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Gast
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Hallo Leute
Ich habe lange überlegt ob ich diesen Text aufschreibe, aber irgendwie möchte ich einfach mal meine Gedanken sammeln.
Ich entschuldige mich schon im Vorfeld für Rechtschreibfehler und Co.
Kurz etwas zu meiner Persönlichkeit
Zunächst einmal ich bin 22 Jahre alt und männlich. Die wenigen die mich kennen würden mich als freundlichen, hilfsbereiten, aber eher schüchternen Menschen beschreiben und im Grunde würde das oberflächlich betrachtet auch sicherlich passen. Doch eigentlich ist dies eine Maske die ich aufgesetzt habe. Ich bin immer beherrscht weil ich nicht wirklich Gefühle nach außen Projizieren kann, oder besser gesagt ich kann sie nicht vor anderen Menschen nach außen Projizieren. Wut, Freude, usw. ich kann diese Emotionen zwar bis zu einem Gewissen Grad vorgaukeln wenn es mal darum geht sich über ein Geschenk zu freuen, aber innerlich habe ich eine Blockade in meinem Kopf. Außer bei meinen Hobbys: Filmen, Videospielen, Büchern, Anime da habe ich keine Probleme diese Gefühle heraus zu lassen.
Wie man aus dem Text sicherlich schließen kann bin ich ein eher introvertierter Mensch, doch dies war nicht immer so. Da ich mit meiner Familie in einem Asylheim aufgewachsen bin wo man eigentlich jeden besser kannte als man eigentlich mochte, hatte ich auch als Kind recht viele Freunde und damals war ich nicht wirklich verschlossen. Obwohl ich schon damals eine starke Neigung zu meinen Hobbys hatte. Nun dann kam der Umzug und ich wurde immer mehr zu einem Stubenhocker der letztlich nur noch wegen der Schule vor die Türe ging. Meine alten Freunde habe ich schnell aufgegeben und neue erst gar nicht gesucht. Ich bin quasi dieser unscheinbare Junge den man ab und zu mal sieht und der auch freundlich grüßt, aber von dem eigentlich keine Sau auch nur das geringste weiß. Durch den fehlenden Ausgang wurde mein Körper immer schlaksiger und ich bekam einen unschönen Männerbusen, wodurch ich eine richtige Scham für meinen Körper entwickelte. Gerade anfangs bin ich selbst im Hochsommer mit Pullover herum gelaufen. Leider bin ich auch einer dieser Menschen die es nie auf die Reihe gebracht haben ihren A**** an die frische Luft zu bekommen und dort ein wenig für den eigenen Körper zu tun, aber meine Fresse die Welt ist aber auch uninteressant. Wo ist dieses: Geh mal raus? Triff dich mit Leuten? Ich hatte nie verstanden was da draußen sein soll. Ich rauche nichts. Ich trinke keinen Alk und auf Partys und Diskos war ich nie. Wie hatte es Doug Heffernen (King of Queens) doch gesagt? "Freunde halten einen nur davon ab Fern zu sehen" und im Grunde waren mir meine Hobbys immer viel wichtiger als Soziale Kontakte. Und solange ich nur in die Schule gehen musste und dann meine ruhe hatte war auch alles gut. Doch dann kamen zwei Themen mit denen sich jeder wohl irgendwie herum schlagen muss: Arbeit und Liebe.
Nun gut beginnen wir bei der Liebe. Ich bin noch Jungfrau und auch eine Freundin hatte ich nie. Nun nein dass ist nun keine dieser ich will doch nur geliebt werden weinerein, sondern eine ich will doch nur das mich andere nicht damit nerven weinerei.
Ich habe kein Interesse an Liebe oder einer Freundin, aber irgendwie scheint dass keiner akzeptieren zu können. Ich habe keine Abneigung gegen Sex oder sehe darin etwas schlechtes, aber irgendwie habe ich das Gefühl dass mir diese Themen von anderen Kaputt geredet worden sind. Überral wird propagiert das dies zum Leben dazu gehört, und dass man was verpasst hat wenn man mit 16 nicht schon mindestens 50 Mädels im Bett hatte. Ich habe irgendwie immer ziemlich gekonnt auf diese Erwartungshaltung anderer ge****. Aber irgendwie scheinen alle zu glauben das ich noch ein Kind bin oder das ich mich dafür schämen müsste noch keinen Sex gehabt zu haben, aber naja damit kann ich leben.
