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Hochbegabung - ja oder nein ?

Lieber TE,

Du schreibst, was andere von Dir halten und was Du alles könntest. Aber:
"Die Worte hör ich schon allein mir fehlt der Glaube"

Was kannst und machst Du denn im täglichen Leben?
 
A

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Re: Hochbegabung - ja oder nein ?
Hm,...Du möchtest eine Diagnose zu Deiner Hochbegabung? In meinen Augen wäre es geschickter, wenn Du Dich mit Deinen anderen Diagnosen befassen würdest:
Meine Störungen sind eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und dissozialen Anteilen, Zwangsstörungen und mittelgradige Depressionen.
Denn selbst WENN Du hochbegabt, oder zumindest sehr intellegent bist, wirst Du das mit diesen Störungen nicht besonders gut nützen können. Das merkst Du ja schon selbst, oder? Man kann noch so intellegent sein, wenn man aufgrund anderer Störungen nicht in der Lage ist, diese Intellegenz für etwas sinnvolles einzusetzen, dann bringt sie einem garnichts.
Du hast diese Intellegenz vielleicht, aber trotzdem kein Abi und Probleme mit dem Gesetz? Wie passt das zusammen?
Du schreibst von Gerichtsverhandlungen? Was haste denn ausgefressen?

Ehrlich gesagt: Außer ganz guten Schulleisungen lese ich noch keinen eindeutigen Anhaltspunkt für besondere Intellegenz- eher für großes Manipulationstalent!
Ehrlich gesagt: Wenn man halbweg gut manipulieren kann, kann man JEDEM vormachen, man sei in einem Fachgebiet besonders schlau- DAS ist doch total easy.
Wer WIRKLICH intellegent ist, der erkennt zB wann es besser ist, auch mal etwas zu tun, worauf man keine Lust hat. Man kann als intellegenter Mensch durchaus erkennen, wann man sich Faulheit leisten kann und wann man eben mal durchhalten muss: So schaffen die meisten wirklich intellegenten Menschen ihr Abi ohne großen Aufwand: Einfach weil sie genau erkennen, wo sie "sparen" können.
Wahre Intellegenz bedeutet auch soziale Intellegenz- da lese ich bei Dir nichts raus. Wie sieht es denn da bei Dir aus?

Also entweder Deine Störungen hindern Deine Intellegenz rauszukommen, oder Deine Intellegenz ist doch nicht so hoch.
Wie auch immer: Deine Persönlichkeitsstörungen von guten Ärzten behandeln zu lassen wäre ein sehr sehr kluge Entscheidung. Ein wahrhaft intellegenter Mensch kann damit umgehen und es zugeben, dass er Probleme hat und er sieht ein, dass der beste Weg ist, sich Hilfe zu holen, oder?
Das wäre in meinen Augen der Unterschied zwischen wahrer Intellegenz und geschicktem Manipulationstalent!
 
Auch die Bundeswehr-Psychologin meinte damals, dass ich überlegen sollte zu studieren, da ich das mit Leichtigkeit schaffen würde. Würde so ein IQ-Test überhaupt irgendwas bringen ?

Als Psychologin sollte man eigentlich wissen, dass es nicht gerade förderlich ist, einen Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung auch noch solche Behauptungen ums Maul zu schmieren.

Durch die Behauptung Du seist hochbegabt kannst Du Dich von den anderen Menschen abheben.
Das erhält Deine Vorstellung davon, jemand Außergewöhnliches zu sein.

Das Problem ist, würdest Du nun ein Studium beginnen, würde diese Maske wahrscheinlich zerplatzen und Du kämest zu dem Schluss vielleicht doch nur ein gewöhnlicher Mensch zu sein.
Allein nur dadurch dass man ein Studium angeht degradierst Du Dich selbst zum Normalsterblichen.
Deshalb gewahrst Du Distanz und vermeidest jeglichen Wettbewerb. Falls Du doch einmal schlechter abschneidest als jemand anderer, dann kannst Du diesen Fakt mit dem Argument erklären, Du hättest Dich ja gar nicht angestrengt.

