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Ich brauchd dringend Hilfe

Ichkannnichtmehr

Neues Mitglied
Hallo,

ich bin 21 und wohne seit 3 Jahren alleine in Nrw. Ich habe mein Studium nach 2 Semestern abgebrochen und 4 Monate in nem Lager gearbeitet (war echt nicht schön). Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll, ich finde keine Ausbildung und ich bin so extrem depressiv ich habe nur Probleme und weiß nicht was ich tun soll. Ich hasse diese Gegend und komme hier gar nicht zurecht, ich bin viel zu sensibel für dieses Umfeld und ich habe niemanden der irgendwie für mich da ist. Soll ich zurück zu meiner Mutter ziehen von der ich eigentlich mit 18 im Streit geflüchtet bin und in einem Dorf weit weg wohnen wo ich niemanden habe +alles tot ist oder soll ich auf Risiko ohne einen Plan einfach ganz woanders hinziehen wo die Natur schöner ist und wo ich wohler fühle?
Oder soll ich in dieser Wohnung bleiben, weil ich sie ja schon habe und einfach eine random Ausbildung anfangen und die Zähne zusammenbeissen? Am liebsten würde ich auch auswandern, in die Schweiz.
Ich habe keine Ahnung welcher Weg besser ist und wie ich überhaupt eine größere Veränderung alleine bewältigen kann bzw anstreben soll.
Meine allgemeine Familie ist toxisch, ich habe niemanden von dem ich Rat einholen kann, weil keiner es bis zu einem Abschluss geschafft hat.
 

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cucaracha

Sehr aktives Mitglied
auf Risiko ohne einen Plan einfach ganz woanders hinziehen wo die Natur schöner ist und wo ich wohler fühle?
Zitat Ende

Vermutlich hätte ich dies getan.
Z.B. in Bayern, in Österreich und in der Schweiz gibt es bessere Arbeitsangebote als in vielen anderen Bundesländern.
Du könntest dich beim Arbeitsamt beraten lassen.
Versuche Freunde zu finden.

Eine Therapie könnte dir auch helfen, wenn es dir psychisch schlecht geht.
 

Rikachab

Aktives Mitglied
Hast du ein Therapeuten?
Also ich find Natur und Umgebung spielt eine wichtige Rollen.
Wenn es dir dort schlecht geht dann würde ich auch umziehen. Ich weiss nicht wie gross deine Stadt ist aber du kannst ja auch in 20km weiterzuziehen sodass du nicht gleich deine komfortzone verlierst?

Das hab ich z.b gemacht. Ich wohne in der Nähe von einem Park und Fluss und es tut echt gut.
Vielleicht hilft es dir auch die Beiträge aus dem Forum zu lesen um wieder Hoffnung zu haben, das du weiss, du bist nicht alleine. Abends sind auch paar Leute im Chat online :)
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Eine schönere Umgebung tut Dir mit Sicherheit gut, löst aber Deine Probleme nicht. Dich und diese Probleme nimmst Du ja mit. Das solltest Du im Blick behalten, falls Du umziehst und nicht zuviel erwarten von einem neuen Ort.

Am liebsten würde ich auch auswandern, in die Schweiz
Warum?
Was versprichst Du Dir davon?
Ohne Ausbildung, ohne Idee, wo es beruflich für Dich hingehen könnte, hast Du wenig zu bieten. Von Job zu Job hangeln geht überall.

Ich glaube, wichtig wäre zu überlegen, WIE Du gerne leben würdest.
Was interessiert Dich, was ist Dir wichtig?
Vielleicht ist der übliche Weg nicht Deiner und Du bist deshalb so planlos?
 

Binchy

Aktives Mitglied
Hallo,

ich denke, solange Du Deine Probleme nicht gelöst hast und vor allem Deine Depression nicht behandelt hast mit Therapie und Antidepressiva, solange ist jeder Umzug und Wegzug nur eine flucht und wird deine innere Verfassung nicht ändern.

