G
Gast
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Hallo ihr,
ich hätte gerne mal eine objektive Meinung zu meinem Problem:
Ich bin mit meiner Freundin nun bald 5 Jahre zusammen, davon war sie 6 Monate im Ausland und 3 Jahre in einer anderen Stadt studieren. Sprich wir haben uns für längere Zeit gar nicht gesehen bzw. nur am Wochenende.
In der Zeit in der sie im Ausland war ging es ihr leider nicht so gut, da es sich schwieriger herausstellte als gedacht. Um sie aus der Ferne zu unterstützen habe ich wirklich Tag und Nacht versucht mit ihr zu schreiben/zu telefonieren. Aufgrund der Zeitverschiebung habe ich auch versucht immer über den Tag hinweg wie ein Art Tagebuch ihr zu schreiben, sodass sie etwas liest wenn sie aufwacht.
In dieser Zeit hat es begonnen(Die Zeit war über das erste Jahr in dem wir zusammen waren)das ich sie wohl enttäuscht habe. An dem Tag wo es ihr scheinbar am schlechtesten ging, schrieb ich ihr das mir das langsam zuviel werden würde - da ich wirklich meinen ganzen Tag danach gerichtet habe.
Das darf ich mir noch bis heute anhören.
So ging das weiter als sie wieder hier war, das ich sie wohl immer wieder enttäuscht habe. Natürlich bin ich nicht perfekt und ich sehe das auch teilweise ein.
Nachdem ich letztes Jahr eine schwere Zeit aufgrund von psychischen Problemen hatte, war sie trotz allem über diese Zeit voll für mich da. Was ich wirklich sehr schätze.
Seit knapp über einem Monat ist sie fertig mit dem Studium und sucht vergeblich einen Job. Leider klappt es nicht so ganz und sie bekommt nur absagen(trotz gutem Abschluss). Das zeigt sich auch sehr in ihrer Stimmung wieder, sie möchte von niemandem was wissen, ist nur schlecht gestimmt (was ich auch verstehen kann..). Vor einigen Wochen ist zusätzlich dann noch ihr Opa gestorben, was die Sache nicht leichter macht.
Ich versuche wirklich so gut wie jeden Tag für sie da zu sein. Leider bin ich ein Mensch der sich vor geliebten Menschen nicht richtig ausdrücken kann, es ist wie eine Blockade(wahrscheinlich auch weil ich einfach nichts falsches sagen möchte, was dann aber immer wieder passiert). Sodass es dazu führt das ich oft gar nichts sage, weil ich nicht weiß wie ich mit ihrerer Stimmung umgehen soll.
Nun ist sie wieder einmal sehr enttäuscht von mir. Sie hatte sich gewünscht ich hätte mir mal einen Tag freigenommen in der Woche als ihr Opa gestorben ist, das habe ich im Nachhinein bedauerlicherweise nicht getan. Sie wünscht sich das ich mehr mache als nur immer zu Sagen das ich für sie da sei. (Wir wohnen leider noch getrennt) Ich wollte mit ihr mal für ein Wochenende einfach wegfahren, was ich bisher nicht getan habe. Das wirft sie mir nun auch vor, das ich das nicht getan habe.
Um auf den oben angesprochenen Punkt zu kommen mit meiner (zum Glück)"kurzen" Erkrankungsphase, sie wirft mir auch immer wieder in Streitgesprächen vor das sie ja für mich da war und ich das einfach nicht kann, da ich sie immer wenn es ihr am schlechtesten geht "sitzen lasse". Sprich wenn sie schlecht drauf ist, ist die ganze Beziehung auch immer irgendwie am kriselen. Ich mache mir selbst Vorwürfe und denke immer wieder darüber nach. Es zieht mich wirklich sehr runter - wenn sie wüsste wieviele Gedanken ich mir Tag ein Tag aus mache.
Gestern war es dann wirklich meiner Meinung nach extrem. Nachdem ich eigentlich schon zu ihr kommen wollte(ich stand bereits in der Tür), schrieb sie mir dass das doch heute keinen Sinn mehr mache, da wir uns ja eh nur anschweigen würden und es ihr eh schon zu spät wäre. Daraufhin resignierte ich, weil ich wirklich das Gefühl hatte sie will alleine sein.
Kurze Zeit später warf sie mir vor warum ich nicht gekommen sei, ihr gesagt habe das es diesmal besser wird und ich sie nicht nur anschweige. Und zusätzlich noch das ich ja immer sehr schnell resignieren würde und sie langsam nicht mehr wüsste ob sie sich eine Zukunft vorstellen kann mit jemandem der einen ständig enttäuscht. Es kommen wirklich nur gefühlt die negativen Momente in ihren Kopf, alles andere ist unwichtig. (Zwar kommen immer erst "ja du machst dies und das, das ist auch schön, aber...")
Wenn es ihr besser geht, bereut sie auch meist was sie mir an den Kopf wirft und wir können normal miteinander reden. Aber es belastet einfach sehr, immer wieder nur Vorwürfe zu hören, das ich das hätte machen sollen oder so reagieren hätte sollen. Ich bin einfach so wie ich bin und ich kann mich für meinen Charakter und meine Denkensweise doch nicht immer rechtfertigen.
Versteht mich nicht falsch ich liebe meine Freundin und wir hatten/haben auch sehr viele schöne Zeiten. Aber es ist einfach sehr schwer damit umzugehen.
Ich habe jetzt sogar schon ein schlechtes Gewissen hier geschrieben zu haben.
Natürlich ist dies nur ein grober Umriss des Ganzen. Aber ich würde gerne mal hören was ihr davon denkt und was ihr am besten machen würdet.
