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Ich denke das Menschen schlecht sind und Ich habe Angst das ich damit recht habe

KilroyIsHere

Neues Mitglied
Wie der Titel bereits verrät: Ich denke das Menschen schlecht sind, Ich glaube nicht mehr daran das Leute etwas gutes aus der güte ihres Herzens tuen.

Ich glaube nicht das ich noch weiter erklären müsste was ich meine aber hier noch ein paar Beispiele.

Wenn ich die Nachrichten lese und sehe das die Bezirksregierung die Renovierung einer Brücke versprochen habe sehe ich nur Politiker die tuen was die Öffentlichkeit will um im amt zu bleiben und nicht um etwas gutes zu tuen.
Unsere Soldaten in Mali sind nicht da um die einheimischen vor den dortigen Terroristen Gruppen zu Beschützen sondern uns.

Es betrifft auch mein Sozialleben, wenn ich zum Beispiel mit einem Freund was essen Gehe und ich ihm was ausgebe fühle ich mich danach immer schlecht weil ich mir denke das er dann nur mit mir rausgeht weil er erwartet das ich wieder auf meinen Nacken ausgebe. Und dieser Gedanke wurden dann auch noch verstärkt als er sich dann beim nächsten weigerte beim nächsten mal zu bezahlen.

Ich befürchte ich bin ein Zyniker geworden, ich kann so einfach nur noch etwas genießen wenn ich nicht darüber nachdenke weil sobald ich anfange zu denken komme ich immer zu dem Schluss das es nur gut ist weil jemand davon Profitiert das es so ist.
 
Es betrifft auch mein Sozialleben, wenn ich zum Beispiel mit einem Freund was essen Gehe und ich ihm was ausgebe fühle ich mich danach immer schlecht weil ich mir denke das er dann nur mit mir rausgeht weil er erwartet das ich wieder auf meinen Nacken ausgebe. Und dieser Gedanke wurden dann auch noch verstärkt als er sich dann beim nächsten weigerte beim nächsten mal zu bezahlen.

Dann gib beim nächsten Mal nichts für ihn aus.
 
Wie der Titel bereits verrät: Ich denke das Menschen schlecht sind, Ich glaube nicht mehr daran das Leute etwas gutes aus der güte ihres Herzens tuen.
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Menschen sind weder gut noch schlecht, sie sind einfach Menschen. Sie könne Gutes tun, sie können schlechtes tun, sie können unvorstellbar grausam sein, sie können sehr gut sein.

Nur weil du gerade in deinem Umfeld ein paar Erfahrungen sammelst, sagt das absolut nichts über die gesamt Menschheit aus.

Klar, Menschen sind Tiere. Sie sind eben nicht besser oder schlechter als Tiere.. auch wenn sie immer so tun. Bei einem Löwen, der ein Zebra zerfleischt, würde man auch nicht sagen: "Man ist der schlecht, der ist ja nur schlecht." Der Löwe ist einfach wie er ist, genauso wie der Mensch ist wie er ist.

Zu deinen Beispielen:

>>Wenn ich die Nachrichten lese und sehe das die Bezirksregierung die Renovierung einer Brücke versprochen habe sehe ich nur Politiker die tuen was die Öffentlichkeit will um im amt zu bleiben und nicht um etwas gutes zu tuen.<<

Ja, das kann sein... Menschen sind soziale Tiere und streben nach Macht, nach einem hohen Rang, in jeder Affenhorde, gibt es Anführer und Leute die nichts zu sagen haben... und wer nichts zusagen hat, hat weniger Nahrung, schlechter Schlafplätze usw. Der Mensch ist eben nur ein Affe...
Aber es gibt ja zum Beispiel auch die Presse, die so etwas aufdeckt, wodurch die Bevölkerung überhaupt erst davon etwas mitbekommt, wenn zum Beispiel Wahlversprechen nicht eingehalten werden.
Der Mensch als Affe ist eben auch ein Gruppentier und es gibt immer Kontrollinstanzen, die das Zusammenleben in der Grund verbessern... es gibt immer Leute die aufpassen, dass der Affenanführer nicht die ganze Nahrung alleine ist, weil dann die Gruppe schlechtere Überlebenschancen hat... deshalb gibt es auch Journalisten, die sowas an die Öffentlichkeit bringen.

