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Hilfe mein Lehrer redet mir MB ein

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Hi

also ich bräuchte dringend mal euren Rat.

Ich habe mich vor fast 2 Jahren meinem Klassenlehrer, der auch Schulpsychologe ist anvertraut. Ich rede mit ihm regelmäßig über meine Probleme von Zuhause, denn ich werde von meinen Eltern geschlagen und beschimpft seit ich 5 Jahe alt war.
Schon nach den ersten Gesprächen machte mein Lehrer Andeutungen richtung MB. Ich habe das von Anfang an verneint, denn dies ist nie vorgefallen! Seit kurzem wird mein Lehrer immer aufdringlicher und verlangt, dass ich es endlich zugeben soll. Er wisse es doch eh, dass ich die ganze Zeit missbraucht werde und er will sich jetzt meine Adresse geben lassen und die Polizei verständigen.

Jetzt hab ich totale Angst, dass mein Lehrer seine Drohungen wahrmacht und ich in Schwierigkeiten geraten könnte, vorallem auch mit meinen Eltern wegen den falschen Vorwürfen.

lg
 
Der Schulpsychologe darf dir nichts falsches einreden.
Wenn du schon seit langer Zeit geschlagen und beschimpft wirst ist das eine Misshandlung ,welche du dir nicht bieten lassen darfst.Eltern haben kein Recht dich zu schlagen.Das Jugendamt könnte dir helfen.
Du könntest mal mit anderen Erwachsenen und Lehrern über dein Problem reden.Wenn du googelst findest du verschiedene Tel Nr für Kinder ,welche Probleme haben..

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php?id=/de/index/kinder_und_jugendtelefon.htm
 
"... Seit kurzem wird mein Lehrer immer aufdringlicher und verlangt, dass ich es endlich zugeben soll. Er wisse es doch eh, dass ich die ganze Zeit missbraucht werde und er will sich jetzt meine Adresse geben lassen"

Zitat Ende.


Liebe TE,

dein Lehrer, der ja auch dein Klassenlehrer war, hat deine Adresse selbstverständlich vorliegen. Da du seit Jahren "beschimpft und geschlagen" wirst, wäre es doch in deinem Sinne, wenn sich zuhause etwas täte.
Auch ohne Missbrauch kann ein Elternhaus ungesund sein.
Ich finde es schön, dass an deiner Schule so paradiesische Zustände herrschen und du seit zwei Jahren einen Lehrer, der auch Schulpsychologe ist, an deiner Seite hast.
 
Da Misshandlungen vorliegen, kann dein Lehrer auch so, ohne Missbrauchsvorwürfe, das Jugendamt oder die Polizei verständigen.

Weshalb er dich nun zu einem solchen "Geständnis" bringen will - ob Missbrauch nun vorgefallen ist oder nicht - erschließt sich mir nicht ganz.
 
Hi

danke schonmal für eure Antworten.
Ich verstehe ja auch nicht was das Verhalten von meinem Lehrer (bewirken) soll.
Denn ich bin dank ihm schon soweit, dass ich tatsächlich Hilfsangebote annehmen möchte wie Betreutes Wohnen ( vlt schon ab den Sommerferien) und ich würde auch eine Therapie in Anspruch nehmen wollen. Aber ich möchte eine mir entsprechende Therapie machen und nicht auch noch einem echtem MB Opfer einem Platz wegnehmen. Außerdem möchte ich nicht das später iwie an meiner Glaubwürdigkeit oder so gezeifelt wird wenn mein Lehrer sowas verzapft.
Und nein, ich wurde NICHT missbraucht.

Jetzt weiß ich nicht wies weitergehen soll. Kann ich meinem Lehrer noch vetrauen? Und soll ich weiter mit ihm im Kontakt halten, da er mir ja eig versprochen hat, mir so zu helfen, dass vorallem meine Eltern erstmal nichts merken und ich so nicht noch mehr Stress Zuhause habe.

lg
 
Sag ihm klar und deutlich ,dass du nicht sexuell missbraucht wurdest .Das soll er respektieren,sonst kannst du ihm nicht mehr vertrauen.
Es ist gut und wichtig, dass er dir bei den anderen Misshandlungen durch deine Eltern hilft.
 
Zuletzt bearbeitet:
"...da er mir ja eig versprochen hat, mir so zu helfen, dass vorallem meine Eltern erstmal nichts merken"

Zitat Ende.

😕

Wie soll denn das gehen?

Da sie dich seit 5 Jahren misshandeln, werden sie wohl "etwas merken müssen", damit sie irgendwann damit aufhören.

Oder welche Lösung schwebt dir vor?
 
"...da er mir ja eig versprochen hat, mir so zu helfen, dass vorallem meine Eltern erstmal nichts merken"

Zitat Ende.

😕

Wie soll denn das gehen?

Da sie dich seit 5 Jahren misshandeln, werden sie wohl "etwas merken müssen", damit sie irgendwann damit aufhören.

Oder welche Lösung schwebt dir vor?



Ich möchte erstmal weg von Zuhause, weil wenn meine Eltern (vorher) mitbekommen, dass ich etwas erzähle, würden die voll austicken und ich hab Angst, dass sie mir was antuen würden.
 
Wenn es so krass ist, kannst du auch in eine Jugendschutzstelle gehen. Google mal deine Stadt und Jugendschutzstelle. Normalerweise nehmen die sofort auf und alles andere wird dann in Ruhe mit dem Jugendamt geklärt.
 
Also ich finde das Verhalten von Deinem Lehrer auch sehr seltsam. Einerseits ist es natürlich gut dass er Dich unterstützt, andereseits ist mir nicht ganz klar, was er davon hat, dir einen Missbrauch einzureden. Wenn ich mich in deinen Lehrer hineinversetze komme ich nur zu dem Ergebins, dass es ihm doch eigentlich nicht so wichtig sein dürfte, dass Du einen Missbrauch ihm gegenüber zugibst. Ich meine: Selbst wenn er denkt, da sei etwas vorgefallen, müsste doch sein Anliegen eher sein, dass Du von Deine Eltern wegkommst und eine Therapie bekommst. Er sollte die Aufarbeitung Spezialisten überlassen und ihm sollte klar sein, dass er dich nicht drängen darf. (Sorry, aber mein Bauchgefühl ist da etwas alarmiert. Muss aber nix heißen.)
Ich würde ihm an Deine Stelle klar sagen, dass Du es sehr schätzt, dass Du Dich ihm anvertrauen kannst: Du vertraust ihm, aber er muss Dir im Gegenzug auch vertrauen: Wenn Du sagst, da war nix, dann war da nix und wenn er Dir nicht glaubt, trübt das doch das gegenseitige Vertrauen. Bitte ihn, dass er dieses Thema nicht mehr anreißt. Wenn er das nicht tut, ist es vielleicht Zeit, Dir woanders richtige Professionelle Hilfe zu suchen. Das wäre vielleicht eh gut.
Denn auch wenn es Dir sehr gut tut, Dich jemandem anzuvertrauen, ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, zu handeln. Du solltest langsam anfangen, dein Leben in die Hand zu nehmen und Deine Überlegungen (Betreutes Wohnen usw) in die Tat umsetzen.
 

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