Die Stillerei ist ernährungstechnisch eh völlig überbewertet.
Es geht neben Nährstoffen auch um Abwehrstoffe, Nähe und Bindung. Das finde ich nicht so "überbewertet".
Zur TE: Ich finde es ebenso wenig gut,wenn hier Leute ( im Sinne von antwortenden User-innen) so dargestellt werden,als könnten sie " nicht 1 und 1 zusammen zählen", als wie wenn die TE hier Vorwürfe bekommt, wie schwach und unfähig sie doch ist und was sie alles mit dem Kind falsch gemacht hat. Kritik kann man äussern,ja,aber es muss nicht überhand nehmen. Dass hier Einiges schief gelaufen ist, weiss man seit rund 50 Seiten und für die Zukunft hilft das auch nicht wirklich. Von daher finde ich "sich weiter um die Beratungsstelle kümmern" (die EFL der Kirche gibt's auch noch,als Bsp.) ,die VOR ORT" die Themen am Effektivsten angehen könnte. Das ist dann nicht mehr unten den Augen von....50 User-innen (Bsp.), die ihre eigenen Vorstellungen entwickeln,mitgetriggert werden und sonst was,letztlich aber nicht mehr helfen können,als was so ein Internetforum so her gibt. In so einer Beratungsstelle ist ein geschützter Rahmen, um sich mit Themen auseinander zu setzen offen auszusprechen und weiter zu denken ...UND diese Beratungsstelle wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Ideen haben,wie es weiter gehen kann,weil die die Situation vor Ort kennen und Vermitteln können.
Von mir nun zum Schluss nochmal einen Gedanken,den ich hatte (muss für mich hier auch nicht beantwortet werden): Mir kam der Gedanke, ob sich hier vielleicht eine Depression eingestellt hat,denn....dieses Kind entstand ja,wenn ich es richtig verstanden habe,aus dem Wunsch, nochmal ein Kind zu haben,dass ähnliche Unterstützung zum Aufwachsen bekommt,wie es "heutzutage so ist" staatliche Unterstützung,mehr Zeit,etc.). ...Nur eben,dass jetzt das Alter hi zukam und die Erkenntnis,dass man halt doch Manches nicht mehr so schafft,wie früher. ...und wenn sich dann auch noch das Kind anders verhält,als gewünscht, sich die Beziehung zum Partner verändert und man sich "scheinbar alleine" der Kombi "Vater und Tochter" gegenüber sieht, gegen die man nichts machen und sagen kann,mag das durchaus depressiv machen (nicht im Sinne von Schuldzuweisung jetzt gemeint,sondern als nachvollziehbare,mögliche Konsequenz.
Ich weiss jetzt nicht,ob ihr beide Euch gleichermaßen dieses Kind gewünscht habt,aber an irgendeiner Stelle scheint Dein Mann (mein Gedanke) "ausgestiegen zu sein", lebt mehr den "Tochter- als den Familiengedanken. Vielleicht ist ihm irgendwas selber zuviel geworden.
...und bevor jetzt bei Leuten weiter irgendwelche Gedankenkarussell's auf Grund des hier Geschriebenen entstehen,führe ich jetzt meine "tieferen Überlegungen" nicht weiter aus,sondern setze mal darauf,dass sich vor Ort eine gute psychsozial und systemisch denkende Beratungsstelle finden lässt, in der ein Fachkraft berät, die professionelle,innere Distanz besitzt und dennoch aufmerksam und mitfühlend ist.