Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hilfe!!! Ich kann nicht mehr... ;(

Allein sein... :wein:
Ja das ist es... :wein:

Ich bin allein!!!
Ich hab NIEMANDEN!!!
Nicht mal ein zu Hause hab ich wegen meiner Mutter!
Tingel die ganze Zeit mit meiner Reisetasche von da nach dort...
Ich habe keinen Halt mehr in meinem Leben!
Nur noch ihn...
Und meine Schwester die 200km weit entfernt wohnt...

Ich habe Angst... :wein:
 
Allein sein... :wein:
Ja das ist es... :wein:

Ich bin allein!!!
Ich hab NIEMANDEN!!!
Nicht mal ein zu Hause hab ich wegen meiner Mutter!
Tingel die ganze Zeit mit meiner Reisetasche von da nach dort...
Ich habe keinen Halt mehr in meinem Leben!
Nur noch ihn...
Und meine Schwester die 200km weit entfernt wohnt...

Ich habe Angst... :wein:

Zwänge Dich nicht selbst in diesen sauengen Mantel. Deine Angst resultiert, nehme ich an, daraus, dass Du meinst, Dein gesamter Halt ist von außen, von äußeren Umständen abhängig. Versuche, und nimm Dir dafür Zeit, den genau umgekehrten Blickwinkel zu er-spüren, sich dem zumindest mal anzunähern, nämlich: Aller Halt für Dich selbst ist in Dir!
Das ist in jedem Menschen so veranlagt. Dies gilt es für Dich kennenzulernen, und daraufhin kannst Du es irgendwann auch selbst spüren, und (Dir) vertrauen lernen. Durch (positive/bestätigende) Erfahrungen.

Wie erwähnt, notiere Dir Dinge, die man/Du alleine
machen kann(st). So hast Du zusätzlich für den Not-/Panikfall sowohl was gesammelt, und Du gehst nicht mehr Blanko in die ungewohnte/ungewünschte Situation.
Was die Thematik dann nicht unentwegt im Lichte des Furchtbaren dastehen lässt, sondern mit etwas Leben "auffüllen".
Gut wäre es auch, Du koenntest Dich mal mit jemandem unterhalten, die/der gerne allein ist, positive Erfahrungen mit Alleinsein gemacht hat. Vielleicht meldet sich ja direkt im hilferuf.de jemand.
 
Hallo Eisblume,

na so ganz alleine bist du doch gar nicht.
Du hast ja immerhin noch deinen Partner und deine Schwester.

Ich kann verstehen, dass du dich alleine fühlst und dass du Verlustängste erleidest,
aber lass dir sagen, ganz so ist es doch gar nicht.
Du hast noch soziale Kontakte.

Mag sein, dass die im Moment nicht mehr so gut funktionieren, aber sie sind noch da
und hey! du kannst auch andere Menschen kennenlernen.
Geh doch mal ein bisschen raus, z. B. an nen See zum schwimmen,
in nen Verein, Abendschule, Yoga, Kochkurs, mach nen Waldspaziergang ...
Diese Dinge kann man alle ganz wunderbar alleine machen und als Frau
hast du dabei gute Chancen, andere Menschen kennenzulernen.

Vielleicht solltest du auch wissen, dass man seine Stimmung neben frischer Luft sehr
durch eigene Gedanken beeinflussen kann. Versuch doch mal folgendes:

Halte beide Hände von dir weg.
Stell dir vor, die linke Hand würde deine jetzige Situation darstellen.
Dann stell dir deine rechte Hand vor, sie repräsentiert dich, wie du in der Zukunft lebst.
Du hast die sozialen Kontakte, die du gerne haben willst und du fühlst dich rundum gut.
Stell dir vor, wie intensiv glücklich du bist in der rechten Hand!
Oder falls das nicht klappt, stell dir einfach das Glück an sich vor in der rechten Hand!

