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Ich Bring mich UM!

  • Starter*in Starter*in anonymist
  • Datum Start Datum Start
Hallo Anonymist,

na das ist doch eine sehr gute Voraussetzung für die Therapie, wenn du deine Probleme so genau benennen kannst. Depression und Ängste, das war übrigens auch meine Diagnose. Darüber könnte ich hier nun seitenweise berichten, aber ich sage dir eins: Jetzt nach meiner Psychotherapie + Antidepressiva geht es mir besser als jemals zuvor...
Zivildienst...da kannst du doch nebenher auch eine Therapie machen?! Darüber dürfte sich außerdem deine Krankenkasse freuen, weil die es dann in der Zeit nicht bezahlen muss - du bist ja als Zivi über das Zivildienstamt krankenversichert (jedenfalls war das damals bei mir so). Ich kann dir wirklich nur raten: überleg nicht lange, sondern mach es!

Ich ziehe mich zurück in mein Zimmer...Suche keinen Kontakt zu anderen und denke Sehr über mein leben nach! Mir geht es ständig mieß, frage mich, was ich hier will...Ich sehe das schöne im leben nicht! Vielleich mal kleine ereignisse die dann aber eh nur zu 1% sind.
Das ist ein typisches Merkmal bei der Depression, dass man da die schönen Dinge im Leben nicht ausnutzen kann.
Wie ist das bei dir mit dem Zurückziehen und Vermeiden von Kontakt - Stört es dich, also hättest du gerne mehr Kontakte oder bist du gerne alleine?

Hast du mal mit Leuten in deinem Umfeld (deinen Eltern?) über deine Probleme geredet? Hast du Angst davor, was sie zu deinem Vorhaben, eine Psychotherapie zu machen, sagen könnten?

Wohnt von euch einer in der Umgebung von HAMBURG und kennt einen guten, der auch von der Krankenkasse bezahlt wird, Psychotherpeuden?
Geh einfach zu dem/der erstbesten und mache eine Probesitzung. Bis zu fünf Probestunden werden auf jeden Fall von der Krankenkasse bezahlt (du kannst ja vorher beim Terminholen nochmal nachfragen bzw. wird es dir der Therapeut schon von sich aus sagen, wie er bezahlt werden möchte). Und wenn dir der erste Therapeut dann doch nicht zusagt (was du nach spätestens fünf Minuten merkst und was überhaupt nicht schlimm ist), dann sagst du eben, dass du dir eine Zusammenarbeit doch nicht so verstellen kannst und gehst zum nächsten Therapeuten.

Speziell zu Hamburg fällt mir grad noch die Uni ein. Der Fachbereich "Psychologie" hat bestimmt auch eine Institutsambulanz, wo man eine Therapie machen kann. Guck doch mal hier nach: http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/fb16/institute.html
Die Institute suchen meistens nach neuen Patienten und deshalb bekommt man da recht schnell einen Termin.

Viele Grüße,
Jens

PS:
Andere Lachen sich über dumme witze halb kaputt und ich nicht...zumindestens nicht in Gesellschaft.
Kennst du den?

Treffen sich zwei Wissenschaftler... "Du, wie isoliert man eigentlich das Sozial-Phobie-Gen?"
"Gar nicht, das isoliert sich selbst"
 
A

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Re: Ich Bring mich UM!
Hallo anonymist,

schau mal hier:
Ich Bring mich UM!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hi anonymist,