Noch eine ganze Ecke schlimmer wird es wenn ich so auf mein Arbeitsleben bzw. fehlendes Arbeitsleben zurückblicke, denn nüchtern betrachtet habe ich noch nie wirklich gearbeitet. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal was ich überhaupt arbeiten möchte, geschweige denn ob ich überhaupt arbeiten möchte. Dieser ganze zwang der damit verbunden ist macht mich einfach nur fertig. Dieser ganze Leistungsdruck und der Fakt dass ich es jetzt schon geschafft habe mir wohl mein ganzes Leben zu verbauen stimmt mich doch etwas nachdenklich. Ich hatte zwar diverse Kurse gemacht und sogar mal eine Lehre vom AMS abbekommen, aber dies für eine Arbeit bei der ich schon beim daran denken totunglücklich war. Und irgendwie gibt es nichts was mich interessiert, oder was ich wirklich so gerne tun würde dass ich meine Wertvolle zeit dafür aufgeben möchte. Ich habe Zeit immer vor Geld gestellt und keine Ahnung wie, aber irgendwie habe ich mich immer durchs Leben schummeln können. Und nein ihr bezahlt nicht Steuern für mich, denn ich beziehe kein Geld vom Amt. Ich bezahle mir meine Faulheit also selbst.
Dummerweise kostet Faulheit aber auch mehr als man meinen möchte, weswegen ich irgendwann eine Affinität zum Glücksspiel entwickelt habe. Anfangs habe ich nur Lotto gespielt, wobei ich vor etwa vier Jahren einmal für eine einzige Ziehung 1500 Euro verblasen habe. Und ich weiß noch genau was ich damals dachte. Nicht etwa: Scheiße was habe ich da getan? Sondern ich habe mich an eine Stelle aus den Simpsons erinnert. Die Folge bei der Marge unbedingt zur Highsociety dazu gehören möchte und aus diesem Grund immer wieder ihr Kleid umnäht, um den anderen vorzutäuschen dass sie auch wohlhabend ist. Und irgendwann wird das Kleid von der Nähmaschine gefressen und Marge lässt folgenden Satz los: "In solch einer Situation kann man eigentlich nur noch lachen." Und an diesen Satz musste ich denken und obwohl ich solch eine Summe an Geld verloren hatte, musste ich wirklich lachen. Ich bin auch nicht wirklich schlauer daraus geworden, denn irgendwie denke ich mir dass ich mein Leben schon so verbaut habe dass ein massiver Geldregen mit dem ich mich von allen unabhängig machen kann das einzig ist was mir noch so etwas ähnliches wie Hoffnung gibt. Ich will doch nur in Ruhe meine Hobbys frönen, aber wieso muss das Leben nur so unnötig kompliziert sein?
Ich habe lange überlegt ob ich diesen Text aufschreibe, aber irgendwie möchte ich einfach mal meine Gedanken sammeln.
Ich entschuldige mich schon im Vorfeld für Rechtschreibfehler und Co.
Kurz etwas zu meiner Persönlichkeit
Zunächst einmal ich bin 22 Jahre alt und männlich. Die wenigen die mich kennen würden mich als freundlichen, hilfsbereiten, aber eher schüchternen Menschen beschreiben und im Grunde würde das oberflächlich betrachtet auch sicherlich passen. Doch eigentlich ist dies eine Maske die ich aufgesetzt habe. Ich bin immer beherrscht weil ich nicht wirklich Gefühle nach außen Projizieren kann, oder besser gesagt ich kann sie nicht vor anderen Menschen nach außen Projizieren. Wut, Freude, usw. ich kann diese Emotionen zwar bis zu einem Gewissen Grad vorgaukeln wenn es mal darum geht sich über ein Geschenk zu freuen, aber innerlich habe ich eine Blockade in meinem Kopf. Außer bei meinen Hobbys: Filmen, Videospielen, Büchern, Anime da habe ich keine Probleme diese Gefühle heraus zu lassen.
Wie man aus dem Text sicherlich schließen kann bin ich ein eher introvertierter Mensch, doch dies war nicht immer so. Da ich mit meiner Familie in einem Asylheim aufgewachsen bin wo man eigentlich jeden besser kannte als man eigentlich mochte, hatte ich auch als Kind recht viele Freunde und damals war ich nicht wirklich verschlossen. Obwohl ich schon damals eine starke Neigung zu meinen Hobbys hatte. Nun dann kam der Umzug und ich wurde immer mehr zu einem Stubenhocker der letztlich nur noch wegen der Schule vor die Türe ging. Meine alten Freunde habe ich schnell aufgegeben und neue erst gar nicht gesucht. Ich bin quasi dieser unscheinbare Junge den man ab und zu mal sieht und der auch freundlich grüßt, aber von dem eigentlich keine Sau auch nur das geringste weiß. Durch den fehlenden Ausgang wurde mein Körper immer schlaksiger und ich bekam einen unschönen Männerbusen, wodurch ich eine richtige Scham für meinen Körper entwickelte. Gerade anfangs bin ich selbst im Hochsommer mit Pullover herum gelaufen. Leider bin ich auch einer dieser Menschen die es nie auf die Reihe gebracht haben ihren A**** an die frische Luft zu bekommen und dort ein wenig für den eigenen Körper zu tun, aber meine Fresse die Welt ist aber auch uninteressant. Wo ist dieses: Geh mal raus? Triff dich mit Leuten? Ich hatte nie verstanden was da draußen sein soll. Ich rauche nichts. Ich trinke keinen Alk und auf Partys und Diskos war ich nie. Wie hatte es Doug Heffernen (King of Queens) doch gesagt? "Freunde halten einen nur davon ab Fern zu sehen" und im Grunde waren mir meine Hobbys immer viel wichtiger als Soziale Kontakte. Und solange ich nur in die Schule gehen musste und dann meine ruhe hatte war auch alles gut. Doch dann kamen zwei Themen mit denen sich jeder wohl irgendwie herum schlagen muss: Arbeit und Liebe.
Nun gut beginnen wir bei der Liebe. Ich bin noch Jungfrau und auch eine Freundin hatte ich nie. Nun nein dass ist nun keine dieser ich will doch nur geliebt werden weinerein, sondern eine ich will doch nur das mich andere nicht damit nerven weinerei.
Ich habe kein Interesse an Liebe oder einer Freundin, aber irgendwie scheint dass keiner akzeptieren zu können. Ich habe keine Abneigung gegen Sex oder sehe darin etwas schlechtes, aber irgendwie habe ich das Gefühl dass mir diese Themen von anderen Kaputt geredet worden sind. Überral wird propagiert das dies zum Leben dazu gehört, und dass man was verpasst hat wenn man mit 16 nicht schon mindestens 50 Mädels im Bett hatte. Ich habe irgendwie immer ziemlich gekonnt auf diese Erwartungshaltung anderer ge****. Aber irgendwie scheinen alle zu glauben das ich noch ein Kind bin oder das ich mich dafür schämen müsste noch keinen Sex gehabt zu haben, aber naja damit kann ich leben.
Noch eine ganze Ecke schlimmer wird es wenn ich so auf mein Arbeitsleben bzw. fehlendes Arbeitsleben zurückblicke, denn nüchtern betrachtet habe ich noch nie wirklich gearbeitet. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal was ich überhaupt arbeiten möchte, geschweige denn ob ich überhaupt arbeiten möchte. Dieser ganze zwang der damit verbunden ist macht mich einfach nur fertig. Dieser ganze Leistungsdruck und der Fakt dass ich es jetzt schon geschafft habe mir wohl mein ganzes Leben zu verbauen stimmt mich doch etwas nachdenklich. Ich hatte zwar diverse Kurse gemacht und sogar mal eine Lehre vom AMS abbekommen, aber dies für eine Arbeit bei der ich schon beim daran denken totunglücklich war. Und irgendwie gibt es nichts was mich interessiert, oder was ich wirklich so gerne tun würde dass ich meine Wertvolle zeit dafür aufgeben möchte. Ich habe Zeit immer vor Geld gestellt und keine Ahnung wie, aber irgendwie habe ich mich immer durchs Leben schummeln können. Und nein ihr bezahlt nicht Steuern für mich, denn ich beziehe kein Geld vom Amt. Ich bezahle mir meine Faulheit also selbst.
Dummerweise kostet Faulheit aber auch mehr als man meinen möchte, weswegen ich irgendwann eine Affinität zum Glücksspiel entwickelt habe. Anfangs habe ich nur Lotto gespielt, wobei ich vor etwa vier Jahren einmal für eine einzige Ziehung 1500 Euro verblasen habe. Und ich weiß noch genau was ich damals dachte. Nicht etwa: Scheiße was habe ich da getan? Sondern ich habe mich an eine Stelle aus den Simpsons erinnert. Die Folge bei der Marge unbedingt zur Highsociety dazu gehören möchte und aus diesem Grund immer wieder ihr Kleid umnäht, um den anderen vorzutäuschen dass sie auch wohlhabend ist. Und irgendwann wird das Kleid von der Nähmaschine gefressen und Marge lässt folgenden Satz los: "In solch einer Situation kann man eigentlich nur noch lachen." Und an diesen Satz musste ich denken und obwohl ich solch eine Summe an Geld verloren hatte, musste ich wirklich lachen. Ich bin auch nicht wirklich schlauer daraus geworden, denn irgendwie denke ich mir dass ich mein Leben schon so verbaut habe dass ein massiver Geldregen mit dem ich mich von allen unabhängig machen kann das einzig ist was mir noch so etwas ähnliches wie Hoffnung gibt. Ich will doch nur in Ruhe meine Hobbys frönen, aber wieso muss das Leben nur so unnötig kompliziert sein?