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Hoffnungslosigkeit vor stationärer Kur

  • Starter*in Starter*in DET6488
  • Datum Start Datum Start
Meine Interessen kann man in keine berufliche Ecke stellen.

Für Computer interresiere ich mich, habe aber keinerlei Vorkenntnisse im programmieren.

Ich würde schon gerne was soziales machen, bin aber in Sprachen und dem Satzbau nicht so gut. Ich kann auch schlecht aus einem Text das Wesentliche herausholen. Also zusammenfassen auf die wichtigsten Punkte fällt mir schwer.

In Mathe und Physik bin ich bei den Noten eher bei 3 als bei zwei. Wenns komliziert wird hab ich schwierigkeiten alles in meinem Kopf zu überblicken. Naturwissen schaften sind also auch schwierig wel man für ein Studium schon eine eins Komma braucht.

Zur Feuerwehr zu gehen könnte ich mir auch Vorstellen (Berufsmäßig), ich war aber nie in einer freiwilligen und ob mir Schichtarbeit leigt da bin ich mir auch nicht so sicher. (Wenn ich eh schon wenig Kontakte habe wird es mit Schichtarbeit noch schwieriger)

Ich hätte auch gerne einen Büro Job aber reden wird nie meine stärke sein. Präsentieren kann ich nicht, in solchen dingen hatte ich in der Schule oft 4 (ausreichend). Mit leuten reden oh Gott 😕

So nur mal zu meinen Beruflichen interressen

Segeln, Angeln wär da noch aber das macht man nicht so in meinem alter. Fußball würd ich gerne bin aber nicht so gut drin. Volleyball geht schon besser, es ist aber oft zufall wo der Ball hinfliegt. Ich kann es also weiterhin nur in der Freizeitgruppe Gruppe spieln wie bisher. (Bevor die Frage komm ich da bin da auch etwas verschwiegen)

😕Wenn euch das genze zu jämmerlich vorkommt ich wollte nur mal zeigen wie schwierig das ist. In Dingen die ich genre mache bin ich oft nicht so gut drin und ich brauch einfach halt auch sehr oft doppelt so lange als andere um etwas zu lernen als andere. Vieles muss man mir 5 mal erklären. Das spielt auch hier im Forum eine Rolle, ich muss vielles zig mal hören bis ich es umsetzen kann.......

Wenn ich mal was richtig drauf hab kann ich es präzise und fehlerfrei machen. Nur bis ich es richtig drauf hab mache ich viele Fehler und von anderen ist oft viel Geduld notwendig. Dass, Geduld bei dem heutigen Kostedruck keiner hat brauch ich euch ja nicht sagen.

LG det
 
Hallo Det,
versuche einmal deine Qualifikationen nicht schlechter zu machen als sie "angeblich" sind.

Wenn ich dabei mal an mich denke, ich bin kognitiv auch nicht grad die Hellste, habe Schwierigkeiten mir über längere Zeit etwas zu merken. Beim Lesen muss ich manche Sätze mehrmals lesen um sie inhaltlich zu verstehen. Aber ich kann deswegen nicht sagen, dass ich "dumm" sei.
Ich hatte bis vor 5 Jahren Angst mich einer beruflichen Veränderung zu stellen, da ich mir nicht vorstellen konnte noch einmal die Schulbank zu drücken. Angefangen hatte ich dann erstmal mit VHS (aber nur zufällig). Da hatte ich erstmal wieder den Zugang der schulischen Situation. Danach habe ich mich durch ein Praktikum mit meinem neuen Beruf vertraut gemacht (konnte schauen, ob es meinen Interessen entspricht). Wenn ich schon damals meinen schulischen Qualifikationen nachgegangen wäre, hätte ich nie das Praktikum angetreten. Da ich im Praktikum merkte, dass ich meine Hobbies, in diesen Beruf einbinden kann, hatte es mich wiederum motiviert es wenigstens mal auszuprobieren und die Ausbildung anzufangen.
Jetzt bin ich kurz vorm Ende, ich habe gemerkt, das es schwierig ist lange über den Büchern zu sitzen und zu lesen. Ich habe dann nach Strategien gesucht, wie ich mein "Problem" umgehen könnte. Ich habe es dann so gemacht, dass ich Abschnitt für Abschnitt in dem Text mir eine kurze Zusammenfassung überlegt habe und dann stichpunktartig am PC oder auf Papier aufgeschrieben. Schon konnte ich es mir doch besser einprägen. Was die Merkfähigkeit angeht, habe ich Karteikarten angelegt und immer wieder angeschaut (kann auch schon sehr hilfreich sein). Sicher war ich auch immer mal etwas faul und es bestand auch teilweise die Überlegung es doch zu lassen. Da habe ich dann gesagt, wenn ich es schon einmal angefangen habe, werde ich es auch zu Ende bringen (nur um den Anderen zu zeigen, dass ich etwas aushalten kann). Da war es mir dann auch egal ob erfolgreich oder nicht.