also ich selber bin auch recht "monadisch" angelegt, d.h. ich kann auch gut mit dem Alleinsein zurecht kommen. Aber nicht immer. Ich glaube jeder Mensch ist irgendwo immer auf soziales Miteinander angelegt. Ausserdem finde ich den Gedankenaustausch mit anderen Menschen sehr wichtig, da man ansonsten in die Gefahr gerät sehr sonderlich und abwegig zu denken und auch evtll. Verhaltensstörungen zu entwickeln. Ich glaube der menschliche Geist ist auf ständigen sozialen Input angewiesen um erst sowas wie ein menschlicher Geist zu werden. Ansonsten ergibt sich extremstenfalls so was wie die Wolfskinder aus Indien oder Kaspar Hauser etc...
Und was deine Problematik angeht: du hast eine Depression vermutet, dass kann man neurologisch oder psychiatrisch klären lassen. Die Ursachen können psychologisch ergründet werden, aber die Symptome müssen evtll. erstmal medikamentös behandelt werden um erstmal wieder so was wie einen "Normalzustand" herzustellen. Damit könnte sich deine Sozialphobie bereits erledigt haben.
Sehr viele Menschen, recht häufig v.a. Männer warten zu lange um sich fachliche Hilfe zu holen....schlecht fürs Hirn, dass sich auch an Ungleichgewichte gewöhnt und diese manifestiert! Zeit ist immer ein entscheidender Mitfaktor hinsichtlich des Therapieerfolges.
An sich finde ich eine Verhaltenstherapie ganz sinnvoll, guck doch mal, was es da an Angeboten bei dir im Raum HH gibt.

Gruß
Tyra
 
Ich Danke Euch von ganzem Herzen!

Ich war heute mal wieder kurz in der Stadt. Ich fühlte mich anfangs gut...wenig leute, schönes wetter...doch dann fing es schon wieder an. Ich fühlte mich wieder beobachtet, weil einige Leute dann doch in meiner nähe waren. Ein unwohles Gefühl und wollte gleich wieder heim.

Es ist so, das wenn ich die Leute anschaue, das sie auch zurückschauen...dann grinsen sie...ich schau dann weg und höre irgendwo ein lachen...ich denke, das sie mich auslachen. Aber ich sag mir dann auch...das ich den anderen eigentlich egal bin. Nur hilft dieses einreden nichts. DUMM ODER?

Jetzt sietze ich soeben auf meiner Terrasse und Höre meine Lieblingsmusik, schön laut. Habe mein Notebook und alles ist ruhig! Die Sonne scheint!

DAS Gefällt mir...doch sobald irgendjemand in dieses geschehen eingreift, fühle ich mich unwohl. Muss mich ja mit dieser Person jetzt Auseinandersetzen.

Damit möchte ich jetzt auch auf Jens seine frage zurückgreifen, ob ich gern allein bin!

Es ist Teils teils...Ich bin es gewohnt, eigentlich allein zu sein wobei ich ja wiederrum mein Bruder habe (könnte er das problem sein?) und meine Eltern, die jeden tag um mich herum sind und mit denen ich mich super verstehe!

Der andere Teil will einfach cool sein...das Verlangen ist da, mit seinen Freunden einfach mal ein Bierchen trinken zu gehen. So abzuhängen, wie es jeder in meinem Alter macht. Das ist dann der Teil, der mir fehlt..und ich merke es. Aber ändern kann ich es zurzeit aus eigener Kraft nicht! Ja, ich hätte mehr kontakt...aber der kontakt sollte dann nicht überdreht sein und stressen^^

Es klappt manchmal, das ich mich überwinde, mich mit freunden zu treffen (das eher wenig) und nach 3 Bier läuft das auch gut! Aber ich kann mich ja nicht immer besaufen, wenn ich mal wo hin gehen möchte^^

--Ob ich mich mit meinem Umfeld unterhalten habe!--------

Mit meinem Bruder habe ich darüber geredet, aber dann speziefisch auf die Depression und nicht der Sozialphobie. Meinen Eltern hab ich auch davon erzählt, das ich nun sehr Depressiv bin und Selbstmordgedanken habe...aber das auch erst, wo ich etwas angetrunken war und sie selbst auch (kleine Home-Party). Ernst genommen haben sie es nicht wirklich. ES IST MEIN PROBLEM...und mein DAD versteht das auch nicht richtig.

