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homeschooling- wie erfolgreich?

AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Da hier alle Schulen geschlossen haben wegen Corona sind wir aufs home schooling angewiesen.
Ich hab im Babystress allerdings nicht die Kapazitäten zu beaufsichtigen, ob meine Kinder auch brav alle Aufgaben erfüllen.
Am Freitag fiel schon die Schule aus und es ist alles andere als schön, die Kinder jedes Mal an den Wohnzimmertisch zu zitieren, damit sie dort stundenlang Mathe, Deutsch oder Englisch machen.
Ich weiß echt nicht wie das laufen soll für die kommenden 2 Wochen.
Sie haben einen Plan, aber ich merke, dass sich gerade mein Sohn ständig ablenkt.
Das Wohnzimmer ist eben kein Klassenzimmer. Da ruft mal wer an, dann kommt mein Mann nach Hause, dann gibt es anderwertig Ablenkung. Allein in seinem Zimmer lenkt er sich noch mehr ab.

Mit viel maulen bekomme ich meine Kids zwar noch dazu, dass sie das Nötigste erledigen, aber ich kenne Freunde meiner Kinder, da gehen die Eltern auf Arbeit und die Kids spielen den ganzen Tag fortnite und andere Spiele.
Das Problem ist, dass viele gar keinen Computer haben.

Mag sich hier jemand mit mir austauschen? Wie haltet ihr das als Mütter in Zeiten von Corona?
 
Wie alt sind denn die Kinder?
Meine Tochter steckt im Abitur, die Lehrer wurden von der Schließung überrollt, sie hat einfach keinen Unterricht mehr. Sie kann schauen, wie sie dich vorbereitet. Keine Aufgaben, nichts. Wenn man so ein Abi machen kann, braucht man keine Schule. Dann reichen Bücher.
Dir rate ich zur Gelassenheit,bei euch geht die Welt nicht unter, wenn es nicht so klappt mit den Aufgaben.
 
Einfach cool bleiben und die Kinder machen lassen. Sie werden nichts versäumen, da sie Teil eines großen ganzen sind und eben nicht alleine in der Situation.
Und auch den jungen Leuten die vorm Abitur stehen wird wohl eher nicht abverlangt, dass sie unter den Umständen ohne Lernstoff von Seiten der Schule das Abi mal eben so wuppen. Da wird es Möglichkeiten geben, die müssen jetzt einfach entwickelt werden. Die Lehrer haben zwar derzeit keinen Frontalunterricht, aber die Köpfe arbeiten ja weiter. Und dann wird es Möglichkeiten geben das zu kommunizieren. Und gerade Abiturienten sollten soweit in der Lage sein, selbständig was zu erarbeiten, wenn sie die nötigen Mittel dazu bekommen. Und ich denke, das wird so kommen.
 
Ja, hier auch. Und eine ähnliche Frage habe ích mir auch gestellt. Nur vor etwas anderem Hintergrund:
Hier leben sehr viele Kinder aus Migrantenhintergrund. Deren Eltern so gut wie kein Deutsch sprechen.

WIE bitte sollen diese dann ihren Kiddies bei den Hausaufgaben helfen???? Da ist eine Organisationslücke, die dringend gefüllt werden muss!
 
Die Kinder stehen via Internet mit ihren Lehrern in Kontakt.
Hausaufgaben werden auch auf diesem Weg kontrolliert.

Dass Kinder aus "Migrantenfamilien" generell nicht so viel häusliche Förderung in Deutsch erhalten, ist nicht erst seit Corona so.
 
Die Kinder stehen via Internet mit ihren Lehrern in Kontakt.
Hausaufgaben werden auch auf diesem Weg kontrolliert.

Dass Kinder aus "Migrantenfamilien" generell nicht so viel häusliche Förderung in Deutsch erhalten, ist nicht erst seit Corona so.



Etliche haben hier nicht einmal Internet.....😱
 
Ja, hier auch. Und eine ähnliche Frage habe ích mir auch gestellt. Nur vor etwas anderem Hintergrund:
Hier leben sehr viele Kinder aus Migrantenhintergrund. Deren Eltern so gut wie kein Deutsch sprechen.

WIE bitte sollen diese dann ihren Kiddies bei den Hausaufgaben helfen???? Da ist eine Organisationslücke, die dringend gefüllt werden muss!

Ich habe meinen Nachbarskindern Unterstützung angeboten, aber nicht persönlich, sondern notfalls über Skype.

Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. Es ist wie immer halt. 😉
 
Internet und Aufgaben? 😕
Schön wärs.
In der Klasse meines Sohnes haben das viele Kinder gar nicht, weil die Eltern kein Geld dafür haben.

Bei uns lief das so, dass die Lehrer wohl Hals über Kopf irgendwelche Aufgaben zusammen gestellt haben und meine Kinder Listen ausgehändigt bekommen haben.
Vieles war sehr diffus. Teilweise mit Lehrinhalten, die nicht mal behandelt wurden.

Ich kann jetzt hier nebenbei noch schauen, wie ich die alkoholische Gärung erkläre. Von Mathe wollen wir lieber gar nicht erst reden.

Für meinen Grundschüler geht das noch (wenn er sich mal konzentrieren kann), aber meine große Tochter hat da echt zu kämpfen.
Die muss sich jetzt ganze Kapitel komplett selbst aneignen und wie gesagt bin ich nebenbei noch im Babystress. Ich kann mich da nicht 5 Stunden pro Tag mit den Kindern hin setzen.

Und da geht das bei uns noch.
Mein Sohn erzählt, dass sein Freund den ganzen Tag vorm PC abgeparkt wird oder Serien schaut.

Da schaut keiner, weil ja beide Eltern arbeiten. Omas gibt es nicht. Ich überlege schon, ob ich ihn mit her hole, aber das Kind 5 Stunden zu verpflichten irgendwas auszuarbeiten kann und darf ich da ja nicht.
Was sollen die Eltern auch machen, wenn sie arbeiten müssen?
Ich gebe den Lehrern da keine Schuld. Sie haben ja die Anweisung von oben, aber schön ist eben anders.
 

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