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Hoffen, dass auf der anderen Seite etwas ist?

Roselily

Sehr aktives Mitglied
Ich bin nicht religiös. Leider. Mit Kirche habe ich definitiv wenig im Sinn. Sehr oft in meinem Leben hätte ich mir dennoch einen Glauben gewünscht. Eine Perspektive dafür, dass nach dem Tod noch irgendetwas kommt.

Mein Leben ist eine Suche. Vielleicht ist es eine Art von Spiritualität. Die Fragen nach dem Sinn des Lebens, auf die die Wissenschaft keine Antwort hat. Ich bin ein rationaler Mensch, aber vielleicht ist die Wissenschaft nicht alles? Was dann? Ich bin auf der Suche. Auf der Suche nach Antworten. Selbstreflektion, Yoga, Meditation, Schamanismus ...? Auf der Suche nach einem Heilmittel an der Welt?

Habt ihr eine Antwort darauf gefunden?
 
Als ich damals angefangen habe zu sterben, da war ich in der Hölle.
Kein schöner Ort.

Aber Gott hat mir eine zweite Chance gegeben.
Was ich besser machen soll hat er mir nicht gesagt

Es ist sehr schwer über die Ewigkeit zu reden auch wenn Gott ein richtiges Urteil über dich gesprochen hat.
 
Ich bin nicht religiös. Leider. Mit Kirche habe ich definitiv wenig im Sinn. Sehr oft in meinem Leben hätte ich mir dennoch einen Glauben gewünscht. Eine Perspektive dafür, dass nach dem Tod noch irgendetwas kommt.

Mein Leben ist eine Suche. Vielleicht ist es eine Art von Spiritualität. Die Fragen nach dem Sinn des Lebens, auf die die Wissenschaft keine Antwort hat. Ich bin ein rationaler Mensch, aber vielleicht ist die Wissenschaft nicht alles? Was dann? Ich bin auf der Suche. Auf der Suche nach Antworten. Selbstreflektion, Yoga, Meditation, Schamanismus ...? Auf der Suche nach einem Heilmittel an der Welt?

Habt ihr eine Antwort darauf gefunden?
Ich kann dein Interesse sehr gut nachvollziehen. Ich bin Atheistin mit agnostischen Zügen und wurde nicht religiös aufgezogen. Allerdings stellt man sich schon die Frage, was nach dem Tod so sein könnte!? Eins der größten Mysterien unserer Zeit. Ich könnte es mir dennoch gut vorstellen.....warum nicht!? Es passieren heutzutage viele wundersame Dinge, die sich keiner erklären kann. Es hätte schon etwas Tröstliches wenn es da einen Übergang zu einer schönen Welt gibt, wo man wieder mit seinen Liebsten vereint sein wird. Ich hoffe z.B. sogar sehr, dass ich meine Seelenkatze vielleicht wiedersehen werde! 💗

Den Sinn des Lebens zu finden habe ich aufgegeben. Ich versuche im Hier und Jetzt zu leben, das Beste aus meiner Situation zu machen und die schönen Momente im Leben zu genießen. Es kommt so wie es kommt.....Mittlerweile bin ich da sehr entspannt eingestellt ^-^
 
Ich denke, dass man nie eine Antwort darauf finden wird. Ich bin mehr oder weniger katholisch erzogen worden. Aber es ist mir egal, ob nach meinem Tod noch was ist oder nicht. Es ist tröstlich für mich, daran zu glauben, dass sich alle meine Liebsten im Jenseits wiedersehen. Für mich persönlich spielt es aber keine Rolle.

Ich mag die buddhistische Variante der Wiedergeburt. Egal, ob als Regenwurm oder sonst etwas.
 
Ja, an etwas glauben zu können, kann schon ein Segen sein. Früher war ich gläubig. Vielleicht habe ich meiner Tochter etwas durch meinem kritischen Blick genommen. Auf der anderen Seite ist es auch eine herbe Erkenntnis, viele Jahre nur an einem Wunschtraum festgehalten zu haben. Und wer weiß? Vielleicht ist da doch "etwas"? Ein befreundeter Pfarrer hat mir einmal gesagt: "Ich glaube an einen Gott der Liebe. Bei ihm gibt es keine Hölle". Das finde ich gut.
 
Als ich damals angefangen habe zu sterben, da war ich in der Hölle.
Kein schöner Ort.

Aber Gott hat mir eine zweite Chance gegeben.
Was ich besser machen soll hat er mir nicht gesagt

Es ist sehr schwer über die Ewigkeit zu reden auch wenn Gott ein richtiges Urteil über dich gesprochen hat.
Ja, irgendwann waren wohl viele von uns auf dem Weg ... t ja, wohin? In die Hölle? Ins Nirvana?
Was denkst du, ist deine zweite Chance?
 
Ja, an etwas glauben zu können, kann schon ein Segen sein. Früher war ich gläubig. Vielleicht habe ich meiner Tochter etwas durch meinem kritischen Blick genommen. Auf der anderen Seite ist es auch eine herbe Erkenntnis, viele Jahre nur an einem Wunschtraum festgehalten zu haben. Und wer weiß? Vielleicht ist da doch "etwas"? Ein befreundeter Pfarrer hat mir einmal gesagt: "Ich glaube an einen Gott der Liebe. Bei ihm gibt es keine Hölle". Das finde ich gut.
Interessant ist ja eigentlich nur was wirklich ist oder kommt und nicht was sich ein Pfarrer vorstellt.
Wenn Gott die Liebe ist, was ist dann der Hass ?
Diese Friede-Freude-Pfarrer leben doch auch nur in ihrer Blase.
 
Ich denke, dass man nie eine Antwort darauf finden wird. Ich bin mehr oder weniger katholisch erzogen worden. Aber es ist mir egal, ob nach meinem Tod noch was ist oder nicht. Es ist tröstlich für mich, daran zu glauben, dass sich alle meine Liebsten im Jenseits wiedersehen. Für mich persönlich spielt es aber keine Rolle.

Ich mag die buddhistische Variante der Wiedergeburt. Egal, ob als Regenwurm oder sonst etwas.
Es ist aber doch für dich die Hoffnung, dass da noch irgendetwas ist?
Für mich ist es tatsächlich schwierig daran zu glauben.
 
Für immer weniger Menschen gibt der Glaube an Gott (und ein Leben danach) Hoffnung, weil die Kirchen eben keine Hoffnungsträger mehr sind. Mir ist das selbst zu wenig greifbar und daher richte ich meinen Blick eher auf das was ich habe, weniger auf das, was ich nicht habe.

Ich schöpfe meine Kraft aus ganz vielen alltäglichen Dingen, die einfach da sind, die für mich sehr sichtbar sind. Sei es meine Begabungen und Fähigkeiten, mein recht hohes Maß an Zufriedenheit, meine Tiere, tolles selbst gekochtes Essen usw. Mein Wille, mein Leben mit so vielen schönen Momenten wie möglich zu fluten, ist ungebrochen. Mein Sinn des Lebens besteht in der Erkenntnis, dass meine Zeit hier sehr endlich ist und ich daher die Zeit mit guten Gefühlen füllen möchte, ich möchte meine Zeit nicht unnützt oder mit Zweifeln verplempern.
 
Manchmal ist das Leben in so einer Pfaffen-Blase doch ein sehr tröstliches....

Ich kann dich so gut verstehen, Roselily. Ich selbst habe keine Hoffnung, daß nach dem Tod irgendetwas kommt. Aber es ist gut, daß andere Menschen diese Hoffnung haben können.

Die Idee, geliebte Menschen/Haustiere im Jenseits wieder zu finden, ist eigentlich wunderbar. Bis ich irgendwann in Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" auf folgenden Gedankengang gestoßen bin:
Wenn man sich stetig verändert, wer ist man dann in zwanzig Jahren und was passiert in diesen zwanzig Jahren mit dem Toten? Erlebt er auch eine Veränderung? Sieht man sich dann wieder, aber hat sich "auseinander gelebt"?
Der Gedanke erschien mir am Anfang ziemlich abstoßend. aber irgendwie ist da schon etwas dran...

Vielleicht kommt der Glaube ans Jenseits auch mit dem Tod? Wenn er wirklich vor einem steht, wer will dann nicht hoffen?
 

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