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Hilfe unser Hund hat unser Kind gebissen

Wichtig ist jetzt erstmal das Kind zu sichern.

Dazu muß kein Hund getötet werden.

Aber Maulkorb ist eine erste gute Maßnahme bis der Hund vermittelt oder im Tierheim abgegeben wird.

Der Hund sollte nach meiner Auffassung zumindest so lange bis er genau eingeschätzt werden kann auch auf Spaziergängen immer einen Maulkorb tragen. Die Gefahr, daß er unterwegs sein Rudel gegen andere Kinder verteidigt ist zu groß.

Auch eine sog. Hausleine ist ein gutes Hilfsmittel. Die sollte er zuhause tragen.
Außerdem besser Geschirr als Halsband. In ein Geschirr kann man besser greifen und festhalten.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn jemand anderes ohne eigene Kinder und ohne engen Kontakt zu Kindern, dafür aber mit Hundeverstand den Hund in der Zeit bis eine andere dauerhafte Bleibe gefunden ist bei sich aufnimmt. Frag doch bitte auch mal bei Nachbarn, Bekannten, Kollegen, Familienangehörigen, Tierschutzverbänden nach, ob jemand diese Möglichkeit für einige Tage oder Wochen hat.

Ansonsten ist ja auffällig, daß der Hund offenbar dann zubeißt, wenn jemand ins Bett möchte. Dem läßt sich vorbeugen, indem der Hund nicht mehr im Schlafzimmer ist, sondern sich in einem anderen Raum der Wohnung aufhält. Speziell abends und nachts sollte sichergestellt werden, daß der Hund seinen Raum auch nicht verlassen kann. Um den Hund nicht komplett zu separieren, würde ich vorschlagen, den anderen Raum durch ein solches Kindergitter sicher abzutrennen, daß weder er noch das Kind überwinden kann.

Wichtig ist vor allem, daß unter gar keinen Umständen Kind und Hund unbeobachtet zusammengelassen werden dürfen. Das sollte sowieso selbstverständlich sein, wenn man Kinder und Haustiere hat.

Ich vertrete nicht die Auffassung, daß ein Beißvorfall automatisch zu einer Tötung eines Hundes führen muß. Dies ist gewissenhaft abzuwägen. Ich kenne einige Hunde, die Beißvorfälle hatten, aber bei Menschen, die Hunde gut führen können und ihnen Sicherheit und Ruhe geben können, völlig unproblematisch leben.

Ich teile aber Deine Auffassung, daß der Hund bei Euch nicht mehr wohnen kann. Ihr werdet die Angst nicht mehr aus den Knochen bekommen und habt vermutlich auch mit kleinem Kind oder gar Kindern gar keine Zeit, intensiv mit dem Hund zu arbeiten.

Magst Du uns vielleicht sagen, welche Art Hund Ihr habt und wie alt er ist? Vielleicht können wir Dir dann noch gezielter Hilfestellung geben für die Übergangszeit, so lange er noch bei Euch ist.

Da Du im Moment so eine Angst vor dem Hund hast, solltest Du auf jeden Fall verlangen, daß Dein Mann sich um alles, was mit dem Hund zu tun hat, im Moment kümmert. Eine verängstigte und unsichere Hundeführerin wird die Situation noch verschlimmern. Ich rate dazu, für die Stunden oder Tage in denen der Hund noch bei Euch ist, kümmerst Du Dich um Kind und Dein Mann um den Hund. Auch damit Kind und Hund so wenig Kontakt wie möglich haben im Moment.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz schrecklich solche Geschichten. Und was es für Hundehalter gibt.

Da wird ein Hund tatsächlich getötet, weil ihr ab und zu dort zu Besuch seid und er "sowieso etwas am Auge hatte"?

Ein Hund, der vielleicht 14 Jahre in der Familie war. Einfach töten lassen.

Was ist so ein Hund für manche Menschen nur? Ein Gegenstand?

Deine Empathie und Tierliebe in allen Ehren, cloudy. Leicht gefallen ist uns diese Entscheidung nicht, aber wir hatten abzuwägen, zumal wir nicht nur mal, wie Du vermutest, "ab und zu mal" zu Besuch im Haus der Schwiegereltern waren, wohnten wir doch zu jener Zeit nur eine Straße weiter, und unsere Tochter war regelmäßig bei ihrer Großmutter.
Der Hund erkannte das Kind nicht und betrachtete es schlicht als Beute. Wie hättest Du wohl reagiert, hätte ich berichtet, der Hund habe damals das Kind schwer verletzt, gar getötet, weil wir uns nicht von dem Tier trennen wollten?
Lass mal die Kirche im Dorf.

