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Hund erlaubt, Katze nicht? (Wohnung)

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Ich denke der Grundtonus ist eindeutig, erstmal lieben Dank! Im Vertrag steht lediglich, dass „kleinere Tiere“ erlaubt sind. Auch das ist sehr dehnbar.

Wir hatten erst gedacht nichts zu sagen, trauen uns das aber nicht. Die Nachbarn hören ja, wenn da jemand rumläuft. Mein Partner ist sich nun doch nicht mehr sicher ob er eine neue Katze möchte. Zwei wären uns erstmal zu viel. Meine Kater haben sich zudem gehasst und es war immer schwierig…
 
@WollyDolly Will hier nicht die Haarspalterin sein, aber Katzen "hassen" sich nicht. Wenn wir mit Katzen leben, können wir uns nicht aus der Beziehung raus nehmen. Was wir denken, welche Rollen wir Tieren zuordnen, kann sich manifestieren und so beeinflussen wir auch die Beziehung der Tiere untereinander. Tiere "denken" nicht. Tiere haben Instinkte und reagieren durchaus auf uns, ja. Aber Gefühle, wie wir sie haben, Eifersucht, Hass, etc. haben Tiere nicht. Wenn man sich damit mal befasst, wird der Umgang mit ihnen viel leichter und es ist auch sehr lehrreich für uns selbst.
Wir dürfen Tiere nicht vermenschlichen, das kommt nicht gut raus. Weder beim Hund, noch der Katze oder dem Pferd.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe in über 40 Jahren nie (!) eine Mehrkatzenhaltung erlebt, die gut gegangen ist. Egal, welche Konstellation von Alter und Geschlecht. Endete immer in psychischen und physischen Auffälligkeiten der Katzen.
 
Aber Gefühle, wie wir sie haben, Eifersucht, Hass, etc. haben Tiere nicht.
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Menschen, die Tiere vermenschlichen, aber eines weiß ich nach über 40 Jahren mit Katzen: Katzen können eifersüchtig und auch beleidigt sein und sie können auch hassen. Sie haben weitaus mehr Gefühle, als mancher denkt.

ich habe in über 40 Jahren nie (!) eine Mehrkatzenhaltung erlebt, die gut gegangen ist. Egal, welche Konstellation von Alter und Geschlecht. Endete immer in psychischen und physischen Auffälligkeiten der Katzen.
Bei uns existiert seit über 40 Jahren eine fluide Mehrkatzenhaltung (wenn eine stirbt, rückt früher oder später eine nach) und da hat es nur einmal Probleme gegeben, als wir kurzfristig die Kater meiner Schwester aufgenommen haben, weil sie umgezogen ist. Davon war mein Kater damals nicht begeistert, denn die beiden Kater waren jung und ziemliche Rüpel und er hat sich das nicht gefallen lassen. Ansonsten gab es nie Probleme. Völlig egal, in welcher Zusammenstellung.
 
Wenn der Vermieter weder Katze dudelt, noch eine sehen will, was gibt es daran so schwer zu begreifen? Er will das nicht, also muß die Katze weg oder Du suchst Dir eine andere Wohnung.

Er kann das so in den Mietvertrag schreiben. Auch wenn per Gesetz einer eine Katze halten kann, die Kündigung kommt prompt oder das Verhältnis ist von Anfang an vergiftet. Willst Du das? Warum soll man alles dulden und tolerieren?

Ich persönlich krieg echt den Aff, wenn Leute sich einen Hund im Mehrfamilienhaus anschaffen. Das ganze Gedöns geht mir einfach nur auf den Sack. Und Katzen bin ich auch kein Freund von. Unter mir die Frau hat 4 Katzen und es stinkt wie S. Die Katzen sehen aus, als ob sie jeden Moment kollabieren. Nachts haben die Revierkampf und schreien rum. Und wenn sie auf dem Auto sitzen und einem Kratzer in den Lack machen, bricht die totale Begeisterung aus. Wird der Eingang vollgekackt, bleibt es für die Nachwelt liegen. Mag sein, daß Du ein rücksichtsvoller Mensch bist, aber ich habe das bisher nicht erlebt, daß Rücksicht geübt wird, weswegen viele Leute den Hass gegen Tierbesitzer hegen. Auch sind Allergien ein Problem. In Wohnungen mit Katze kann ich mich z.B. gar nicht aufhalten, da Asthma.

