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Hoffen, dass auf der anderen Seite etwas ist?

Ich bin auch nicht religiös oder gläubig, aber manchmal denke ich, es würde mir vielleicht besser gehen, wenn ich es wäre... oder wenn ich zumindest mit einer gewissen Überzeugung dran glauben könnte, dass der Tod nicht das Ende bedeutet. Der Gedanke, dass der Tod etwas endgültig ist und man seine geliebten Menschen (oder auch Tiere) niemals wieder sehen wird... das ist für mich kaum zu ertragen und der Gedanke und die Angst deswegen treiben mich manchmal echt in den Wahnsinn. Ich denke ich würde mit dem dem Thema Tod halt irgendwie anders umgehen, wenn ich mehr Glaube daran hätte, dass danach noch irgendwas kommt... was auch immer das sein sollte. Drauf hoffen tue ich natürlich, aber so richtig dran glauben kann ich nicht.
 
Ich kann es nur so sagen:
Der Herr hat zu mir gesagt: helfe wieder Menschen.

Ob einen Himmel gibt kann ich dir nicht sagen.
Aber es gibt eine Hölle.
 
Ja, an etwas glauben zu können, kann schon ein Segen sein. Früher war ich gläubig. Vielleicht habe ich meiner Tochter etwas durch meinem kritischen Blick genommen. Auf der anderen Seite ist es auch eine herbe Erkenntnis, viele Jahre nur an einem Wunschtraum festgehalten zu haben. Und wer weiß? Vielleicht ist da doch "etwas"? Ein befreundeter Pfarrer hat mir einmal gesagt: "Ich glaube an einen Gott der Liebe. Bei ihm gibt es keine Hölle". Das finde ich gut.
Ja, kann ein Segen sein. Aber was, wenn der Glauben abhanden kommt? Weil man betet ohne Ende, in der Hoffnung, dass man im Gott der Liebe einen Weg findet, weiter zu leben?
Und dann doch in der persönlichen Hölle landet?
 
Ich bin da zwiegespalten. Für mich selbst ist es mir egal. Für meine Liebsten wünsche ich mir, dass sie sich wiedersehen.

Ich habe öfter schon das Gefühl, dass ich schon mindestens einmal gelebt habe. Eine sog. Rückführung würde ich aber nie machen. Ob es stimmt, keine Ahnung.
 
.. aber vielleicht ist die Wissenschaft nicht alles?
Die Wissenschaft auf dem heutigen Stand sicher nicht. Wir, als menschliche Spezies, sind imo weder 'wissenschaftlich' noch intellektuell (in evolutionärer Hinsicht) weit genug entwickelt (.. auch, wenn wir uns das gern einreden möchten), um alles auf diese Weise erfassen zu können.

Auf der Suche nach einem Heilmittel an der Welt?
'Die Welt' braucht kein Heilmittel, sie ist nicht 'krank'. 😉

Ich bin auf der Suche. Auf der Suche nach Antworten.
Super! Willkommen im Club!.. und viel Erfolg! 🙂

Habt ihr eine Antwort [..] gefunden?
Eine, die mich für den Moment zufriedenstellt? Ja. 🙂
 
Das finde ich sehe schön♥


Du hast mir schon Fragen gestellt
Über Gott und über die Welt
Und meist konnt ich dir Antwort geben
Doch jetzt bringst du mich aus dem Lot
Mit deiner Frage nach dem Tod
Und was ist, wenn wir nicht mehr leben?
Da muss ich passen, tut mir leid
Niemand weiß da so recht Bescheid
Solang es Menschen gibt auf Erden
Ich stelle mir das Sterben vor
So wie ein großes, helles Tor
Durch das wir einmal gehen werden
Dahinter liegt der Quell des Lichts
Oder das Meer, vielleicht auch nichts
Vielleicht ein Park mit grünen Bänken
Doch eh' nicht jemand wiederkehrt
Und mich eines Besseren belehrt
Möcht ich mir dort den Himmel denken
Höher, als Wolkentürme steh'n
Höher noch, als Luftstraßen geh'n
Jets ihre weißen Bahnen schreiben
Jenseits der Grenzen unsrer Zeit
Ein Raum der Schwerelosigkeit
Ein guter Platz, um dort zu bleiben
Jenseits von Zwietracht, Angst und Leid
In Frieden und Gelassenheit
Weil wir nichts brauchen, nichts vermissen
Und es ist tröstlich, wie ich find
Die uns vorangegangen sind
Und die wir lieben, dort zu wissen
Und der Gedanke, irgendwann
Auch durch dies' Tor zu geh'n, hat dann
Nichts Drohendes, er mahnt uns eben
Jede Minute bis dahin
Wie ein Geschenk, mit wachem Sinn
In tiefen Zügen zu erleben
(Reinhard Mey)

Ich bin sehr katholisch aufgewachsen.
Und mit dem Tod. Mein Papa war der Totengräber des Dorfes.
Für mich gehört der Tod schon immer zum Leben. Seit ich denken kann.
Ich hoffe sehr, dass danach etwas kommt.
Keine Wiedergeburt, Gott bewahre!
Irgendetwas schönes, eine Wiedervereinigung. Eine Wiedervereinigung von allen und allem.
Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass das hier nur ein Durchgangsort ist.
Das Leben als Sinn für irgendwas das danach kommt. Nicht als Sinn für sich.
Ja, das glaube ich. Und hoffe ich.
 
Ich bin auch nicht religiös oder gläubig, aber manchmal denke ich, es würde mir vielleicht besser gehen, wenn ich es wäre... oder wenn ich zumindest mit einer gewissen Überzeugung dran glauben könnte, dass der Tod nicht das Ende bedeutet. Der Gedanke, dass der Tod etwas endgültig ist und man seine geliebten Menschen (oder auch Tiere) niemals wieder sehen wird... das ist für mich kaum zu ertragen und der Gedanke und die Angst deswegen treiben mich manchmal echt in den Wahnsinn. Ich denke ich würde mit dem dem Thema Tod halt irgendwie anders umgehen, wenn ich mehr Glaube daran hätte, dass danach noch irgendwas kommt... was auch immer das sein sollte. Drauf hoffen tue ich natürlich, aber so richtig dran glauben kann ich nicht.
Das Thema "Tod" ist für uns etwas, was wir alle sehr weit wegschieben. Mir fehlt leider auch der Glaube daran, dass es ein Wiedersehen mit Verstorbenen gibt.

Aber diese ganzen Reflektionen haben für mich zumindest ein Ergebnis: So lange wir leben, sollten wir die Chance für das Leben nutzen. Für das hier und jetzt.
 

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