S
stundenglas
Gast
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Hallo erstmal,
und schön, dass das Internet doch noch zu etwas zu gebrauchen ist.
Zunächst möchte ich als neuer Verbündeter ein wenig über mich und vorallem die Frau, die ich liebe, erzählen:
Eigentlich "kennen" wir uns ja schon lange, da wir auf die selbe Schule gingen, hatten allerdings nur sehr wenig miteinander zu tun.
Vor etwa drei Jahren aber kamen wir uns auf einem kleinen Fest etwas näher und, naja, es funkte.
Allerdings merkte ich ziemlich bald, dass sie gewisse Schwierigkeiten mit körperlicher Nähe hatte, weshalb ich versuchte so rücksichtsvoll, wie möglich zu sein.
Doch leider dauerte es nicht lang, nur ein paar Wochen, bis sie den Kontakt zu mir einfach abbrach. Das Letzte, was ich von ihr bekam, war ein Brief, in dem sie versuchte, sich zu erklären. Viel stand zwar nicht drin, wohl aber, dass sie Angst vor einer Beziehung mit mir habe - vor allem vor den Gefühlen.
Damals gerade 20 konnte ich emotional absolut nicht damit umgehen, trauerte und verstaute ihren Brief dort, wo alle meine Herzensangelegenheiten sich befinden.
Zwei Jahre später, also vor einem Jahr, trafen wir uns wieder und verliebten uns erneut. Eine unglaublich schwere Zeit voller Hochs und Tiefs stand nun bevor.
Ich kämpfte regelrecht um ihre Liebe, war zunächst, wie sie es bezeichnete "ein intimer Freund", dann irgenwann eine Art geliebter und zuguterletzt dann doch ihr fester Freund.
Irgendwann, nachdem ich mich fast selbstverleugnend um sie bemüht hatte (sie ist mir einfach wichtiger, als die Tatsache unserer Beziehung), berichtete sie mir dann schließlich von ihrem Geschehen als sie 15 war.
Ich glaube, wir verbrachten beide die ganze Nacht mit Weinen. Obwohl ich mir etwas in dieser Richtung schon gedacht hatte, war es einfach unglaublich schwer.
In den nächsten Monaten folgten die ‘normalen‘ Nähe-Distanz-Probleme, die irgendwann in einem Nervenzusammenbruch meinerseits mündeten.
Ich konnte nicht mehr und fühlte mich ungeliebt und ehrlich gesagt auch verarscht, da sie so unendlich viel Spass haben konnte, aber anscheinend nicht mit mir, und mich dabei auch immer zu vergessen schien.
Erst später kapierte ich, dass ich es war, dem sie sich anvertrauen konnte, dem sie nicht die Heitere ‘vorspielen‘ musste, bei dem sie schwach sein konnte und sich dabei einfach geborgen fühlte.
Nachdem ich dann vollkommen am Ende war und sie, nachdem ich aus lauter Verzweiflung schluss gemacht hatte, ebenso, rauften wir uns wieder nach zwei schier endlosen Wochen wieder zusammen, mit dem Resultet, dass sie eine Therapie begann.
Sehr vielm leichter wurde es dadurch jedoch auch nicht, ganz im Gegenteil, es kommen immer mehr traumatisierende Erlebnisse zum Vorschein, die ich mit tragen muss.
Aber ich will es ja auch, schließlich liebe ich sie.
Und ich muss sagen, dass wir das inzwischen auch recht gut hinkriegen, die großen Krisen schienen wir hinter uns zu haben.
Ich hab so unglaublich viel gelernt in den letzten Monaten.
Nun aber zu meinem Problem, nachdem ich unsere Geschichte so ausgiebig erzählt habe:
Ich bin einfach nur ein Idiot. Kaum läuft alles einigermaßen, mache ich alles kaputt.
Kleinere Schwierigkeiten haben wir zwar immer wieder, aber das ist, denke ich, normal.
Nur gestern, ja gestern habe ich einen unglaublichen Fehler gemacht - vielleicht auch schon zwei Wochen vorher.
