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Hund als bester Freund?

hab ihr kein tierheim in der nähe....was meinsst du was die sich freuen wenn du regelmässig kommst ....ist fast so wie dein eigener...und man freut sich wenn sie ein gutes zuhause finden ...am anfang tut es einem noch ein bisschen weh ...aber die freude überwiegt....ich kann auch aus zeit gründen und verantwortungs gefühl keinen eigenen haben .....viele z.b. ältere leute suchen jemanden der ihnen mit dem hund hilft.....es gibt viele wege seinen traum (hund ) zu finden
 
Hallo Einfach_Traurig,

es stimmt sicher wirklich, dass es schwer wäre für ein Tier zu sorgen, wenn man so lange ausser Haus ist, wie du. Ich hatte anfangs überlegt, ob ein Hund nicht eine gute Gelegenheit ist, Leute kennen zu lernen - aber auf dem Dorf ist das ja meist nicht so. In einer Stadt kann das dagegen ganz gut funktionieren.

Du hast schon Recht, ich muss erst abwarten und darf mir nicht unüberlegt ein Tier anschaffen. Es ist schade, zumal sich wirklich ein weiterer Wunsch oder Traum erneut nicht erfüllt und das bei weitem nicht das erste Mal ist.
Da widersprichst du dir aber selbst, oder ? 🙂 Nur weil du im Moment verantwortungsbewusst bist, heisst das doch nicht, dass du deinen Traum nicht wahrmachen kannst wenn die Zeit dafür gekommen ist !!!!!
Man kann es auch anders sehen: Es ist eine gute Sache, dass du dir nicht einfach ein Tier zulegst, ohne nachzudenken ob es auch dem Tier dabei gut geht oder nicht.

Weisst du, eine Bekannte -sie ist Systemcoach- hat mal einem gemeinsamen Freund etwas von "Leidensdruck" erzählt. Er hatte sich selbstständig gemacht und war in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Zuvor hatte er Starthilfen bekommen, aber weil die bald wegfielen, hatte er Sorgen, wie er sich weiter im Geschäft halten kann. Aus ihrer Sicht, war das für ihn persönlich eine gute Situation, weil er sich nun wohl oder übel für seine Ziele engagieren musste und so etwas dazu zu lernen konnte.

Du kannst deine Situation darum auch als so einen Ausgangspunkt sehen. Schauen, wo du stehtst und wo du gerne hin möchtest. Überlegen, was du für Stärken und Schwächen hast, was es in deinem Umfeld für Vor- und Nachteile gibt und dann gucken, was du machen willst.
Man muss dabei übrigens keine grossen Schritte gehen - kleine Schritte sind viel besser. Tanzschule oder Handball oder was anderes Nettes, je nachdem was du gerade gerne machen willst.

Ich kenn das auch: Es ist schwierig, wenn man mal keinen eigenen Freundeskreis hat. Wenn man wenig Leute kennt, trifft man einfach auch weniger neue Leute. Das Gute daran ist aber, dass nur der neue Anfang schwierig ist. Wenn man erstmal nette Menschen getroffen hat, lernt man dabei ganz von alleine immer neue Leute kennen, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Was ist denn mit der Kollegin, mit der du dich ganz gut verstehst ?

Und immer die Ohren steif halten, Ben

PS:
Zu einem Hund hat man einfach eine viel intensivere Beziehung als zu einer Katze oder einem Hasen.
Na, das ist aber ein Gerücht. 🙂 Ich bin z.B. mit einem Kater aufgewachsen, der für alle wie ein Familienmitglied war. Er und ich sind auch öfters zusammen durch die Wälder gestromert, mal ein Stück zusammen, dann jeder wieder für sich. Je nachdem was es anzugucken gab und wie man gerade wollte. 😎
Für mich war das interessanter als mit einem Hund... der einem "nur" hinterherläuft und tut was man sagt. 😉🙂
Scheint tatsächlich Hundemenschen und Katzenmenschen zu geben. 🙂
 
Da hast Du recht.
Vermutlich kommt es immer drauf an was man aus der Beziehung zu dem Tier macht. Egal ob Katze, Hund, Hase, Vogel.....