Nüchtern hab ichs ihnen noch nicht erzählt (Sie wissen es aber Trotzdem). Es ist mir eben Peinlich und ich möchte auch nicht, das meine Eltern da mit reinmischen, obwohls gut wäre, aber sie kennen meine Gedanken nicht..und wie sollen die mir dann helfen...sind doch mit sich selbst beschäftigt!

Ja, das suchen eines Therapeuden. Ich hoffe ich schaffe das, es zu merken, wenn der Therapeud sch***e ist, da ich mich ja damit nicht auskenne und deren therapie.

Auf der Website schau ich mich mal um...DANKE JENS!

Deinen Witz hab ich nicht verstanden. Klingt für mich eher wie eine Feststellung^^

@ Tyra

DANKE! Ich hoffe die Antidepressiva schlagen an...besteht ja eigentlich nur aus Johanneskraut oder? und soll erst in ca. 5 wochen wirken...hmm...

Schönen Abend Noch!

Liebe Grüße
 
🙂 DANKE *dich drück*

Jetzt werdet ihr auch meinen "MAN, DEM KANN MANS NICHT RECHT MACHEN, DER IST UNVERÄNDERBAR"...doch ich kann nichts dafür!

Das mit dem Training ist ja alles Gut und Schön! Würde ich auch schaffen, ohne Probleme, jetzt irgendwie in den Wald zu gehen und zu Joggen...aber ich kenne mich schon und frage mich dann, warum ich das alles mache. Das es meiner gesundheit dienen würde, wäre mir klar, aber ich lege daruf kein wert. Mir ist eben alles gleichgültig geworden. Ich möchte doch alles so leicht nehmen, wie Ihr und die anderen es tuhen. Einfach nicht darüber Nachdenken, was man tut (in unwichtigen dingen halt). Einfach auf die Straße, das tun was mir gefällt. Doch das fällt mir alles sehr schwer. Auch nachts, bevor ich schlafen gehe oder schon im bett liege..grübel ich einfach zu viel nach...manchmal hab ich auch kopfschmerzen davon. Hab schon versucht, mal einfach "NICHT ZU DENKEN" doch dann tuts noch mehr weh...Mein kopf ist nieee, aber auch wirklich niiiiiiiiieee leer! Und gedankenfrei zu sein, kann ich mir zurzeit auch nicht vorstellen. Ist halt das problem, wenn man die Lebenslust verloren hat^^

Ihr braucht nich drauf antworten, aber ich wollte es nur irgendwo hinschreiben!

Liebe Grüße

Anonymist
 
Hi,

also ein richtiges Antidepressivum hat nix mit Johanniskraut zu tun, sondern ist ein Psychopharmakum. Das wirkt auch schon nach einigen Tagen, wenn ein gewisser "Spiegel" im Körper erreicht ist. Unter ärztlicher Aufsicht oder Absprache wird erstmal die Dosis austariert =eingestellt. Dann muß man das Medikament für eine ganze Weile sorgsam einnehmen und über längere Zeit wieder ausschleichen...um Rückfälle zu vermeiden.
Es gibt auch natürliche, pflanzliche Wirkstoffe, die antidepressiv und beruhigend wirken...kawa kawa oder Johanniskraut (was aber lichttoxisch wirken kann!).Die reichen aber bei einer akuten Depression (tiefe Niedergeschlagenheit, null Antriebskraft, Selbstmordgedanken) i.d.R. nicht aus.
Mit Meditation, z.B Zazen kann man lernen sich auf das Atmen zu konzentrieren, zu entspannen und die den Kopf durchziehenden Gedanken wie Wasser durch sich hindurchrinnen zu lassen. Kein Anhaften ---> kein Leiden an den Gedanken.