Mein Erfolg ist, dass es bis zum Ende durchgehalten habe.

Achja noch eins, ich habe vor 15 Jahren ja auch mit Depressionen zu kämpfen gehabt. Mir hatte man damals einen "Beruf" aufgezwungen. Ich musste damals eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen. Da ich Epileptiker bin hatte man mir vorgeschrieben einen Beruf "im Sitzen" auszuüben. Das hatte mich auch nochmal in die Tiefe gerissen. Dann noch Mobbing in der Schule macht einen auch fertig ohne Ende.
Diese Ausbildung hatte ich abgeschlossen und danach bin ich woandershin gezogen und habe komplett neu angefangen (Freunde, Arbeit, soziales Umfeld). Hier wussten viele nicht von meinen Problemen. Als ich merkte, dass sie mir etwas zutrauen, dass ich doch etwas kann (wenn auch nicht perfekt) habe ich den anderen gesagt, was mein Problem sei (Epilepsie). Da wurde es mir bewusst, dass ich auch etwas kann. Dies stärkte mein Selbstbewusstsein und ich hatte nur gelegentlich mal depressive Phasen.
Jetzt habe ich seit über 10 Jahren keine Depressionen mehr.

Merke dir eins: "Leben heißt Veränderung und verändern tun wir uns doch Alle!" Nur die Art der Veränderung hat jeder selbst in der Hand.
Damit wollte ich nur sagen, es hängt nicht alles von qualifiziert oder nicht qualifiziert ab, sondern ob man es will oder nicht.
LG trinchen
 
Ich kann nichts "besonders" gut. Man schein ja in der heutigen Zeit nichts Wert zu sein wenn man keine Leistung bringt.
So interprätiere ich dir Rückmeldungen die ich bekommen habe als ich arbeitete.

Danke für den Beitrag
 
Wenn man dir sagt, du kannst etwas nicht "besonders" gut, kann man viel interpretieren.
Man kann es so sehen, "ich bin nicht gut, weil die anderen besser sind". Man kann es aber auch anders sehen, "ich bin zwar nicht perfekt, aber ich habe trotzdem was geschafft".
Ich habe in den letzten 10 Jahren meine Einstellung so verändert, dass ich mir nicht mehr von anderen Leuten sagen lasse "das hast du gut oder schlecht gemacht". Vor allem wenn es Leute sind die es nicht selbst gesehen/erlebt haben, was ich getan habe.
Interpretation ist eine "gefährliche" Sache, da auf diese Weise viele falsche Informationen/Gerüchte oder ähnliches entstehen kann.
Versuche bei der nächsten "Beurteilung" mal direkt zu hinterfragen, was gut bzw. schlecht war. So weißt du dann wirklich was gemeint ist und du machst keine Fehlinterpretation.
Ich weiß, dass Nachfragen schwierig sein kann, es kostet Überwindung. Wenn du dich aber einmal überwunden hast, fällt es nach und nach leichter.
LG trinchen
 
Det, ich glaube für die Berufswahl sind vor allem die Interessen entscheidend und nicht, ob man Vorkenntnisse hat. Ich bin kaufmännischer Angestellter, kalkuliere Verkaufspreise, etc und das trotz eines Abi-Schnitts von 3,5 mit 1 beschissenen Punkt (also ´ner 5- in Mathe), also…🙄

Wenn du dich also für die IT Ecke interessierst, dann bewirb dich doch einfach. Und wenn du nun doch einen kleinen Vorsprung vor anderen Bewerbern haben möchtest, mach einen VHS Kurs oder so was – schaden kann das nicht. Aber lass dich nicht von deinem Berufswunsch abhalten nur weil du keine detaillierten Vorkenntnisse hast.