Und es gibt trotzdem gibt es viele sehr kleine Parteien, wo Menschen ihre Ideale in die Politik einbringen wollen.

<<Unsere Soldaten in Mali sind nicht da um die einheimischen vor den dortigen Terroristen Gruppen zu Beschützen sondern uns.>>
Dazu kann ich leider nichts sagen, weil ich gerade nicht weiß, worauf sich das genau bezieht. Aber generell sollte man nicht so viele Nachrichten schauen. Denn unser Gehirn ist darauf programmiert, sich für extrem negative Dinge zu interessieren... aber das bezieht sich eigentlich darauf, wenn mal ein Säbelzahntiger den Nachbarn angreift... das Gehirn ist für diese negativen Dinge extrem empfänglich und reagiert mit krassem Interesse darauf... aber diese bombardiert werden mit Nachrichten, macht das Gehirn kaputt.
Man muss auch alles immer in Relation sehen und nicht alles 1🤐 glauben, was die Nachrichten, einem eintrichtern wollen. Außerdem sollte man die Fähigkeit haben seriöse Quellen von nicht seriösen unterscheiden zu können.

>>Es betrifft auch mein Sozialleben, wenn ich zum Beispiel mit einem Freund was essen Gehe und ich ihm was ausgebe fühle ich mich danach immer schlecht weil ich mir denke das er dann nur mit mir rausgeht weil er erwartet das ich wieder auf meinen Nacken ausgebe. Und dieser Gedanke wurden dann auch noch verstärkt als er sich dann beim nächsten weigerte beim nächsten mal zu bezahlen.<<

Naja, in wirklichen Freundschaften gleicht sich das doch aus. Mal gibt der eine aus, mal der andere. Und falls es wirklich einseitig werden sollte, dass immer nur jemand ausgibt, dann kann man das in einer Freundschaft ansprechen... und wenn nicht, ist es ja keine Freundschaft.


Generell würde ich dir einfach mal als Selbstexperiment raten... 14 Tage mal keine Nachrichten zu komsumieren... also wirklich keine: Keine im Fernsehen, keine auf Facebook, im Internet (kein Google News usw.) und einfach mal zu schauen.
 
Menschen sind weder gut noch schlecht, sie sind einfach Menschen. Sie könne Gutes tun, sie können schlechtes tun, sie können unvorstellbar grausam sein, sie können sehr gut sein.

(...)

Und genau das ist der Grund warum ich mich inzwischen unheimlich schwer damit tue einem fremden Menschen irgendwie auch nur das geringste Vertrauen entgegenzubringen.
Ich habe nur einen kleinen Freundeskreis, aber diesen Menschen kann ich vertrauen, das weiß ich. Neue Freunde hinzugekommen? Seit über 15 Jahren nicht. Auch kein wirkliches Interesse daran.
Daher umgebe ich mich lieber mit Tieren, da weiß man woran man ist. Ihre Freundschaft und Liebe ist aufrichtig. Ohne irgenwelche Hintergedanken, ohne irgendwelches verschlagenes Zeugs.

Ich kann dich sehr gut verstehen, KilroyIsHere.
 
Ich befürchte ich bin ein Zyniker geworden, ich kann so einfach nur noch etwas genießen wenn ich nicht darüber nachdenke weil sobald ich anfange zu denken komme ich immer zu dem Schluss das es nur gut ist weil jemand davon Profitiert das es so ist.

Vielleicht befürchtest du, dass du auch dir selbst misstrauen und auch dich selbst als schlecht empfinden wirst, wenn du so weiter machst..? Denn du ahnst, dass deine subjektiven, einseitig negativen Einschätzungen der Menschen manchmal oder oft ungerecht sind und du sie mit ihnen verletzt?