Burbacher
 
Was mir gerade noch in den Sinn kam:
Wie lange ist der Hund schon bei euch? Hat einer von euch beiden den Hund in die Beziehung "mitgebracht", oder habt ihr ihn euch später gemeinsam angeschaft?

Bitte korigiere mich, wenn ich falsch liege, aber mir kam der Gedanke,
als hättet ihr euch gedacht "So, wir schaffen uns mal einen Hund an. Die sind ja ganz pflegeleicht, nur 2-mal täglich gassi gehen und füttern nicht vergessen!"

Aber bis zu einem gewissen Punkt ist ein junger Hund, wie ein Kind.
Wenn man ihm keine Grenzen aufzeigt, macht er, was er will und erhebt sich quasi zum Rudelführer,
um den Rest der Famillie zu tyrannisieren. Für ihn ist das alles ganz normal, weil er sein Fehlverhalten niemals gelernt hat.
Aber wenn ein Hund zuviele Grenzen hat, wird er unglücklich in der Ecke liegen, weil er Angst hat, etwas falsch zumachen, wenn er sich bewegt.

Beide Fälle sind jetzt etwas überspitzt dagestellt, aber ich denke der Sinn ist klar.
 
[...] Wenn dem Kind nochmal etwas passiert oder etwas schlimmeres, machen sich die Eltern strafbar, wenn sie nicht für das Wohl des Kindes sorgen! Und wenn der Hund nunmal unfassbar schlecht erzogen wurde (und daran sind die TE etc. schuld), müssen sie ihn weggeben. Sie müssen alles dafür tun, um die körperliche Unversehrtheit eines kleinen Menschen zu schützen!

TE, hast du nur in den Tierheimen deiner Stadt angerufen? und ja, wie oben gesagt wurde: Maulkorb fürs erste! Und dann weitersuchen und zwar schnell! Ansonsten solange vom Kind isolieren. Irgendwas wird dir ja wohl einfallen! Zur Not die Polizei fragen, die aber sehr hellhörig werden wird nach dem Vorfall!
 
Hallo, ich weiß nicht genau ob ich hier richtig bin, aber ich bin echt verzweifelt.
Unser Hund hat vor einiger Zeit meinen Mann in den Arm gebissen, als dieser ins Bett kommen wollte. Schon da wollte ich den Hund abgeben, da wir zu der Zeit gerade ein Baby bekommen haben. Ich habe mich aber dann von meinem Mann überreden lassen ihn zu behalten. Doch nun ist es passiert. Der Hund hat in der Nacht das Kind gebissen. Unser Sohn ( 2 jahre ) wollte zu uns ins Bett kommen und der Hund hat zugeschnappt. Der kleine musste am Kopf genäht werden. Mein Mann ist sofort mit ihm ins Krankenhaus gefahren und ich wollte den Hund so schnell wie möglich weg haben. Habe beim TA angerufen um ihn einschläfern zu lassen, aber eine abfuhr bekommen und beschimpft worden, dass das nicht geht und der Hund wohl seine Gründe hat... Habe dann drei Tierheime angerufen, doch alle voll. Bei dem einen stehen wir nun auf der Warteliste. Den Hund vermitteln ist auch nach hinten los gegangen. ( wer will schon einen Hund der beist ) :-( ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe so eine angst das wieder was passiert und könnte es mir niemals verzeihen. Mir kam der Gedanke auch den Hund selbst umzubringen... Bitte verurteilt mich deshalb nun nicht aber ich weiß nicht mehr weiter und hoffe daher auf Ratschläge...

Was hat ein Hund im Schlafzimmer oder im Bett zu suchen?
Liegt an eurer ( NICHT ) ;Erziehung, dass er so reagiert.
Ein Hund ist immer auch noch Wolf, der verteidigt sein Revier gegen Eindringlinge.
Wenn ihr nicht die " Rudelführer " seit, die die Rangordnung entscheiden, kann der Hund nichts dafür:
Gebt in ab, das ist besser für das Tier:
Ranghöhere Rudeltiere dürfen sich überall niederlassen.
Ihre Lieblingsplätze sind für rangniedrigere Tiere verboten.
Setzen Sie sich deshalb ab und zu in den Korb des Hundes, um zu demonstrieren: Diesen Platz darf ich auch belegen.
Dadurch wird der Platz auch sehr interessant gemacht.
Das Bett und das Sofa, welche ja Ihnen als ranghöherem Tier gehören, sind für den Hund von Anfang an tabu.
 
