Ich bin/war zwar nicht depressiv, aber so´n auf und ab kenne ich auch.
Ich merke, dass es mir besser geht, wenn ich mit meinem Hund in der Natur bin. Dann schaue ich zu, wie die Spinne ein Netz webt, wie der Bussard kreist, wenn sich Licht und Schatten wandelt und spielerisch zwischen den Bäumen funkelt ... u.s.w. Dann fühle ich mich gut und auch lange danach geht es mir gut.
Andere brauchen aber vielleicht soziale Kontakte, um sich besser zu fühlen, doch das bewirkt bei mir eher das Gegenteil (ist bei mir aber normal, bin Autist).
Auch das Schreiben bringt mich in eine positive Stimmung. Müssen ja nicht gleich wie bei mir zwei Romane á 400 Seiten bei rauskommen, aber das tat mir gut. Nach der Publikation war das Interesse meinerseits allerdings weg (seltsam)
VHS anmelden,
oder Tagebuch schreiben, Musik hören (oder selbst machen), Hund knuddeln - und vor allem etwas machen, was dich aufbaut. Erfolgserlebnisse zu haben ist ja bei euch wichtig.
oder räumlich alles umbauen (sowas würde mich ins Chaos stürzen)
Ach - ich bin wohl keine Hilfe. Was euch guttut, würde mir schaden und umgedreht ... 😕