Ausserdem, glaub ich, kann das gezeigte Misstrauen das Schlechte im Menschen auf die Oberfläche seines Wesens bringen und aktivieren und das entgegen gebrachte Vertrauen - ihn in dem Guten seines Wesens bestätigen, stärken und es wirken lassen.

Ich bin überzeugt, wir sind alle, ohne eine Ausnahme, zu beidem fähig. Und was wir davon verwirklichen, hängt von vielen Faktoren ab.
 
Allein dem Menschen ist vorbehalten, dass er unterscheiden kann zwischen gut und böse. Das ist das, was uns als "Gattung" ausmacht und uns vom Tier abhebt, das diese Unterscheidung nicht treffen kann.

Der Mensch unterscheidet nicht zwischen gut und böse, er erschafft diesen Dualismus erst. Und etwas zu unterscheiden, das man selbst erschaffen hat, ist nun keine sonderlich große Kunst. Zumal der Mensch an sich auch großflächig darauf sch*isst, ob etwas böse ist und es trotzdem tut.
Wenn man es so betrachtet, dann ist der Mensch sogar ein ziemlich dummes Tier, denn all das, was Tiere von Haus aus mitbringen und anwenden, kann der Mensch überhaupt nicht. Tiere zum Beispiel wissen genau, wann Schluss ist mit der Vermehrerei, weil kein Platz mehr da ist. Der Mensch nicht. Der vermehrt sich und vermehrt sich ohne Rücksicht auf Verluste und auf Ressourcen.

Der Mensch redet von sich gerne als die Krone der Schöpfung, die sich vom Tier unterscheidet, weil sie sich bewusst über ihre Natur erheben kann. Gleichzeitig wird die Natur als Entschuldigung rangezogen, wenn es darum geht, das eigene Fehlverhalten zu rechtfertigen. Dann heisst es wieder "Ich konnte nicht anders, ist halt meine Natur".

Und es gehört schon eine Menge Blindheit und selektive Wahrnehmung dazu, bei all den Missständen in der Welt, bei der Luftverschmutzung, der Lebensraumvernichtung, der des Menschen zu eigenen parasitären Lebensart, der Unterdrückung, dem Massenmord an anderen Spezies und dieser gesamten Nach-mir-die-Sintflut Mentalität da zu stehen und von sich zu behaupten, man sei die Krone der Schöpfung.

Aber er hat den gottgegebenen freien Willen

Der Mensch hat keinen freien Willen. Das wird spätestens dann klar, wenn man versucht, etwas, das man nicht will, zu wollen. Und solange man nicht wollen kann, was man will, hat man keinen freien Willen.

😱
 
Den Glauben an "das Gute" im Menschen hab ich inzwischen mehr oder weniger auch verloren. Wobei ich "mehr oder weniger" schreibe weil man trotz allem noch bemüht sein sollte, nach Möglichkeiten irgendwie zu differenzieren.

Was so eine Situation hier betrifft...

Es betrifft auch mein Sozialleben, wenn ich zum Beispiel mit einem Freund was essen Gehe und ich ihm was ausgebe fühle ich mich danach immer schlecht weil ich mir denke das er dann nur mit mir rausgeht weil er erwartet das ich wieder auf meinen Nacken ausgebe. Und dieser Gedanke wurden dann auch noch verstärkt als er sich dann beim nächsten weigerte beim nächsten mal zu bezahlen.

...wurde Deine Erwartungshaltung leider nicht erfüllt und Du wurdest enttäuscht. Die Frage ist aber vielleicht auch, hast Du ihm zuvor das Essen bezahlt bzw. einen ausgegeben in der Absicht dass er sich beim nächsten Mal revanchiert oder weil Du ihm einen Gefallen tun und einfach ein guter Freund sein wolltest?

Beim nächsten Mal ausgehen hätte ich vielleicht nicht darauf bestanden dass er sich revanchiert sondern hätte einfach meinen eigenen Part bezahlt und gut is.

Und die nächsten Male hätte ich es ganz einfach genauso gehandhabt, ohne darauf zu bestehen dass er sich endlich mal revanchiert. Man gibt ja freiwillig einen aus, Du hast es ja auch freiwillig gemacht.