Warum nicht einfach ein Aquarium? Das macht keinen Lärm und stört niemand. Es bereitet viel Freude.
 
Ich persönlich krieg echt den Aff, wenn Leute sich einen Hund im Mehrfamilienhaus anschaffen. Das ganze Gedöns geht mir einfach nur auf den Sack.
Hör mir auf. Bei meiner Mutter ist letztes Jahr eine Mieterin eingezogen mit 2 Teenagerkinder (Junge und Mädchen) und 2 Jack Russell Terriern. Davon abgesehen das ich mich eh Frage wie die das mit nur einem Kinderzimmer managen, aber die 2 (in diesem Fall) Köter sind die reinste Plage. Was die bellen und Krach machen. Ich muss doch nicht mit 2 Hunden in einen Plattenbau ziehen.
 
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Menschen, die Tiere vermenschlichen, aber eines weiß ich nach über 40 Jahren mit Katzen: Katzen können eifersüchtig und auch beleidigt sein und sie können auch hassen. Sie haben weitaus mehr Gefühle, als mancher denkt.
Ok, ich glaube das nicht. Ich glaube, wir proijzieren das. Oder nennen es so, weil wir es so interpretieren. Man muss, wie gesagt, auch unterscheiden: domestizierte Katzen ändern ihr Verhalten,vorallem durch die Intetaktion mit dem Menschen und die Tatsache, dass sie nicht um Futter kämpfen müssen. Aber in der Natur gibt es keine Eifersucht. Höchstens Futterneid. Auch keinen Hass, höchstens Antipathie.
Das kann man sehr schön beobachten, wenn man ein neues Pferd in eine Herde integriert. Einige mögen den Neuen auf Anhieb und wenig später pflegen sie sich gegenseitig das Fell. Andere verstehen sich nicht so gut mit ihm und setzen ihm klare Grenzen. Hass ist das nicht, eher einfach ein nicht so gerne mögen. Diese initialen Sympathien oder eben Antipathien bleiben bestehen und dennoch leben sie friedlich als Herde.

Wenn ich mich immer ganz lieb um die Katze kümmere und sie dann zwei Wochen alleine lasse im Urlaub... nun, dann fehlt ihr etwas, klar. Aber ob sie "beleidigt" ist..... weiss nicht. Beleidigt sein ist ein komplexes, menschliches Gefühl bestehend aus Enttäuschung, Wut, Trauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist schwierig, denn es handelt sich hier um einen Privatvermieter, oder?
Ich bekam einen Brief von der Gebäudeverwaltung meiner Eigentumswohnung damals, ich muss den Hund weggeben, nicht erlaubt. Eine Frau im Haus brachte das praktisch zur Anzeige, dass ich gegen das Gebot ( Haustiere verboten) gehandelt habe. Nun, es waren alles junge Familien, alle hatte Viecher, das kann keiner verbieten. Schweine, Ziegen Hühner klar, aber Hund und Katze und Meerschweinchen, Fische im Aquarium sind Zugehörige, wie Angehörige zu betrachten, Therapeuten, menschliche Begleiter, die darf und kann keiner (mehr) verbieten, die gehören zu uns dazu. Ebenso sollte jemand versuchen Kinder zu verbieten, würde er dann Recht kriegen?

Ich habe gute Argumente bei der Genossenschaft gehabt, sie mussten nachgeben. Eine Privatvermietung ist da vielleicht sauer, so sauer, dass sie sich was einfallen lässt- also entweder seid ihr charmant und überzeugend, oder ihr bringt es fertig, die Katzen zu verstecken, oder ihr erfindet eine plausible Geschichte( Todesfall, ihr müsst sie übernehmen bis ein Platz gefunden ist usw..)

Mein Leben ist meins, dazu gehören auch Begleiter mit vier Beinen. Ich finde immer ein Plätzchen, wo das geht.
 
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