Eine Seele kann auch nur dann gesund und ausgeglichen sein, wenn der Körper in dem sie lebt auch gesund und fit ist. Der moderne Mensch ist leider sehr bewegungsreduziert, und von daher hat man bereits einen wesentlichen Erkrankungsfaktor "im Gepäck". Auch den Kopf muß man fit halten, Gedanken lenken, Konzentration üben, aber auch Leere im Kopf üben, belastende Gedanken =Seelenmüll entsorgen durch darüber reden....mit Freunden, Verhaltenstherapeuten od.ä. = Psychohygiene.
V.a jedoch muß man den Wunsch und Willen aktivieren nicht mehr leiden zu wollen, d.h. unglücklich zu sein.....zur Selbsterkennung verweise ich (nochmals?) auf dat kleine und schnell zu lesende Taschenbüchslein von Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein....ist auch sehr witzig geschrieben...damit man mal wat zu Lachen hat!

Man kann ne Menge für ein schönes und zufriedenes Leben tun, und dafür seine Lebenslust und -freude wiederzugewinnen ---> also hopp, worauf wartest du noch?

Gruß
Tyra
 
Tyra, das hast du sehr schön beschrieben!

Ich hoffe, das ich so schnell wie möglich diesen Schritt schaffe und hoffe, auch mal die Farben des Lebens sehen zu können!

Ich danke dir für deine Aufklärung der Antidepressiva. Jetzt habe ich ein Lichtblick mehr in mir!

Ich bin eigentlich ein HOBBY Künstler. Bin somit eigentlich immer in Konzentration, wenn ich bin (er)schaffe, oder nicht?

Ich habe nur Angst davor, das, wenn ich eine Therapie beginne, ich zuviel aufgeben muss. Wenn ich allein bin, dann Male ich. Doch wenn ich es dann schaffe, die Lebensfreute wieder zu erlangen und das Leben auskosten zu können, was wird dann aus meiner Kunst. Ich möchte dann nicht "mehr" (so) beschäftigt sein und es aus den augen verlieren!

Aber ich denke, die ANGST ist unbegründet...so wie viele Ängste, die ich habe!

Ich hab mir Vorgenommen, am Montag mal zum Arzt zu gehen. Vielleicht schaffe ich es ja!

Ich danke euch nochmals für eure lieben Worte!
 
Hej,

das ist ja klasse, dass du dich künstlerisch betätigst! Mir hat früher meine Malerei auch immer sehr bei Stimmungstiefs geholfen...ich hab das dann pathetisch: die Sublimation des Leids genannt.
Aber ich habe dann festgestellt, dass zuviel davon auch nicht gut war...ausserdem wird man durch zu wenig Input von außen sehr einseitig. Ich hab dann immer Phasen gehabt in denen ich zum Ausgleich viel Aktivitäten unternommen habe, Eindrücke sammeln und so...und dann habe ich wieder völlig neue und andere Bilder malen können....Kunst lebt nicht aus sich allein heraus, sondern aus der Erlebniswelt des Künstlers (siehe Picasso mit seinen zig Frauen 🙂)hihi)
Dahingehend kann ich dir nur sagen: es tut deiner Kunst überhaupt keinen Abbruch, wenn du mal ne Weile aussetzt und in Ruhe ne Therapie machst, bzw. ist das ja an sich kein ENTWEDER Therapie ODER Kunstschaffen, sondern du kannst beides miteinander vereinbaren....Falls du einige Wochen in eine Klinik oder Kur gehst...= egal, bzw. an sich ganz gut mal völlig aus üblichen Tagesgeschehen rauszukommen...und auch die Kunst und darin verwickelten Kopfwelten ein Weilchen ruhn zu lassen. Anschließend kostet dich eine reguläre Verhaltenstherapie maximal 1-2 Stunden pro Woche und wegen der Medikamentation mußt du dann nur alle 2-3 Wochen zum Psychiater....also so gut wie keine Zeitverluste.
Du mußt wenn du eine Therapie beginnst auch nix aufgeben, sondern gewinnst nur dazu. Also schlag dir deine unberechtigte Angst mal aus dem Kopf....ich vermute eher dieser kleine innere Schweinehund...oder der "Böse Engel" in dir (aus einem Krimi, Hauptheldin hat metaphorisch auf ihrer rechten Schulter einen "Guten Engel" sitzen, der ihr immer Gutes zuflüstert, und auf der anderen Schulter einen "Bösen Engel", der ihr immer für sie Schlechtes einredet) flüstert dir da nur irgendwelche Ausreden ein?? Ich kenn diese Vermeidenstrategie, man liebt halt seine Gewohnheiten, mögen sie manchmal auch noch so kontraproduktiv sein.
Also hör auf den Guten Engel in dir und geh am Montag wirklich zum Arzt...keine Hemmungen und keine falsche Scham, besprich dein Problem sachlich, äußere den Wunsch nach einem besseren, gesünderen Lebenszustand und frage nach, bzw. fordere Hilfemöglichkeiten. Ach ja, noch nen Tipp: mach vorher ne Fragenliste und schreib auch alles auf, was dich bedrückt und welche Probleme anstehn, meistens ist man in der Sprechstunde nervös und vergißt die Hälfte oder traut sich nicht alles zu sagen, passiert mir jedenfalls öfters...