Meine Ex-Freunde waren alle Katzenmenschen, so etwas gibt es wirklich 😉


LG
Sommer
 
Hi Einfach_Traurig,

gibt es vielleicht in euerer Nähe ein Tierheim? Manchmal sind dort Hunde, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht vermittelbar sind. So ein Hund würde sich sicherlich sehr darüber freuen, wenn z.B. du regelmäßig am Wochenende vorbeikommst und mit ihm Gassi gehst, quasi eine Art Patenschaft übernimmst.

Und wenn du keine Zeit für ihn hast, kannst du dich darauf verlassen, dass für ihn gut gesorgt ist.

Alles Gute
Sisandra
 
Hallihallo,

mein hund liegt grade neben mir und sabbert mir das knie voll... 😀
ich muss dir leider auch sagen, dass du einen hund auf keinem fall ,ohne die unterstützung deiner eltern, artgerecht halten kannst.
Ein hund muss nunmal mindestens 3mal täglich raus und wenn hunde zuviel alleine sind, dann gehen sie ein, werden krank, kriegen depressionen etc. ich könnte meinen Hund auch nicht ohne die unterstützung meiner Eltern halten.
Du sagst, Pferde sind teuer. Aber ein Hund ist auch nicht grade preiswert.
Also wir bezahlen alle 3 Monate 70Euro für das Anti-Flohmittel. Dann jeden monat 110 Euro für Hundefutter etc. Dann einmal im Jahr muss dein Hund zum impfen. Das sind auhc mal so 100 Euro. Und dann kann deinem Hund immer mal was passieren und Tierärzte sind nun mal (da wird mir wohl niemand widersprechen) sauteuer. Das sehe ich an meinem jetzt, der war grade krank und wir haben 150 Euro mal eben so beim Tierarzt gelassen. Und nebenbei sind es verdammt viele kleinigkeiten die man bezahlen muss. Und was machst du mit dem Tier, wenn du in den urlaub oder etwas anderes fährst??
klar ein Hund ist nicht so teuer wie ein Pferd aber sie sind auch nciht preiswert.
Du solltest Dir kein Tier zulegen, wenn du ihm nicht gerecht werden kannst. Darüber musst du dir im klaren sein. Eine Katze wäre da wohl weitaus besser angebracht. Auch die können sehr anhänglich sein und mit denen kann man prima knuddeln.
Aber ein Tier ist immer eine große verantwortung.

Freunde zu finden ist immer schwierig, wenn man sich abschottet. Machst du eine Therapie oder sonstiges? Liegt bei dir eine Soziophobie vor?

Bitte denk daran: Du kannst dich nicht dein Leben lang vor der Gesellschaft verstecken. EIn Mensch braucht Freunde... Du brauchst ja nicht viele, aber da müssen doch 1,2 Personen sein, mit denen du dich gut verstehst. Verabrede dich doch mal. Sei unbeschwert und hab Spaß!
Was ist denn das für ein leben, wenn du dich ständig vor der Welt abschottest? Und warum machst du das? Bist du einmal verletzt worden? Schlechte Erfahrung?
Von soetwas solltest du dich nicht einschüchtern lassen, denn uns allen ist schonmal etwas negatives passiert und wir schotten uns ja trotzdem nciht ab.
Geh doch mal auf andere menschen zu schließe freundschaften.

ich wünsche dir alles gute!
 
Dankeschön für eure lieben Beiträge!

Das mit dem Tierheim ist ne super Idee! Habe mich schon auf der Internetseite unseres Tierheimes hier in der Nähe informiert und da kann man MItglied werden. Hatte darüber vorher noch gar net nachgedacht obwohl es wirklich vorerst besser ist, als ein eigener Hund.
Ich muss mir wohl eingestehen, dass ich durch ein eigenes Tier nicht vor meiner Einsamkeit davonlaufen kann.

