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Hochwasser in Deutschland 2013

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Sisandra

Aktiver Nutzer
Es ist wohl kaum jemandem entgangen, was für ein Wetter wir in den letzten Wochen hatten. Mittlerweile sind etliche Gebiete in Deutschland überflutet. Keller laufen voll, manche Häuser sind unbewohnbar und die Feuerwehren und das THW geraten an ihre Belastungsgrenzen.

Verschiedene Seiten im Netz rufen zur Unterstützung auf:

Hochwasser: Bayern helfen Bayern - ANTENNE BAYERN

Hochwasser 2013: Nutzer helfen Nutzern - Öffentliche Aufrufe & Initiativen - Bürgerhilfe - seniorbook

Aktuelle Hochwasserlage in Deutschland :: Lnderbergreifendes Hochwasserportal
«Biete Quartier und Hilfe»: Hochwasser-Solidarität im Netz - Thema des Tages - Tageblatt.de

Wer also Zeit hat und sich in der Lage fühlt zu helfen, der sollte mit anpacken.
 
Da fehlen einen einfach nur noch die Worte. Mein tiefes Mitgefühl den Betroffenen. Möge ihnen die Kraft und der Mut erhalten bleiben .
 
Die Links, die ich hier eingestellt habe, sind sicher nicht alle, die es hierzu gibt.

So wie ich es im Radio mitbekommen habe, wird wirklich jede Hilfe benötigt. Das fängt an beim Sandsäcke befüllen und geht weiter über Haustiere retten und Menschen, deren Zuhause unbewohnbar geworden ist, ein Dach über dem Kopf zu bieten. Aber auch ein warmes Essen oder eine Kanne Kaffee oder Tee für die Helfer ist sicher immer Willkommen.
 
Wenn ich dort vorbeikomme könnte ich mir gutr vorstellen dort ein paar Tage zu helfen, immerhin habe ich die Zeit dazu.
Wenn meine Nervenentzündung es gestattet, gerne.

1983 war bei uns auch extremes Hochwasser, ich half dort drei Tage und Nächte
 
Das ist ne ganz üble Sache und meine Gedanken sind bei den Menschen die um ihr Hab und Gut bangen bzw. es schon verloren haben. Mir tut das so unendlich leid.
 
Na dann bin ich wohl das größte Schwein: hatte gestern zwei Anfragen aus Hochwassergebieten in Bayern bzw. Österreich wg. Transporten, aber die wollten meinen Preis nicht zahlen. 🙄

Ne, aber grundsätzlich tut sich was mit Hilfe, solche Aufrufe sind eine gute Sache.

Und es hört bald auf zu regnen, hoffe ich...
 
Ohne den Sylvensteinspeicher wäre München auch unter Wasser. Das alles ist so furchtbar, die Kälte noch dazu, und so viele Menschen haben alles verloren. Es tut schon weh, dieses große Leid im Fernsehen zu sehen. Ich bin im Moment nur noch dankbar, dass ich im Trockenen sitzen darf, in meiner Wohnung, Strom habe..
 
ich darf da auch meine Mitarbeiter loben.
Wir haben Freitag vormittag ein Bittschreiben per Mail bekommen, ob man in der Wachau helfen kann, denn es wurde Schlimmes befürchtet die Donau entlang und nun ist es ja auch schon so eingetreten und wird bis morgen noch heftiger.

Jedenfalls war ja Donnerstag Feiertag und Freitag als Fenstertag nur wenig Betrieb, viele Mitarbeiter hatten Urlaub eingetragen.
Ich hab am Abend dann dieses Schreiben herumgereicht und gesagt, von den Aufträgen her könnten wir einen Kettenbagger entbehren und dazu zwei 4Achser LKWs.

Es dauerte vielleicht 10 Minuten dann hatten sie sich besprochen und auch Kollegen zu Hause informiert und hatten genug Freiwillige, die seit Sonntag früh drüben in der Wachau fahren/baggern.
Sonntag völlig unbezahlt in ihrer Freizeit, seit Montag natürlich bezahlt, aber ich war heute vormittag in Krems um mir selbst ein Bild davon zu machen .... jede noch so grausige Baustelle ist angenehmer für Fahrer und Baggerführer als jetzt dort am Donauufer zu werken.
Es ist völlig chaotisch, nur der Pegel der Donau steigt immer weiter.
Gestern hat der Baggerführer ganzen Tag nichts gegessen (der Mann ist zuckerkrank!) weil ihn niemand versorgt hat und er logischerweise schwer weg kann.
Das habe ich erst heute so nebenbei erfahren als ob es völlig unwichtig wäre.
Ich hab ihnen daher vom nächsten noch geöffneten Fleischer ein paar Leberkässemmerl gebracht, besser als nichts.

Ich merke mir auf jeden Fall die Mitarbeiter, die sich dafür gemeldet haben.
Die haben ein großes Plus verdient.

EDIT: Foto im Anhang. Das ist nicht die Donau, das ist normalerweise ein kleiner Bach, in dem Kinder planschen gehen


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Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn ich jetzt gewiss Kritik für meinen Beitrag ernten werde, aber ich kann das Geheule nicht nachvollziehen. Letztendlich ist der Mensch doch selber schuld an solchen Naturkatastrophen, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Flüsse vom Menschen eingeengt werden.
 
Ach - und sag das bitte mal den Flutopfern. Ich habe jetzt selbst eine alte Dame hier, völlig erschöpft, hat sich gleich hingelegt, weil sie total fertig ist - körperlich und psychisch,musste mit 72 Jahren jetzt mehrere Tage auf dem Fußboden einer Turnhalle schlafen und hat nichts mehr retten können von ihrer Einrichtung, weil sie keine Helfer hatte, die ihre Möbel eine Etage höher räumen konnten. So viel Leid, da DARF man auch mal heulen - ganz egal, ob nun die Menschheit im Gesamten selbst daran Schuld trägt.

So, ich bin jetzt raus hier. Das ärgert mich maßlos.



@BisAnsMeer

Dann sag mir bitte mal, wer für solche Naturkatastrophen verantwortlich ist?

DER MENSCH!!!

Die Menschen machen sich selber kaputt!
Egal, ob es dabei um Geld oder um den Einfluss auf Naturgewalten geht.
Wir kennen alle die Diskussion um den Klimawandel.

Und ganz ehrlich: Ich habe in meinem Leben schon so viel grausames Leid erfahren müssen,
dass ich so eine Erfahrung auch noch überleben würde, zu mal ich auch schon ein Hochwasser an der Mosel miterlebt habe!
 
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