Ein Narzisst bewahrt sich sein überhebliches Selbstbild um jeden Preis. Deshalb geht er jeglichen Herausforderungen aus dem Weg die einen direkten Vergleich mit anderen Menschen zuließe.
Er fühlt sich überlegen, hat jedoch Angst, dass er doch gegen einen normalen Menschen verlieren könnte.

So deute ich auch Deine Leistungen in der Schule.
Es war nicht nur Faulheit, sondern Du bist dieser Situation entflohen mit anderen Menschen gemessen zu werden.
Zum Eigenschutz.

Wenn Du dieses Muster durchbrechen willst und Du Dir wirklich beweisen willst ob Du eine Begabung hast, musst Du nun aber genau das tun was Dir am allermeisten missfällt. Du musst ein Studium anstreben, einen höheren Schulabschluss. Und hierbei kannst Du nicht mehr mit dem Argument Faulheit flüchten.
Du musst Dich anstrengen, Deine volle Leistung bringen und gleichzeitig wirst Du mit anderen Menschen verglichen.
So kommt die nackte Wahrheit über Deine Existenz zutage.
Für einen Narzissten ist dies ein gewaltiger Schritt.
Aber versuche ihn trotzdem anzugehen. Denn nichts wertet das eigene Selbstwertgefühl mehr auf, als Erfolg für seine Anstrengungen zu erlangen.
Und falls es Dir hilft, als Mensch mit abgeschlossenem Studium darf man sich durchaus aus Übermensch betrachten. (Das gilt auch für andere Dinge für die man sein volles Potential ausschöpfen musste.)

Lege die Welt des Konjunktivs ab und zeig mal die "Eier" Dich in Wettbewerb mit anderen zu begeben.
Und auch mal an Deine Leistungsgrenze zu stoßen.
Seine Grenze zu erkennen ist für einen Narzissten auch schwer erträglich.
 
Mein Bruder hat ebenfalls eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Er hält sich auch total für den Größten und für überaus Intelligent. Einzig redegewandt, manipulativ ist er. Sonst steckt aber nichts weiter dahinter. Im Grunde leidet er an starken Minderwertigkeitskomplexen und bekommt im Leben nix auf die Reihe. Um das zu kompensieren möchte er am liebsten auf ein Podest gehoben und angehimmelt werden. Um das zu erreichen, tut er viel dafür z.B. manipulieren, lügen und betrügen. Aber immer schön den Weg des geringsten Widerstandes gehen.
Ich mag meinen Bruder trotzdem, weil ich weiß, dass das alles zu dem Störungsbild der narzisstischen Persönlichkeitsstörung gehört. Und wenn man das weiß, dann weiß man auch wie man damit umgehen muss - was alles andere als einfach ist. Was ich damit sagen will: Der Threadersteller erinnert mich sehr an meinen Bruder. Vielleicht mag er ja hochbegabt sein, aber der Grund, warum er dies unbedingt wissen will ist, dass er gerne etwas besonderes sein möchte - eine Eigenschaft besitzen möchte, die nicht jeder hat. Es würde einzig und allein nur seinem Ego guttun. Mehr nicht. Hauptsache andere schauen zu ihm auf. Klingt jetzt hart, aber gehört, wie gesagt, eben zum Störungsbild. Problem ist, dass es die Betroffenen selbst nur schwer erkennen bzw. nicht erkennen wollen.
Ich würde dem TE daher raten den Test auf keinen Fall durchzuführen! Das würde seinem Krankheitsbild nicht zu gute kommen! Zudem könnte es ihn in ein tiefes Loch stürzen, wenn herauskommen würde, dass er nicht hochbegabt ist. Nach Außen würde das ein Narzisst natürlich nicht zeigen, aber innerlich kann er daran zerbrechen. Der Narzisst kann dann sehr unberechenbar werden und das will man z.B. als Angehöriger nicht miterleben!
 
Mal ganz ohne das zu beurteilen.

1. Eine Hochbegabung ist keine Garantie für Erfolg im Leben.

2. Ein hoher IQ sagt nicht, dass man schlau ist. Wenn man faul ist und/oder sich dumm anstellt, dann hat man natürlich keinen Erfolg im Leben.