Nun ja, es ist zwar peinlich, aber ich habe mir, einfach aus Neugier eine Masturbationshilfe gekauft - keine Puppe oder so, man sieht aber dennoch, was es ist.
Oh Gott, ich hab mir dabei doch nichts gedacht - hätte ich vielleicht lieber tun sollen, aber ich hab doch niemandem etwas angetan.
Und natürlich habe ich ihr davon auch nichts erzählt, da ich Angst vor ihrer Reaktion hatte - mein zweiter Fehler wahrscheinlich.
Der dritte war dann zur Krönung, dass ich vergessen hatte dieses Ding zu verstecken und sie, als wir gestern nach Hause kamen, unverhofft damit konfrontiert wurde.
Was folgte war keine Standpauke, wie ich, im nachhinein gesehen, erhoffte, sondern fast zwei Stunden langen Wortlosigkeit.
Sie legte sich ins Bett, schlug die Decken über ihren Kopf und reagierte auf nichts mehr. Als ich dann irgendwann verzweifelte, nachdem all meine Entschuldigungs- und Erklärungsversuche nichts brachten, und heulend aufs Sofa fiel, stand sie auf und schloß sich im Bad ein.
Irgendwann konnte ich nicht mehr anders und drohte - mein vierter Fehler - damit, mir etwas anzutun, wenn sie nicht wenigstens aus dem Bad raus käme. Ich hatte so unglaubliche Angst, Angst, dass sie sich etwas antun könnte, Angst, dass unsere Beziehung nun beendet sein könnte, nur wegen so eines dummen Teils.
Oh Gott, was hab ich mir nur dabei gedacht.
Schließlich kam sie dann auch aus dem Bad, zog ihre Hose wieder an, die sie aus welchen Gründen auch immer ausgezogen hatte, als ich weinend auf dem Sofa lag, und ging richtung Tür um zu verschwinden.
Selbstverständlich müsste ich sie gehen lassen, wie sie das wollte, nur war es inzwischen schon 2 in der Nacht und sie hatte sich nichtmal Schuhe angezogen.
Also versuchte ich sie in einem letzten Kraftakt davon zu überzeugen wenigstens ihre Schuhe anzuziehen, hielt sie dabei, muss ich gestehen, auch körperlich vom Gehen ab.
Ich flehte sie an mich anzuschauen, doch sie verbarg ihr Gesicht nur hinter ihrem Arm.
Als ich sie dann so sanft, wie möglich in Richtung Stuhl begleitete, was sie widerstandslos mit sich machen ließ, brach sie zusammen und fing in meinen Armen an bitterlich zu weinen.
Als ich sie nach etwa weiteren 20 Minuten versuchte aufzusetzen, stand sie auf, legte sich ins Bett und sagte leise, dass sie morgen darüber reden wolle.
Völlig verwirrt und am Ende legte ich mich auf die Couch und schlief dann auch irgendwann ein.
In der Nacht schreckte sie, wie auch viele Male zuvor im Schlaf hoch und begann Schlafzuwandeln in richtung Ausgangstür.
Und wie so oft wachte ich davon auf, ging ihr hinterher und geleitete sie zurück ins Bett, wo sie, immer noch schlafend, zu mir?? sagte, ich solle ihr nichts tun.
Am nächsten Morgen stand sie dann einfach auf, packte ihre Sachen und verschwand.
Was soll ich denn nur tun?
Ich liebe sie und würde ihr nie etwas zu leide tun wollen.
Ich weiß, dass sich so ein Ding anzuschaffen bescheuert ist, und ja, vielleicht auch irgendwie ekelig, aber es ist nunmal passiert und es ist doch auch nichts, was mich zu einem bösen Menschen macht, oder?
Wie kann ich das nur wieder gut machen?
Besteht überhaupt irgendeine Chance?
Oder habe ich dadurch ihren Glauben an mich zerstört?
Ich war der erste Mann, bei dem sie sich wirklich geborgen fühlte, der erste, dem sie sich so anvertraute.
Habe ich das alles durch diese Dummheit zunichte gemacht?
Bitte, irgendjeman, wenn schon keinen Rat, dann doch wenigstens ein paar wenige Worte.