Ich mache mich ganz bestimmt unbeliebt.
Aber ein Tier das beißt, MUSS eingeschläfert werden, Punkt.
Ich meine es geht um euer Kind, was soll den noch passieren ?

Ich will nicht sagen das es die Schuld des Tieres ist, so eine Verhaltensstörung ist anerzogen, da ist in der Erziehung wohl was so richtig schief gelaufen.
Aber sei es drum, das arme Tier muss es nun mal ausbaden. Den könnt ihr doch nicht ruhigen Gewissens abgeben, was ist wenn er das nächste Kind beißt?
 
Den Hund einschläfern lassen oder gar selbst umbringen? Unmöglich. Wie kann man an so etwas denken?! Erste Wahl einschläfern? Geht's noch? Das ist schrecklich und selbst umbringen auch strafbar!. Den Hund abgeben,wenn man ein Kind hat? dann soll man sich bitteschön gar keinen anschaffen! Das muss man sich vorher überlegen. Für ein Lebewesen übernimmt man Verantwortung. Der Hund darf nicht bei euch im bett schlafen, Kind und Hund dürfen nie unbeaufsichtigt zusammen sein. Nicht der beißende Hund sondern der Besitzer ist schuld,d er ihn falsch erzieht. gebe den Hund ab und gib ihm bis er abgegeben ist, einen Maulkorb. und trenne Kind und Hund. Annonciere in der Zeitung, auf Facebook, etc. Suche auch eine Pflegestelle temporär. Was für eine Rasse ist es denn? Wenn ich nicht eine Katze hätte, würde ich dir anbieten, den Hund zu nehmen eventuell.
 
Ich mache mich ganz bestimmt unbeliebt.
Aber ein Tier das beißt, MUSS eingeschläfert werden, Punkt.
Ich meine es geht um euer Kind, was soll den noch passieren ?

Ich will nicht sagen das es die Schuld des Tieres ist, so eine Verhaltensstörung ist anerzogen, da ist in der Erziehung wohl was so richtig schief gelaufen.
Aber sei es drum, das arme Tier muss es nun mal ausbaden. Den könnt ihr doch nicht ruhigen Gewissens abgeben, was ist wenn er das nächste Kind beißt?

Es gibt auch kinderlose Familien mit Hundeerfahrung!
 
im Grunde ist es also so, dass du den Hund von Anfang an also gar nicht haben wolltest bzw ihn max. nur geduldet hast, weil dein Mann ihn haben bzw behalten wollte? Und genau da liegt das Problem. Einen Hund darf und sollte man sich niemals leichtfertig anschaffen. Und wenn man sich dafür entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren sein, was Hundehaltung wirklich bedeutet. Das fängt schon an mit der richtigen/falschen Hunderasse. Manche Rassen brauchen extrem viel Beschäftigung und Auslastung, Kopfarbeit usw, sind nicht so einfach zu halten und im Alltag zu handhaben wie andere. Es gibt sehr temperamentvolle Rassen und ruhigere Hunde. Und da sollte man sich schon im Vorfeld überlegen, welcher Hund sich eher als Familienhund eignet, in welcher Umgebung man den Hund hält und wie man den Alltag bewältigen kann. Es ist nun mal ein großer Unterschied, ob man bspw in der Stadt wohnt und kaum eine Möglichkeit hat, mit dem Hund längere Spaziergänge zu machen, oder ob man direkt in der Nähe einer Feldmark o.ä. wohnt, ob man genügend Zeit hat oder nicht. Hunde brauchen eine gute Erziehung und möglichst auch viel Beschäftigung, damit sie ausgelastet und zufrieden sind, nur dann können sie sich gut entwickeln. Wenn ein Hund nicht oder schlecht erzogen wurde, er kaum Auslauf und Beschäftigung bekommt, dann entwickelt er entsprechendes Fehlverhalten.

Das ist aber nicht die Schuld des Hundes. Und das sollte jedem Halter klar sein!

Damit man einen Hund jedoch richtig erziehen und beschäftigen kann, braucht er unbedingt eine gute Bindung und Vertrauensverhältnis zu seinem Halter, dieses baut man nicht über Nacht auf, sondern dauert seine Zeit. Und das kann man nur erreichen, wenn man sich auch mit dem Hund beschäftigt, von Anfang an. Tut man das nicht, baut der Hund keine Bindung zum Halter auf, und dann hört er entsprechend schlecht und tanzt dem Halter auf der Nase herum.

