Hallo,
melde Dich nach und nach wieder bei Deinen Freunden. Manchmal ist
ein klärendes Gespräch hilfreich.
Es ist wertvoll, dass Du das Erlebte verarbeitest. Vielleicht macht es sich, sich
Gedanken darüber zu machen, sich an eine Lebensberatungstelle der
Caritas odereiner anderen carikativen Einrichtung zu wenden. In entspannter
Atmosphäre das aussprechen, was Dir auf dem Herzen liegt. Und für Dich
einen Weg finden, wie Du damit emotional umgehen kannst und innerlich
einen Abschluss findest.
9 Monate sind keine lange Zeit. Und die Verarbeitung der Emotionen braucht
ihre Zeit.
Auch ist es wichtig, dass Du für Dich etwas unternimmst. Ist schwierig, da Du
Deiner Mutter bei der Pflege Deines Vaters hilfst. Dass Du für Dich Hobbys
pflegst z.B. Sporten. Es gibt auch lustige Wandergruppen und im Frühjahr
beginnen wieder Walking-Kurse oder Laufgruppen. Etwas,, was Dich interessiert.
An Volkshochschulen und Familienbildungsschulen gibt es schöne
Kurse. Dass Du rauskommst aus Deinem Alltag und etwas anderes siehst.
Auch ein Englisch-Kurs ist eine willkommene Abwechslung.
Oder Präventationskurse der Krankenkasse; sie sind sehr interessant.
Die Situation erschwert sich dadurch, dass Du mit ihnen in einem Ort wohnst.
Da lassen sich Begegnungen nicht ausschließen.
Es war/ist nicht gut, was sie gemacht haben.
Finde für Dich Deinen Frieden.
Werde nach und nach unternehmungslustiger.
Auch die jetzige familiäre Situation ist für Dich nicht einfach. Die Pflegesituation
Deines Vaters zu erleben und Deiner Mutter beizustehen.
Da braucht es eine gewisse innere Balance, um das bewältigen zu können.
Und es ist wertvoll, dass Du dabei auch an Dich denkst.
Danke für Dein Vertrauen. Ich finde, dass Du auf einem guten Weg bist. Du hast
hier mitgeteilt, was Dir auf dem Herzen liegt. Das Reden ist sehr wertvoll.
Ist niemand da zum Reden, gibt es, liegt es schwer auf dem Herzen, die Möglichkeit,
sich an die Telefonseelsorge zu wenden. Die Möglichkeiten: Anrufen, Chat-Austausch
oder eMail-Austausch.
alles Liebe
flower55