Gruß, Markus
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[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Hallo erstmal,
und schön, dass das Internet doch noch zu etwas zu gebrauchen ist.
Zunächst möchte ich als neuer Verbündeter ein wenig über mich und vorallem die Frau, die ich liebe, erzählen:
Eigentlich "kennen" wir uns ja schon lange, da wir auf die selbe Schule gingen, hatten allerdings nur sehr wenig miteinander zu tun.
Vor etwa drei Jahren aber kamen wir uns auf einem kleinen Fest etwas näher und, naja, es funkte.
Allerdings merkte ich ziemlich bald, dass sie gewisse Schwierigkeiten mit körperlicher Nähe hatte, weshalb ich versuchte so rücksichtsvoll, wie möglich zu sein.
Doch leider dauerte es nicht lang, nur ein paar Wochen, bis sie den Kontakt zu mir einfach abbrach. Das Letzte, was ich von ihr bekam, war ein Brief, in dem sie versuchte, sich zu erklären. Viel stand zwar nicht drin, wohl aber, dass sie Angst vor einer Beziehung mit mir habe - vor allem vor den Gefühlen.
Damals gerade 20 konnte ich emotional absolut nicht damit umgehen, trauerte und verstaute ihren Brief dort, wo alle meine Herzensangelegenheiten sich befinden.
Zwei Jahre später, also vor einem Jahr, trafen wir uns wieder und verliebten uns erneut. Eine unglaublich schwere Zeit voller Hochs und Tiefs stand nun bevor.
Ich kämpfte regelrecht um ihre Liebe, war zunächst, wie sie es bezeichnete "ein intimer Freund", dann irgenwann eine Art geliebter und zuguterletzt dann doch ihr fester Freund.
Irgendwann, nachdem ich mich fast selbstverleugnend um sie bemüht hatte (sie ist mir einfach wichtiger, als die Tatsache unserer Beziehung), berichtete sie mir dann schließlich von ihrem Geschehen als sie 15 war.
Ich glaube, wir verbrachten beide die ganze Nacht mit Weinen. Obwohl ich mir etwas in dieser Richtung schon gedacht hatte, war es einfach unglaublich schwer.
In den nächsten Monaten folgten die ‘normalen‘ Nähe-Distanz-Probleme, die irgendwann in einem Nervenzusammenbruch meinerseits mündeten.
Ich konnte nicht mehr und fühlte mich ungeliebt und ehrlich gesagt auch verarscht, da sie so unendlich viel Spass haben konnte, aber anscheinend nicht mit mir, und mich dabei auch immer zu vergessen schien.
Erst später kapierte ich, dass ich es war, dem sie sich anvertrauen konnte, dem sie nicht die Heitere ‘vorspielen‘ musste, bei dem sie schwach sein konnte und sich dabei einfach geborgen fühlte.
Nachdem ich dann vollkommen am Ende war und sie, nachdem ich aus lauter Verzweiflung schluss gemacht hatte, ebenso, rauften wir uns wieder nach zwei schier endlosen Wochen wieder zusammen, mit dem Resultet, dass sie eine Therapie begann.
Sehr vielm leichter wurde es dadurch jedoch auch nicht, ganz im Gegenteil, es kommen immer mehr traumatisierende Erlebnisse zum Vorschein, die ich mit tragen muss.
Aber ich will es ja auch, schließlich liebe ich sie.
Und ich muss sagen, dass wir das inzwischen auch recht gut hinkriegen, die großen Krisen schienen wir hinter uns zu haben.
Ich hab so unglaublich viel gelernt in den letzten Monaten.
Nun aber zu meinem Problem, nachdem ich unsere Geschichte so ausgiebig erzählt habe:
Ich bin einfach nur ein Idiot. Kaum läuft alles einigermaßen, mache ich alles kaputt.
Kleinere Schwierigkeiten haben wir zwar immer wieder, aber das ist, denke ich, normal.
Nur gestern, ja gestern habe ich einen unglaublichen Fehler gemacht - vielleicht auch schon zwei Wochen vorher.