@Benjamin:

Meine Arbeitskollegin, nun ja. War gerade erst gestern mit ihr "unterwegs", mehr oder weniger🙁. Also wir hatten am Freitag spontan ausgemacht, dass wir Samstagabend zusammen weggehen. Ich hatte auch nix dagegen, hab mich sogar gefreut, dass ich net wieder zuhause sitzen muss. Naja jedenfalls bin ich dann abends zu ihr gefahren und von dort aus wollten wir uns in die Stadt fahren lassen (ich sollte bei ihr schlafen). Als ich bei ihr angekommen bin, meinte sie dann plötzlich, dass ihre beste Freundin noch mitkommt und das war dann wie´n Schlag ins gesicht. Ich kannte die ja net so, hab bloß ne Menge Geschichten gehört von den beiden zusammen. Mir war es eigentlich net Recht, zumal ich gerne mit meiner Arbeitskollegin alleine weggegangen wäre, 1. weil drei sind immer einer zuviel und 2. muss ich mich erst nach und nach wieder an den Kontakt mit anderen gewöhnen. Ich bin dann schließlich in die Stadt gefahren mit der Absicht, nix zu trinken und nach ner Stunde wieder zu verschwinden. Ja und das hab ich letztlich auch getan, es ging net anders, ich lauf in solchen Situationen immer davon, obwohl ich ja haargenau weiß, dass ich so keine Leute kennenlernen kann. Aber ich habs net mehr ausgehalten, meine Kollegin so vertraut mit ihrer besten Freundin und dann kamen noch ne Menge anderer Freundinnen dazu. Das war mir einfach zuviel. Meine Kollegin weiß übrigens nichts davon, dass ich niemanden habe, ich habs noch net fertig gebracht ihr das zu erzählen. Denn sie ist jmd mit einem riesigen Freundeskreis und ich... - nunja. Ich glaub aber, dass ich ihr nach der Aktion gestern unbedingt was sagen muss, sie denkt doch bestimmt ich hätt se net mehr alle. Naja wie gesagt, es war net das erste Mal, dass ich sowas gemacht hab, leider.

@ Salida:

Nein, ich mache keine Therapie, habe aber schon mal ernsthaft darüber nachgedacht. Als ich mich übers Internet darüber informieren wollte, wo ich sowas in meiner Stadt machen kann bin ich jedoch nicht fündig geworden und habs wieder auf Eis gelegt.

Glaub mir, ich weiß, dass ich so nicht weiterleben kann und vor allen Dingen auch nicht will. Ich habe die besten Jahre meiner Jugend schon verschenkt, denn das geht nun schon sei knapp drei Jahren so. Es fing alles so an: Ab der 7. Klasse hab ich mich mit meiner Ex-besten-Freundin angefreundet und es kam irgendwie so, dass wir in der Schule nix mehr gesagt haben, nicht mitgemacht haben. Wir galten als die "zwei Stummen". Wir waren unzertrennlich und so ging das bis zur 11. Klasse weiter, wobei sie sich dann auf Partys fixierte und dadurch Kontakt zu anderen bekam und ich nicht. Ich wollte nicht so auf Partys gehen, dass lag hauptsächlich mit meinem nicht-vorhandenen-Selbstbewusstsein zusammen. Damals steckte ich mitten in der Pubertät, hatte das Gesicht voller Pickel, ne Zahnspange und meine Freundin war natürlich genau das Gegenteil - super hübsch, beliebt. Aber auch das Allerletzte. Ich hab mich von ihr nur verarschen lassen, da könnte ich euch Geschichten erzählen aber das lass ich jetzt lieber. Wenn sie nicht gewesen wäre.... Nun ja, seit 2005 hab ich keinen Kontakt mhr mit ihr und das ist auch gut so. Habe dann im selben Jahr auch meinen Freund kennegelernt, er hat auch immer versucht mir zu helfen, mich mit zu seinen Freunden und auf Partys zu nehmen. Ab und zu ahb ichs - unter großem Protest - geschafft mitzugehen aber wohlgefühlt hab ich mich nie. Diese Hemmungen von früher sitzen immer noch iorgendwo in meinem Kopf, so als ob ich noch wie früher wäre. Aber so ist es nicht. Ich hab keine Zahnspange mehr und auch keine Pickel. Eigentlich fühl ich mich wohl, denn hässlich bin ich nun wirklich nicht. Das habe ich mir nur jahrelang eingeredet und mittlerweile kann ich nicht mehr normal mit Leuten sprechen. Ich weiß einfach nicht über was (ja das klingt becheuert aber es ist wirklich so), ich sitz vor ihnen und bekomm keinen Ton heraus, auch nicht wenn ichs natürlich gerne würde. Ich weiß einfach nicht, wie ich wieder normal werden kann, denn ich möchte so nicht mein ganzes Leben verbringen, wirklich nicht. Ich sitze so gut wie jedes Wochenende zuhause, habe keinen Anschluss. Oft verzweifel ich daran. Aber was soll ich denn machen? Es ist einfach gesagt zu sagen, geh mit deiner Kollegin weg etc., ich stell es mir auch immer einfach vor und male mir aus neue Leute kennenzulernen, doch die Realität sieht anders aus, nämlich knallhart und alles andere als rosig.
 