Das gleiche gilt für die Feuerwehr. Warum denn nicht? Ich weiß zwar jetzt nicht, wie das Anforderungsprofil dort aussieht, aber versuche es doch einfach mal und denke nicht immer an evtl. schwierige Voraussetzungen dort. Nicht ewig Grübeln und Gründe suchen, sich NICHT zu bewerben, sondern bewerben.

Ich arbeite, wie gesagt, in einem Büro und muss nix präsentieren. Das hängt wohl ehr vom genauen Berufsbild ab. Beruflich quassle ich eigentlich total gerne, vor allem in Englisch. Da verkaufe ich sogar Kühlschränke an die Eskimos oder Pelzmäntel an Schwarzafrikaner. 😀

Suche nicht immerzu nach Ausreden und mach dich nicht immer so klein. Ich muss auch vieles 8-mal lesen bevor ich es geschnallt habe, na und? Du willst ja (d)einen Job erstmal erlernen und ihn nicht sofort ausüben…also sei nicht ewig so hart zu dir sondern gib dir mal ´nen Ruck…😉
 
Englisch kann ich fast nicht besonders ich kann es kaum sprechen.

Vorgesetzte sagen leider nicht: Ich bin der Meinung Herr xy sie haben etwas flasch gemacht, versuchen Sie es besser zu machen.

Vorgesetste sagen es eher: Schreihend oder im lauten Tonfall ab besten noch vor allen anderen, die meisten Führungskräfte sind
schlechte Führungskräfte. Sie rechen einem gleich vor welchen Schaden man durch seinen Fehler bei der Firma verusacht hat. Sie haben mich wie ein kleines Kind behandelt, erklärten mir Dinge nicht, sagen immer ich müsste es normalerweise können, drohen es der nächst höheren Stelle zu melden. Auch drohen SIe immer indirekt mit Kündigung. Es weren moralische Werte zu arbeit vermittelt die man angeblich nicht hat. Man soll immer voll da sein volle Leistung bringen alles andere sei untragbar. Ich hab so den Eindruck es wird Erwarte dass die Arbeit der Mittelpunkt des lebens ist. Ich bekomme nur mal schwere psychische Probleme wenn mich jemand Tag für Tag bis ins kleinste detail kontrolliert und an mir rumnörgelt. ich habe keine Probleme mit Kritik aber damit wenn man mich persönlich angreift mit meiner exsistenz droht und rüber kommen lässt ich sei nix wert.

Ich hab rießig schiss wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Dieses Ewige kontrollieren und absuchen nach meinen Fehlern macht mich fertig.

+++
Übringens reden ohne zu denken hat diese Woche schon ganz gut funktioniert. Probleme habe ich wen jemand dazu kommt den ich nicht kenne.
 
Das Arbeitsleben ist nunmal kein Pappenstiel, aber auch hier kannst du mal wieder nicht von deinen negativen Erfahrungen auf alle schließen. Mein Chef ist auch ein /&%$§" aber er lässt uns zumindest in Ruhe (weil er nämlich selbst stinkfaul ist...) und Kritik - ob berechtigt oder nicht - gibt es nur unter 4 Augen.

Du musst ja außerdem keinen Bürojob antreten, in dem du ständig kommunizieren und sprechen musst.

Was ist mit Pflegeberufen? Jetzt lach nicht, aber vielleicht Tiermedizin oder sowas? Da hast du vermutlich weniger mit Menschen zu tun und brauchst auch kein Englisch um jeden Preis (denke ich...)!
 
Pflegeberufe sind nichts für mich. Ich will schon einen Job machen der meinem Bildungsnivau entspricht.
Meine Elektriker kollegen waren mir zu oberflächlich. Ich will auch mal über sachen sprechen für die es Hintergrundwissen bracht. (Politik, aktuelles Weltgeschehen)
Ich will nicht (nur) mit Leuten zu tun haben die nicht wissen an welchen Fluss Frankfurt-Oder liegt.
 
Hallo DET

Ich habe selbst vor 2 Jahren eine stationäre Kur gemacht aus den selben gründen + suizidgefahr und svv.

Ich dachte Anfangs auch das er mir nichts bringen würde, aber im gegenteil, es hat mir sehr viel gebracht so das meine depressionen weg gegangen sind.
Wenn ich die möglichkeit hätte würde ich es auch jederzeit wieder machen weil es mir super geholfen hat!

Hab keine Angst davor, ich kenne viele die davor Hoffnungsloswaren und danach begeistert waren.

Lg Emy
 

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