Kimmi31
Mitglied
Liebe dauni, wie schon meine Vorgängerin sagte: der Tod verändert alles...
Ich kann dich gut verstehen dass du keinen Nerv hast für dein Kind im Moment. Als meine Tochter noch ein Baby war hat mich ihr Vater betrogen und ist mit einer anderen abgehauen. Ich stand damals genauso unter Schock wie du jetzt und hatte kaum Kraft für mein Kind. Ich kann mich noch nicht mal erinnern wie ich das alles geschafft habe damals. Vorallem sind auch noch zwei, mir sehr nahestehende, Verwandte damals gestorben, kurz hintereinander. Manchmal fragt man sich wirklich was das alles für einen Sinn hat und warum es diese Erfahrungen braucht. Irgendwie schleppt man sich durchs Leben, aber einfach ist es nicht.
Die Fragen die du dir stellst habe ich mir damals auch immer gestellt. Alles hätte so schön sein können, ich hab mich so gefreut auf mein Kind und dann das. Darf nie etwas gut sein in meinem Leben???
Heute weiß ich dass es einfach dazu gehört auch Leid zu erfahren. Das ist einfach das Leben. Alles hat einen Gegenpol. Und wenn du soviel trauerst, dann darfst du genauso viel lachen und dich freuen. Es ist kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch.
Meine Schwester sagte vor kurzem dass für sie der Tod unserer Eltern eine große Last von ihren Schultern genommen hat. Sie hätte jetzt keine Angst mehr die Eltern zu verlieren und fühlt sich seltsam befreit dadurch. Für mich ist es zwar nicht so, aber ich verstehe was sie meint. Für mich ist es auch so ein wenig Freiheit, weil ich sehr an meinen Eltern hing, obwohl ich es mir natürlich so nicht gewünscht habe. Es ist einfach so, ich muß es akzeptieren. Meine Eltern sind erst mal weg.
Ich denke dass dich deine Schuldgefühle einfach am meisten belasten, weil du nicht zur rechten Zeit am rechten Ort warst und alles dumm gelaufen ist. Es ist der Schock den du hast, aber du kannst es nicht mehr ändern. Es ist wie es ist. Ich bin mir sicher dass es deiner Mutter gutgeht. Wenn ich eine Gewissheit habe dann das. Den Toten geht es immer gut.
Komischerweise hab ich immer ein Bild im Kopf von meinen Eltern, wie sie lachend über eine Wiese spazieren und sich freuen sich wieder zuhaben. Natürlich ist es auch eine Wunschvorstellung, aber ist es nicht egal? Ich wünsche ihnen das sie glücklich sind und schicke ihnen ganz viel Liebe und versuche stark zu sein und mein eigenes Leben zu bewältigen. Sie hätten es sich für mich auch so gewünscht.
Wir werden uns bestimmt wieder sehen, das ist der Glaube der mich am Leben hält. Sollte es anders sein und nach dem Tod doch alles vorbei sein, dann ist es mir auch egal, weil dann ist eh alles vorbei. Dann bin ich wenigstens dankbar die Zeit mit den Leuten die ich liebe gehabt zu haben und genieße mein Leben bis zum Ende so gut es geht.
Das sind so meine Gedanken. Wie gesagt, bei mir geht es immer auf und ab. Morgen ist der Geburtstag meines Vaters, das wird auch nicht leicht...
Mein Freund hat sich erstmal wieder gefangen. Ich hoffe er bleibt stabil.
Wie geht es dem Freund deiner Mutter? Seid ihr noch in Kontakt?
Ich denk an dich!
Ich kann dich gut verstehen dass du keinen Nerv hast für dein Kind im Moment. Als meine Tochter noch ein Baby war hat mich ihr Vater betrogen und ist mit einer anderen abgehauen. Ich stand damals genauso unter Schock wie du jetzt und hatte kaum Kraft für mein Kind. Ich kann mich noch nicht mal erinnern wie ich das alles geschafft habe damals. Vorallem sind auch noch zwei, mir sehr nahestehende, Verwandte damals gestorben, kurz hintereinander. Manchmal fragt man sich wirklich was das alles für einen Sinn hat und warum es diese Erfahrungen braucht. Irgendwie schleppt man sich durchs Leben, aber einfach ist es nicht.
Die Fragen die du dir stellst habe ich mir damals auch immer gestellt. Alles hätte so schön sein können, ich hab mich so gefreut auf mein Kind und dann das. Darf nie etwas gut sein in meinem Leben???
Heute weiß ich dass es einfach dazu gehört auch Leid zu erfahren. Das ist einfach das Leben. Alles hat einen Gegenpol. Und wenn du soviel trauerst, dann darfst du genauso viel lachen und dich freuen. Es ist kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch.
Meine Schwester sagte vor kurzem dass für sie der Tod unserer Eltern eine große Last von ihren Schultern genommen hat. Sie hätte jetzt keine Angst mehr die Eltern zu verlieren und fühlt sich seltsam befreit dadurch. Für mich ist es zwar nicht so, aber ich verstehe was sie meint. Für mich ist es auch so ein wenig Freiheit, weil ich sehr an meinen Eltern hing, obwohl ich es mir natürlich so nicht gewünscht habe. Es ist einfach so, ich muß es akzeptieren. Meine Eltern sind erst mal weg.
Ich denke dass dich deine Schuldgefühle einfach am meisten belasten, weil du nicht zur rechten Zeit am rechten Ort warst und alles dumm gelaufen ist. Es ist der Schock den du hast, aber du kannst es nicht mehr ändern. Es ist wie es ist. Ich bin mir sicher dass es deiner Mutter gutgeht. Wenn ich eine Gewissheit habe dann das. Den Toten geht es immer gut.
Komischerweise hab ich immer ein Bild im Kopf von meinen Eltern, wie sie lachend über eine Wiese spazieren und sich freuen sich wieder zuhaben. Natürlich ist es auch eine Wunschvorstellung, aber ist es nicht egal? Ich wünsche ihnen das sie glücklich sind und schicke ihnen ganz viel Liebe und versuche stark zu sein und mein eigenes Leben zu bewältigen. Sie hätten es sich für mich auch so gewünscht.
Wir werden uns bestimmt wieder sehen, das ist der Glaube der mich am Leben hält. Sollte es anders sein und nach dem Tod doch alles vorbei sein, dann ist es mir auch egal, weil dann ist eh alles vorbei. Dann bin ich wenigstens dankbar die Zeit mit den Leuten die ich liebe gehabt zu haben und genieße mein Leben bis zum Ende so gut es geht.
Das sind so meine Gedanken. Wie gesagt, bei mir geht es immer auf und ab. Morgen ist der Geburtstag meines Vaters, das wird auch nicht leicht...
Mein Freund hat sich erstmal wieder gefangen. Ich hoffe er bleibt stabil.
Wie geht es dem Freund deiner Mutter? Seid ihr noch in Kontakt?
Ich denk an dich!