Ich befürchte ich bin ein Zyniker geworden, ich kann so einfach nur noch etwas genießen wenn ich nicht darüber nachdenke weil sobald ich anfange zu denken komme ich immer zu dem Schluss das es nur gut ist weil jemand davon Profitiert das es so ist.

Du fühlst Dich übervorteilt, was aber irgendwo auch damit etwas zu tun hat wie viel bzw. schnell Du selbst etwas gibst und auch mit Deiner Erwartungshaltung. Ganz unvoreingenommen; vielleicht hat Dein Freund auch ganz einfach nicht die finanziellen Möglichkeiten um sich zu revanchieren oder andere Gründe?

Tendenziell, wie gesagt, sehe ich die Dinge aber so wie Du, die allermeisten Leute versuchen ihren eigenen Nutzen aus den Dingen für sich zu ziehen und der Nachbar ist dabei völlig egal.
 
Der Mensch unterscheidet nicht zwischen gut und böse, er erschafft diesen Dualismus erst.

... dann ist auch deine negative Meinung über "den Menschen", die du uns präsentiert hast, auch Produkt des von dir selbst erschaffenen Dualismus, also auch nicht glaubwürdig, oder?

Deshalb wäre für mich stimmiger, wenn du in deinem Beitrag statt "der Mensch" - "wir" schreiben würdest, denn dann bist du als Mensch auch gemeint, und vielleicht würde sich dann der Ton deiner Aussagen etwas verändern.
 
Ich bin überzeugt, wir sind alle, ohne eine Ausnahme, zu beidem fähig. Und was wir davon verwirklichen, hängt von vielen Faktoren ab.

So sehe ich das auch. Und jeder von uns entscheidet sich für das eine oder das andere. Es ist eine freie Entscheidung, jeden Tag aus Neue. Wir sollten endlich aufhören mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen und anfangen selber so zu leben, wie man es von den Anderen verlangt. Es muss nichts großes sein, kein Kriegseinsatz in Mali. Es sind die kleinen Sachen die zählen, jeden einzelnen Tag.

Ich befürchte ich bin ein Zyniker geworden, ich kann so einfach nur noch etwas genießen wenn ich nicht darüber nachdenke weil sobald ich anfange zu denken komme ich immer zu dem Schluss das es nur gut ist weil jemand davon Profitiert das es so ist.


Tue Gutes ohne eine Gegenleistung zu erwarten, dann ist es auch wirklich gut. Du selbst profitierst von deiner Tat wenn sie von Herzen kommt auch ohne eine Gegenleistung.

Es betrifft auch mein Sozialleben, wenn ich zum Beispiel mit einem Freund was essen Gehe und ich ihm was ausgebe fühle ich mich danach immer schlecht weil ich mir denke das er dann nur mit mir rausgeht weil er erwartet das ich wieder auf meinen Nacken ausgebe. Und dieser Gedanke wurden dann auch noch verstärkt als er sich dann beim nächsten weigerte beim nächsten mal zu bezahlen.

Gib deinem Freund etwas aus, weil du es möchtest, nicht weil du das gleiche von ihm erwartest und nicht weil es von dir erwartet werden könnte.

Ich glaub eher, du zweifelst an dir selbst und überträgst das auf deine Mitmenschen. Wenn ein "Freund" nicht mit dir weggehen will, weil du nicht zahlst, wie definierst du dann Freundschaft? Wo bleibt deine Selbstachtung? Warum glaubst du, andere Menschen immer für alles bezahlen zu müssen?

Teile Liebe aus ohne Erwartungen und ohne Hintergedanken, dann kommt sie auch zu dir zurück. Dann kannst du auch das Gute wieder sehen.
 
