Hallo Einfach_Traurig,
es stimmt sicher wirklich, dass es schwer wäre für ein Tier zu sorgen, wenn man so lange ausser Haus ist, wie du. Ich hatte anfangs überlegt, ob ein Hund nicht eine gute Gelegenheit ist, Leute kennen zu lernen - aber auf dem Dorf ist das ja meist nicht so. In einer Stadt kann das dagegen ganz gut funktionieren.
Du hast schon Recht, ich muss erst abwarten und darf mir nicht unüberlegt ein Tier anschaffen. Es ist schade, zumal sich wirklich ein weiterer Wunsch oder Traum erneut nicht erfüllt und das bei weitem nicht das erste Mal ist.
Da widersprichst du dir aber selbst, oder ?
🙂 Nur weil du im Moment verantwortungsbewusst bist, heisst das doch nicht, dass du deinen Traum nicht wahrmachen kannst wenn die Zeit dafür gekommen ist !!!!!
Man kann es auch anders sehen: Es ist eine gute Sache, dass du dir nicht einfach ein Tier zulegst, ohne nachzudenken ob es auch dem Tier dabei gut geht oder nicht.
Weisst du, eine Bekannte -sie ist Systemcoach- hat mal einem gemeinsamen Freund etwas von "Leidensdruck" erzählt. Er hatte sich selbstständig gemacht und war in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Zuvor hatte er Starthilfen bekommen, aber weil die bald wegfielen, hatte er Sorgen, wie er sich weiter im Geschäft halten kann. Aus ihrer Sicht, war das für ihn persönlich eine gute Situation, weil er sich nun wohl oder übel für seine Ziele engagieren musste und so etwas dazu zu lernen konnte.
Du kannst deine Situation darum auch als so einen Ausgangspunkt sehen. Schauen, wo du stehtst und wo du gerne hin möchtest. Überlegen, was du für Stärken und Schwächen hast, was es in deinem Umfeld für Vor- und Nachteile gibt und dann gucken, was du machen willst.
Man muss dabei übrigens keine grossen Schritte gehen - kleine Schritte sind viel besser. Tanzschule oder Handball oder was anderes Nettes, je nachdem was du gerade gerne machen willst.
Ich kenn das auch: Es ist schwierig, wenn man mal keinen eigenen Freundeskreis hat. Wenn man wenig Leute kennt, trifft man einfach auch weniger neue Leute. Das Gute daran ist aber, dass nur der neue Anfang schwierig ist. Wenn man erstmal nette Menschen getroffen hat, lernt man dabei ganz von alleine immer neue Leute kennen, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Was ist denn mit der Kollegin, mit der du dich ganz gut verstehst ?
Und immer die Ohren steif halten, Ben
PS:
Zu einem Hund hat man einfach eine viel intensivere Beziehung als zu einer Katze oder einem Hasen.
Na, das ist aber ein Gerücht.
🙂 Ich bin z.B. mit einem Kater aufgewachsen, der für alle wie ein Familienmitglied war. Er und ich sind auch öfters zusammen durch die Wälder gestromert, mal ein Stück zusammen, dann jeder wieder für sich. Je nachdem was es anzugucken gab und wie man gerade wollte.
😎
Für mich war das interessanter als mit einem Hund... der einem "nur" hinterherläuft und tut was man sagt.
😉🙂
Scheint tatsächlich Hundemenschen und Katzenmenschen zu geben.
🙂