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Hohe Schulden bei Krankenkasse

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich würde dir auch zu einer Beratung wegen Privatinsolvenz raten. Die ist in 3 Jahren erledigt. Und dann kannst du unvorbelastet erneut durchstarten.

Such das Gespräch mit der Personalabteilung deines AG. Du wirst dort sicherlich nicht der Erste und nicht der Letzte sein, mit dieser Problematik. Ich drück dir die Daumen, dass du den ganzen Mist bald hinter dir lassen kannst!
 
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Re: Hohe Schulden bei Krankenkasse
Worauf spielst Du an? Hohe Schulden, Pfändung... erstmal brauchst Du bei deiner Bank ein P-Konto. Es ist ein Pfändungsscgutzkonto. Es kann dort gepfändet werden, bis auf einen Sockelbetrag von 1330€ monatlich, die dir bleiben.
Wir haben eine Versicherungspflicht, die Beiträge müssen gezahlt werden (finde ich grundsätzlich auch richtig). Da gibt es kein entkommen.

Der Ablauf ist
-Rechnungen wurden trotz Mahnungen nicht gezahlt.
-Es wurde keine Ratenzahlung vereinbart.
-Es liegt ein vollstreckbarer Titel vor und der wurde postalisch zugestellt.
-Lohnpfändungen sind nur bis zur Pfändungsfreigrenze möglich.

Zahl halt die Schulden ab, die müssen eh gezahlt werden.
Ich spiele darauf an, dass ich theoretisch nicht beitragspflichtig gewesen wäre, weil ich kein Einkommen hatte. Deshalb die Frage, ob man da rückwirkend irgendwas machen kann
 
Ich würde dir auch zu einer Beratung wegen Privatinsolvenz raten. Die ist in 3 Jahren erledigt. Und dann kannst du unvorbelastet erneut durchstarten.

Such das Gespräch mit der Personalabteilung deines AG. Du wirst dort sicherlich nicht der Erste und nicht der Letzte sein, mit dieser Problematik. Ich drück dir die Daumen, dass du den ganzen Mist bald hinter dir lassen kannst!
Also mit Lohnpfändung hab ich ausgerechnet, dass der Betrag in ca. 20 Monaten abbezahlt ist. Aber ich hab echt Angst, dass der neue, schöne Job dann weg ist, er ist halt auch nur auf 2 Jahre befristet :/
 
Ich spiele darauf an, dass ich theoretisch nicht beitragspflichtig gewesen wäre, weil ich kein Einkommen hatte. Deshalb die Frage, ob man da rückwirkend irgendwas machen kann

Theoretisch kann die Krankenkasse bei einem Härtefall mindestens einen Teil der Schuld erlassen. Praktisch passiert das ohne Druck der einen oder anderen Form eher selten.

Wie gesagt, lass dich beraten bei der Schuldnerberatung. Es gibt auch Anwälte, die auf Schuldenbereinigung spezialisiert sind (Dienstleistungen durch Anwälte sind aber kostenpflichtig)
 
Also mit Lohnpfändung hab ich ausgerechnet, dass der Betrag in ca. 20 Monaten abbezahlt ist. Aber ich hab echt Angst, dass der neue, schöne Job dann weg ist, er ist halt auch nur auf 2 Jahre befristet :/
Dein AG hätte vermutlich ein Problem, die Pfändungen als Verstoß gegen deine Arbeitnehmerverpflichtungen zu werten und damit als Kündigungsgrund anzuführen.
Dazu käme, dass er den "Kündigungsgrund" bereits nach der ersten Pfändung anführen müsste aber nicht erst in zwei Jahren...
 
Dein AG hätte vermutlich ein Problem, die Pfändungen als Verstoß gegen deine Arbeitnehmerverpflichtungen zu werten und damit als Kündigungsgrund anzuführen.
Dazu käme, dass er den "Kündigungsgrund" bereits nach der ersten Pfändung anführen müsste aber nicht erst in zwei Jahren...
Naja, bin ja erstmal in der Probezeit, da braucht es keinen Grund. Und nach zwei Jahren läuft der Vertrag erstmal aus und ich brauche eine Verlängerung
 
Also mit Lohnpfändung hab ich ausgerechnet, dass der Betrag in ca. 20 Monaten abbezahlt ist. Aber ich hab echt Angst, dass der neue, schöne Job dann weg ist, er ist halt auch nur auf 2 Jahre befristet :/

Dann hat die KK auch keinen Grund sich auf einen Vergleich einzulassen.
Sprich mit deinem Arbeitgeber, erkläre die Situation und mach eine Ratenzahlung mit der KK aus, die dem entspricht, was sie pfänden können.
 
Ich spiele darauf an, dass ich theoretisch nicht beitragspflichtig gewesen wäre, weil ich kein Einkommen hatte.
Klar bist Du beitragspflichtig, nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch. Auch ohne Einkommen, es sei denn Famlilienversichert (z.B. bei deiner Frau).
Selbst wenn Du in der Zeit keine KK-Karte hattest und nicht beim Doc warst, Du warst beitragspflichtig. Als freiwilliges Mitglied mit dem Mindestbeitrag.

Der Sinn dahinter ist ganz einfach. Man will vermeiden, dass einzelne sich nur Versichern, wenn sie krank sind. Eine Solidargemeinschaft lebt davon, dass alle einzahlen.
 
Sobald du ein Aktenzeichen des HZA hast, wird sich ein Mitarbeiter finden lassen, der den vorgang bearbeitet, denn ohne Aktenzeichen bist Du nicht registriert.
Also versuchst Du , einen termin dort zu bekommen oder mit angebotenen Kontaktmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen, wer genau für die einzutreibende Summe verantwortlich ist.
Damit meine ich, dass entweder die Krankenkasse noch Verhandlungsspielraum eröffnet oder eben das HZA.
Diesen Verhandlungsspielraum solltest Du dann nutzen um zu einem für dich akzeptablen Ergebnis zu kommen.
Alternativ bleibt sonst ja nur der Rechtsweg, dessen Finanzierung du abklären müsstest.
 
Sobald du ein Aktenzeichen des HZA hast, wird sich ein Mitarbeiter finden lassen, der den vorgang bearbeitet, denn ohne Aktenzeichen bist Du nicht registriert.
Also versuchst Du , einen termin dort zu bekommen oder mit angebotenen Kontaktmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen, wer genau für die einzutreibende Summe verantwortlich ist.
Damit meine ich, dass entweder die Krankenkasse noch Verhandlungsspielraum eröffnet oder eben das HZA.
Diesen Verhandlungsspielraum solltest Du dann nutzen um zu einem für dich akzeptablen Ergebnis zu kommen.
Alternativ bleibt sonst ja nur der Rechtsweg, dessen Finanzierung du abklären müsstest.
Das HZA habe ich bereits kontaktiert, mit dem Ergebnis, dass sie jemanden für eine Sachpfändung vorbeischicken wollten aber mir auch keine Ratenzahlung anbieten konnten. Die Krankenkasse stellt sich leider quer und verweist auf das HZA.
 
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