Impotenz oder nicht ist gar nicht die Frage mehr, nur ein wenig...also, der Mann ist eigenartig. Auf meinem Bauchgefühl ist Verlass - auch wenn diffus...
Komischer Kerl.
War gestern das erste Mal bei mir. Ich dachte immer, der fühlt sich unwohl. Kaum etwas gesagt, zwischendurch immer so komisch gelacht 😕 - dann hat er aber immer gefragt, wenn ich studiert habe, wieso ich kein Haus habe, was mich sehr verletzt hat...und ich dachte, immer, so mein Eindruck auf von seiner ganzen Körperhaltung und Sitzposition aufm Stuhl. Dann fragt er mich plötzlich, ob er bei mir übernachten könnte und sprach an, daß er nicht so schnell mit mir schlafen wollen. DAS fand ich sehr gut. Er hätte lange keine Freundin mehr gehabt - alles wäre sehr ungewohnt für ihn.
Wir waren dann im Bett zusammen mit einem Riesensicherheitsabstand. Ich fragte (!), ob ich in seinen Arm dürfte. Ich durfte. War jut so, denn ich fühlte mich so einsam...
Sein Verhalten IST komisch.
Mich hat auch verletzt, daß er immer gefragt hat, wieso ich überhaupt studiert hätte? Hätte sich doch gar nicht gelohnt!
Ich muß dazu sagen, daß er selbst Arbeiter war (!) und nun arbeitslos aufgrund Rationalisierung.
Irgendwann meinte ich, er könne sich ja eine Frau suchen, die Haus, Garten, zwei Autos habe! Er dazu: ja, die hätte aber höhere Ansprüche. Ich: Stimmt, bei mir hättest Du das bequemer!
Kann jmd noch mal ein paar Takte sagen?
Ich glaube, daß er nicht sexuell aktiv sein will hängt nicht mit seiner Überzeugung zusammen, sondern damit, daß er auf rein psychischer Ebene einfach nicht kann aufgrund...was der Geier, Verletzung...Keine Ahnung ob ich dem gewachsen bin. Er hat Mauern um sich herum aufgebaut, obgleich, er sehr sehr lieb ist...sonst wäre ich ja ned auf ihn aufmerksam geworden...
Über Rückmelungen und Eindrücke freue ich mich sehr...
Danke
w.
Hallo Winnie , ein Tipp .
Buch : Kurzbeschreibung
Was ist bloß los mit Männern und Frauen ? Devot, schweigend und unlustig die einen, unzufrieden und nörgelnd die anderen.
Der Feminismus der 1970er Jahre hat den Frauen viel gebracht, doch die Mann-Frau-Beziehungen werden immer komplizierter, auch aggressiver.
Astrid v. Friesen, Therapeutin und Publizistin, beschreibt witzig und selbstironisch ihren eigenen Werdegang als aufmüpfige, feministisch engagierte junge Frau.
Sie reflektiert jedoch kritisch die negativen Folgen der Emanzipation, wenn Frauen die Meinungs- und Gefühlshoheit im emotionalen Bereich, auch in Bezug auf das Glück und das Leben ihrer Kinder haben. Sie fordert eine Emanzipationsbewegung der Männer und eine neue Rollendiskussion, um zu einer kreativen und friedfertigen Geschlechterdemokratie zu gelangen. Es ist ein provokantes Buch, das die Diskussionen um ein neues Rollenverständnis von Männern und Frauen voranbringen will.
Es ist letztlich ein Plädoyer zugunsten von mehr Mitmenschlichkeit und mehr familiärem Frieden für die Kinder und die Eltern.
Über die Autorin :
Astrid v. Friesen geb. 1953, studierte Erziehungswissenschaft in Hamburg.
Sie ist Dipl.-Pädagogin, Gestalt- und Trauma-Therapeutin in Freiberg und Dresden sowie Journalistin und unterrichtet an der TU Bergakademie Freiberg.
Zuletzt erschien von ihr Der lange Abschied.
Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener .
Die Autorin ist gerne zu Lesungen und Interviews bereit.
Der Mythos vom Patriarchat
»Es geht längst nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um Kontrolle.
Denn wer überzeugt davon ist, der bessere Mensch zu sein, will nicht mehr
nur die Teilhaberschaft an der Macht, er will sie ganz.«
Joan Bitterman. Rettet die Männer. Frauen machen kaputt. München 1991. S. 104
Richtig ist, dass Frauen benachteiligt werden.
Richtig ist aber auch , dass Männer benachteiligt werden.
Erst wenn die Diskriminierungen BEIDER Geschlechter thematisiert und bekämpft
werden, kann es eine wahrhafte und ehrliche Gleichberechtigung geben.
Da in Medien, Politik und Gesellschaft hauptsächlich
die Benachteiligung von Frauen thematisiert werden (z.B. bei der Bezahlung,
Vereinbarkeit von Beruf und Familie etc) und infolgedessen viele
glauben, Männer werden gar nicht benachteiligt,
konzentriere ich mich auf die Männerseite.