Liebe
@Kati63 ,
Ich bekomme hier zunehmend den Eindruck, dass es gar nicht um die kleinen Äußerlichkeiten geht. Ihr habt bereits Kinder großgezogen, ihr wisst, wie das funktioniert. Also, man bekommt ein Kind und schaut, wie löse ich die Wohnsituation befriedigend für alle oder wie löse ich die Zeitsituation - das, was du hier an praktischen Tipps bekommst, sind alles Dinge, auf die man selbst kommt, wenn es nicht gerade das erste Kind und man total neu in dem Gewerbe ist.
Kopfhörer oder Zeitfenster oder eine Trennwand sind jetzt wirklich kein großes Hexenwerk.
Kann es sein, dass du ganz generell überfordert von der Gesamtsituation bist und eigentlich so tief in deinem Innern doch lieber keine Mutter eines noch recht kleinen Kindes sein möchtest?
Da dieses Gefühl aber gesellschaftlich stark tabuisiert ist, hängst du dich an Dingen auf, die leicht veränderbar wären?!
Vielleicht würde es dir die Situation erleichtern, wenn du dir selbst eingestehst, eigentlich willst du lieber nur deine Ruhe und es war ein Fehler, nochmal Eltern werden zu wollen, weil es einen ja doch etwa 20 Jahre lang gut beschäftigt hält.
Das bedeutet ja nicht, dass du deine Tochter nicht liebst - aber ehrlich zu sich selbst zu sein, ist ein erster Schritt zur Lösung. Vielleicht magst du hier mal schauen:
Die eigene Mutterrolle bereuen? Für viele Mütter unverständlich. Ich liebe doch mein Kind, wieso sollte ich das bereuen? Aber darum geht es gar nicht: Mütter, die ihre Mutterrolle verfluchen, bereuen nämlich in den seltensten Fällen ihre Kinder. Nur, dass das eine ohne das andere eben nicht geht...
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