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Hühnerhaltung verboten?

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Ein Hahn allein ist in der Tat Tierquälerei, da Hühner Schwarmvögel sind. Krähen wird er aber mit Hennen genauso, weil das einfach seine Natur ist, mit "Damen" in der Nähe wird er sich vielleicht erst recht ins Zeug legen, normale Hähne auf Bauernhöfen fangen schon ab drei Uhr früh mit dem regelmäßigen Krähen an, die warten nicht bis 8 Uhr. Wenn seine Behinderungen nicht gerade angeboren, sondern durch schädliche Haltung als Jungtier entstanden sind, könntest Du ihn evtl. an einen Kleintierhalter mit Seidenhühnern im Gehege abgeben, als geliehenen Zuchthahn. Erkundige Dich nach Geflügelzüchtervereinen in Deiner Umgebung, ob da jemand Platz (und Hennen) für ihn hat.
 

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Gast X

Aktives Mitglied
Der Hahn kräht mit dem Sonnenaufgang (normalerweise) daher wundert es mich auch, dass der Hahn jetzt erst um 8 Uhr kräht.
Ich würde im Tierheim nachfragen, manche haben dort auch Hühner (einfach mal nach den Tierheimen in der Nähe googeln) . Dann kann der Hahn mit Hühnern leben und Du kannst ihn auch noch besuchen.
 
G

Gelöscht 54649

Gast
Ich denke auch, dass eine Alleinhaltung nicht gut für das Tier ist und der Kontakt zu Euch ist nur "besser als nichts".
Dauerkrähende Hähne kenne ich nur in zwei Zusammenhängen: andere Hähne in der Nähe, mit denen rivalisiert wird und Verhaltensstörung.
Ich denke, Du solltest jemanden suchen, der Hühner artgerecht hält und gerade einen Hahn braucht und das Tier dort vergesellschaften.

Dass das für Dich hart ist, weil Du das Tier gesundgepflegt hast und magst, kann ich sehr gut verstehen.
Ich leide auch unter chronischen Depressionen, seit mittlerweile über 30 Jahren. Und es kann Halt und Struktur geben, sich um ein Tier zu kümmern.
Du kannst dem Hahn aber kein artgerechtes Leben bieten (ich glaube, wenn Du jetzt 'ne Hühnerherde dazu anschaffst, laufen Deine Nachbarn Amok!) und deshalb kann der nicht mehr Dein Strukturgeber sein.
Da musst Du andere Wege finden. Möglichst ohne Lebewesen als Krücke.
 

CompletelyLost

Mitglied
@CompletelyLost: So ein Kaliber haben wir hier in der Nähe (zum Glück nicht im Haus) auch und auch frage mich auch ständig, wie wohl die Nachbarn das aushalten. Denn sowas - und das sage ich als Hundehalterin! - ist echt unerträglich und ich fühle da komplett mit dir.
Und man muss es nicht ertragen, denn das ist einem Hund sehr rasch abzugewöhnen mit dem sog. "Welpenknuff".
Sprich mit den Leuten - das musst du nicht hinnehmen!
Ich habe mal ausgekundet wo diese Leute wohnen. Sagen wir mal, ein Gespräch hat da wenig gebracht. Leider.

Wie man das ertragen kann ist mir auch ein Rätsel. Ist euer Fall denn wenigstens erträglich weit genug weg?
 

CompletelyLost

Mitglied
Sollen sich Anwälte und Gerichte auch noch mit einem Hahn befassen? Weißt Du, irgendwann, wenn es allen auf den Keks geht, wird das Arme Tier verendet auf dem Boden liegen, vergiftet, kaputtgeschlagen, was auch immer, wenn alle das Tier hassen. Ich würde jemanden suchen, Bauern oder so, der das Tier bei sich aufnimmt. Guck mal im Telefonbuch, ob es Bauernhöfe im Umkreis gibt. Ein Nachbar hatte früher einen Hasen, der irgendwelche Spinner aufgeregt hatte. Eines Tages schreiten die Kinder wie verrückt, der Hase lag ohne Kopf im Gehege. Die Kinder standen unter Schock. Es gibt irre Menschen da draußen, wie gesagt, versuch das Problem anderweitig zu lösen.