Also viel Erfolg dabei und noch ein schönes WE!
Tyra

Viel Glück
 
Hallo Anonymist,

ich möchte zu den letzten Beiträgen auch noch etwas sagen. In deinen Beiträgen #23 und #29 hast du Gedanken geäußert, die meine Therapeutin immer als "dysfunktionale automatische Gedanken" (oder so ähnlich) bezeichnet hatte:
Beitrag #23 meinte:
Manche werden Lachen, mit dem Kopf schütteln und sich Sagen, "HEY, DER HAT WEGEN SO NER KLEINIGKEIT KOMPLEXE!"
Beitrag #29 meinte:
Jetzt werdet ihr auch meinen "MAN, DEM KANN MANS NICHT RECHT MACHEN, DER IST UNVERÄNDERBAR"...doch ich kann nichts dafür!
Ich gebe zu, dass es auch mir nicht leicht fiel, diese Gedanken nicht mehr zu haben...aber mit konsequentem Hinterfragen habe ich es geschafft zu glauben, dass diese Gedanken unrealistisch sind, und durch den Rollentausch (du denkst, dass wir denken..) habe ich nun sogar konkrete Beweise, dass sie tatsächlich völlig unrealistisch sind. Ich danke dir für diese Beispiele ;-)

Dass du mit deinen Eltern und nahestehenden Bezugspersonen über deine Probleme reden kannst (auch wenn es dir noch peinlich ist), finde ich sehr gut! Denn nicht selten haben die Betroffenen nur deshalb Hemmungen eine Therapie anzutreten, weil sie dann ihre Probleme gegenüber den Bezugspersonen offenbaren müssten.

Tyra meinte:
also ein richtiges Antidepressivum hat nix mit Johanniskraut zu tun, sondern ist ein Psychopharmakum. Das wirkt auch schon nach einigen Tagen, wenn ein gewisser "Spiegel" im Körper erreicht ist.
Zu diesem Punkt möchte ich anmerken, dass Antidepressiva zwar nach einigen Tagen/Wochen wirken, aber das ist natürlich nicht so zu verstehen, dass man dann plötzlich ganz andere Gedanken und Gefühle hat. Es ist vielmehr so, dass die Veränderung langsam geht und lange dauert.
Ich selbst nehme seit anderhalb Jahren Antidepressiva - die Stimmungsaufhellung vollzog sich bei mir über etwa ein Jahr. In dieser Zeit gab es zwischendurch immer wieder depressive Phasen, aber über längere Zeit betrachtet, ging es mir tendenziell immer besser. Also ich denke AD sind sicher keine Wundermittel, aber richtig angewendet, können sie gegen Depression und soziale Ängste gut helfen.

anonymist meinte:
Ich habe nur Angst davor, das, wenn ich eine Therapie beginne, ich zuviel aufgeben muss.
Also die Dinge, die dir Freude machen und die nachweislich nicht schädlich für eine gesunde Psyche sind, wirst du ganz sicher nicht aufgeben müssen.

Lass mal wieder von dir hören, wenn du beim Arzt warst...

Viele Grüße,
Jens
 

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