Nun ja, es ist zwar peinlich, aber ich habe mir, einfach aus Neugier eine Masturbationshilfe gekauft - keine Puppe oder so, man sieht aber dennoch, was es ist.
Oh Gott, ich hab mir dabei doch nichts gedacht - hätte ich vielleicht lieber tun sollen, aber ich hab doch niemandem etwas angetan.
Und natürlich habe ich ihr davon auch nichts erzählt, da ich Angst vor ihrer Reaktion hatte - mein zweiter Fehler wahrscheinlich.
Der dritte war dann zur Krönung, dass ich vergessen hatte dieses Ding zu verstecken und sie, als wir gestern nach Hause kamen, unverhofft damit konfrontiert wurde.
Was folgte war keine Standpauke, wie ich, im nachhinein gesehen, erhoffte, sondern fast zwei Stunden langen Wortlosigkeit.
Sie legte sich ins Bett, schlug die Decken über ihren Kopf und reagierte auf nichts mehr. Als ich dann irgendwann verzweifelte, nachdem all meine Entschuldigungs- und Erklärungsversuche nichts brachten, und heulend aufs Sofa fiel, stand sie auf und schloß sich im Bad ein.
Irgendwann konnte ich nicht mehr anders und drohte - mein vierter Fehler - damit, mir etwas anzutun, wenn sie nicht wenigstens aus dem Bad raus käme. Ich hatte so unglaubliche Angst, Angst, dass sie sich etwas antun könnte, Angst, dass unsere Beziehung nun beendet sein könnte, nur wegen so eines dummen Teils.
Oh Gott, was hab ich mir nur dabei gedacht.
Schließlich kam sie dann auch aus dem Bad, zog ihre Hose wieder an, die sie aus welchen Gründen auch immer ausgezogen hatte, als ich weinend auf dem Sofa lag, und ging richtung Tür um zu verschwinden.
Selbstverständlich müsste ich sie gehen lassen, wie sie das wollte, nur war es inzwischen schon 2 in der Nacht und sie hatte sich nichtmal Schuhe angezogen.
Also versuchte ich sie in einem letzten Kraftakt davon zu überzeugen wenigstens ihre Schuhe anzuziehen, hielt sie dabei, muss ich gestehen, auch körperlich vom Gehen ab.
Ich flehte sie an mich anzuschauen, doch sie verbarg ihr Gesicht nur hinter ihrem Arm.
Als ich sie dann so sanft, wie möglich in Richtung Stuhl begleitete, was sie widerstandslos mit sich machen ließ, brach sie zusammen und fing in meinen Armen an bitterlich zu weinen.
Als ich sie nach etwa weiteren 20 Minuten versuchte aufzusetzen, stand sie auf, legte sich ins Bett und sagte leise, dass sie morgen darüber reden wolle.
Völlig verwirrt und am Ende legte ich mich auf die Couch und schlief dann auch irgendwann ein.
In der Nacht schreckte sie, wie auch viele Male zuvor im Schlaf hoch und begann Schlafzuwandeln in richtung Ausgangstür.
Und wie so oft wachte ich davon auf, ging ihr hinterher und geleitete sie zurück ins Bett, wo sie, immer noch schlafend, zu mir?? sagte, ich solle ihr nichts tun.
Am nächsten Morgen stand sie dann einfach auf, packte ihre Sachen und verschwand.
Was soll ich denn nur tun?
Ich liebe sie und würde ihr nie etwas zu leide tun wollen.
Ich weiß, dass sich so ein Ding anzuschaffen bescheuert ist, und ja, vielleicht auch irgendwie ekelig, aber es ist nunmal passiert und es ist doch auch nichts, was mich zu einem bösen Menschen macht, oder?
Wie kann ich das nur wieder gut machen?
Besteht überhaupt irgendeine Chance?
Oder habe ich dadurch ihren Glauben an mich zerstört?
Ich war der erste Mann, bei dem sie sich wirklich geborgen fühlte, der erste, dem sie sich so anvertraute.
Habe ich das alles durch diese Dummheit zunichte gemacht?
Bitte, irgendjeman, wenn schon keinen Rat, dann doch wenigstens ein paar wenige Worte.
Gruß, Markus
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