Du mußt auch die Leute verstehen. Es fängt jetzt ganz harmlos mit einem Hahn an, der nächste hält 3 Hunde, die den ganzen Tag kläffen, ein anderer fängt mit der Imkerei an oder es werden Insektenhotels aufgehangen. Irgendwo muß es auch grenzen geben. Katzen finden viele Leute auch ganz toll. Blöderweise klettert neuerdings nachbars Katze auf die Autos und zerkratzt den Lack, auch ganz toll. Wenns nach mir ginge, wären Hunde und Katzen in Mehrfamilienhäusern verboten. Bei uns im Gebäude hat jede Wohnung einen Wirtschaftsraum. Viele machen sich dann die Hunde oder Katzentoilette in diesen. Seitdem stinkt der Kanal wie Sau, weil das nicht dafür vorgesehen ist. Ich gehe dann immer bei DM, kaufe mir ein 10er Pack Listerine und Duftperlen und kippe das Zeugs in den Abfluss, damit man sich im Waschraum überhaupt aufhalten kann. Ein Haustier wird hierzulande ohnehin besser behandelt als so manches Kind. Wenn ich mir angucke, wieviel Streicheleinheiten so manches Pferd bekommt. So nett bin ich im ganzen Leben nicht behandelt worden. An meinem kleinen Vorgarten habe ich auch keine Freude wegen den ganzen Hundebesitzern. Entweder scheissen oder pinkeln mir die Viecher rein, dass jede Pflanze verendet oder mein Rasenmäher voll Kacke ist. Oder man legt mir die Kackbeutel zum Entsorgen hin. Ein Schild, was ich extra aufgestellt habe, hier nicht, wurde mir mit Kacke beschmiert. So verständnisvoll sind hier die Hundebesitzer.
Ich finde auch, dass viele Tierliebe mit Rücksichtslosigkeit verwechseln. Ein Haustier ist ja im Grunde eine Art Hobby. Es dient keinem Zweck, außer Gesellschaft und dass sich die Besitzer daran erfreuen. Ist ja auch ok. Aber das darf andere nicht negativ beeinflussen etc. pp. Gerade bei Krach und Gerüchen haben Menschen ein Vorrecht vor dem Tier. Meine Meinung.

Das mit den Streicheleinheiten, auch da bin ich ganz bei dir.... :(
 

Fabienne

Mitglied
Egal ob es eine Eigentumswohnung mit Garten ist - Hühnerhaltung muss von der Gemeinde erlaubt bzw. genehmigt sein. Ist es untersagt, ist es untersagt.
Da geht dann auch der Hahn nicht einfach mal als Katze durch ;)

Zudem ist es leider wahr: die Haltung ist nicht optimal. Natürlich werden Tiere sehr menschenbezogen und entsprechend zahm. Allerdings kann ich mein Pferd auch nicht ins Wohnzimmer stellen, auch wenn mir danach ist.

Ein Hahn - oder Hühner - sind nun einmal Nutztiere, keine Haustiere. Und jede Gemeinde und jeder Richter, wird da nicht anders entscheiden....

Ich würde einen guten Platz suchen bzw. ihn vermitteln zu bereits vorhandenen Tieren. Einfach wo du sicher sein kannst, dass er es gut hat.