Ich gehe jetzt auch erst einmal für 1 Woche alleine weg und hoffe das dies auch mal wieder die Gedanken frei macht.
ich hätte gerne mal eine objektive Meinung zu meinem Problem:
Ich bin mit meiner Freundin nun bald 5 Jahre zusammen, davon war sie 6 Monate im Ausland und 3 Jahre in einer anderen Stadt studieren. Sprich wir haben uns für längere Zeit gar nicht gesehen bzw. nur am Wochenende.
In der Zeit in der sie im Ausland war ging es ihr leider nicht so gut, da es sich schwieriger herausstellte als gedacht. Um sie aus der Ferne zu unterstützen habe ich wirklich Tag und Nacht versucht mit ihr zu schreiben/zu telefonieren. Aufgrund der Zeitverschiebung habe ich auch versucht immer über den Tag hinweg wie ein Art Tagebuch ihr zu schreiben, sodass sie etwas liest wenn sie aufwacht.
In dieser Zeit hat es begonnen(Die Zeit war über das erste Jahr in dem wir zusammen waren)das ich sie wohl enttäuscht habe. An dem Tag wo es ihr scheinbar am schlechtesten ging, schrieb ich ihr das mir das langsam zuviel werden würde - da ich wirklich meinen ganzen Tag danach gerichtet habe.
Das darf ich mir noch bis heute anhören.
So ging das weiter als sie wieder hier war, das ich sie wohl immer wieder enttäuscht habe. Natürlich bin ich nicht perfekt und ich sehe das auch teilweise ein.
Nachdem ich letztes Jahr eine schwere Zeit aufgrund von psychischen Problemen hatte, war sie trotz allem über diese Zeit voll für mich da. Was ich wirklich sehr schätze.
Seit knapp über einem Monat ist sie fertig mit dem Studium und sucht vergeblich einen Job. Leider klappt es nicht so ganz und sie bekommt nur absagen(trotz gutem Abschluss). Das zeigt sich auch sehr in ihrer Stimmung wieder, sie möchte von niemandem was wissen, ist nur schlecht gestimmt (was ich auch verstehen kann..). Vor einigen Wochen ist zusätzlich dann noch ihr Opa gestorben, was die Sache nicht leichter macht.
Ich versuche wirklich so gut wie jeden Tag für sie da zu sein. Leider bin ich ein Mensch der sich vor geliebten Menschen nicht richtig ausdrücken kann, es ist wie eine Blockade(wahrscheinlich auch weil ich einfach nichts falsches sagen möchte, was dann aber immer wieder passiert). Sodass es dazu führt das ich oft gar nichts sage, weil ich nicht weiß wie ich mit ihrerer Stimmung umgehen soll.
Nun ist sie wieder einmal sehr enttäuscht von mir. Sie hatte sich gewünscht ich hätte mir mal einen Tag freigenommen in der Woche als ihr Opa gestorben ist, das habe ich im Nachhinein bedauerlicherweise nicht getan. Sie wünscht sich das ich mehr mache als nur immer zu Sagen das ich für sie da sei. (Wir wohnen leider noch getrennt) Ich wollte mit ihr mal für ein Wochenende einfach wegfahren, was ich bisher nicht getan habe. Das wirft sie mir nun auch vor, das ich das nicht getan habe.
Um auf den oben angesprochenen Punkt zu kommen mit meiner (zum Glück)"kurzen" Erkrankungsphase, sie wirft mir auch immer wieder in Streitgesprächen vor das sie ja für mich da war und ich das einfach nicht kann, da ich sie immer wenn es ihr am schlechtesten geht "sitzen lasse". Sprich wenn sie schlecht drauf ist, ist die ganze Beziehung auch immer irgendwie am kriselen. Ich mache mir selbst Vorwürfe und denke immer wieder darüber nach. Es zieht mich wirklich sehr runter - wenn sie wüsste wieviele Gedanken ich mir Tag ein Tag aus mache.
Gestern war es dann wirklich meiner Meinung nach extrem. Nachdem ich eigentlich schon zu ihr kommen wollte(ich stand bereits in der Tür), schrieb sie mir dass das doch heute keinen Sinn mehr mache, da wir uns ja eh nur anschweigen würden und es ihr eh schon zu spät wäre. Daraufhin resignierte ich, weil ich wirklich das Gefühl hatte sie will alleine sein.
Kurze Zeit später warf sie mir vor warum ich nicht gekommen sei, ihr gesagt habe das es diesmal besser wird und ich sie nicht nur anschweige. Und zusätzlich noch das ich ja immer sehr schnell resignieren würde und sie langsam nicht mehr wüsste ob sie sich eine Zukunft vorstellen kann mit jemandem der einen ständig enttäuscht. Es kommen wirklich nur gefühlt die negativen Momente in ihren Kopf, alles andere ist unwichtig. (Zwar kommen immer erst "ja du machst dies und das, das ist auch schön, aber...")
Wenn es ihr besser geht, bereut sie auch meist was sie mir an den Kopf wirft und wir können normal miteinander reden. Aber es belastet einfach sehr, immer wieder nur Vorwürfe zu hören, das ich das hätte machen sollen oder so reagieren hätte sollen. Ich bin einfach so wie ich bin und ich kann mich für meinen Charakter und meine Denkensweise doch nicht immer rechtfertigen.
Versteht mich nicht falsch ich liebe meine Freundin und wir hatten/haben auch sehr viele schöne Zeiten. Aber es ist einfach sehr schwer damit umzugehen.
Ich habe jetzt sogar schon ein schlechtes Gewissen hier geschrieben zu haben.
Natürlich ist dies nur ein grober Umriss des Ganzen. Aber ich würde gerne mal hören was ihr davon denkt und was ihr am besten machen würdet.
Ich gehe jetzt auch erst einmal für 1 Woche alleine weg und hoffe das dies auch mal wieder die Gedanken frei macht.