3. Auch Hochbegabte können auf die Nase fallen. Siehe Einstein.


Eine Hochbegabung wird ab einem IQ von 130 definiert. Hat man eine, kann man bestimmte Förderungen erhalten.
Ansonsten sind sie zu nichts aussagekräftig, weil es auch immer auf das jeweilige Verhalten und das jeweilige Befinden ankommt.
Z.B. fällt ein IQ-Test oft mit niedrigerem Wert aus, wenn man müde ist oder schlechte Laune hat.

Wenn du wirklich einen machen willst, dann mach das am besten in Kliniken, die sich wirklich damit auskennen.
Die beim Arbeitsamt sind meistens so leicht, dass wir demnach alle hochbegabt wären.
Zudem sind die vom Arbeitsamt nicht anerkannt. Nur beim Arbeitsamt selbst.

Allerdings lässt sich statistisch zeigen, dass je höher der IQ ist eine Korrelation mit psychischen Leiden vorhanden ist.

Genauso gibt es auch Personen die nur eine Teilbegabung haben, also nur in bestimmten Bereichen einen hohen IQ haben, wie z.B. im sprachlichen Bereich oder räumlichen Sehen etc.
 
Also, wenn Dir das wirklich so wichtig ist, dann mach doch einfach für 50 Euro den Mensa Test. Dann weißt Du es.

Ich finde die Aussage sowieso doof: ich hätte können...haste aber nicht! Also kannst Du nicht.

Ganz ehrlich, ich habe mein naturwissenschaftliches Studium selbst finanziert. Nebenher war ich auch noch magersüchtig in eine Klinik für 6 Monat mit anschließendem Urlaubssemester. Wie gesagt Intelligenz reicht nicht (obgleich mir ein IQ von 125 nach diesem Test bestätigt worden ist) Trotzdem mußte ich lernen und lesen! Ich hatte Komilitonen kennengelernt, die während ihre Ausbildung ihr Abitur nachgemacht haben, also quasi 2 Prüfungen im Ausbildungsberuf zu bewältigen haben.

Dann kommst Du dann und sagst: ich hätte ja...Hast Du aber nicht. Du bist nicht mit Biß und intelligenten Strategien durch ein Studium gegangen.

Ja, Du warst beim Bund. Ich habe da auch Respekt vor, ABER dort wird Dir alles vorgekaut. Organisiere mal Deinen Tag im Rahmen einer universitären wissenschaftlichen Ausbildung selbstverantwortlich. Genau daran scheitern die meisten. Ich weiß noch, daß zu meiner Zeit bei der PTP Kurse für "Arbeitsschwierigkeiten" angeboten worden sind für Leute, die Probleme hatte sich selbst zu organisieren.

Wenn Du das alles schafft und erfolgreich abschließt, DANN kannst Du sagen: ja, ich bin hochbegabt.

Sonst sind es reine Worthülsen.

Ich hätte auch noch promovieren können, denn ich habe gute Angebote bekommen! Hab ich nicht gemacht, weil ich nach meinem selbstfinanziertem Studium (ich habe nicht bei Mama und Papa gelebt, sondern hatte meinen eigenen Haushalt) erschöpft war und Geld verdienen wollte. Ich hätte, aber ich habe es nicht gekonnt. Gründe egal! Was man hat, hat man und was man nicht hat, hat man eben nicht. Und ich bin nicht promoviert. Na und?

Trotzdem würde ich diesen Test an Deiner Stelle, dann wäre viell. das Thema vom Tisch und Du mußt nicht mehr darüber nachdenken, sondern kannst Dich auf das Wesentliche konzentrieren.

Noch mal:

Traust Du Dir eigentlich zu, Deine Ausbildung durchzuziehen in einer Klasse mit ganz normalen Menschen?