Ja, natürlich bewegt sich diese Meinung innerhalb des menschdefinierten Rahmens von Gut und Böse. Nirgendwo hab ich etwas anderes geschrieben 😉 An der Glaubwürdigkeit (wobei dies ein wahrlich schlecht gewähltes Wort dafür ist) ändert das jedoch nichts. Ich würde es eher "objektive Validität" nennen, an der es mangelt, da kein Wesen dazu imstande ist, objektiv zu denken oder zu sein. Selbst die empfundene neutrale Position findet immer nur um Rahmen der eigenen Realitätswahrnehmung statt und kann daher nicht tatsächlich objektiv sein. Wir können uns höchstens bemühen, so wenig wie möglich, die eigenen Maßstäbe miteinzubringen und versuchen, die Dinge ohne jegliche Bewertung zu betrachten.

Und wenn wir das versuchen, ergibt sich eben die oben geschriebene Beobachtung. Der allergrößte Fehler daran, Menschen und Tiere zu vergleichen, ist jener, dass dieser Vergleich einseitig ist und immer nur unter dem selbst erschaffenen Maßstab der Werte geschieht, die man selbst festlegt. Dazu kommt dieser dem Menschen zueigene, pathologische Zwang, alles in Hierarchien zu stopfen. Ein ständiges "A ist besser als B und B ist besser als C". Die Wertigkeit dabei ist beliebig und resultiert aus der selektiven Realitätswahrnehmung des Individuums.

Oder um es anhand eines Beispiels zu beschreiben: Der Mensch bildet sich ein, er sei etwas besseres als der Löwe, weil er Autos und Computer bauen kann. Was würde der Löwe denn sagen, wenn man ihn mitreden ließe? Zum einen würde er einem wohl den Vogel zeigen, dass man seinen Wert an etwas für ihn völlig irrelevantem festlegt, mit dem er nichts zu tun hat und zum anderen würde er wohl das Gegenargument bringen, dass der Mensch nichtmal imstande ist, ohne Hilfsmittel allein in freier Natur zu überleben, was er selber mit links wuppt. Dann würde er wohl die Frage stellen, ob man selbst imstande ist, ein Auto oder einen Computer zu bauen - ist man nicht gerade tatsächlich jemand, der das mit bloßen Händen im Alleingang hinkriegt, darf man sich diese fremden Federn gar nicht anstecken. Stellst du einen nackten Menschen alleine in den Urwald, hat er von allen Tieren, die dort sind, die allerallerschlechtesten Karten. Keine Zähne, keine Hörner, keine Giftdrüsen, keine Flügel, keine Flossen und zu allem Überfluss braucht sein Nachwuchs auch noch Jahre, bis er überhaupt in der Lage ist, korrekt zu laufen, während jedes andere Tier in Monaten bereits imstande ist, sich selbst zu schützen und zu versorgen. Was nützem diesem nackten Menschen also all seine nur für ihn selbst gültigen Fortschritte, wenn er in einer Situation ist, in der er sie nicht benutzen kann? Und dann kommt das Menschlein an, ignoriert all diese Dinge, verdreht sie ins Gegenteil und beansprucht für sich den Titel "Krone der Schöpfung".

Fakt ist: Die Lebensrealität des Löwen und die des Menschen sind viel zu unterschiedlich, um überhaupt am selben Maßstab gemessen werden zu können. Und wenn man das nicht kann und einsehen muss, dass beides gleich wertvoll ist, keiner von beidem über irgendetwas verfügt, was ihn "besser" macht, sondern lediglich "anders" - dann ist die Hierarchie für die Tonne und man kann sich dann entweder heulend in die Ecke setzen, oder aber annehmen, dass es kein "besser" oder "schlechter", oder "wertvoller" und "wertloser" gibt. Aber das gilt auch für jedes andere Wesen. Man kann einen Fisch nicht mit einem Vogel vergleichen und ein Nashorn nicht mit einer Giraffe. Wenn man also Konsequenz walten lassen möchte, dann gibt man jedem einzelnen Wesen ein Alleinstellungsmerkmal, was den Überbegriff "Tier" oder "Mensch" überflüssig macht, oder man fasst alles unter "Tiere/Lebewesen" zusammen, das inkludiert dann aber auch den Menschen.
 

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