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Hilfe meine SM trinkt

Ich finde es gut, dass du dein Kind schützt.
Meine Schwiegermutter war ebenfalls alkoholikerin und trank regelmäßig im beisein meines Sohnes. Als er auch so ca 1 Jahr alt war hat sie ihm aus dem nichts heraus plötzlich ihr Weinglas an den Mund gehalten...
Ich habe mein Kind genommen und seit diesem Tag ihr Haus nicht mehr betreten. Ein halbes Jahr hat sie dann meinen Sohn nicht zu gesicht bekommen, doch mein damaliger Mann hat auf Kontakt bestanden. Ich habe mich dann darauf eingelassen unter der Bedingung - nur bei uns zu Hause und absolut keinen Alkohol. Sie ist dann ca 1 Jahr später an Leberzirrose gestorben.
Alkohol war für meinen Sohn im Alter von ca 1 - 3 ein großes Thema...Er hat nicht verstanden, warum er den schön aussehenden roten Wein oder auch das Bier, was sein Vater immer trank oder den lecker riechenden Likör nicht trinken darf. Irgendwann bin ich dann hingegangen und hab ihm was zusammengemixt, ich weiß noch, dass Senf drin war und Tobascosoße, bisschen Salatsoße für die likörige Konsistent und noch so einige ekelige Zutaten... Dann hab ich das in eine Bailysflasche gefüllt und ihm bei nächster Gelegenheit als Alkohol verkauft. Das arme Kerlchen hat sich anschließend die Seele aus dem Leib gekotzt... aber noch heute wird er grün im Gesicht, wenn man ihm ein Bier anbietet oder ein anderes alkoholisches Getränk... und auch aus Gläsern aus denen man üblicherweise Alkohol trinkt, nimmt er nicht einen Schluck, selbst wenn er sich selbst Wasser darin einschenken würde. Er sagt, er kann das einfach nicht trinken, er schmeckt den Alkohol, der früher mal in dem Glas war... Er ist heute 33 Jahre alt
 
Hallo,
schwierige Situation.

Es scheint so, daß die Beziehungsprobleme, die dadurch entstehen, sich nicht reduzieren lassen.
Allerdings möchte ich auch ehrlich erwähnen, daß Du ihm nicht verbieten/vorschreiben kannst,
ob er nun zu seiner Mutter geht oder nicht.
Vielleicht findest Du für Dich einen Weg, ihn zu seiner Mutter gehen zu lassen ohne daß es
deswegen zu Streitigkeiten kommt. Falls Dir das nicht möglich ist, kann ich Dir nur empfehlen,
auch aufgrund der unabgeklärten Wohnungssituation, Dir eine Auszeit aus Deiner Beziehung
zu nehmen und für Dich und Deinen Sohne eine Wohnung zu suchen.
So kommst Du zur Ruhe und er kommt zur Ruhe und dazu benötigt es diese Distanz.
Bleibt ihr räumlich in dieser angespannten Beziehungssituation miteinander verbunden, wird die
Beziehung dadurch nicht entspannter.

Auf den Punkt gebracht scheint es so zu sein, daß er nicht zu Dir steht in dieser Situation.
Dafür gibt es eigentlich keinerlei Grund.
Er kann seiner Mutter eh nicht helfen. Sie hat ein Alkoholproblem. Alkoholismus ist eine
Krankheit.

Das tut mir echt leid für Deinen kleinen Sohn. Er kann überhaupt nichts dafür, daß Eure Beziehungs-
situation so ist, wie sie ist.

Da werden auch Gespräche mit Deinem Mann nicht weiterhelfen. Er wird eh das machen, was Du
von ihm kennst und was er für richtig hält.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit, sich an eine Beratungsstelle z.B. der Caritas, der Diakonie oder einer
anderen sozialen Einrichtung zu wenden. Es gibt Lebensberatungen. Diese sind kostenlos.
Vielleicht macht es Sinn, Deinen Mann zu solch einem Gespräch einzuladen und ganz in Ruhe mit ihm
über die familiäre Situation zu sprechen.

Deinem Mann gegenüber mit dem Sorgerecht in Erscheinung zu treten, macht meiner Ansicht nach wenig
Sinn und kann durchaus dazu beitragen, daß es dadurch weiter eskaliert.
Setze das um, was Du mit Deinem alleinigen Sorgerecht verbindest. Für Deinen kleinen Sohn erst einmal alleine sorgen.
Eine Auszeit aus einer Beziehung ist noch keine Trennung. Eine Auszeit ist jedoch ein sehr wertvoller Hinweis
auf gewisse Lebensumstände, die so, wie sie sich gestalten oder gelebt werden, nicht geduldet werden.
Es bleibt jedoch dieses "aber", an dem Du nicht vorbeikommst.
Ja aber, Du kannst ihm den Umgang mit seiner Familie nicht verbieten oder Dich darum bemühen, diesen
zu verhindern.

Dir und Deinem Sohn wünsche ich eine vertrauensvolle Zukunft. Setze Dein alleiniges Sorgerecht um und zieh
Dich aus diesen Familieneskalationen zurück. Du wirst sie nicht ändern können. Je länger Du bleibst in der
durchaus verständlichen Hoffnung, doch etwas bewegen zu können, umso schwieriger und verfahrener
und verletzender wird es werden.
Denke bei allem bitte daran, Du bist zuständig für die alleinige Sorge Deines Kindes und trägst die Verantwortung.
Die Streitereien zwischen Euch beiden bekommt der Kleine mit - auch, wenn er noch so klein ist und es nicht
in Worte fassen kann.
Ist letztendlich nur eine Frage, wie lange Du eine Auszeit aufgrund der familiären Situation Deines Mannes
hinauszögerst, damit ihr zwei auseinanderkommt in dieser destruktiven Beziehungsphase und neue
liebevolle und vertrauensvolle Wege zueinander findet.
Ist letztendlich auch nur eine Frage, die damit verbunden ist, wieviel Kraft hast Du, um das mitzutragen?
Du brauchst als Mutter mit alleinigem Sorgerecht Deine Kräfte für Deinen Sohn und nicht für eskalierende
Familiengeschichten, die ich nun für Dich nicht ändern werden. Dein Mann und seine Familie werden sich
nicht mit dem auseinandersetzen wollen, was Du versuchst, ihnen zu vermitteln. Für sie ist das Alltag, den
sie gewohnt sind. Alkoholismus entsteht nicht von heute auf gleich oder sofort.

Habe das Wohl Deines Kindes im Blickfeld Deines alleinigen Sorgerechtes. Ein alleiniges Sorgerecht welches sich auch darauf bezieht, wie Eltern sich ihren Beziehungsproblemen und Beziehungsschwierigkeiten stellen und wo
Lösungsansätze erkennbar und damit auch wieder liebevoll lebbar sind.

Es wird sich nichts ändern. Es hätte sich sonst schon was geändert zu Deinem Wohle.
Ändere Du Dich und halte nicht an etwas fest, was Du eigentlich gar nicht leben möchtest.
Du bist nicht alleine. Du hast ein Kind mit alleinigem Sorgerecht zu versorgen und bist für sein Wohl
verantwortlich. Darunter verstehe ich das körperliche Wohl und auch das seelische Wohl.

Vielleicht findest Du Anregungen bei einer Beratungsstelle (siehe oben). Das ist kostenlos.
Es gibt auch die Möglichkeit einer kostenlosen Online-Beratung der Caritas oder anderen carikativen
Einrichtungen. Einfach im Internet nachschauen. Sie werden gewiss Anregungen mitteilen können.

alles Liebe
flower55
 
Hörst Du die Telefonate mit? Ich kann mir noch nicht vortsellen, wie das abläuft.

Habt ihr keinen Mietvertrag? Falls nicht, sprich mit dem Vater (Deiner Schwiegermutter?) und sieh zu, dass Du einen bekommst.

Parallel schaust Du Dich nach einer anderen Bleibe für Dich und Deinen Sohn um. Ob Du die Beziehung überhaupt aufrecht erhalten möchtest, steht auf nem anderen Blatt. Das würde ich davon abhängig machen, wie er sich weiterhin verhält.

Solange Du noch mit Deinem Freund zusammenwohnst, könntest Du sagen, dass Du Deine Gründe nun mehrfach dargelegt hast und sowohl darüber als auch insgesamt das Thema Schwiegermutter nicht mehr diskutieren möchtest - wirst. Und daran hältst Du Dich dann.


Soweit meine Empfehlung.


Weiß das Jugendamt davon?


Ich würde dort anrufen und sie über die Zustände informieren. Spätestens dann, wenn ich aus der Wohnung raus wäre.
Ja ich bekomme die telefonafe mit
Nein wir haben keinen mietverteag da wir vom haus nur den Strom zahlen. Ich habe gerade mit dem Jugendamt telefoniert und habe nachgefragt wie das ist ob ich sage kann dass er nicht mit meinem sohn zu ihr fahren darf. Sie sagten mjr dass ich wenn ich das alleinige Sorgerecht hab sagen kann dass ich das nicht möchte. Gerade habe ich mit meinem freund gesprochen der mich nur auslacht undsagt du hast mir nichts vorzuschreiben..
 
Hallo,
schwierige Situation.

Es scheint so, daß die Beziehungsprobleme, die dadurch entstehen, sich nicht reduzieren lassen.
Allerdings möchte ich auch ehrlich erwähnen, daß Du ihm nicht verbieten/vorschreiben kannst,
ob er nun zu seiner Mutter geht oder nicht.
Vielleicht findest Du für Dich einen Weg, ihn zu seiner Mutter gehen zu lassen ohne daß es
deswegen zu Streitigkeiten kommt. Falls Dir das nicht möglich ist, kann ich Dir nur empfehlen,
auch aufgrund der unabgeklärten Wohnungssituation, Dir eine Auszeit aus Deiner Beziehung
zu nehmen und für Dich und Deinen Sohne eine Wohnung zu suchen.
So kommst Du zur Ruhe und er kommt zur Ruhe und dazu benötigt es diese Distanz.
Bleibt ihr räumlich in dieser angespannten Beziehungssituation miteinander verbunden, wird die
Beziehung dadurch nicht entspannter.

Auf den Punkt gebracht scheint es so zu sein, daß er nicht zu Dir steht in dieser Situation.
Dafür gibt es eigentlich keinerlei Grund.
Er kann seiner Mutter eh nicht helfen. Sie hat ein Alkoholproblem. Alkoholismus ist eine
Krankheit.

Das tut mir echt leid für Deinen kleinen Sohn. Er kann überhaupt nichts dafür, daß Eure Beziehungs-
situation so ist, wie sie ist.

Da werden auch Gespräche mit Deinem Mann nicht weiterhelfen. Er wird eh das machen, was Du
von ihm kennst und was er für richtig hält.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit, sich an eine Beratungsstelle z.B. der Caritas, der Diakonie oder einer
anderen sozialen Einrichtung zu wenden. Es gibt Lebensberatungen. Diese sind kostenlos.
Vielleicht macht es Sinn, Deinen Mann zu solch einem Gespräch einzuladen und ganz in Ruhe mit ihm
über die familiäre Situation zu sprechen.

Deinem Mann gegenüber mit dem Sorgerecht in Erscheinung zu treten, macht meiner Ansicht nach wenig
Sinn und kann durchaus dazu beitragen, daß es dadurch weiter eskaliert.
Setze das um, was Du mit Deinem alleinigen Sorgerecht verbindest. Für Deinen kleinen Sohn erst einmal alleine sorgen.
Eine Auszeit aus einer Beziehung ist noch keine Trennung. Eine Auszeit ist jedoch ein sehr wertvoller Hinweis
auf gewisse Lebensumstände, die so, wie sie sich gestalten oder gelebt werden, nicht geduldet werden.
Es bleibt jedoch dieses "aber", an dem Du nicht vorbeikommst.
Ja aber, Du kannst ihm den Umgang mit seiner Familie nicht verbieten oder Dich darum bemühen, diesen
zu verhindern.

Dir und Deinem Sohn wünsche ich eine vertrauensvolle Zukunft. Setze Dein alleiniges Sorgerecht um und zieh
Dich aus diesen Familieneskalationen zurück. Du wirst sie nicht ändern können. Je länger Du bleibst in der
durchaus verständlichen Hoffnung, doch etwas bewegen zu können, umso schwieriger und verfahrener
und verletzender wird es werden.
Denke bei allem bitte daran, Du bist zuständig für die alleinige Sorge Deines Kindes und trägst die Verantwortung.
Die Streitereien zwischen Euch beiden bekommt der Kleine mit - auch, wenn er noch so klein ist und es nicht
in Worte fassen kann.
Ist letztendlich nur eine Frage, wie lange Du eine Auszeit aufgrund der familiären Situation Deines Mannes
hinauszögerst, damit ihr zwei auseinanderkommt in dieser destruktiven Beziehungsphase und neue
liebevolle und vertrauensvolle Wege zueinander findet.
Ist letztendlich auch nur eine Frage, die damit verbunden ist, wieviel Kraft hast Du, um das mitzutragen?
Du brauchst als Mutter mit alleinigem Sorgerecht Deine Kräfte für Deinen Sohn und nicht für eskalierende
Familiengeschichten, die ich nun für Dich nicht ändern werden. Dein Mann und seine Familie werden sich
nicht mit dem auseinandersetzen wollen, was Du versuchst, ihnen zu vermitteln. Für sie ist das Alltag, den
sie gewohnt sind. Alkoholismus entsteht nicht von heute auf gleich oder sofort.

Habe das Wohl Deines Kindes im Blickfeld Deines alleinigen Sorgerechtes. Ein alleiniges Sorgerecht welches sich auch darauf bezieht, wie Eltern sich ihren Beziehungsproblemen und Beziehungsschwierigkeiten stellen und wo
Lösungsansätze erkennbar und damit auch wieder liebevoll lebbar sind.

Es wird sich nichts ändern. Es hätte sich sonst schon was geändert zu Deinem Wohle.
Ändere Du Dich und halte nicht an etwas fest, was Du eigentlich gar nicht leben möchtest.
Du bist nicht alleine. Du hast ein Kind mit alleinigem Sorgerecht zu versorgen und bist für sein Wohl
verantwortlich. Darunter verstehe ich das körperliche Wohl und auch das seelische Wohl.

Vielleicht findest Du Anregungen bei einer Beratungsstelle (siehe oben). Das ist kostenlos.
Es gibt auch die Möglichkeit einer kostenlosen Online-Beratung der Caritas oder anderen carikativen
Einrichtungen. Einfach im Internet nachschauen. Sie werden gewiss Anregungen mitteilen können.

alles Liebe
flower55
Hallo danke für deine Ehrlichkeit wo ich deinen Text gelesen habe ist mir wirklich bewusst geworden wie du erwähnt hast dass ich so nicht leben will. Ich will so nicht mehr da ich keine Kraft mwhr habe immer und immer wiedee das gleiche Theater durchspielen zu müssen
Ich will meinem freund den Kontakt nicht verbieten er kann sie jederzeit besuchen nur dann kommt er mit einem aggression ton zurück und ich werde nur wieder angeschrien er sagt vin ihn aus selber er hat keine nerven mehr mit ihr ändert aber nix dran und ich muss mir wieder seinen wut anhören und mixh beleidigen lassen
Ich will einfaxh nichts mehr von ihr wissen bezüglich was alles vorgefallen ist. Habe seit 4 Monaten keinen Kontakt zu ihr und gleichzeitig wirft mir mein freund vor ich bin zu kindisch ixh bin gestört ich habe eine Behinderung weil ich nicht mehr mit ihnen kontakt will
Liebe Grüße
 
Hallo danke für deine Ehrlichkeit wo ich deinen Text gelesen habe ist mir wirklich bewusst geworden wie du erwähnt hast dass ich so nicht leben will. Ich will so nicht mehr da ich keine Kraft mwhr habe immer und immer wiedee das gleiche Theater durchspielen zu müssen
Ich will meinem freund den Kontakt nicht verbieten er kann sie jederzeit besuchen nur dann kommt er mit einem aggression ton zurück und ich werde nur wieder angeschrien er sagt vin ihn aus selber er hat keine nerven mehr mit ihr ändert aber nix dran und ich muss mir wieder seinen wut anhören und mixh beleidigen lassen
Ich will einfaxh nichts mehr von ihr wissen bezüglich was alles vorgefallen ist. Habe seit 4 Monaten keinen Kontakt zu ihr und gleichzeitig wirft mir mein freund vor ich bin zu kindisch ixh bin gestört ich habe eine Behinderung weil ich nicht mehr mit ihnen kontakt will
Liebe Grüße

Hallo,
Du selber kannst an er Situation nichts ändern. Du wirst ihn nicht ändern können. Bei ihm liegen die Nerven
blank, soweit ich es aus Deinem Beitrag verstanden habe und auch Du willst nicht mehr.

Da bleiben Dir letztendlich nur zwei Möglichkeiten:
bleiben und weiterhin vielleicht irgendwie hoffen, daß er irgendwann ruhiger wird
oder eine Auszeit nehmen, damit ihr beide wieder Kraft schöpfen könnt und nervlich belastbarer seit, um
ruhig und ausgeglichen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Es liegt evtl. einzig und alleine daran, wieviel Kraft Du in diese Lebensphase, von der ihr Drei betroffen seit, Euer gemeinsames Kind kann gar nichts dafür, investieren willst oder ob Du es vorziehst, Deine Kräfte zu schonen, Grenzen zu setzen und Dir mit Deinem Kind, Du hast das alleinige Sorgerecht, eine Auszeit aus dieser
sehr belastenden familiären Lebensphase schaffst.

Da ist anscheinend niemand, so wirkt es auf mich, der die "Notbremse" zieht und Klartext spricht.
Irgendwie trägt jedes Familienmitglied diese Familiensituation mit und alles bleibt so, wie es ist.
Denk bitte daran, egal, wie eskalierend Du Deine Schwiegermutter empfindest. Alkoholismus ist eine
Krankheit.
Vielleicht hilft es Dir, nun nur wegen Deiner Beziehungssituation und einer evtl. zu treffenden Entscheidung,
die Du selbstverständlich hinauszögern kannst, im Internet nach Infos über Alkoholismus als Krankheit
zu schauen. Vielleicht schaffst Du es, aufgrund dieser Informationen mit ihn in einem evtl. ruhigem Moment
und das ohne Vorwürfe, mit ihm ein Gespräch zu führen, daß Alkoholismus eine Krankheit ist.
Vielleicht schafft ihm gegenüber dieser Blickwinkel zu seiner Mutter hin einen gewissen Blickwinkel auf
seine eigene Familie, also seine Eltern etc.

Überlege Dir ganz in Ruhe, evtl. eine anonyme Online-Beratung der Caritas oder einer anderen Einrichtung
in Anspruch zu nehmen, um Dich über Alkoholismus als Krankheit auszutauschen und wie belastend es
ingesamt ist u.a. auch für Deine Beziehung. Solange Deine Schwiegermutter nicht einsichtig ist und das ist
sie ohne jeden Zweifel zu haben nicht, wird sich an der Beziehungs- und Familiensituation nichts ändern.
Sie wird weiterhin ihre "Angriffe" starten und Du kannst nichts dagegen machen. Das ist sehr anstrengend für
alle Familienmitglieder und es ist verständlich, daß Deinem Mann die Nerven blankliegen und bei Dir auch.
Bei ihm, weil er zwischen "zwei Stühlen" hängt - seine Familie und seine Beziehung. Bei Dir - da Du diese
Beziehungs- und Familiensituation nicht mehr willst.

Vielleicht überlegst Du Dir in Ruhe, Dich an eine Suchtberatungsstelle z.B. der Caritas oder einer anderen
Einrichtung zu wenden, um dort mehr Klarheit für das Problem des Alkohols als Krankheit zu bekommen.
Manchmal schafft eine Veränderung des Blickwinkels eine andere Gesprächsebene - zwar nicht für die Familie Deines Mannes - evtl. jedoch zumindest zwischen Euch beiden. Der, der zwischen all dem hängt und eigentlich gar nichts dafür kann, ist Dein Sohn. Du bist allein Sorgeberechtigt für ihn. Hol ihn aus dieser eskalierenden Situation heraus.
Das bringt Entspannung zwischen Dir und ihm und macht es Dir möglich, offener und aufgeschlossener Deinem Sohn gegenüber zu sein - vielleicht manchmal auch liebevoller. Die Nerven, sie liegen einfach blank und Du willst nicht mehr und das ist verständlich.
Nur, da Du das nicht mehr willst, kannst Du von Deinem Mann nicht erwarten, daß er sich zurückzieht aus seiner
Familie, um mit seiner eigenen Familienstruktur seine eigene Familie zu "schützen", zumindest es zu
schaffen, Kontakte zu reduzieren, damit ihr zwei bzw. ihr drei wieder zur Ruhe kommt. Es wird nichts bringen, das von ihm einzufordern, wenn er das nicht will und er weiterhin regelmäßigen Kontakt zu seinen Eltern haben möchte.
Verlangst Du oder erwartest Du von ihm diese Distanzierung seiner Familie gegenüber, wird es noch stressiger und angespannter zwischen Euch beiden werden bzw. sein.

Du kannst nichts machen, solange Deine Schwiegermutter nichts einsieht und sich um Hilfe kümmert. Das ist
die Tragik/die Tragödie des Allkoholkonsums als Krankheit. Sie wird eh mehr und mehr trinken, um ihren "Alkoholpegel" halten zu können. Der Körper verlangt danach und braucht mehr. Informier Dich über
die Krankheit Alkoholismus. Du kannst auch von Deinem Mann nicht erwarten, daß er Alkohlismus als Krankheit sieht, falls Du offen dafür bist. Du kannst von ihm auch nicht erwarten, daß er einsieht, daß seine Mutter Hilfe benötigt.

Du kannst nur etwas für Dich tun: Deine Kräfte schonen, ausziehen und Dir eine Beziehungsauszeit gönnen, die nicht das Ende einer Beziehung ist und Dich um Deinen Sohn kümmern, ohne daß es zu nervenaufreibendenden weiteren Prozessen mit Deinem Partner kommt.

Wünsch Dir und Deinem Sohn für Deine Zukunft alles Gute und viel Kraft.

alles Liebe
flower55
 
Moin @Tunjawolf,
dein Bedürfnis dein Kind vor deiner SM zu schützen, können wir sehr gut nachvollziehen. Auch das du den Wunsch hast, dass dein Freund da mitzieht.
Für dein Freund gehören alkoholische Getränke, wie andere Getränke dazu. er ist wohl auch damit aufgewachsen, wie jetzt sein Bruder. Wenn er selbst nicht trinkt, so ist er trotzdem unter dem Einfluss der Sucht in der Familie groß geworden. Er will/kann nicht verstehen, warum jemand vor seiner Mutter geschützt werden muss, da er noch leugnet, dass der Alkohol Einfluss auf das Handeln hat und das das Handeln für Kinder gefährlich sein kann, auch für seinen Bruder.

Vielleicht kannst du einerseits über die Alkoholsucht selbst etwas aus dem I-Net suchen und ausdrucken, aber auch den Einfluss auf Angehörige insbesondere Kinder. Du kannst aber auch nach "Selbsthilfegruppen für Angehörige" oder "Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern" oder ähnliches suchen. Vielleicht selbst oder auch mit deinem Freund zusammen diese aufsuchen. ob er allerdings bereit dazu sein wird?

Viele Angehörige leugnen es. Auch mit dem Argument, mein Mutter/mein Vater die sind keine Penner, die leben in einer Wohnung und nicht auf einer Parkbank ...
Dies sind Argumente, die auch Alkoholiker oft für sich in Anspruch nehmen und die Kinder dann von klein auf an mitbekommen.
Wichtig aber ist vielleicht auch, dass der Freund begreift, seine Mutter ist krank. Doch mit dieser Krankheit in dem Stadium ist sie einfach nicht mehr fähig verantwortungsvoll mit Kindern umzugehen...

Vielleicht kannst du ihm vermitteln, dass es dir um das durch die Krankheit ausgelöste Verhalten geht und wenn dieses nicht wäre, dann würdest du anders entscheiden, doch solange es so ist, kannst du es nicht verantworten.

Dies wäre das, wonach wir jetzt Literatur suchen würden.
 

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