Wenn die Psychologin so von Dir überzeugt war beim Bund, warum hast Du da nicht Karriere gemacht? DAS wäre doch wirklich DIE CHANCE gewesen. Realschule, Abi und dann die Offizierslaufbahn. Du wärst doch der gemachte Mann gewesen! Vom ehemaligen Hauptschüler zum Offizier. Das Studium wäre Dir sogar finanziert.

Hätte hätte Fahrradkette. Träum mal schön weiter.

Ich glaube, Dir fehlt es an Realitätsabschätzung, was ein Studium überhaupt bedeutet.



Kolya
 
Es gibt viele kluge Leute, welche keinen guten Schulabschluss als Jugendlicher schaffen aufgrund schwieriger Elternsituation, psychischer Probleme, sie wurden als Kind nicht von den Eltern gefördert und unterstützt , usw.

Fast 90 Prozent aller Kinderheimkinder haben keinen guten Schulabschluss.Sie haben existentiellere Probleme als die Schule und daher auch keine gute Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit.
Daher würde ich dem TE keine Faulheit unterstellen.

Es ist doch toll, wenn man als Erwachsener den guten Schulabschluss nachholt.

Wenn der TE mit Leuten zusammenarbeitet, welche weit unter seinem Niveau sind und der Job für ihn schnell langweilig wird, nur weil er keinen besseren Schulabschluss nachholen will, könnte er sich in seinem langen Berufsleben unwohl fühlen.
 
Es gibt viele kluge Leute, welche keinen guten Schulabschluss als Jugendlicher schaffen aufgrund schwieriger Elternsituation, psychischer Probleme, sie wurden als Kind nicht von den Eltern gefördert und unterstützt , usw.

Fast 90 Prozent aller Kinderheimkinder haben keinen guten Schulabschluss.Sie haben existentiellere Probleme als die Schule und daher auch keine gute Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit.
Daher würde ich dem TE keine Faulheit unterstellen.

Es ist doch toll, wenn man als Erwachsener den guten Schulabschluss nachholt.

Wenn der TE mit Leuten zusammenarbeitet, welche weit unter seinem Niveau sind und der Job für ihn schnell langweilig wird, nur weil er keinen besseren Schulabschluss nachholen will, könnte er sich in seinem langen Berufsleben unwohl fühlen.


Wenn er sich DANN unwohl fühlt, NUR weil er keinen besseren Schulabschluss nachholen will, dann habe ich für späters Unwohlsein im Berufsleben Null Verständnis.

Man muß sich ja nun mal motivieren und aktiv werden, wenn man ein bestimmtes Ziel für sich erreichen will.

Ich hätte ja...hilft ihm dann auch nicht weiter.

Nicht groß schnacken - machen. Sonst sitz er in 10 Jahren noch hier und erzählt einem was er nicht hätte alles machen können, wenn...

Kolya
 
Es gibt viele kluge Leute, welche keinen guten Schulabschluss als Jugendlicher schaffen aufgrund schwieriger Elternsituation, psychischer Probleme, sie wurden als Kind nicht von den Eltern gefördert und unterstützt , usw.

Fast 90 Prozent aller Kinderheimkinder haben keinen guten Schulabschluss.Sie haben existentiellere Probleme als die Schule und daher auch keine gute Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit.
Daher würde ich dem TE keine Faulheit unterstellen.

Es ist doch toll, wenn man als Erwachsener den guten Schulabschluss nachholt.

Wenn der TE mit Leuten zusammenarbeitet, welche weit unter seinem Niveau sind und der Job für ihn schnell langweilig wird, nur weil er keinen besseren Schulabschluss nachholen will, könnte er sich in seinem langen Berufsleben unwohl fühlen.


Wo liest du, dass er einen guten Schulabschluss nachholen will?
Das will er doch genau nicht weil er " befürchtet, dass er irgendwann keine Lust mehr hat"

Lieber TE: aufgrund deiner Zitat "hohen Hirnleistung" hältst du dich offensichtlich schon für den Juristen oder Psychiater, der du gerne wärst und verlangst auch so behandelt zu werden.
Die Menschen in deinem Umfeld wie auch in diesem Thread werden dich aber nicht ernst nehmen. Ein "hätte" ist nun mal nicht haben.
 

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