Fang mit einer Therapie an, die Dir helfen kann, rauszufinden, was Du wirklich willst. Was interessiert Dich im Leben, was sind Deine Wünsche? Hast Du mal Tests gemacht beim Arbeitsamt, was für Berufe es gibt und wofür Du geeignet bist?

Du brauchst erstmal etwas mehr innere Stabilität und Selbstvertrauen. Und zurückgehen in eine toxische Familie ist auf keinen Fall ein Weg, das wäre in meinen Augen ein Rückschritt.

Hier im Forum kannst Du, wenn Du magst, auch ein öffentliches oder nicht-öffentliches Tagebuch führen. Du kannst hier auch unter "Sie sucht" Leute finden, mit denen Du schreiben kannst bzw. auch Leute in Deiner Umgebung.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Oder soll ich in dieser Wohnung bleiben, weil ich sie ja schon habe und einfach eine random Ausbildung anfangen und die Zähne zusammenbeissen? Am liebsten würde ich auch auswandern, in die Schweiz.
Die Schweiz wird dich nur nehmen, wenn du etwas kannst. Maler und Lackierer werden dort gerne aus dem Ausland genommen.
Ansonsten: wie finanzierst du dich aktuell? Welche Ausbildung würde dich interessieren?
Wenn du das weißt, suche einen Ausbildungsplatz darin bundesweit und ziehe hin.
Wegen den Depressionen würde ich mir erstmal keine Gedanken machen, sie können eine natürliche Begleiterscheinung deiner aktuell unbefriedigenden Lebenslage sein.
Also, Schritt 1: Ausbildungsberuf wählen!
 
Das sind doch die besten Voraussetzungen! Du hast bereits allein gewohnt und Berufserfahrung, und weißt somit schon, als was du nicht mehr arbeiten willst! Und du wirst auch niemals wie deine Familie werden, wenn du das nicht willst!

Ich würde an deiner Stelle bundesweit nach einer Ausbildung suchen, da du ja eh nicht wirklich verwurzelt bist, was ein großer Vorteil sit. Und so lange weiter bewerben, bis du was gefunden hast. Bis in den Herbst/Winter hinein werden Azubis eingestellt, weil immer mal wieder jemand abspringt oder hinwirft.
Dann dorthin ziehen wo du eine Ausbildung gefunden hast - am besten in eine WG, dann hast du gleich Anschluss. Übrigens gibt es auch in Städten Natur!
Selbsthilfegruppe oder Therapie wären sicher auch interessant für dich.
Wobei eine depressive Verstimmung von selbst verschwinden kann, wenn man wieder Ziele vor Augen hat und Erfolgserlebnisse verbuchen kann.
Das ist zu schaffen.
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!

Wenn du schon festgestellt hast, dass ein Studium eher nichts für dich ist, ist eine Ausbildung auf alle Fälle besser. Das hat auch absolut nichts mit scheitern zu tun und ist auch nicht weniger wert. Vor allem dann nicht, wenn du vielleicht nur studiert hast, um irgendwas zu studieren.

Dass es dir besser geht, wenn du in einer schönen Umgebung bist, ist klar. Aber nur dadurch wird das Leben nicht von alleine laufen und die Probleme nicht weniger werden. Daher wäre es gut, wenn du trotz allem zuerst mal überlegst, warum genau es mit dem Studieren nicht geklappt hat. Lag es nur an den Fächern, an der Art wie es abläuft? Oder an den Leuten? Und dass du dann vielleicht überlegst, was sich als Ausbildung anbieten könnte.

Einfach drauf los eine Ausbildung machen, ist wahrscheinlich eine Gefahr, weil es dann ja nicht viel anders wäre als beim Studieren, mit demselben Risiko, dass es nicht so passt.

Die Schweiz ist sicher ein tolles Land, um dort zu leben, ich wohne nicht extrem weit von der Grenze weg. Aber man muss etwas vorweisen, um dort zu leben. Die Bedingungen sind streng. So etwas geht wahrscheinlich erst nach dem Abschluss einer Ausbildung und vielleicht mit ein wenig Berufserfahrung.

Alles Gute!
 

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