Nun drücke erst deine linke Hand auf deine Brust,
danach die rechte Hand mit all dem Glück und fühl, wie es sich anfühlt,
wenn die Dinge aus deiner rechten Hand in dein Leben eingetreten sind.
Du wirst dich gleich besser fühlen. 🙂

Vielleicht auch noch ein paar Worte zur Gedankenhygiene:
Wir Deutschen neigen generell ein wenig dazu, sehr viel über unsere Probleme und über schlechte Dinge nachzudenken oder gar zu reden. Das zieht uns jedesmal ein Stück weit nach unten, ganz unbemerkt.
Es ist natürlich ok, darüber nachzudenken und auch darüber zu reden.
Sobald wir aber anfangen, uns im Kreis zu drehen und nicht mehr weiter kommen,
sollten wir aufhören damit und das Problem loslassen.
Wir sollten die Zeit dann besser damit zubringen, über Dinge nachzudenken, die wir bereits haben und die schön sind in unserem Leben oder über Dinge, die wir uns wünschen und wie es sich anfühlen würde,
wenn sie eintreten würden in unser Leben.

Licht und Bewegung an der frischen Luft wirkt bei mir übrigens fast immer positiv auf die Stimmung!

Lieben Gruß
a Augsburger
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe grade ein sehr langes Gespräch mit meiner Mutter geführt und ihr gesagt wie ich mich fühle. Alles... Sie hats teilweise zugegeben. Sie gab zu, dass sie wahrsch nicht immer die richtigen Worte gefunden habe. Aber das mit den Erwartungen sieht sie anders, obwohl es ihr leid täte, dass das bei mir so angekommen ist. Sie sagte, sie könne ihre Gefühle nicht so zeigen. Als ich ihr sagte, dass ich das von ihr als meine Mutter erwartet habe, sagte sie nichts... Ich saß tränen überströmt vor ihr und sie zeigte keinerlei Emotionen. Sie war eiskalt. Ich habe ihr gesagt, dass ich sie als Mutter lange Zeit vermisst habe. Sie sagte nichts, zeigte keine Emotion. ICH musste auf SIE eingehen, um etwas aus ihr heraus zu bekommen. Sie sagte, SIE bräuchte jetzt Zeit... Um das Gespräch zu verkraften... Und was ist mit mir? Wie schaffe ich es, die letzten Jahre zu verkraften?!? Ich fühle mich jetzt um einiges schlechter als vor dem Gespräch... Es tut noch viel mehr weh... Sie hat mir mal wieder gezeigt, dass sie nicht zu mir steht und das anerkennt, was ich fühle... Wieder fühle ich mich von ihr im Stich gelassen... Wieder ist SIE das Opfer... Wieder bin ICH am Zug... Ich weiß nicht, wie ich damit jetzt umgehen soll. Ich spüre einen imensen innerlichen Schmerz... Ich pack das nicht... :wein::wein::wein:
 
Ich habe grade ein sehr langes Gespräch mit meiner Mutter geführt und ihr gesagt wie ich mich fühle. Alles... Sie hats teilweise zugegeben. Sie gab zu, dass sie wahrsch nicht immer die richtigen Worte gefunden habe. Aber das mit den Erwartungen sieht sie anders, obwohl es ihr leid täte, dass das bei mir so angekommen ist. Sie sagte, sie könne ihre Gefühle nicht so zeigen. Als ich ihr sagte, dass ich das von ihr als meine Mutter erwartet habe, sagte sie nichts... Ich saß tränen überströmt vor ihr und sie zeigte keinerlei Emotionen. Sie war eiskalt. Ich habe ihr gesagt, dass ich sie als Mutter lange Zeit vermisst habe. Sie sagte nichts, zeigte keine Emotion. ICH musste auf SIE eingehen, um etwas aus ihr heraus zu bekommen. Sie sagte, SIE bräuchte jetzt Zeit... Um das Gespräch zu verkraften... Und was ist mit mir? Wie schaffe ich es, die letzten Jahre zu verkraften?!? Ich fühle mich jetzt um einiges schlechter als vor dem Gespräch... Es tut noch viel mehr weh... Sie hat mir mal wieder gezeigt, dass sie nicht zu mir steht und das anerkennt, was ich fühle... Wieder fühle ich mich von ihr im Stich gelassen... Wieder ist SIE das Opfer... Wieder bin ICH am Zug... Ich weiß nicht, wie ich damit jetzt umgehen soll. Ich spüre einen imensen innerlichen Schmerz... Ich pack das nicht... :wein::wein::wein:

Eisblume...