Das Problem ist leider, dass viele Hundehalter glauben, so ein Hund "läuft mal so nebenbei mit". Man stellt ihm das Futter hin und geht mal mit ihm Gassi und ansonsten liegt er dann halt in der Wohnung herum und langweilt sich bzw interessiert man sich nicht mehr für ihn. So ein Hund braucht bspw auch sehr viele Sozialkontakte mit anderen Hunden, und auch mit anderen Menschen. Wie soll ein Hund lernen, sich richtig zu verhalten, wenn er in jungen Jahren (im Optimalfall schon als Welpe) keine oder kaum soziale Kontakte zu anderen Hunden hatte, keinen Freilauf um sich richtig mit anderen Hunden austoben zu können, ihm (durch andere Hunde) als Welpe niemals Grenzen gesetzt wurden?

Es ist jedenfalls nicht normal, dass dein Hund beisst. So etwas passiert nur dann, wenn der Hund nicht richtig gehalten/erzogen wird, nicht ausreichend beschäfigt wird bzw er zb als Welpe nicht richtig sozialisiert/erzogen wurde.

Da du nichts über die Hunderasse schreibst und auch nichts dazu, ob ihr den Hund schon von klein auf hattet, ob es ein Tierheimhund ist (die ja oftmals traumatische Erlebnisse hatten) und wie ihr den Hund von Anfang an gehalten habt, kann man da sowieso nur drüber spekulieren, was falsch gelaufen ist.

Schlimm finde ich, dass der Hund mal wieder der Dumme an der ganzen Geschichte ist. Alleine diese Einstellung, die manche Eltern haben. Erst schaffen sie sich einen Hund an, und wenn das Kind da ist, wird der Hund wieder abgeschafft. Das ist schlimm. Denn der Hund leidet darunter. Hunde sind keine Meerschweinchen, die auch bei einem anderen Halter zufrieden sind. Hunde binden sich emotional an ihre "erste Familie", denn das betrachten sie als ihr Rudel. Werden sie dann einfach weggegeben, leiden sie sehr darunter. Das kann man auch sehr gut bei Tierheimhunden sehen, die unter regelrechten Verlustängsten leiden und traumatisiert sind, auch Jahre später noch. Das äußert sich dann ebenfalls in Fehlverhalten, zb das sie nicht alleine zu Hause bleiben können und extreme Angststörungen entwickelt haben.

Die Entscheidung für einen Hund sollte immer eine Entscheidung für ein ganzes Hundeleben sein, und ganz sicher nicht so, dass man den Hund "entsorgt", sobald sich die Lebensumstände verändern.

In deinem Fall wäre es sicherlich das beste, wenn der Hund in eine Familie kommt, in der er auch von ALLEN Familienmitgliedern erwünscht und willkommen ist. Wo man sich wirklich um ihn kümmert und wo erfahrene Besitzer, ggf mit Hilfe einer Hundeschule oder eines Trainers mit dem Hund arbeiten und versuchen all die Dinge und Fehler wieder auszubügeln, die in der Vergangenheit falsch gemacht worden sind.

Es wäre nur wichtig, dass der Hund in sehr gute Hände kommt, also bitte verkauft ihn nicht einfach an den erst besten Käufer der sich anbietet. Das schuldet ihr dem Hund, mindestens.

Und solltet ihr euch dennoch für den Hund entscheiden, müsst ihr das beide auch wirklich wollen, und zwar von ganzem Herzen. Und dann müsst ihr auch Arbeit, Zeit und Liebe in das Tier investieren, ansonsten wird das nichts.
 
Ein großer Hund gehört nicht in eine Stadt Wohnung, das ist keine Tierliebe oder Tierschutz.
Ich nehme dem Hund die Möglichkeit artgerecht zu leben.
Hunde dienten nicht wie heute als Spielzeug, Kindersatz, der Kompensation seiner Halter von eigen Defiziten; sondern dem Schutz des Menschen ( Hofhund ) und seiner Tiere ( Schafe ) vor Raubtieren.
Oder zur Jad als Begleiter des Menschen, dafür wurden die Rassen gezüchtet.
Und ihr erwartet nun, das das alles Kuschel oder Schoßhunde sind?
Jedes Hundeindividuum verteidigt die Ressourcen immer nach persönlicher Interessenlage und unabhängig vom Rangstatus.
Deshalb passt er ja so gut zum Menschen, seit Jahrtausenden....
 

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