Hallo AnkeRiedinger,
Ich habe es dir ja schon geschrieben du wirst sie verlieren.
Bitte reiße das Ruder rum.
Behalte gewisse Regeln, wie zum Beispiel Teller abräumen, loben wenn sie für die Schule lernt , wenn sie ihre Hausaufgaben macht, mal reinschauen und bekunden, schön das du sie machst.
Fragen, wie es denn heute in der Schule war, ob es ihr gut geht.
Mal mitnehmen in die DM und ein paar junge Mädchensachen kaufen. Mal Kleidung mit ihr einkaufen gehen.
Wenn du Glück hast geht sie noch mit dir🙂
Dann lernst du einen Teil von ihr neu kennen, und nicht bevormunden, lass sie aussuchen was sie mag und mach nur Vorschläge, dann merkst du am ehesten was ihr gefällt.
dabei geht es nicht drum ihr was zu kaufen, sondern es soll nur als Brücke dienen, mit ihr wieder tiefer in Kontakt zu kommen.
Darum, es geht nicht darum, ihren Kleidungsgeschmack zu bewerten.
Zeig Interesse an ihr und dem was sie gut findet.
Kinder in der Pubertät sind innerlich aufgewühlt, sie sind Erwachsener und Kind zugleich. Und so reisst es sie auch immer rum im Bewußtsein, mal fühlen sie sich klein und ein andermal ganz erwachsen.
Vielleicht solltest du dir ein gutes unreligiöses Buch über Mädchen in der Pubertät kaufen.
Wieso hat die Beratung der Diakonie Geld gekostet??
Also, ich meinte ja auch die Erziehungsberatungsstelle, die Telefonnr. Kann übers Rathaus erfragt werden.
Auf die Wünsche der Tochter hören, ist schon etwas banal gesagt. Natürlich kannst du nicht alle Wünsche deiner Tochter erfüllen und dazu Ja sagen.
Aber du kannst Dinge besprechen und richtig kommunizieren mit ihr.
Wenn du es richtig machst wird sie sich nicht verschließen.
Du könntest sie auch fühlen lassen, das man mit dir verhandeln kann, wie weit du bereit bist bei deinen Verhandlungen zu gehen kannst du selbst festlegen. Sinn und Unsinn ergibt sich von alleine.
ZB. Ich habe mal meine heute 19j. mit ihrer Freundin nicht Picknicken lassen, auf einen etwas abgelegenen Spielplatz, weil ich so eine riesige Angst hatte, sie könnte geklaut und... werden.
Damals war sie 14j. Und sie war riesig traurig. Und es tat mir auch voll leid. Aber die Furcht um sie war zu groß.
einige Jahre war in unserer weiterläufigen Gegend ein Mädchen verschwunden und gestorben.
Also, sie hat es aber verstanden, obwohl sie sauer und traurig war. Das fühlte sie halt in dieser Situation.
Man kann dann aber Z.B. mit der Tochter reden, ihr sagen, ich verstehe und respektiere, das du dich wütend und vielleicht traurig fühlst. Aus diesen und diesen Gründen kann ich dir das nicht erlauben. Ich möchte das du weißt, das ich für dich da bin, wenn du über deine Gefühle reden magst.
Wenn die Basis stimmt und der Jugendliche merkt das der Motor der Mutter/Eltern, nicht Willkür oder Machtspielerei ist, ist vieles möglich.
Überprüfe doch mal deine Absichten, ob es wirklich so streng betrachtet werden muß.
Vielleicht wurdest du als Jugendliche so streng beurteilt, und fehlinterpretiert, und hingestellt als würdest du allen auf der Nase rumtanzen.
Verständlich das du diese Betrachtung auch anwendest.
Ich vermute, das deine Tochter nur halb so schlimm ist, sie wird nur bockig und zickig gemacht durch das Unverständnis das ihr entgegenschlägt.
Verständnis muß man selbst fühlen , dieses Gefühl findet im Herzen statt nicht im Kopf.
Dann wird dich deine Tochter auch ernst nehmen, weil es sich echt anfühlt.
Wohl weil du nicht weißt damit umzugehen.
Liebe Grüße Pecky