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Hoffen, dass auf der anderen Seite etwas ist?

Wenn man sich stetig verändert, wer ist man dann in zwanzig Jahren und was passiert in diesen zwanzig Jahren mit dem Toten? Erlebt er auch eine Veränderung? Sieht man sich dann wieder, aber hat sich "auseinander gelebt"?
Der Gedanke erschien mir am Anfang ziemlich abstoßend. aber irgendwie ist da schon etwas dran...
Meiner Meinung nach ist da gar nichts dran. Null. In unserem innersten Kern, unserer Seele, bleiben wir immer dieselben. Sogar mein Transkind ist im innersten Kern immer noch derselbe, der er immer war. Und danach gibt es so etwas wie „Zeit“ eh nicht mehr.
 
Das Thema "Tod" ist für uns etwas, was wir alle sehr weit wegschieben.
Ich selbst empfinde den Tod als nichts Schlimmes. Natürlich empfinde ich Trauer beim Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres. Doch für mich gehört der Tod dazu, er kann auch eine Erlösung sein.
Der Tod zeigt uns auch wie kostbar das Leben ist, wie kostbar die Zeit ist die wir zur Verfügung haben.

So lange wir leben, sollten wir die Chance für das Leben nutzen. Für das hier und jetzt.
Dem kann ich nur zustimmen.
 
Wenn wir uns in zehn, zwanzig, oder wie viel auch immer Jahren treffen, was passiert dann bei einem Wiedersehen? Haben wir uns verändert?
Ich denke nicht, dass unsere Vorstellung von linearer Zeit einer Rolle spielt.
 
Ich glaube nur an eines, an mich und meinen Fähigkeiten undann gab es eine Zeit da glaubte ich mur den 80cm vor meinen Augen, in die Hölle komme ich nicht, da war ich schon.

Wer Frieden haben möchte mit sich und der Welt muss wieder lernen mit schich zufrieden zu sein. Mit dem was er ist und wer er ist und dem was er geschafft hat, dass ist zumindest meine Meinung.

Wenn wir die Welt zu einem besseren Ort machen wollen geht das nur global nicht national, leider aber hat selbst die Kirche und auch der Staat keinerlei Interesse daran weil sich mit Hunger, Krieg und Elend Mrd. verdienen lassen.

Mit Kirche und Gott habe ich nichts am Hut und auch keine Angst vor Tod und sterben, der Tod kommt auch ohne einen Gott, zu jedem.
 
Ich beneide Menschen, die glauben können und einen gewissen Halt in ihrem Glauben finden. Ich kann es nicht.
Mein Verstand sagt mir, nach dem Tod kommt nichts. Es ist aber nicht verboten, mir eine Phantasie-Traum-Vorstellung zu basteln, wenn es mal soweit ist. Ob ich daran werde festhalten können, weiß ich natürlich nicht. Derzeit sind diese Spinnereien wohl eher mit Hoffnung verbunden. Hoffnung darauf, dass danach nichts mehr sein wird oder eben eine (Traum)-Welt, in der es keine Schmerzen und nur Frieden gibt. Das beruhigt mich im Hinblick auf das Ende.

Noch lebe ich und konzentriere mich darauf, bin gut zu mir und achte auf mich.
 
Es ist etwas danach.
Es ist witzig, mein erster (glaub ich) eigener Thread hier auf HR handelte um das Thema Rückführung. Das ist schon Jahre her, aber ich werde nie vergessen, welche tiefe Zufriedenheit ich in meinem ersten Leben, das ich gesehen habe, verspürt habe. Ich habe noch einige andere meiner Leben gesehen (ich war weder bekifft noch betrunken, ich habe vorher nicht einmal Kaffee getrunken).
Daß etwas nach dem Tod kommt...daran habe ich schon vorher geglaubt, bin aber kein Anhänger einer bestimmten Religion.
 
Ich bin nicht reliös oder gläubig. Ich habe mir eines Tages die Frageselber beantwortet, warum es für mich wichtig wäre, zu wissen was nach dem Tod kommt oder ob ich wiederkommen würde. Als ich die Antwort wusste, war es mir ab diesem Zeitpunkt völlig egal, ob irgendetwas von mir weiterlebt oder wieder kommt. An die Wiedergeburt glaube ich nicht.
 
Hoffe ich wirklich, dass auf der anderen Seite noch etwas ist? Oder ist der Gedanke von ewiger Ruhe nicht irgendwie tröstlich?
Möchte ich irgendwo als eine Art Geisterseele umherwabern?

Der Gedanke an den Tod schreckt mich nicht mehr. Nein, ich habe keine Todessehnsucht oder etwas in der Art. Aber auch keine Angst davor. Ich habe die These gelesen, dass sich Atheisten weniger mit Todesgedanken quälen als Menschen, die Trost in einer Religion suchen. Vielleicht.
 

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