Und bezüglich der Depression: es gibt so viele nette Katzen, Hunde und Kleintiere im Tierheim, die absolut dankbar wären, für ein tolles Zuhause..... und die bei den Nachbarn keinen Ärger herauf beschwören ;)
 
G

Gelöscht 114478

Gast
Bei mir wäre das ein Elefant!
Ein Tier lindert nichts, wie auch?
Dann wären ja Depressionen kein Problem mehr, die Kasse zahlt jedem ...eins, geheilt:
Mit einem Hund >müsstest du ja noch raus aus der Bude, so bist du den ganzen Tag drin, nicht gut.
Heilen kann nur der eigene Körper, die Seele und der Geist.
Andere >Menschen können dazu helfen.
Aktiviere deine Selbstheilungskräfte! Du kannst sehr viel selbst für dein Gesundwerden tun.

Ein Tier lindert in deinen Augen nichts? Menschen aber schon?
Menschen sind es, die mich ins emotionale Aus getrieben haben und nur mein Hund verhindert den endgültigen Schritt ins Aus.
Tiere lindern also nichts....? :unsure:
Oh doch, Tiere sind oft die besten Seelentröster!
 
S

SoNicht

Gast
Ein Tier lindert in deinen Augen nichts? Menschen aber schon?
Menschen sind es, die mich ins emotionale Aus getrieben haben und nur mein Hund verhindert den endgültigen Schritt ins Aus.
Tiere lindern also nichts....? :unsure:
Oh doch, Tiere sind oft die besten Seelentröster!
Weder Tier noch Mensch lindern was. wen du es nicht zulässt!
Du hast dich treiben lassen, nicht widersprochen, das brauchst du ja beim Tier nicht.
Tiere lassen sich benutzen, Menschen nicht!
Die kannst du nicht ins Tierheim geben ,wenn du die nicht mehr willst....
Wenn es dir hilft, ist das doch gut.
Die Vergangenheit ist vorbei, warum hängst du da noch so dran und machst dir das Leben damit zu Hölle?
 

dr.superman

Aktives Mitglied
sind hühner nicht nutztiere und dürfen deswegen im reinen wohngebiet gar nicht gehalten werden?
alleine, dass dein nachbar chon merkt, dass der hahn das ist zeigt doch, dass der zu auffällig ist.
und klar gehören hühner eigentlich in gemeinschaft,
wobei das bei dem wahrscheinlih wirklich durch ist, denn vögel werden geprägt und er ist nicht auf andere vögel geprägt.... konrad lorenz hat es ja auch bewiesen und jeder hat wohl im biounterricht das video gesehen, bei dem ein hühnerküken einen fußball als mutter angenommen hat.....
habe schon vögel jeglicher art erlebt die von menschen groß gezogen worden sind und hinterher richtig angst vor artgenossen hatten. den aspekt kannst du wohl vernachlässigen.....
 

Sofakissen

Aktives Mitglied
Ich würde ebenfalls wirklich Hühner dazu kaufen. Es ist gut möglich, dass er nur nach Artgenossen schreit. Ich hatte auch mal 2 Wochen einen einsamen kleinen Hahn. Er gehörte einer Freundin und hatte sich derart schlecht mit ihren restlichen Tieren vertragen, dass buchstäblich Blut floss. Weil er ihr Liebling war und ich bei meinem elterlichen Zweitwohnsitz viel Platz (und sogar noch einen alten Hühnerstall) hatte, habe ich ihn halt mitgenommen ehe sie ihn verkauft und er dort dann im Topf landet. Da es ein Bauerndorf ist und jeder hier so sein Nutzvieh hat war das rechtlich jetzt auch kein Problem.

Ergebnis: das Vieh krähte den ganzen Tag. Nach einer Woche drohten die Nachbarn (zurecht) dass es bei ihnen bald frisches Hähnchen zu Mittag gäbe wenn das nicht bald abgestellt wird. Wir haben dann ein paar Hühner dazugekauft und danach war buchstäblich Ruhe im Stall. So viel Ruhe dass die Nachbar sogar besorgt rüber kamen von wegen der Kleine würde doch noch leben, so ernst wäre das mit dem Topf nicht gemeint gewesen.

Aber er wollte halt einfach nicht alleine sein... jetzt sieht man ihn friedlich zwischen den Hühnern durch den Garten streifen.
 

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