...was mir bei Deinen neuen Zeilen kam:

Deine Erwartungen machen Dir das Leben zusätzlich schwer - das sehe ich als Deine Akutbaustelle Nummer 1.

Deine Mutter ist nicht Du.

Es nützt nichts (egal, um welchen Menschen es geht), wenn Du jemanden aufforderst, zum Beispiel (!), zu trauern oder zu lieben: Das Gefühl kommt nicht auf Anforderung. Weil jeder Mensch eine andere Geschichte hat, deshalb sind die Auslöser für bestimmte Gefühle von Mensch zu Mensch andere oder zumindest unterschiedlich ausgeprägt.

Weil Du erwartest, dass die Auslöser die SELBEN wie bei Dir zu sein haben, darum geraetst Du
in (D)eine Spirale aus Leid.

Nichts mehr von anderen Menschen zu erwarten entknechtet. Dann bist Du nicht mehr abhängig von den Reaktionen anderer. Klar, geht das nicht von einem Tag auf den anderen, aber Du kannst zu jeder Zeit damit beginnen, es zu üben, es zu lernen, und Schritt für Schritt kann sich das verinnerlichen. Per gleichem Prinzip, wie Du über Deine Erwartungshaltung Dich selbst zum Daueropfer mach(te)st.

Versuche es, dies eigeninitiativ in Angriff zu nehmen. Dann kann's Dir auch wieder besser gehen.
 
. Ich weiß nicht, wie ich damit jetzt umgehen soll. Ich spüre einen imensen innerlichen Schmerz... Ich pack das nicht... :wein::wein::wein:

Du bist sehr mutig. Weil du so offen mit deiner Mutter gesprochen hast, weil du den furchtbaren Schmerz zulässt.
Die meisten Menschen verdrängen diesen Schmerz für immer, bis zum Grab!

Hut ab vor dir!

Du bist unheimlich stark, sehr stark.
 
[QUOTE=melingo;2491419
Du bist unheimlich stark, sehr stark


Danke melingo, aber so fühle ich mich nicht... 😱 🙁
 
[
Danke melingo, aber so fühle ich mich nicht... 😱 🙁

Das war/ist mir auch klar.

Ich habe es auch nicht als Kompliment gemeint oder sonstwas.

Nein, es ist das, was ich denke. Dieser Schmerz, dem du dich ausgesetzt hast und dem du nicht ausgewichen bist, er gehört mit zu den allerschlimmsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann.

Was ist denn Stärke anderes, als so einem Schmerz nicht auszuweichen? Diese Wahrheit zuzulassen, das können wenige.

Aber ich will nicht versuchen, dich von deiner Stärke überzeugen. 🙂

Ich will nur meine Hochachtung äußern.
 
Das war/ist mir auch klar.

Ich habe es auch nicht als Kompliment gemeint oder sonstwas.

Nein, es ist das, was ich denke. Dieser Schmerz, dem du dich ausgesetzt hast und dem du nicht ausgewichen bist, er gehört mit zu den allerschlimmsten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann.

Was ist denn Stärke anderes, als so einem Schmerz nicht auszuweichen? Diese Wahrheit zuzulassen, das können wenige.

Aber ich will nicht versuchen, dich von deiner Stärke überzeugen. 🙂

Ich will nur meine Hochachtung äußern.

Ich danke dir...
Ich danke dir wirklich sehr!

Das zu lesen, fühlt sich einerseits sehr gut an und andererseits... tut es auch unendlich weh weil...
So etwas hat mir so noch nie jemand gesagt/geschrieben...
Das ist das, was ich mir seit langer Zeit aus dem Mund bestimmter Menschen ersehne... :wein:

Aber ich danke dir sehr! :blume:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Auseinandersetzung mit sich selbst bedeutet den größten psychischen und damit einhergehend auch physischen Schmerz, den man sich vorstellen kann... :wein::wein::wein:
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
H Hilfe gesucht Ich 28
V Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen. Ich 66
S Hilfe Ich 10

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben