Typisches Merkmal von MB-Opfern ist, dass sie sich herunterspielen und denken sie hätten Hilfe nicht verdient, weil es im Endeffekt doch nicht so schlimm ist. Aber egal ob MB oder nicht, Fakt ist, du willst da raus, weil es dich belastet. Wie die Umstände sind, das kann man dann auflegen und jemand wird sich damit befassen.
Die Problematik deines Psychologen ist, dir etwas aufzulegen wofür du entweder nicht bereit bist oder nicht unterstützt. Das ist keine Methode, die ich für ratsam halte, da sie meistens nur zu anderen Problemen führt, aber nichts an der Ursache ändert. Ich würde ihm da also eine Grenze ziehen und sagen, dass du dich weiter darüber hinaus nicht wohl fühlst. Das hat er zu respektieren und zu verstehen. Tut er das nicht, dann weiß ich nicht wo der bitte Psychologie gelernt hat.
Aber was ich komisch finde ist, dass der Zustand nun seit 2 Jahren konstant läuft, und davor schon lange so war, und du in Rücksprache mit diesem Typen bist, aber du immernoch bei deinen Eltern wohnst, bzw noch nicht beim Jugendamt wart oder weiterführende Schritte eingeleitet habt? Was hat er dir zu Anfang geraten?
Wie kooperativ bist du? Also gehst du seinen Vorschlägen nach?