Hallo!
Ich weiss das es Tierheime gibt , bei denen man sich anmelden bzw. hingehen kann und kann dann gegen Vorlage des Personalausweises mit enem Hund dann spazieren gehen.
Für Leute wie Dich eben auch. Wenn du sagst da ist ein Tierheim in der Nähe. Du müsstest dann also auch keinen Hund kaufen.

Gruß
Frank
 
Hi Einfach_Traurig
Ich habe auch einen Hund und so ein Hund ist was tolles, wenn du traurig bist kannst du dich genauso an ihn lehnen. Es heißt nicht umsonst das ein Hund des Menschens bester Freund ist.
Diese treuen Vierbeiner gehen mit dir durch dick und dünn.
Das mit der Zeit, wenn ihr einen großen Garten habt könntest du vielleicht so eine Hundklappe einbauen, oder ihm ne Hundehütte bauen, sodass er rumtollen kann bis du nach Hause kommst und mit ihm gehst.
Oder geht das vielleicht das du in der Mittagspaude heimfährst und ihn rauslässt?
Also bei uns ist auch nich immer einer zu Haus, wir gehen morgends mit Aika und iich dann wenn ich heimkomme, danach wird gespielt und sie darf im Garten laufen und dann abends nochmal raus.
Oder wenn du keine Katzen magst wie wäre es mmit einem Kaninchen, Hamster, Chinchilla?
Liebe Grüße Julia
 
Das mit der Zeit, wenn ihr einen großen Garten habt könntest du vielleicht so eine Hundklappe einbauen, oder ihm ne Hundehütte bauen, sodass er rumtollen kann bis du nach Hause kommst und mit ihm gehst.
Oder geht das vielleicht das du in der Mittagspaude heimfährst und ihn rauslässt?

Es geht doch nicht nur ums "Gassi" gehen. Ein Hund braucht tagsüber Beschäftigung und kann nicht den ganzen Tag alleine gelassen werden.
Selbst wenn sie in der Mittagspause für 1 Std. nach Hause fährt, wäre das bei weitem nicht ausreichend. Ausserdem, ist sie noch so jung und weiss doch noch gar nicht was nach der Ausbildung kommt. Sie wird bestimmt nicht für immer zu Hause wohnen bleiben. Und dann, wohin mit dem Hund wenn sie arbeiten muss?

Die Idee mit dem Tierheim finde ich toll, haste da schon mal angerufen Einfach Traurig?

LG
Sommer
 
@sommerkind
Ich sehe das so: Wenn man einen Hund genug beschäftigt wenn man zu Hause ist, dann kann der auch mal länger allein bleiben, das klappt bei uns auch ganz gut. Klar tiere brauchen Beschäftigungen, aber die wollen genau wie wir Menschen auch mal ihre Ruhe haben.^^
 

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