfst du das.
Während der Kontaktpausen, die wir zuvor schon mehrfach hatten, habe ich mich bereits angefangen zu lösen, jedoch hatte sie dann Angst mich zu verlieren und hat mich wieder "eingekurbelt". Mein Fehler war darauf einzugehen, da ich mir immer wieder erhofft habe, dass wir die Probleme bewältigen können.
Sie möchte aktuell nur Freundschaft und den Freiraum des Single-seins, aber kann mir das Gleiche aufgrund ihrer Verlustangst nicht entgegenbringen. Ich denke dieses Ungleichgewicht habe ich lange nicht erkannt und so ein Zwischending wird auch nicht funktionieren.
Es ist extrem wichtig, dass du deinen Anteil an dieser fünf-jährigen Beziehung erkennst.
Es braucht nämlich mindestens zwei Personen, um so ein krankes Konstrukt aufrechtzuerhalten.

Du warst da also ganz fleißig dabei, dieses Konstrukt nicht konsequent zu verlassen…

So eine On/Off Beziehung kann nämlich auch ganz schön das Dopamin ankicken und es gibt mehr als genügend Menschen, die danach süchtig sind.
Jedoch glaube ich nicht, dass es der Kick war, der mich immer wieder zu ihr zurück geführt hat, sondern das tiefe Verständnis füreinander, unsere schwierige Vergangenheit und unsere Art zu fühlen. Doch das alleine reicht für eine Basis nicht aus, denn das Leben ist nicht immer einfach. Es kommt auch darauf an trotz aller Unterschiede (die wir ja auch zu genüge hatten) schwierige Zeiten bewältigen zu können und Verantwortung zu übernehmen.
Sie hatte bereits vor einiger Zeit gesagt, dass sie mit sich selbst und ihrem Sohn bereits überfordert ist. Ich schätze das hat sehr dazu beigetragen, dass wir die Probleme in der Beziehung nicht bewältigen konnten.

Ich bin ihr für viele Momente sehr dankbar und sehe nicht nur das Schlechte in der Beziehung, denn sie hat totz allem immer zu mir gehalten und mir geholfen mich emotional weiterzuentwickeln, auch wenn dies leider oft mit schmerzhaften Erfahrungen verbunden war.
Ich möchte sie nur ungerne aus meinem Leben verbannen, aber ich glaube solange wir nicht miteinander abschließen, wird keine Ruhe einkehren. Sie braucht den Freiraum genau wie ich, um sich auf sich und ihr Leben zu konzentrieren. Trotzdem hoffe ich irgendwo, dass wir irgendwann den Abstand haben, um ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen.

Wer weiß was die Zukunft bringt, doch klar für mich ist: Wir beide müssen aktuell emotionalen Abstand gewinnen und den Gedanken einer Beziehung los lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe schon viele Herausforderungen in meinem Leben gemeistert, also war ich zuversichtlich, dass wir das hinbekommen.
Hallo @Foxheart,
gut das du es hinbekommen hast, heisst aber leider nicht das sie es auch so schafft sie hat zudem ja auch n Kind, da kann man nicht viel an anderes denken, weil der Kind viel Platz einnimmt.
Es geht ja auch darum sich weiterzuentwickeln, nach vorne zu schauen und füreinander da zu sein. Aber auch wenn ich diese Einstellung habe, hatte meine Partnerin immer Probleme nach vorne zu schauen, hat sich an allem aufgehangen und versucht ihr Verhalten in Konfliktsituationen damit zu rechtfertigen. Lange Zeit habe ich das auch mit mir machen lassen und wirklich alles versucht, damit es ihr besser geht, weil sie mir jedes Mal versprochen hat auch an sich zu arbeiten.
Da sind so Verhaltensmuster die sie nicht im Griff hat, die dann wie ein Programm ablaufen.
Es hilft leider auch nicht ihr alles recht machen zu wollen...im Gegenteil leider.
Sie hat auch eine DBT-Therapie angefangen, sich wirklich Mühe gegeben und auch teilweise schon Fortschritte gemacht, was ich ihr hoch anrechne.
DBT macht man doch eigentlich oft bei Borderline?
dass sie sich im Klaren wurde und in der Therapie Fortschritte gemacht hat und konnte mir auf einmal ganz viel Liebe geben
Daraufhin wurde sie total kalt (wahrscheinlich, weil sie enttäuscht war) und als ich sie darauf angesprochen habe, wurde mir erneut vorgeworfen sie unter Druck zu setzen.
Dieser Wechsel spricht für Instabilität. Vielleicht solltest das nich persönlich nehmen, wenn du willst das es weiter geht. Das hat man nicht in der Hand, diesen Wechsel.
Sie sagt immer sie kann mir über das Textnachrichten keine Zuneigung zeigen, sondern nur wenn wir uns sehen. Das habe ich jedoch auch schon häufig anders erlebt..
Ja, das würde ich auch sagen. Und denke sie meint es auch so.
Sie empfindet das wohl so, auch wenn du es anders wahrnimmst.
Ich leide unter dem ständigen Hin und Her, den ständigen Kontaktabbrüchen und dem „Liebesentzug“, aber mich lösen darf ich auch nicht, weil sie sagt sie liebt mich und will an sich arbeiten.
Das meint sie so, aber für mich wäre ein On/Off auch zu anstrengend auf Dauer, hatte schon so eine Partnerin und es dann nach dem xten Off von ihr aus sein gelassen.
Ich weiß mittlerweile nicht mehr, was ich glauben soll und was nicht, denn ihre Aussagen scheinen sich zu widersprechen.
Ja, normal. Ich tätige auch Aussagen die ich nicht ausführe, man will ja, aber man kann nicht. Schwer.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie mich nur ausnutzen möchte, aber mein Vertrauen schwindet mehr und mehr aufgrund der Widersprüche in ihrem Verhalten und ihren Aussagen.
Nein, sie wird das so meinen wie sie sagt. Nur leider hat sie diese Verhaltensmuster, die sie in den Griff bekommen muss. Vielleicht würde ihr weitere DBT-Therapie gut tun, jetzt wo sie Medikinet nimmt und bessere Konzentration hat?
Ich bin an einem Punkt, wo ich eine Entscheidung treffen muss, da ich irgendwann mal ein glückliches Leben führen möchte. Doch ein Teil von mir möchte sie nicht aufgeben, weil sie immer noch ein fester Teil meines Herzens ist und ich sehe, dass sie selbst auch unter ihren Problemen leidet.
Verständlich, aber sei dir über dein Beuteschema bewusst. Es kann gut sein das du mit der nächsten auf gleiche Probleme stößt.
Dessen ist sie sich aber nicht immer bewusst und sieht die Schuld dann in mir: Ich solle mehr initiative Zeigen, aber wenn ich es tue, ist es wieder zu viel.
Gefühlsansteckung? Oder innere Muster, das sie es sich wünscht, aber es nicht annehmen kann wenn es passiert? Da könnten alte Glaubensätze aktiv werden bei ihr und dann kann sie es nicht zulassen.
Grenzen setzen war auch ein riesen Thema in der Therapie
Ja, definitiv. Ganz wichtig bei so einer Partnerin, das du dich abgrenzt.
Sie ist extrem leicht zu beeinflussen und sucht in Krisen oftmals Rat bei Anderen, weil sie kein Vertrauen in sich selbst hat. Das Problem ist, dass Andere auch nur ihre Erzählungen kennen und daraus entsteht dann manchmal noch mehr Konflikt.
Hab eine Freundin mit ADHS+Borderline bei der es so ist..ich könnte sie sogar sehr leicht zu Dingen bringen die sie eigentlich nicht will. Ich könnte sie also ausnutzen, wenn mir danach wäre. Schon übel sowas.
Denke Therapie und Selbstreflexion wäre hilfreich.
Mein Therapeut hatte anhand meiner Erzählungen den Verdacht es könnte Borderline sein, doch sie streitet das ab und sagt es wäre nur das ADHS. Da konnte ich mit ihr auch nicht wirklich drüber reden, weshalb ich das auch erstmal so hingenommen habe, da ja Diagnosen auch oft zu Schubladendenken führen. Ich dachte mit Menschlichkeit komme ich am weitesten.
Ja, lese ich auch ein wenig raus (hab das selbst), allerdings ähneln sich ADHS und Borderline in vielen Punkten auch. Das sagte meine Therapeutin und eine Freundin die beides hat. Es ist manchmal schwer das richtig zu diagnostizieren/auseinander zu halten.
Dass ich meine eigenen Gefühle dabei so zurückstellen muss kann ich aber nur schwer auf Dauer verkraften, denn es geht jetzt schon seit drei Jahren so.
Ja, das stell ich mir anstrengend vor.
Was für Gefühle musst du zurück stellen?

Du schriebst von Zusammen wohnen wollen, das kann das ganze auch verschlimmern.
Wenn die Diagnose stimmt mit dem Boderline, dann braucht sie ein eigenes Nähe und Distanz Management..aber kann selbst nicht spüren wann sie das eine oder andere braucht und so kommt es vermutlich zu On/Off bei euch. Also von sich ganz viel Druck machen und ganz viel Nähe zu ich bin überreizt und fertig zu "Geh weg" und Gefühlskälte.
Also durch Überreizung, wenn das Fass überläuft.
Besser wäre ein Feeling zu entwickeln, wann man Ruhe braucht und Zeit für sich, damit das Fass nicht überläuft. Das kann sie auch mit Therapie in Angriff nehmen.

Tja..ich kann dich leider nicht aufmuntern und stimme dem zu was @Floridah schrieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Schwertlilie,

danke für deinen Beitrag aus der Sicht von jemand der Erfahrung mit Borderline+ADHS hat.
Dass ich so betont habe was ich alles geschafft habe sollte keinesfalls überheblich klingen. Ich hätte sie gerne unterstützt und mit ihr gemeinsam auf unsere Ziele hin gearbeitet, doch sie hatte immer Probleme meine Hilfe anzunehmen oder zu sehen, dass ich das nicht nur für mich, sondern irgendwo auch für uns tue.

Auch verstehe ich, dass ein Kind viel Arbeit bedeutet und habe gesehen wie überfordert sie mit der Situation war (und immer noch ist), vor allem als er älter wurde und in die Pubertät kam. Sie sagte ihr Sohn braucht eine männliche Bezugsperson und dass es ihm jedes Mal gut tut, wenn ich vorbei komme, doch als ich angefangen habe zu ihm eine Verbindung aufzubauen, wurde es wieder zu viel und sie hat mich bei ihr rausgeschmissen und ich sollte alle Sachen abholen (ich hatte für einige Wochen einen kleinen Schreibtisch als Arbeitsplatz neben ihrem). Auch hatte ich das Gefühl, wie wenn sie mir gar nicht zuhören bzw. auch mal meine Ratschläge annehmen kann.

Könnte es sein, dass diese Dinge ihr Selbstbild als verantwortungsvolle Mutter angreifen und sie deshalb so reagiert? Ich vermute, weil sie ja älter ist als ich und die Verantwortung für ein Kind trägt, müsste sie in ihren Augen die Verantwortungsbewusstere mit mehr Lebenserfahrung von uns beiden sein. Ich habe wirklich Verständnis dafür, dass sie schwierige Erfahrungen im Leben gemacht hat und mach es ihr keinesfalls zum Vorwurf, dass sie so ist wie sie ist. Im Gegenteil, ich nehme sie mit all ihren Ecken und Kanten, doch es fehlt einfach der Respekt gegenüber mir (inkl. meiner Gefühle).

Du hattest ja gefragt welche Gefühle ich genau zurückstellen muss. Ich würde sagen meistens fehlt einfach die Empathie, vielleicht auch weil sie bereits mit ihren eigenen Gefühlen überfordert ist und damals auch wenig Empathie von ihrem Vater bekommen hat. Ich habe das Gefühl seitdem sie die Medikinet nimmt ist das nochmal schlimmer geworden. Konkret ist es meistens die Einsamkeit, wenn ich gezwungenermaßen (bspw. aufgrund von Krankheit, wie auch an Silvester) tagelang alleine zuhause bin und es mir auch mal nicht so gut geht. Ich hätte mir vielleicht einfach ein paar liebe Worte gewünscht oder wenigstens, dass sie mal nachfragt wie es mir geht. Doch eher das Gegenteil war der Fall und sie hat mir teilweise gar nicht mehr geschrieben. Ich habe das Gefühl mir darf es gar nicht schlecht gehen...

Schon seit einiger Zeit sind wir eigentlich gar nicht mehr in einer Beziehung, da sie mehr Freiraum wollte, um sich um sich und ihre Therapie zu kümmern, doch gleichzeitig möchte sie trotzdem noch F+ haben. Ich schätze der Hintergrund ist, dass ihr die Verantwortung über meine Gefühle zu viel ist, doch letztendlich ist es auf dasselbe wie vorher hinausgelaufen und ihre Verlustängste sind dennoch vorhanden.
Vor den Feiertagen hatten wir beide unseren geregelten Alltag und da hat es eigentlich halbwegs funktioniert, doch die Frage ist: Wo führt das auf Dauer hin? Ich möchte ja auch nicht jahrelang hier alleine sein und quasi jeden Tag nur zur Arbeit gehen und wieder nach hause kommen während zwischendurch immer wieder heftige Streits aufgrund von Dingen entstehen für die es sich eigentlich nicht mal lohnt zu streiten.

So langsam habe ich das Gefühl der Abstand ist die einzige Option die bleibt, weil sich das Muster trotz der ganzen Mühen und der Zeit die vergangen ist andauernd wiederholt. Es fühlt sich so an, wie wenn sie mich durch ihre Aktionen wie Chats löschen und Blockieren bewusst versucht zu verletzen und mich fürs Grenzen setzen zu "bestrafen". Manchmal denke ich, dass sie sich dabei auch immer noch im Recht sieht und es nicht einfach "nur" ein Kontrollverlust ist.
In vielen Dingen kann sie sich einfach nicht in meine Lage versetzen während ich mich dabei selber vergesse, weil ich an den positiven Dingen festhalte. Denn auch sie hat auch viel Gutes in mein Leben gebracht, was es ja gerade so schmerzhaft macht.
 
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